Ausgabe 26 / 28.06.2026

Beiträge zum Thema Ausgabe 26 / 28.06.2026

Menschen & Meinungen
Foto: privat
2 Bilder

Leserbriefe
Die Liebe feiern

22 Jubelpaare begingen im Rahmen einer Wachau-Reise, organisiert vom Familienreferat der Diözese und umsichtig geleitet vom Jubelpaar Maria und Josef Obergantschnig, in der Kirche von Spitz an der Donau einen Fest- und Dankgottesdienst für 50 Jahre Ehe. Auch in der Pfarre Gleinstätten wurden Ehejubiläen begangen. Dreizehn Jubelpaare feierten mit ihren Familien, der Pfarrgemeinde sowie Pfarrer Johannes Fötsch und einer Schar MinistrantInnen am 14. Juni einen Gottesdienst und erneuerten dabei...

  • 24.06.26
Pfarrleben

Blitzlichter
Pfarre Turrach

Der ganze Ort und viele weitere kamen am 6. Juni zur Feier anlässlich „300 Jahre Pfarre“ ins kleine obersteirische Turrach (Bezirk Murau). Den Festgottesdienst, zu dem auch einige ehemalige Pfarrer gekommen waren, leitete Weihbischof Johannes Freitag (r.). Danach lud der Pfarrgemeinderat unter Resi Maier zu gemütlichem Beisammensein in und um das Montanmuseum ein.

  • 24.06.26
Pfarrleben

Blitzlichter
Pfarre Vorau

In einem festlichen Gottesdienst in der Stiftskirche, geleitet von Propst Bernhard Mayrhofer, dankten die 13 Pfarren des Seelsorgeraumes dem scheidenden Führungsteam: (v. l.) SR-Leiter Lukas Zingl, Handlungsbevollmächtigte für Pastoral Monika Grabner und Handlungsbevollmächtigter für Verwaltung Karl Reiß.

  • 24.06.26
Texte zum Sonntag

13. Sonntag im Jahreskreis | 28. Juni 2026
Meditation

Keine Zeit zu warten Als Kind dachte ich: Wenn ich einmal meinen Führerschein habe, dann bin ich erwachsen. Wenn ich ausgezogen bin, dann beginnt mein richtiges Leben. Wenn ich einen Ehepartner gefunden habe, dann werde ich glücklich sein. Voller Erwartung und Sehnsucht habe ich mich auf diese Momente gefreut. Später – so glaubte ich – wird das Leben erst richtig schön. Aber als ich dann meinen Führerschein hatte, war ich nicht plötzlich sorgenlos. Als ich alleine lebte, brachte die neue...

  • 24.06.26
Kunst & Kultur

Buch-Tipp
Geliebt und erwählt

Das Buch Deuteronomium als Ur- und Grundschrift jüdisch-christlicher Theologie begleitet den Wiener Benediktinerpater Georg Braulik, Angehöriger des Schottenkonvents und emeritierter Professor für Alttestamentliche Bibelwissenschaft, bereits durch sein ganzes Leben. Eine lange Reihe wissenschaftlicher Publikationen gibt davon Zeugnis. Dabei war es ihm stets ein Anliegen, nicht allein zur Fachwelt zu sprechen, sondern darüber hinaus einer breiteren Leserschaft Zugänge zum spirituellen Reichtum...

  • 24.06.26
Bewusst leben & Alltag

Steirischer Kochtopf
Buchweizen-SesamLaibchen

250 g grob geschroteter Buchweizen, 3/4 l Gemüsefond, 120 g Topfen, 1 EL Petersilie, 3 EL Sesam, 1 Eidotter, 1 Knoblauchzehe, Majoran, Salz, 1 TL Currypulver, Brösel, Öl. Backrohr auf 120°C vorheizen. Buchweizen in feuerfesten Topf geben, Fond beifügen, aufkochen, 10 Min. köcheln lassen. Zudecken, im Rohr 20 Minunten dünsten (ziehen) lassen. Überkühlten Buchweizen mit passiertem Topfen, gehackter Petersilie, Sesam und Dotter vermischen, würzen. Nicht zu große Laibchen formen, in Brösel wenden...

