Abschied
Franz Kober arbeitete im Weinberg Gottes
- Foto: Schiffer
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Im 90. Lebensjahr hat Gott den ehemaligen Pfarrer von Eichkögl zu sich heimgeholt. Franz Kober wurde 1937 in Gschmaier bei Ilz geboren. Dort betrieb er eine kleine Landwirtschaft und führte ein bäuerliches Leben. Allmählich reifte in dem tiefgläubigen Christen die Berufung zum Dienst als Priester heran. Bereits über 40 Jahre alt, holte er die Matura nach und absolvierte das Theologiestudium. 1990 empfing er die Priesterweihe.
Vier Jahre war Franz Kober als Kaplan in Fehring tätig, bevor er mit der Leitung der Pfarre Eichkögl betraut wurde. Sechs Jahre lang nahm er zudem die Krankenhausseelsorge in Feldbach wahr. Als inniger Marienverehrer fand er in der Wallfahrtskirche Klein Mariazell einen besonderen Ort des Gebetes und der Verkündigung, an dem er viele Wallfahrer willkommen hieß. Sein seelsorgliches Wirken war geprägt von tiefem Gottvertrauen, Ernsthaftigkeit, fester Verwurzelung in seinem bodenständigen Glauben, großer Sorgfalt in der Gestaltung der Gottesdienste und herzlicher Verbundenheit mit den Menschen. Sein bäuerliches Wesen prägte seine Arbeit im Weinberg des Herrn. Mit Geschick und Liebe zur Natur pflegte er die Pfarrpfründe, bewirtschaftete Wald und Felder, betrieb einen Weingarten und führte Reparaturen selbst aus.
Nach der Emeritierung im Jahr 2012 verbrachte Pfarrer Kober seinen Lebensabend in St. Margarethen an der Raab. Er wird auf dem Pfarrfriedhof in Ilz beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.