Kirche Steiermark
Mit offenen Herzen

In Armenien halfen SchülerInnen des Gymnasiums Hartberg auch beim Bau eines Ergotherapie-Gartens in der Caritas-Einrichtung „Emils Kleine Sonne“, einem Förderzentrum für Menschen mit Beeinträchtigungen. | Foto: privat
14Bilder
  • In Armenien halfen SchülerInnen des Gymnasiums Hartberg auch beim Bau eines Ergotherapie-Gartens in der Caritas-Einrichtung „Emils Kleine Sonne“, einem Förderzentrum für Menschen mit Beeinträchtigungen.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion

Eine Sozialreise nach Armenien.

Was als alternative Idee begann, wurde zu einer prägenden Erfahrung: Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Hartberg reiste gemeinsam mit Religionslehrer Hannes Hamilton in den Osterferien nach Armenien, um dort soziale Projekte zu unterstützen und ein Land kennenzulernen, von dem viele bis dahin kaum etwas gehört hatten. „Vor der Reise wusste ich nicht besonders viel über Armenien“, erzählt die 14-jährige Nicole Dorner. „Beeindruckt hat mich, wie gastfreundlich die Menschen sind und wie modern die Hauptstadt ist.“

Der erste Teil der Reise stand ganz im Zeichen des sozialen Engagements. In der Caritas-Einrichtung „Emils Kleine Sonne“ und einer Schule in Gyumri, der zweitgrößten Stadt des Landes, renovierten die Jugendlichen Fensterbänke, halfen bei handwerklichen Arbeiten und unterstützten den Bau eines Ergotherapie-Gartens. Zudem besuchten sie bedürftige Familien und verteilten mitgebrachte Spenden wie Kleidung, Lebensmittel und Spielsachen.

„Dabei ging es vor allem darum, gemeinsam etwas Nachhaltiges zu schaffen“, so Nicole. Lehrer Hannes Hamilton ergänzt: „Die Begegnungen vor Ort und die gelebte Solidarität haben die Gruppe tief geprägt.“ Besonders berührend sei die Armut gewesen, die in Gyumri bis heute spürbar ist – auch als Folge des verheerenden Erdbebens von 1988.

Neben der Arbeit blieb auch Zeit, Armenien kulturell zu entdecken. Klöster wie Geghard und Haghartsin, der Sewansee und der Tempel Garni beeindruckten ebenso, wie das Leben in Gastfamilien. „Diese Einblicke in den Alltag waren besonders wertvoll“, betont Hamilton. Den Abschluss bildete ein Aufenthalt in der Hauptstadt Jerewan mit Besuchen historischer und moderner Sehenswürdigkeiten.

Für alle Beteiligten bleibt die Reise unvergesslich. „Die Herzlichkeit der Menschen und die vielen neuen Eindrücke haben mich sehr geprägt“, sagt Nicole. Auch Hamilton zieht ein klares Fazit: „Ich bin dankbar, dass wir uns auf dieses Land eingelassen haben – es war eine Erfahrung, die bleibt.“

Katharina Grager

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