Trauer um Schwester Judith Putz
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Am 28. Juli starb Sr. Judith Putz von den Grazer Schulschwestern. Sr. Judith wurde am 20. September 1940 als Maria Putz in Dechantskirchen geboren. 1953 kam sie als Kandidatin zur Kongregation der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern) nach Graz-Eggenberg. Nach der Matura an der Lehrerinnen-Bildungsanstalt 1961 trat sie ins Noviziat ein. Ihre ersten Gelübde legte sie 1963 ab, ihre Ewige Profess 1968.
Von 1963 bis 1974 unterrichtete sie an der Hauptschule in Straßburg, Kärnten, und in Graz-Eggenberg an der Volksschule und Hauptschule. Von 1974 bis 1979 studierte sie Theologie in Graz und Salzburg. Danach wirkte sie bis zu ihrer Pensionierung als engagierte AHS-Lehrerin für Religion und Englisch an den höheren Schulen in Graz-Eggenberg. Daneben war sie als Provinzrätin und Provinzsekretärin sowie im Generalrat tätig.
Sie arbeitete auch in der Katholischen Frauenbewegung und im Diözesanrat mit. Hier engagierte sie sich zehn Jahre u. a. im Ausschuss für die Bewahrung der Schöpfung.
Besondere Freude machten ihr die Aktivitäten in der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft. Sie besuchte gerne Vorträge und Tagungen, solange es ihre gesundheitliche Situation zuließ. Sie war eine begeisterte Leserin und liebte Bücher und Zeitschriften. Gerne gab sie ihr theologisches Wissen weiter, besonders in Bibelgesprächen.
Sr. Judith Putz ist auf dem Grazer Steinfeldfriedhof beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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