Tag an der Grenze
Das Gemeinsame stärken

Erzbischof Alojzij Cvikl und Bischof Wilhelm Krautwaschl feierten den bereits traditionellen Gottesdienst an der Grenze zwischen Steiermark und Slowenien. | Foto: KKS
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Tag an der Grenze in St. Pongratzen/Sv. Pankracij.

Die traditionelle, gemeinsame Feier der Erzdiözese Maribor und der Diözese Graz-Seckau – der „Tag an der Grenze“ – fand heuer am 10. Juli wieder in St. Pongratzen/Sv. Pankracij statt. Erzbischof Alojzij Cvikl und Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl feierten zusammen mit vielen Gläubigen in der Kirche „an der Grenze“ die Verbundenheit über die Staatsgrenzen hinweg.

„Wenn wir uns heute erneut an der Grenze unserer beiden Staaten und Diözesen zusammengefunden haben, möge dies uns Richtschnur für unser Leben sein: Es gilt, dass Gottes Wort bei uns auf fruchtbaren Boden fällt, also dass wir es aufnehmen und durch uns wirken lassen“, so Bischof Krautwaschl in seiner Predigt. „Wir sind Menschen aus unterschiedlichen Staaten und mit verschiedenen Sprachen. In Christus aber, der uns in die Kirche berufen hat, sind wir vereint. Feiern wie diese erinnern uns, dass nicht das ,sich Abschließen‘ gefragt ist, sondern das Aufeinander-Zugehen in Liebe. Dies macht die Welt friedlich und entspricht dem, was zu leben uns der auferstandene Christus mitgegeben hat. Diese Sprache der Liebe verstehen alle. Nur sie lässt uns alle gedeihlich leben und schenkt uns eine gute Zukunft.“

Auch Erzbischof Alojzij Cvikl betonte das Gemeinsame: „Es ist mir eine Freude, Sie zu unserem traditionellen Treffen an der Grenze willkommen zu heißen, das sich zu einem Ort der Begegnung und des Knüpfens neuer Freundschaften und zum Ansporn für unseren gemeinsamen Weg entwickelt hat“, sagte der Erzbischof und nützte die Gelegenheit, um auf das 800-jährige Jubiläum seiner Diözese im Jahr 2028 hinzuweisen. Die Feierlichkeiten werden am 24. September 2028 unter dem Motto: „Aus den Wurzeln des Glaubens und der Kultur für künftige Generationen“ ihren Höhepunkt haben. „Auch diese Feier wird eine Gelegenheit sein, die Freundschaft zu stärken, die sich besonders in Krisenzeiten gezeigt hat, als Ihre Diözese uns genau dann zu Hilfe kam, als wir sie am dringendsten brauchten“, so der Erzbischof von Maribor.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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