Glaube

Beiträge zum Thema Glaube

Kirche hier und anderswo

Frankreich
Die Hälfte der Franzosen glaubt nicht mehr an Gott

Neue Studien zeigen: Glaube an Gott nimmt weiter ab. Mehrere Umfragen werfen ein Schlaglicht auf die nachlassende Religiosität der Franzosen.Die Zahlen lassen Räume zur Interpretation: Ist das Glas halb voll oder halb leer in diesem Land mit so großer christlicher Tradition? Zunächst: Es wird immer weniger über Religion gesprochen. Und: Offener für das Thema zeigen sich eher Stadt- als Landbewohner – und die unter 35-Jährigen eher als deren Eltern. Die über 65-Jährigen bleiben dagegen die...

  • 29.09.21
Kirche hier und anderswo
19 Bilder

Zeugnisfeier
Im Glauben auskunftsfähig

Die Absolventinnen und Absolventen der Theologischen Kurse nach dem Gottesdienst und der Zeugnisfeier im Areal der Barmherzigen Schwestern in der Grazer Mariengasse, zusammen mit Bischof Wilhelm Krautwaschl. Außen im Bild Sabine Scherbl und Erhard Lesacher von den Theologischen Kursen. Mit im Bild auch Prof. Alois Wolkinger, der als Prüfender bei den Theologischen Kursen verabschiedet wurde. In einer Welt, in der es drunter und drüber zu gehen scheint, tut Wissen um den tragenden Grund für...

  • 20.09.21
Glaube & Spiritualität
Weihbischof Turnovszky auf einer Wanderung. Er ist in der Bischofskonferenz für Jugendfragen zuständig.

Erfahrungen mit dem Glauben
Glaube hilft mir

Die jungen Menschen brauchen gute Erfahrungen mit dem Glauben. „Das Wichtigste ist, dass junge Menschen gute Erfahrungen mit dem Glauben machen.“ Das betonte der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky in einem Interview mit der „Wiener Zeitung“. Turnovszky ist in der Österreichischen Bischofskonferenz für Jugendfragen zuständig. Er habe den Anspruch, den jungen Menschen den Erfahrungsschatz der katholischen Kirche nahezubringen. Es sei ihm aber wichtig, „den jungen Leuten die Freiheit zu lassen,...

  • 01.09.21
Glaube & Spiritualität
Wie Wegkreuze und Marterl in unserer Landschaft sichtbare Zeichen des Christentums sind, hat der gelebte Glaube unserer Vorfahren auch Ausrufe und Redewendungen geprägt.

Versteckte religiöse Inhalte in Redewendungen und Ausrufen
Sapperlot und Pfiati

Versteckte religiöse Inhalte in Redewendungen und Ausrufen. Alle kennen den Ausruf „Oje“. Aber dass es die Kurzform von „Ojemine“ ist, was wiederum ein verkürztes „O Jesu Domine“ (O Herr Jesus) meint, wissen viele nicht mehr. Der Ausruf war ursprünglich ein kurzes Gebet in großer Not. So verstecken sich in vielen Ausrufen, die wir im Alltag gedankenlos von uns geben, alte Gebete und Segenswünsche. Manchmal auch Flüche. Das überraschte „Jessas“ ist eine Anrufung Jesu. Mit der Langform „Jessas,...

  • 18.08.21
Kirche hier und anderswo

Elisabethinen
Corona und der Glaube

Unter dem Leitwort „Gott in der Krise“ sprach Professor Jan-Heiner Tück (rechts im Bild) am 5. Juli bei den Grazer Elisabethinen über Perspektiven und Herausforderungen für Glaube und Gesellschaft angesichts der Corona-Pandemie. Im Blick auf die Grundvollzüge der Kirche plädierte der Wiener Dogmatiker dabei für eine vom Christusgeheimnis her lebendige Liturgie, eine daraus gespeiste Diakonie zumal „an den Rändern“ sowie ein vom Evangelium her mündiges Zeugnis in einer pluralen Gesellschaft. Vor...

  • 29.07.21
Kirche hier und anderswo
Maria Schwab, Obfrau der Kapellengemeinschaft Pleschkapelle, vor dem Bild Marias, die Habsburgerzüge aufweist und um den Hals eine Schatulle in Herzformat trägt.

