Abschied
Trauer um Bruder Ludger Hildebrand
- hochgeladen von Florian Heckel
Am 3. Jänner starb Bruder Ludger Hildebrand von der Kongregation der Brüder der christlichen Schulen, Schulbrüder, FSC.
Als Josef Kurze wurde er am 8. April 1932 in Ahlen, Westfalen (Deutschland) geboren. Gemeinsam mit seinem Bruder wuchs er in einer christlich geprägten Familie auf und besuchte von 1938 bis 1942 die örtliche Volksschule. Nach der Oberschule ging er in die staatliche Handelsschule, die er mit der mittleren Reife abschloss. Von 1949 bis 1952 absolvierte er eine Kunsthandwerkslehre für Ornamentik in Beckum. Er folgte seiner religiösen Berufung, trat am 15. Mai 1953 ins Noviziat der Schulbrüder in Kirnach ein und legte seine ersten Gelübde am 31. Oktober 1954 ab. Am 15. August 1960 weihte er sich für immer dem Herrn. Seine Eiserne Profess – 65 Jahre – konnte er am 15. August 2025 feierlich begehen.
Br. Ludger war ein stiller, zurückgezogener, sehr bescheidener und vorbildlich religiöser Schulbruder. Seine vielfältigen Begabungen stellte er der Gemeinschaft in selbstloser Weise zur Verfügung. In Maria Tann und Illertissen war er unter anderem als Erzieher, Religions-lehrer und Krankenpfleger tätig. Nach der Schließung der Niederlassung in Illertissen 2011 kam Br. Ludger in die Steier-mark nach „Maria Laubegg“. In der Niederlassung der Schulbrüder im Schloss Laubegg wirkte er als Organist. Seine langjährige Krankheit ertrug er mit großer Geduld und Gottvertrauen. Br. Ludger wurde auf dem Klosterfriedhof in Laubegg beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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