Abschied
Journalist und Brückenbauer
- Gerhard Klein (1953–2026): Der Journalist und Brückenbauer wird am Samstag, 7. Februar, in der Aufbahrungshalle am Friedhof in Neusiedl am See verabschiedet.
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Religionsjournalismus habe die Aufgabe, den Spagat zwischen Vernunft und Glaube zu meistern, und auch den Spagat zwischen Spiritualität und Solidarität. Mit diesen Worten zitierte der in der Bischofskonferenz für Medien zuständige Bischof Wilhelm Krautwaschl den am Donnerstag, 29. Jänner 2026, nach schwerer Krankheit verstorbenen Journalisten Gerhard Klein.
Der Ehemann, Großvater und Vater von vier Töchtern war langjähriger ORF-Hauptabteilungsleiter, von 1997 bis 2019 Chef der Abteilung Religion im ORF-Fernsehen und ab 2010 zusätzlich Leiter der Wissenschaftsabteilung. Nach seiner Pensionierung übernahm er 2019 die journalistische Leitung der Katholischen Medien Akademie (KMA), deren Programm für die Ausbildung von JournalistInnen er laut KMA-Leiter Simon Varga „maßgeblich weiterentwickelt und nachhaltig geprägt“ habe. „Sein Interesse galt dem Verhältnis von Glaube und Vernunft, von Religion und Politik und dem Verhältnis von Religionsgemeinschaften zur pluralen Gesellschaft, zu Anders- und Nichtglaubenden“, würdigte Barbara Krenn, Leiterin „Religion und Ethik“ im ORF, Gerhard Klein. „Seine Leidenschaft, sein breites Interesse, seine Ernsthaftigkeit, Menschlichkeit und sein Humor bleiben unvergessen.“
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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