Kleinod als geistlicher Knotenpunkt

Heimschuh. Muggenauer Marientag nach gelungenem Werk. Die eine Maria – Maria Schwab – sorgte dafür, dass die andere Maria – die Mutter Gottes – wieder eine würdige Heimstatt hat: Die Pleschkapelle in der Pfarre Heimschuh wurde in Gemeinschaftsarbeit umfassend restauriert. Ihrem künstlerischen Wert entsprechend wuchs sich das Vorhaben trotz vieler Freiwilligenarbeit zu einem kostenintensiven Projekt aus: Die Fresken sichtbar gemacht, die Statuen und das Marienbild in die ursprüngliche Fassung...

  • 28.07.21
Glaube & Spiritualität
Am Berg der Kreuze haben auch drei Sonntagsblatt-Reisegruppen im Jahr 2011 ihre Kreuze hinterlassen.

Kreuze stehen auf

Mit Bulldozzern walzten die kommunistischen Machthaber vor 60 Jahren den Berg der Kreuze in Litauen nieder. Doch sehr rasch gab es hier eine „Auferstehung“. Am Morgen des 5. April 1961 rückten die Bagger an. Die Sowjets räumten einen der heiligen Orte der Litauer ab: den Berg der Kreuze. Ein eigenartiger Ort. Ein rund zehn Meter hoher Hügel mit einem Meer von Kreuzen. Etwa 2200 sollen es damals gewesen sein. Zu viele für das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei, dem die christliche...

  • 31.03.21
Glaube & Spiritualität
Sr. Maria Rosa, Benediktinerin in Pertlstein und St. Johann/H., starb kürzlich. Die Menschen haben ihr zuletzt sehr gefehlt. Die Pandemie hat nicht nur direkte Opfer.

Erinnerungen an Sr. Maria Rosa, Benediktinerin in Herberstein
Ein Schicksal in Coronazeit

Erinnerung an eine große Menschenfreundin. Sr. Maria Rosa ist nicht an und nicht mit Corona gestorben. Aber die Begleiterscheinungen davon setzten ihr besonders zu. Als weltoffene Klosterschwester pflegte sie viele Kontakte. Sie war als Pförtnerin das Gesicht der Gemeinschaft. Ihre freundliche, humorvolle Art lockte die letzten Skeptiker aus der Reserve. Wenn sie erzählte, wie bei der Apfelernte gesungen wurde. Wie sie die Berge liebte, die hoch in den Himmel ragten in ihrer Kindheit in...

  • 11.03.21
Glaube & Spiritualität
Sport unter einem päpstlichen Hut. Pokal für den Gewinner des 
Clericus-Cups in Rom 2018, einer Fußballmeisterschaft von Priestern und Seminaristen aus aller Welt.

Papst Franziskus
Niemals aufgeben

Lieber saubere Niederlage als dreckiger Sieg. Papst Franziskus sieht viele Parallelen zwischen Sport und Glaube. Sport und Spiritualität hätten gemeinsame Themen: Passion, Methode, Anstrengung, Fantasie und Beharrlichkeit. Seine Gedanken zum Sport äußerte Papst Franziskus im Gespräch mit der italienischen Zeitung „Gazzetta dello Sport“. Harsch verurteilte der 84-Jährige Doping: Wer unerlaubt nachhelfe, mache seine Würde zunichte und begehe den Versuch, „Gott jenen Funken zu rauben, den er...

  • 06.01.21
Kirche hier und anderswo

Weihe An Maria In Mexiko

Zum Gedenktag der Jungfrau von Guadalupe, Patronin Mexikos, am 12. Dezember finden traditionell große Feierlichkeiten in Mexiko statt. Dieses Jahr riefen der Erzbischof von Chicago und der Kardinal von Mexiko-Stadt dringend dazu auf, coronabedingt nur in den eigenen vier Wänden zu feiern. In Mexiko entstand eine von Laien initiierte landesweite Marienweihe. Über die Initiative „Ganz Mexiko weiht sich der Jungfrau von Guadalupe“ („Todo Mexico se consagra“) bereiteten sich hunderttausende...

  • 08.12.20
Glaube & Spiritualität
Während der Corona-Krise laden die Kirchen auch im Lockdown zum privaten Gebet ein oder bieten ihr solidarisches Beten an.

Corona und Religiosität

Gläubige werden im Glauben, nicht Religiöse im Zweifel bestärkt. Die Corona-Krise beeinflusst offenbar die Glaubensfestigkeit von Menschen. Während die Religiosität gläubiger Christen in der Krise oftmals anwuchs, hätten Menschen ohne Religion eher noch weniger geglaubt als zuvor. Dies geht für die deutsche Politikwissenschaftlerin Carolin Hillenbrand aus einer Online-Befragung hervor. Eine gefestigte Beziehung zum Glauben könne gerade in Krisenzeiten tragen. Andererseits könnten Menschen, die...

