Abschied
Trauer um Schwester Wiltrud Gölles
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Schwester Wiltrud Gölles von der Kongregation der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern) ist am 29. Oktober gestorben. Sr. Wiltrud wurde als Anna Gölles 1937 in Unterweißenbach, Gemeinde Feldbach, geboren. 1960 kam sie als Kandidatin nach Graz-Eggenberg, wurde 1961 eingekleidet, legte 1963 die ersten und 1968 die ewigen Gelübde ab.
Ihrer franziskanischen Berufung folgend, widmete sie ihr Leben den Kranken und den Menschen, die nicht im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen. Als Diplomkrankenschwester arbeitete sie von 1966 bis 1993 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder.
Von 1996 bis 2003 versah sie ehrenamtlich Dienste bei der Caritas Steiermark in der Betreuung von Menschen mit Behinderung. Ihnen brachte sie große Liebe und Verständnis entgegen, da sie selbst schwere Kopf-Operationen zu überstehen hatte.
Ihre Liebe zur Kirche war geprägt von wachem Interesse für die Theologie und tatkräftiger Mitarbeit bei den pastoralen Bestrebungen der Minoriten sowie in der Krankenhausseelsorge. Ihre musikalische Begabung brachte Freude und Zuversicht zu allen, weil sie nach der gesundheitlich bedingten Rückkehr ins Mutterhaus im Jahr 2003 ihre Besuchsdienste fortsetzte, solange sie konnte. Sie weckte und förderte damit auch andere Begabungen – nicht nur in der eigenen Familie.
Sr. Wiltrud Gölles wurde am 3. November im Steinfeldfriedhof in Graz beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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