  • 24.06.26
Bewusst leben & Alltag
Der Sommer ist der Wendepunkt im Gartenjahr. Während wir die ersten großen Erfolge des Frühlings ernten, entscheidet sich jetzt, wie reichhaltig unser Tisch im kommenden Winter gedeckt sein wird.  | Foto: iStock
3 Bilder

Familie
Gießen und düngen

Juni und Juli. Was jetzt im Garten zu tun ist. Im Juli stehen im Garten vor allem Pflege, Bewässerung und Ernte an. Durch die heißen Sommertage müssen Sie Ihre Pflanzen regelmäßig gießen und vor dem Austrocknen schützen. Pflege der Sommerkulturen: Klassischerweise werden Paradeiser regelmäßig ausgegeizt und angebunden, um die Energie der Pflanze optimal zu nutzen. Es geht aber auch ganz anders: Wer den Pflanzen viel Platz lässt, kann sie völlig ohne Ausgeizen einfach am Boden wachsen lassen....

  • 24.06.26
Glaube & Spiritualität

Stichwort: Heiliger Dismas
Heute noch im Paradies

Der „reumütige Schächer“ hat in der Heilsgeschichte einen besonderen Platz. Zu seinen Verehrern zählt auch der scheidende Generalvikar Erich Linhardt. Santo subito!“ Beim Begräbnis des Papstes Johannes Paul II. am 8. April 2005, zu dem 3,5 Millionen Menschen nach Rom gekommen waren, forderten dies Sprechchöre und Transparente: „Sofort heilig!“ Keine zehn Jahre später erfolgte dann die offizielle Heiligsprechung durch dessen Nach-Nachfolger Franziskus. Noch schneller ging es beim heiligen...

  • 24.06.26
Kirche hier und anderswo
Die stärkste Umweltbelastung entsteht oft nicht am Urlaubsort, sondern auf dem Weg dorthin – deshalb lohnt sich Nähe und das Reisen mit Bahn, Bus oder Rad. | Foto: TV Hochsteiermark / nicoleseiser.at
3 Bilder

Kirche Steiermark
Steiermark per Öffi

Sommerzeit ist Reisezeit. Martina Friesenbichler zeigt, wie man in der Steiermark klimafreundlich unterwegs sein kann. Sie liebt die Berge – und kommt fast immer ohne Auto aus. Martina Friesenbichler ist ehrenamtliche Tourenreporterin beim Online-Portal Bahn zum Berg, das Öffi‑Bergtouren in der Steiermark sammelt. „Ich fahre seit Jahren mit dem Rad und mit Öffis. Als aus meiner Jahreskarte das Klimaticket Steiermark wurde, habe ich begonnen, auch zu Freizeitaktivitäten mit Zug und Bus zu...

  • 24.06.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Region Südweststeiermark

Hauptamtliche MitarbeiterInnen der Seelsorgeräume der Region Südweststeiermark trafen sich mit slowenischen KollegInnen zum Austausch in Ruše. Nach Besichtigung der schönsten barocken Kirchen Sloweniens wurde in Sveti Duh ein zweisprachiger Gottesdienst gefeiert.

  • 24.06.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
HTL Zeltweg

Gemeinschaft erleben, Natur genießen und den Alltag für einen Moment hinter sich lassen: Schüler der 4BHMBR der HTL-Zeltweg machten sich auf den rund 22 Kilometer langen Pilgerweg von Friesach nach Gurk. Das gemeinsame Gehen bot ausreichend Gelegenheit für Gespräche und persönliche Reflexion.

  • 24.06.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Haus der Frauen

Zu einem Frühstück im Schöpfungsgarten lud der AndersOrt Haus der Frauen in St. Johann bei Herberstein am 14. Juni. Viele Gäste genossen den Vormittag inmitten der Natur. Es verband auf gelungene Weise Genuss, Begegnung und Wertschätzung gegenüber Natur, Nachhaltigkeit und Regionalität.