  • 27.11.20
Menschen & Meinungen

Leserbriefe

Alles ist Gnade Vor kurzem konnte ich mit zwei weiteren unseres Jahrgangs am Begräbnis von Pfarrer Johann Neuhold teilnehmen. Er war bisher der ewige Senior unseres Jahrgangs im Priesterseminar und der Theologie von 1957 bis 1962. Einmal musste ich damals eine Darstellung vom „Tagebuch eines Landpfarrers“ von Georges Bernanos machen. Während des Begräbnisses, wo ich viele sichtbare Früchte dieses verewigten Landpfarrers von Sankt Kathrein am Offenegg sehen und aus den Ansprachen hören und der...

  • 01.10.20
Serien
Ich Galube - Ja.    mein.religionsunterricht.at
3 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 1
Mag Gott mich immer?

Geliebt? Wirklich? Immer?Das Interview mit Dipl. Päd. Melanie Kulmer führte Dietlind Artner-Kager, BEd, Fachinspektorin für katholische Religion. Hat Gott mich immer lieb? Kulmer: Wenn Gott die Liebe ist (wovon ich überzeugt bin) und in mir wohnt (was ein wunderschönes Bild für Gottes Gegenwart ist), dann lebt die Liebe immer in mir, dann hat Gott mich also immer lieb. Die Frage ist wohl eher, ob ich mich dieser göttlichen, liebenden Gegenwart öffnen kann. Dem nachzugehen, ist mir ein...

  • 30.09.20
Glaube & Spiritualität
Liturgieverantwortliche und andere Interessierte befassten sich auf Schloss Seggau mit der Bedeutung des Wortes Gottes im kirchlichen Feiern.

Studientag
Das Wort als Nahrung

Gott gab uns das Wort: Motto eines Studientages über Gottes Gegenwart im Wort, das Wort als Seelenspeise und den besonderen Wert von Wort-Gottes-Feiern. Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ Der Beginn des Evangeliums nach Johannes spricht Bände über die Macht von Gottes Wort. Wie Gott und Christus im Wort gegenwärtig sind und wie wertvoll deshalb Wort-Gottes-Feiern sind, darüber referierte Gunda Brüske, Co-Leiterin des Liturgischen Instituts der...

  • 23.09.20
Kirche hier und anderswo
Papst Franziskus empfing eine Gruppe autistischer Kinder aus Österreich im Vatikan.

Weltkirche
Kurznachrichten

Papst Franziskus empfing eine Gruppe autistischer Kinder aus Österreich im Vatikan. Die acht Mädchen und Buben aus dem sozialpädiatrischen Zentrum „Sonnenschein“ in St. Pölten wurden von der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, dem St. Pöltner Bischof Alois Schwarz und ihren Eltern sowie Landesrat Martin Eichtinger begleitet. „Ich freue mich, eure Gesichter zu sehen, und ich lese es in euren Augen, dass auch ihr glücklich seid, ein wenig hier bei mir zu sein“, wandte...

  • 23.09.20
Kirche hier und anderswo
Pristerweihekanditaten
4 Bilder

Priesterweihe
Unsere Kandidaten für die Priesterweihe

Am Sonntag, dem 13. September 2020, werden in der Basilika Seckau drei Priester geweiht. Unsere Neupriester stellen sich vor. Herzliche Einladung zur Mitfeier: Die Priesterweihe am Sonntag, 13. September 2020, wird aus der Seckauer Basilika ab 15 Uhr live über den YouTube-Kanal der Abtei Seckau übertragen: https://bit.ly/2FlqVEQ Mag. Elias Markus Kraxner, CRSA. „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5b) Ich wurde 1986 in Graz geboren und getauft, wuchs aber in der Weinbaugemeinde Kitzeck auf, wo...

  • 11.09.20
Serien
„Wir alle, denen der Glaube ein so wichtiger fester Boden im Meer der unübersichtlichen Beliebigkeiten unserer Tage ist, müssen vor allem eine Botschaft an unsere spätmoderne Gesellschaft vermitteln: Christsein ist ein sinnvolles und ehrlich vermittelbares Konzept für mehr Resilienz in schwierigen Zeiten!“
2 Bilder

Plädoyer für die Zukunft | Frage 7
Muss ich heute Angst haben?

