Abschied

Beiträge zum Thema Abschied

Kirche hier und anderswo

Abschied
Trauer um Pfarrer i. R. Johann Neuhold

Er hatte oft eine Melodie auf den Lippen – vom Kirchenchor bis zu Opernarien. Singen war ein Markenzeichen des langjährigen Pfarrers von St. Kathrein am Offenegg und vorher von Eggersdorf, Geistl. Rat Johann Neuhold. Nach einigen Jahren, wo er Pflege brauchte, legte er am 29. August 91-jährig in friedlichem Entschlafen sein Leben in Gottes Hand zurück. Johann Neuhold wurde 1928 in Weiz geboren und 1962 in Graz zum Priester geweiht. Nach Kaplansposten in Kirchbach, Fehring, Birkfeld,...

  • 03.09.20
Kirche hier und anderswo
Einige Schwestern, die in Haus wirkten, mit Bischof und Provinzoberin (v. l.): Sr. Vera Ronai, Sr. Roswitha Sommer, Sr. Eva Maria Lechner, Bischof Wilhelm Krautwaschl, Provinz-oberin Sr. Sonja Dolesch und Sr. Carina Klammer.

Abschied von Haus
Aus der Kraft des Dankens

Abschied von Haus im Ennstal nahmen nach 149 Jahren die Grazer Schulschwestern. Seit 1871 prägten Schwestern von den Franziskanerinnen der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern) das Pfarrleben und die Bildung in Haus im Ennstal. Vielfältige Tätigkeiten übten sie aus: in Schule und Kindergarten, in Krankenhäusern, in Altenheimen und in der Pfarrseelsorge. Unterricht, Begegnung, Gespräche und die Begleitung der Menschen waren den geistlichen Schwestern stets oberstes Anliegen, um den...

  • 23.07.20
Kirche hier und anderswo

Abschied
Pfarrer Pilch: Humorvoller Menschenfreund

Genau am 55. Jahrestag seiner Priesterweihe, am 11. Juli, wurde in der Stadtpfarrkirche Leibnitz das feierliche Requiem für den verstorbenen Pfarrer Geistl. Rat Johann Pilch gefeiert. Coronabedingt war er am 15. Mai im kleinen Kreis im Friedhof Leibnitz beigesetzt worden. Der Leibnitzer Pfarrer Anton Neger leitete mit mehreren Konzelebranten den Gottesdienst, den die Singgruppe Leibnitz unter Burgi Seiner musikalisch gestaltete. Johann Pilch war nach der Kaplanszeit Pfarrer in Klein und...

  • 15.07.20
Menschen & Meinungen

Ein Abschied aus der „zweiten Heimat“ in Steyr

Nach 171 Jahren verlassen die Barmherzigen Schwestern Steyr. Die Schulen werden in ihrem Charisma fortgeführt, doch für die letzten beiden Schwestern vor Ort ist es ein wehmütiger Abschied. „Im ersten Moment war es ein Schock“, erinnert sich Schwester Sophia Mathae an jenen Tag im letzten November, als sie erfuhr, dass sich ihr Orden aus Steyr zurückzieht. „Ein ähnlicher Schock war es vor 45 Jahren“, sagt sie auch. Denn damals kam die gebürtige Oberösterreicherin nach der Ausbildung und vier...

  • 10.07.20
Glaube & Spiritualität
Ein Gottesdienst sei das ganze Leben von Prof. Philipp Harnoncourt gewesen, sagte Prof. Bernhard Körner in der Predigt beim Requiem, das am 1. Juli im Grazer Dom für den in Grundlsee gestorbenen Priester, Liturgiewissenschaftler und Ökumeniker gefeiert wurde.

Abschied von Philipp Harnoncourt
Er hat Herzen erhoben

Abschied von Philipp Harnoncourt nahmen viele beim Requiem im Grazer Dom. Sursum corda“ – mit diesen lateinischen Worten ist das Sterbebildchen zum Andenken Philipp Harnoncourts überschrieben, das beim Gedenkgottesdienst verteilt wurde. „Erhebet die Herzen!“ heißen sie übersetzt, und bei jeder Eucharistiefeier werden die Gläubigen am Beginn des Hochgebets dazu aufgefordert. „Sursum corda“ war auch der Titel der Festschrift, die vor Jahren anlässlich des 60. Geburtstags des...

  • 09.07.20
Kirche hier und anderswo

Abschied
Lazaristen trauern um DI Dr. Herbert Weber

In Graz starb am 25. Juni an den Folgen eines Schlaganfalls der Lazaristenpriester und Lehrer DI Dr. Herbert Weber im 68. Lebensjahr. In Graz hatte er die letzten Lebensjahre verbracht. Herbert Weber stammte aus St. Valentin in Oberösterreich. Vor dem Theologiestudium, das er in St. Pölten absolvierte, hatte er Technische Physik studiert. 1986 trat er in die Kongregation der Lazaristen ein. Sein Noviziatsjahr führte ihn nach Graz. Es folgten ein Lehramtsstudium für Physik und das theologische...

