Abschied
Ein Leben im Dienst der Mission
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Trauer um die Grazer Schulschwester Emilie Schmidt.
Wenige Tage nach ihrer Rückkehr in die Steiermark ist Sr. Emilie Schmidt am Sonntag, dem 3. August, in die ewige Heimat aufgebrochen. Den größten Teil ihres irdischen Lebens hat sie im Dienst der Liebe Gottes in Südafrika verbracht.
Maria Aloisia, wie sie mit Taufnamen hieß, kam 1936 zur Welt und wuchs in Markt Hartmannsdorf auf. Trotz einer angeborenen Beeinträchtigung durch verkrümmte Fußknöchel wurde das erste der sieben Geschwister gut ins Gemeinschaftsleben integriert. Diese Kindheitserfahrung, dass Leid und Anderssein durch Mitgefühl und Geschwisterlichkeit überwunden werden können, hat ihr späteres Wirken geprägt.
Von Jugend an schlug ihr Herz für die Mission. So trat sie bei den Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis in Graz ein, legte 1960 ihre ersten Gelübde ab und brach zwei Jahre später nach Mbombela in Südafrika auf, wo der Orden der Grazer Schulschwestern eine Niederlassung hat. Sr. Emilie war dort in der Vorschule, im Heim, im Konvent und in der Katechese tätig und unterrichtete Handarbeit. Sie lebte in tiefem Gottvertrauen, brannte für den missionarischen Einsatz und bezeugte Gottes Liebe mit ihrem ganzen Wesen. Durch ihre heitere und unkomplizierte Art bereicherte sie bis zuletzt die Gemeinschaft.
Am Montag, dem 18. August, wurde Sr. Emilie nach dem Begräbnisgottesdienst in Markt Hartmannsdorf im dortigen Familiengrab beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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