Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Ungelöste Frauenfrage

Zu "Hoffnung wächst", Nr. 6. Im Jahr 2021 ist es also endlich möglich, dass mit der Ordensfrau Nathalie Becquart erstmals einer Frau ein Stimmrecht in der Bischofssynode zugesprochen wird. Es irritiert mich, dass es dem Sonntagsblatt nur eine Randnotiz wert ist. Da konnte man in einer Tageszeitung mehr dazu lesen. Erfreulich aber, dass den Fortschritten des Synodalen Weges in Deutschland mehr Raum geboten wurde. Auch hier zeigt sich, dass die „Frauenfrage“ ein zentrales Thema ist. Erneut wird...

  • 18.02.21

Leserbriefe
Wohin führt der Synodale Weg?

Zu „Hoffnung wächst“, Nr. 6. Der Bischof von Kopenhagen Czeslaw Kozon hat als Beobachter an der Online-Konferenz des Synodalen Weges teilgenommen. In einem Interview mit dem Kölner Domradio berichtet er von seinen Eindrücken, die andere sind, als Joachim Heinz im Sonntagsblatt-Artikel schreibt. Bischof Kozon hat Angst, dass es bei dem Prozess nicht nur darum geht, Missbrauch zu verhindern, sondern darum, andere kirchenpolitische Ziele zu erreichen, die damit nichts zu tun haben. Viele der...

  • 18.02.21

Vorgestellt
Elias Groß, Zivildiener der KJ

Auf der Bühne zu stehen, die Emotionen „rüberzubringen“ und „ganz über sich hinauszuwachsen“: Das erfuhr Elias Groß bei der Theatergruppe im Gymnasium Leibnitz als „lustige Sache“. Mehr „hinter der Bühne“ als im Vordergrund spielt sich bis Oktober das Leben des 19-Jährigen ab: Er ist neun Monate Zivildiener im „Fachbereich Kinder und Jugend“ (Interessierte an der Stelle erfahren mehr unter kiju.graz-seckau.at). Bei der Mitarbeit an einer „SpiriNight“ für Firmlinge in Leibnitz erfuhr Elias Groß...

  • 17.02.21

Leserbriefe
Das ist Sir

Das ist Sir, der Zwergrehpinscher von Anita Priebernig, und eines seiner Hobbies (siehe Bild links) ist das Mitturnen bei der ORF-Sendung „Fit mit Philipp“, von der unsere Mutworte-Autorin Christa Kokol in Nr. 4 berichtet hat. Nach dem Training hat Sir sich dann eine Ruhepause verdient (Bild rechts). Fotos: Priebernig

  • 10.02.21
  • 1

Leserbriefe
Unbefriedigend

Zu Nr. 5, „Rache oder Vergebung“. „Ist es nicht zu viel verlangt von einer mit vier kleinen Kindern verlassenen Frau, ihrem Ex-Mann zu vergeben?“ Diese berechtigte Frage hat Prof. Haller nicht beantwortet, sondern ist ihr ausgewichen. Darum und überhaupt fand ich das Interview unbefriedigend. Vor Jahren hörte ich in einem Vortrag folgenden Gedanken: Man kann seine Verletzung auf einen Zettel schreiben, diesen gleichsam auf den Schreibtisch Gottes legen und sagen: „Kümmere du dich darum, ich...

  • 10.02.21
  • 1

Leserbriefe
Gesang wie in der Oper

Danke möcht’ ich sagen, dass wir in dieser schwierigen Zeit nicht ganz auf den Gottesdienst durch Fernseh- und Radioübertragungen verzichten müssen. Ein 100%-Ersatz ist es nicht, die Gemeinschaft fehlt, das Feierliche beim Mitsingen. Leider ist bei den Übertragungen jetzt fast immer ein Gesang wie in der Oper, wo man nicht einmal den Wortlaut versteht. Das macht mich traurig. Es mag künstlerisch wertvoll sein, so singen zu können, aber wozu gibt es die wunderschönen Lieder aus dem Gotteslob?...