Wir fürchten uns nicht!In acht Plädoyers deutet Hans Putzer zeitdiagnostisch diese Fragen ein weiteres Mal. Er war zwischen 2009 und 2012 Präsident der Katholischen Aktion Steiermark und von 2010 bis 2018 Direktor im Bildungshaus Mariatrost. Seit 2018 arbeitet er im Bürgermeisteramt der Stadt Graz und ist unter anderem für die Bereiche Menschenrechte, Religionsgemeinschaften und Bürgerbeteiligung zuständig. No na, ist man versucht, spontan die Frage, ob man (heute) Angst haben müsse, zu...

  • 02.09.20
Kunst & Kultur
Großartig: Bartosz Bielenia als „Daniel“, der in dem Film „Corpus Christi“ vorgibt, ein Priester zu sein, und Menschen begeistert.

Film
Jeder ist Christus

Verstörend schön, spannend wie ein Thriller und gewohnte Sichtweisen aufbrechend: das ist der preisgekrönte polnische Film „Corpus Christi“ über einen jungen Mann, der sich als Priester ausgibt. Daniel wirkt wie ein Asket. Kurz vor seinem 21. Geburtstag auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen, will er Priester werden. Der Funke des Glaubens, der durch den Gefängnispriester Tomasz entfacht wurde, hat sich entzündet. Daniel ist der Alte – und doch ist da etwas ganz Neues in ihm gewachsen. Im...

  • 19.08.20
Glaube & Spiritualität

Glaube weiter wichtig
Eine neue Studie zeigt:

Für gut die Hälfte der Weltbevölkerung spielen Gott und der Glaube eine wichtige Rolle. Für rund 53 Prozent der Befragten gehört das Gebet zu ihrem täglichen Leben dazu, wie aus der in Washington veröffentlichten Studie des Pew Research Center für das Jahr 2019 hervorgeht. Die Frage, ob Religion allgemein wichtig sei, bejahten sogar 62 Prozent. Etwas anders sah das Ergebnis demnach bei der Frage aus, ob der Glaube an Gott wichtig für gute moralische Werte sei. Hier sprach sich eine knappe...

  • 23.07.20
Kirche hier und anderswo
Gebet vor der Pestsäule auf dem Leobener Hauptplatz

Leoben
Prozession mit Erzbischof Arsenios

Leoben. Segen durch die Stadtmitte getragen. Auf die immerwährende Hilfe der Gottesmutter Maria für Leoben vertraut die gleichnamige orthodoxe Glaubensgemeinde. Von der St.-Alfons-Kirche in Leoben führte am 28. Juni eine Prozession, angeführt von Metropolit Arsenios, Priester Sladjan Vasic und Kustos Karl Mlinar, zur Pestsäule am Hauptplatz. Dieses Monument erinnert an schier unabwendbare Seuchen wie damals die Pest und die entsprechende Dankbarkeit Gott gegenüber. Krankheiten seien Teil des...

  • 13.07.20
Kirche, Feste, Feiern
Auf in den Himmel. Unter diesen Titel stellte die Fotografin ihr Bild, mit dem sie an einem diözesanen Fotowettbewerb teilnahm.
2 Bilder

Christi Himmelfahrt
Mit dem Leuchtstab

Christi Himmelfahrt feiern wir vierzig Tage nach Ostern. Was bedeutet dieses österliche Fest? Als Kind lernte ich das „Aufgefahren in den Himmel“ so verstehen: Vierzig Tage nach der Auferstehung – dieselbe Zeitspanne wie die Fastenzeit in Vorbereitung auf Ostern – führt Christus seine Jünger auf den Ölberg hinauf, wo seine Passion begonnen hatte. Dort schwingt er sich vor ihren Augen auf und steigt in den Himmel, bis eine weiße Wolke ihn ihren Blicken entzieht. Zwei Engel stehen plötzlich da...

  • 14.05.20
Kirche hier und anderswo
Alles wird gut.

Im Zeichen des Regenbogens

Alles wird gut. „Regenbogen in der Abendsonne. Alles wird gut. Es ist gut.“ So beschrieb Christine K. Lackner die Szene, die sie am Abend des 27. April fotografisch festgehalten hat. Vom Grazer Dom aus zeigt sich in der Abenddämmerung der Regenbogen in all seinen Farben, das biblische Zeichen dafür, dass Gott zu uns steht, auch in Zeiten mit vielen Dunkelheiten.

  • 06.05.20
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