Christentum

Beiträge zum Thema Christentum

Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Jesu Botschaft im Iran

Bedrohte Minderheit. Trotz Repressalien findet das Christentum im Iran Zulauf. Der Iran erlebt, nach Massendemonstrationen, einem Massaker an Zehntausenden und dem Tod des langjährigen Machthabers Ali Khamenei durch Luftangriffe der USA und Israels, aktuell eine dramatische Zuspitzung der Lage. Diese ist für die ChristInnen im Land zugleich von Angst und vorsichtiger Hoffnung geprägt. „Gerade jetzt fragen viele Iraner nach dem christlichen Glauben“, sagte eine aus dem Iran stammende...

  • 11.03.26
Glaube & Spiritualität

Thema
Zeit der Hinwendung

Islam und Christentum starten heuer zeitgleich in die Fastenzeit. Von Sinn, Praxis und Gemeinsames erzählen eine islamische Religionspädagogin und ein katholischer Theologe aus Graz. Perspektiven Mevlida Mešanović ist Professorin für Religionspädagogik an der Privaten Pädagogischen Hochschule (PPH) Augustinum in Graz. Fasten bedeutet für sie auch, „sich selbst zurückzunehmen, um den Blick für andere zu schärfen – insbesondere für jene, die am Rand stehen“. Mit dem Monat Ramadan – dem neunten...

  • 11.02.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Glaube statt Werte?

Über die Rolle des Christentums in einer pluralen Gesellschaft. Unter dem Titel „Vom Wert des Glaubens. Die Rolle des Christentums in pluraler Gesellschaft“ diskutierten Fachleute aus Theologie und Religionssoziologie am 13. November an der Katholisch-Theologischen Fakultät Graz. Der Religionssoziologe Detlef Pollack zeigte sich skeptisch gegenüber der gesellschaftlichen Relevanz von Religion. Studien belegten, dass heute vor allem die Wirtschaft für Zusammenhalt sorgt. Religion werde nur noch...

  • 19.11.25
Glaube & Spiritualität

Vor den Vorhang
Mehr als Werte

Was das Christentum zu bieten hat und wie Wertevermittlung klappen kann. Moraltheologe Ralf Lutz im Interview. Welche Rolle kann der christliche Glaube in einer zunehmend säkularen Gesellschaft heute einnehmen? Ralf Lutz: In einer Gesellschaft, die immer weniger selbstverständlich vom christlichen Glauben geprägt ist, steht auch das Christentum vor der Herausforderung, seine Rolle im öffentlichen Raum neu zu definieren. Nicht selten wird in diesem Zusammenhang die Aufgabe formuliert, es möge...

  • 05.11.25
Geschichtliches & Wissen

Geschichte
Die Kaiserkonferenz

In Carnuntum, im heutigen Niederösterreich, wurden Weichen für die Durchsetzung des Christentums gestellt. Die Kirchen begehen heuer das 1700-Jahr-Jubiläum des Ersten Konzils von Nicäa, das 325 von Kaiser Konstantin einberufen wurde. Dort wurden wesentliche Weichenstellungen für Kirche und Glaube beschlossen. Das Konzil hätte aber gar nicht stattfinden können, wären nicht 17 Jahre zuvor die Weichen für Konstantins Herrschaft in der römischen Provinzhauptstadt Carnuntum, heute im...

  • 30.07.25
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Dr.in Annemarie Pilarski
Christentum im Wandel

Vor 1700 Jahren begann das Konzil von Nicäa – wie sah die Welt im Jahr 325 aus? Die Welt, in der das Konzil von Nicäa stattfand, war aus christlicher Perspektive zweifellos eine Welt im Umbruch. Gerade erst war ein epochales Ereignis für das Christentum geschehen: Mit Konstantin stand erstmals ein Kaiser dem Christentum wohlwollend gegenüber. Er tolerierte es – und begann leise, es sogar zu privilegieren oder zumindest den anderen Kulten im Reich gleichzustellen. Das war für die Christen eine...

  • 02.07.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Spirituelle Dimension des Glaubens neu entdecken

Polen. Halik überzeugt von neuer Reformation des Christentums. Das Christentum steht aus Sicht des tschechischen Theologen Tomáš Halík vor einer neuen Reformation. Die von Papst Franziskus geplante synodale Reform der katholischen Kirche könne eine viel tiefergehende Wirkung haben als angenommen, sagte Halík vor der Vollversammlung des Lutherischen Weltbunds, die von 13. bis 19. September in Krakau stattfand. „Ich bin überzeugt, dass wir es hier mit dem möglichen Beginn einer neuen Reformation...

  • 20.09.23
Glaube & Spiritualität
Auf dem Weg zur Einheit. Podiumsdiskussion mit Alt-Superintendent Hermann Miklas, Pastoralreferentin Sabine Petritsch, Stephanie Schebesch (Kinder&Jugend), methodist. Pastor Frank Moritz-Jauk und Mario Messiha von der koptisch-orthodoxen Kirche | Foto: Neuhold
5 Bilder

Ökumene
Einheit schafft Zukunft

Über die Zukunft des Christentums in der Steiermark ging es beim Ökumenischen Wochenende. Bischof Krautwaschl predigte bei orthodoxer Liturgie. Der Frage „(No) Future – wie siehst Du die Zukunft des Christentums in der Steiermark?“ stellte sich am 28. Jänner ein ökumenischer Diskussionsnachmittag der Evangelischen Jugend Steiermark, der Evangelisch-methodistischen Jugend, der Koptisch-orthodoxen Jugend und der Katholischen Jugend Steiermark. Der Blick auf die Zukunft ist getrübt. „Immer mehr...

  • 01.02.23
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Christentum in Nahost hat ohne Einheit keinen Bestand

Irakischer Patriarch Sako mahnt zur Einheit der Christen in Nahost. Allein die Einheit der Christen im Nahen Osten kann ihr Überleben in der Region garantieren: Davon ist der chaldäische Patriarch Kardinal Louis Raphael Sako überzeugt. In seiner Botschaft zur Gebetswoche für die Einheit der Christen appelliert der irakische Kardinal daher eindringlich an die Kirchen, die Bemühungen darum zu intensivieren. Sakos Aufruf, der auch vom vatikanischen Fides-Nachrichtendienst ausführlich wiedergegeben...

  • 18.01.23
Glaube & Spiritualität

Kein Ende der Religion

Prioritäten für die Zukunft sind gefragt. Religionen haben laut der früheren deutschen Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, an Bedeutung gewonnen und sind in manchen Regionen „bedeutsame politische Faktoren“. Es gebe „gute Gründe, nicht andauernd das Ende des Christentums zu beschwören“, schreibt Schavan in einem Gastbeitrag für die „Sächsische Zeitung“ . Nach 2000 Jahren sei das Christentum bis in die jüngste Zeit hinein angreifbar. „Die Kirchen haben Schuld auf sich geladen und...

  • 31.03.21
Glaube & Spiritualität

Zum Gedenktag
Rot für Solidarität

Zum Gedenktag für verfolgte Christen hat Rumänien künftig den 16. August bestimmt. Weltweit ist das Christentum die am meisten verfolgte Religion. Der rumänische Staatspräsident Klaus Johannis hat nun das im Juni vom Parlament beschlossene Gesetz unterzeichnet, mit dem der 16. August als nationaler Tag des Gedenkens an die Brancoveanu-Märtyrer und an die heutige weltweite Bedrohung gläubiger Christen eingeführt wird. Dies teilte der Informationsdienst der Stiftung Pro Oriente mit. Ziel des...

  • 22.07.20

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