Steirerin mit Herz
Brigitte Storm
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„Sie bäckt vorzüglich, und, noch besser: Sie verteilt die Köstlichkeiten auch an andere“, erzählt ein Pfarrmitglied aus Graz-Graben über sie. Selbst das, was sie in liebevoller Handarbeit strickt, verschenkt Brigitte Storm, und ebenso gute Bücher, die sie mag. Seit Jahren ist die Absolventin eines Theologie- und Geschichtestudiums in der Grazer Graben-Pfarre aktiv. „Mein Bemühen in dieser Kirche ist, zu den Menschen zu gehen und zuzuhören“, sagt sie. Umgekehrt ist ihr auch wichtig, dass die frohe Botschaft Gehör findet; mit anderen Frauen gestaltet sie den „Magdalenengottesdienst“ in Graz Salvator.
SeniorInnen begleitet die dreifache Mutter und Großmutter von vier Enkelkindern zu Gottesdiensten und hält selbst Mai-Andachten oder Osterspeisensegnungen. Als Begräbnisleiterin nimmt sie sich Zeit für Angehörigen-Gespräche und nach dem freitäglichen Gottesdienst bei den Jesuiten in Graz umsorgt sie BesucherInnen mit Mehlspeisen. Dass Brigitte Storm 1956 am „Weißen Sonntag“ zur Welt gekommen ist, passt wunderbar zu alledem, was sie für andere tut. Wird doch der Sonntag nach dem Osterfest auch „Sonntag der Barmherzigkeit“ genannt.
Anna Maria Steiner
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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