  • 01.07.20
Kirche hier und anderswo

Abschied
P. Josef Wagner: Ein guter Hirte und Lehrer

P. Josef Wagner: Ein guter Hirte und Lehrer Am 15. Juni starb im Benediktinerstift Admont im 78. Lebensjahr P. Josef Wagner. Er war in einer großen Familie in St. Gallen aufgewachsen und hatte im Admonter Stiftsgymnasium maturiert. 1961 trat er bei den Benediktinern in Admont ein, legte 1965 die Feierliche Profess ab und wurde 1967 zum Priester geweiht. Dem Religionsunterricht und der Seelsorge widmete er sich mit großem Einsatz. 1968 bis 1973 wirkte er als Provisor in Johnsbach, 1973 bis...

  • 17.06.20
Kirche hier und anderswo
Philipp Harnoncourt, em. Univ.-Prof. für Liturgiewissenschaft, wurde beim Haus Meran in Grundlsee mit einem Requiem voll Dankbarkeit und Auferstehungsfreude verabschiedet. Im Bild v. l.: Dompropst Heinrich Schnuderl, Diakon Gerhard Stingl, Pfarrer Matthias Keil, Seelsorger Bartosz Poznanski und Kan. Christian Leibnitz.

Abschied – Kommentar
Dass eure Frucht bleibt

Abschied vom Theologen Philipp Harnoncourt in vielfältiger großer Dankbarkeit. Ich kann nicht trauern, weil ich so dankbar bin.“ Eine Professorin aus Sibiu in Rumänien, ehemalige Schülerin Philipp Harnoncourts, schrieb als Abschiedsgruß diesen Satz in Erinnerung an ein Wort, das er ihr beim Tod ihrer Mutter zugesagt hatte. Diese Dankbarkeit stand im Mittelpunkt der Begräbnisfeier für den vielseitigen Theologen Philipp Harnoncourt am 6. Juni. Vor dem Haus Meran in Grundlsee begrüßte in diesem...

  • 09.06.20
Kirche hier und anderswo
Das Evangeliar liegt aufgeschlagen auf dem von der Osterkerze flankierten Sarg. Diakon Peter Weinhappl übernimmt es, um daraus die Frohe Botschaft zu verkünden. Den Armen aller Art diese Botschaft nahe zu bringen, war Wahlspruch und Lebenswerk von Bischof Johann Weber.
34 Bilder

Bischof Johann Weber
Dank für einen guten Hirten

Bischof Johann Weber wurde am 3. Juni im Grazer Dom in Gottes liebende Hände zurückgegeben. Bevor Diakon Peter Weinhappl der zum Abschied von Bischof Johann Weber versammelten Gemeinde das Evangelium verkündet, geht er zum Sarg. Dort liegt aufgeschlagen das Evangelienbuch. Es ist, als würde er es nochmals aus den Händen dieses Bischofs übernehmen, der so vielen die Frohe Botschaft verkündet hat und dafür meist gar kein Buch brauchte. Sein Leben war Frohbotschaft. „Den Armen das...

  • 04.06.20
Gesellschaft & Soziales
Frater Aquilino Apassiti (84)ist ein italienischer Kapuziner, der lange Zeit in vielen Ländern als Missionar tätig war. Seit einigen Jahren kümmert er sich um die Kapelle des Krankenhauses „Papa Giovanni XXIII“ in Bergamo, eine der am meisten durch den Coronavirus betroffenen Städte Italiens mit vielen Todesopfern. Fra Aquilino arbeitet im Spital derzeit auch in der Leichenhalle. Wegen des Corona-Virus und der bestehenden Seuchengefahr werden in Bergamo alle Verstorbenen derzeit verbrannt. Aber vorher ruft Fra Aquilino die Angehörigen an und legt sein Smartphone auf den Sarg, damit sie sich verabschieden und mit ihm beten können.

Abschied am Telefon
Fra Aquilino: Einer, der Abschiednehmen ermöglicht

Fra Aquilin öffnet die Tür zur Leichenhalle des Krankenhauses in Bergamo, in dem zahllose Särge gestapelt sind. Als er vor einem der Särge steht, holt er aus seiner Kutte ein Smartphone heraus und tippt eine Nummer ein. Ein junge Frau hebt ab. Laura Mazzola: Pronto? Fra Aquilino: Hallo? Spreche ich mit der Familie von Antonella Mazzola? Laura Mazzola: Ja, hier ist die Enkelin, Laura Mazzola. Fra Aquilino: Hier spricht Fra Aquilino. Ich wollte Ihnen mein herzliches Beileid zum Tode Ihrer...

  • 08.04.20
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