  • 10.02.21
  • 1

Leserbriefe
Das Wesentliche herausgeholt

Zu Nr. 5, „Begegnungen auf heiligem Boden“ Mit der Fragestellung hat Sabine Petritsch das Wesentliche von der Botschaft zum Welttag der Kranken herausgeholt. Und die Antworten von Michaela Hirzer-Weiß und Alexandru Suciu haben mich tief berührt, und ich werde bei meiner Sonntagsmesse vieles einfließen lassen. P. Alois Sághy, SDB., Wien

  • 10.02.21
  • 1
Blicke Richtung Weizberg...

Leserbriefe
Ausblick

Faszinierende winterliche Blicke Richtung Weizberg sandte uns Herbert Ederer aus Weiz. Neben dem Genießen der Landschaft mag uns dieses Bild auch daran erinnern, dass trotz mancher „winterlicher“ Ereignisse immer wieder „Licht“ da ist, wie hier die Sonne. Und dass gerade wir als Kirche dazu beitragen können, der drohenden Kälte durch Isolation und Einsamkeit die wärmende Nähe der Hoffnung und der Liebe entgegenzusetzen. Herbert Ederer

  • 10.02.21
  • 1

Vorgestellt
Benedikt Schöngruber, Katholische Jungschar

Astronaut habe er als Kind werden wollen, erinnert sich DI Benedikt Schönhuber. Etwas Neues entdecken und „den Radius erweitern“ habe er spannend gefunden. Seit Ende 2020 ist er ehrenamtlich Erster Vorsitzender der Katholischen Jungschar Steiermark, in einem dreiköpfigen Führungsteam. „Den Radius erweitern“ bedeutet für den Grazer, auf die Jungschar übertragen, „das Verständnis von Kirche und die Möglichkeiten in ihr erweitern“. Die Richtung laute: „Die Tür ist offen, da ist jeder willkommen.“...

  • 10.02.21
  • 1

Steirer mit Herz
Johann Pabst

Vogelhäuschen bastelte er als Kind; mit Leib und Seele wollte Johann Pabst stets Tischler werden. Als Höhepunkt und große Ehre empfand es sein Familienbetrieb in Semriach nördlich von Graz, dass er bei der Renovierung des Grazer Doms im Herbst unter anderem die „Kathedra“ tischlern konnte, den Sitz des Bischofs. Der Kirche seien schon seine Eltern sehr zugetan gewesen, erzählt Johann Pabst. Wenn man „ein bissl einen Glauben hat und Gottvertrauen“, stehe man auch die Coronakrise mit der...

  • 10.02.21

Leserbriefe
Pfarrhofkater Athos

Pfarrhofkater Athos hat es sich nicht nehmen lassen, zusammen mit Vikar Mario Brandstätter die Pfarrkirche St. Magdalena am Lemberg zu inspizieren. Es schien, als wollte Kater Athos seinem „Dosenöffner“ mitteilen, dass die Kirche jetzt mausfrei sei, schreibt uns Vikar Brandstätter zum Foto.

  • 03.02.21

Leserbriefe
Gottesdienste über die Medien

In dieser Zeit der Pandemie, in der es oft nicht erlaubt war, persönlich einen Gottesdienst mitzufeiern, gab es über die Medien die Möglichkeit, viele schöne und wertvolle heilige Messen zu erleben. Der weltumspannende Gottesdienst aus Hartberg am 6. Jänner war etwas ganz Besonderes. Herzlichen Dank an alle, die diesen Gottesdienst ermöglicht, vorbereitet und gestaltet haben, vor allem unserem menschenfreundlichen Bischof Wilhelm Krautwaschl. Ich bin froh, ein Mitglied der Katholischen Kirche...

  • 03.02.21

Leserbriefe
Akt der Unmenschlichkeit

Die Altkatholische Kirche Österreichs verurteilt die Abschiebung der in Wien geborenen Kinder scharf. Man kann nicht den Holocaustgedenktag begehen und anschließend Kinder auf diese Art und Weise in ein ihnen unbekanntes Land abschieben. altkath. Bischof Heinz Lederleitner, Wien

  • 03.02.21

Leserbriefe
Corona bringt auch Gutes?!