  • 24.06.26
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Alma Cocalic, Caritas

Seit 2019 sorgt Alma Cocalic im Bereich Kinder-, Jugend- und Familienarbeit der Caritas der Diözese Graz-Seckau für ein reibungsloses Office‑Management. Neben organisatorischen Tätigkeiten betreut sie in dieser Rolle vor allem Agilion, ein Programm zur Zeiterfassung, das steiermarkweit in der mobilen Familien- und Behindertenarbeit der Caritas eingesetzt wird. Besonders schätzt die 40-Jährige dabei ihre Kolleginnen und das „wertschätzende Miteinander“, das sie im Team täglich erlebt. Ihr...

  • 24.06.26
Menschen & Meinungen

Steirer mit Herz
Peter Gruber-Veit

Das Herz der Pfarre St. Peter ob Judenburg ist der 82-jährige Peter Gruber-Veit. „Die Kirche ist mir Zeit meines Lebens ein großes Anliegen“, sagt er, den man auch den „Peter von St. Peter“ nennt. Seit Jahrzehnten etwa führt Peter Gruber-Veit das Service für die Glocken am Kirchturm durch. Er hört, wenn sie raunzen, statt ordentlich zu schwingen. Mit offenen Augen und offenem Herzen hilft er, wo Hilfe benötigt wird: in der Pfarre, im Pfarrkindergarten, oder seit 50 Jahren auch bei der...

  • 24.06.26
Kirche hier und anderswo
„Ihr sollt es gut bei mir haben“, zitierte Erich Linhardt bei seinem Empfang im Ordinariat Papst Johannes XXIII. – dass es den MitarbeiterInnen in der Diözese Graz-Seckau gut geht, war sein Herzensanliegen als Generalvikar. Denn was die Kirche verkündet, müsse sie auch leben. | Foto: Neuhold
6 Bilder

Interview
Zum Dienst berufen

Nach elf Jahren als Generalvikar blickt Erich Linhardt zurück – auf Berufung, Verantwortung und das, was die Welt zum Guten verändern kann. Herr Generalvikar, mit 1. September diesen Jahres werden Sie emeritieren. Schauen wir gemeinsam zurück, wie Ihr Dienst als Generalvikar 2015 begann: Generalvikar Erich Linhardt: Als Wilhelm Krautwaschl zum Bischof unserer Diözese ernannt wurde, machte er sich auf die Suche nach einem neuen Generalvikar. Er bat damals unter anderem die Dechanten um...

  • 24.06.26
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Fürs Stammbuch

Zu den großen Schätzen aus meiner Kindheit zählt ein Stammbuch. Den grünen Ledereinband ziert eine Goldprägung, und im Laufe meiner Schulzeit füllten sich die blütenweißen Seiten mit Zeichnungen und Sprüchen. Einer davon begleitet mich bis heute: „Man sieht nur mit dem Herzen gut – das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“ Im Lauf der Zeit lerne ich die Worte besser kennen. Erfahre, von wem sie stammen – dem französischen Piloten und Autor Antoine de Saint-Exupéry. Bekomme eine Idee davon,...

  • 24.06.26
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Gerlinde Paar
Miteinander statt allein

Der Diözesanrat schrieb einen offenen Brief an die Landesregierung – warum? Als Diözesanrat muss man manchmal auch laut sein. Als Vertretung von rund 700.000 steirischen KatholikInnen gibt es kaum ein wichtigeres Thema für uns als ein gelingendes, friedliches Zusammenleben. Seit 2011 bildet die „Charta des Zusammenlebens in Vielfalt“ die Basis für eine einzigartige Integrationspartnerschaft. Über Parteigrenzen und Konfessionen hinweg haben 43 Organisationen dieses Fundament mitgetragen. Es hat...

  • 24.06.26
Kommentare & Blogs

Positionen - Christian Teissl
Von Abschied zu Abschied

Du bist zum ersten Mal in einem fremden Haus zu Gast; ein lange geplantes Gespräch kommt endlich zustande; die Stunden vergehen wie im Flug. Als du aufbrichst, begleiten deine Gastgeber dich zur Tür. Du verreist für ein paar Wochen; deine Liebsten begleiten dich zum Zug. Ihr winkt einander zu, bis ihr den Blickkontakt verliert, dann schreibt ihr euch noch ein paar Zeilen: „Alles Gute unterwegs!“ – „Auf Wiedersehen im Herbst!“. Du verlässt bei Dienstschluss das Büro. Dein Gegenüber unterbricht...

  • 24.06.26
Kommentare & Blogs

Mutworte - Ruth Zenkert
Wer Glut haben will

Eines Tages erhielten wir eine unverhoffte Einladung: Zwei Mädchen überbrachten sie von ihrem Chef. Wir würden staunen, wer es sei! Neugierig gingen wir mit. Vor einem Abbruchhaus erschien Mihai, unser gefürchteter „Rocker“. Er beherbergte hier neun Jugendliche, mit denen wir nicht fertiggeworden waren. Er berichtete, dass er morgens alle wecke und jeder eine Aufgabe habe. Sogar ein Abendgebet hatte er eingeführt. Als wir aufbrechen wollten, verriet er sein Anliegen. Jetzt kommt der Preis für...

  • 24.06.26
Kirche hier und anderswo
Als gastfreundlicher Ort gilt das gesamte Stiftsareal, Mittelpunkt für den Seelsorgeraum und geistliche Kraftquelle für viele Menschen aus nah und fern. Mit seiner Gründung war der Auftrag verbunden, in der Region den Glauben zu verkündigen, den Menschen Bildung und Kultur zu vermitteln und ein gesichertes Leben zu ermöglichen. | Foto: Stift St. Lambrecht
4 Bilder

Jubiläum
Geist voll Leben

950 Jahre Benediktinerstift St. Lambrecht. Ein Blick auf eine wechselvolle Geschichte und in eine hoffnungsvolle Zukunft. Klöster gelten seit jeher als Wirtschaftsfaktoren, Orte der Glaubensvermittlung und der zwischenmenschlichen Begegnung. Und wie so manches Stift, hat auch St. Lambrecht „klein“ begonnen. Die „Kirche des heiligen Lambert“ bestand bereits, als Markgraf Markward von Eppenstein den Entschluss fasste, im Hochtal westlich des Neumarkter Sattels ein Kloster zu gründen. Nachdem er...

  • 24.06.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Aufruf zum Handeln

Palästina. Angst im letzten christlichen Dorf. Provokationen und Gewalttaten israelischer Siedler hätten unter der Bevölkerung der „Christenstadt“ Taybeh im Westjordanland erneut zu großer Angst geführt. Das berichtete am 7. Juni der örtliche lateinische Pfarrer Bashar Fawadleh laut Nachrichtenportal Vatican News. Der Geistliche rief u. a. die internationale Staatengemeinschaft auf, „endlich zu handeln und der Gewalt gegen die Bevölkerung ein Ende zu setzen“. In den vergangenen Monaten kam es...

  • 24.06.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Eine Welt

Religion spielt auch am Fußballplatz eine Rolle, wie die Weltmeisterschaft zeigt. Nach dem 7:1‑Sieg Deutschlands gegen Curaçao bildeten mehrere Spieler beider Teams einen Kreis und beteten gemeinsam am Mittelkreis. „Wir sind im Spiel Gegner, nach dem Spiel Christen und Brüder“, sagte Spieler Felix Nmecha danach. Laut dem Hilfswerk Kirche in Not ist das keineswegs selbstverständlich: In jedem dritten WM‑Teilnehmerland ist die Religionsfreiheit eingeschränkt. Ökumene: Dialogtreffen Ein hochrangig...

  • 24.06.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Heiß ersehnt

Es kühlt den Körper, entlastet das Herz, unterstützt das Konzentrationsvermögen und erfrischt rundum. Wasser ist wertvoller als Gold – vor allem in Trockengebieten oder bei tropisch-sommerlichen Temperaturen wie dieser Tage. Wem eine Abkühlung, wie hier in einem Springbrunnen im deutschen Bonn, nicht möglich ist, der kann am „Hitzetelefon“ um Rat fragen. Österreichweit kostenlos unter 0800 880 800 erreichbar, erhält man Tipps, wie der am 21. Juni gestartete Sommer und die Hitze gut überstanden...

  • 24.06.26
  • 1
  • 2

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