Es ist mir ein großes Anliegen, mich beim Seelsorgeteam Hartberg und Pfarrer Dr. Reisenhofer zu bedanken! In der Coronazeit habe ich die „Hartberger Gottesdienste“, die man als Internet-Livestream anschauen kann, entdeckt! Ich bin total begeistert – so ansprechend und lebendig! Die Freude ist rundum spürbar – „der Funke springt über“, sogar bis ins Ländle! Hiltrud Wild, Bregenzerwald

  • 03.02.21

Vorgestellt
Edith Wieser, Kirchenbeitrag

Im Sonntagsblatt las sie 1999, dass für die Kirchenbeitragsstelle Hartberg eine Mitarbeiterin gesucht werde. Seit 1. Jänner 2021 sind die Vorschreibungen („Beitragsinformationen“) an Katholikinnen und Katholiken in der ganzen Steiermark unterschrieben von „Edith Wieser MSc, Leiterin Kirchenbeitragsorganisation“. In einem behüteten Elternhaus in Kaindorf bei Hartberg wuchs sie mit viel Freiheit und Natur auf. Edith Wieser wurde am 24. September 1972 geboren, als jüngste von drei Schwestern. Der...

  • 03.02.21

Steirer mit Herz
Franz Salmhofer

Für den „neuen Geist nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil“ sei in der Pfarre Pöls Mag. Franz Salmhofer ein Wegbereiter. Mit Herz und Kompetenz habe er das Pfarrleben mitgestaltet. So lobt den Religionsprofessor die Pastoralreferentin im Seelsorgeraum Pölsental Gerlinde Mayerl. Einer der ersten Pfarrgemeinderäte der Steiermark wurde in Pöls ins Leben gerufen, und Franz Salmhofer war während vieler Perioden sein Vorsitzender. Der am 11. September 1945 geborene und in Rothenthurm in einer kleinen...

  • 03.02.21

Leserbriefe
Wann wird's wieder normal?

Wann wird wieder Normalität in unser Leben einkehren? Diese Frage stellen sich jetzt viele Menschen. Werden wir in der Kirche wieder zum „Vorher“ zurückfinden? Wir können die Sonntagsgottesdienste via TV und Internet mitfeiern. Das ist vor allem für ältere und nicht mobile Menschen von Vorteil. Dieses Angebot wird zur Zeit auch von vielen „Kirchengehern“ genutzt. Ich sehe aber die Gefahr darin, dass sich so manche daran gewöhnen werden. Es hat ja auch so seine Vorteile. Man braucht sich nicht...

  • 28.01.21

Leserbriefe
In Erinnerung an Franz Weiß

Zu „Er hat gesät, wir ernten“, Nr. 2 Im Sonntagsblatt wurde an Professor Franz Weiß erinnert, der der katholischen Kirche in der Steiermark ein vielleicht reicheres Erbe an Werken der bildenden Künste hinterlassen hat als jeder andere seiner Kollegen seit 1945. Sollte es da nicht möglich sein, ihm entweder im Diözesanmuseum oder bei den Minoriten einen größeren Raum für eine Dauerausstellung einzuräumen, die es Besuchern von Graz zu normalen Museums-Öffnungszeiten erlauben würde, Eindrücke von...

  • 28.01.21

Leserbriefe
Hartnäckig ignoriert

Christus ist Mensch geworden! Auch seine Nachfolger bleiben nach der Weihe Menschen mit Herz, Leib und Seele. Solange die Schöpfungsordnung, in der Mann und Frau das Ebenbild Gottes bilden, in der katholischen Kirche hartnäckig ignoriert wird, laufen alle Diskussionen ins Leere. Der Heilige Geist wird einen Weg finden, die Kirche nicht zu retten, sondern sie zu erneuern. Ilse Sixt, Oberpframmern

  • 28.01.21
3 Bilder

Plus - Kontrapunkte
Schi fahren oder nicht Schi fahren

Durch Einschränkungen des öffentlichen Lebens soll das Corona-Virus eingedämmt werden. Daher fallen viele Möglichkeiten, die Freizeit zu gestalten, derzeit weg. Schi fahren ist in ganz Österreich mit Sicherheitsvorkehrungen möglich. Die Meinungen dazu gehen auseinander. Pistengaudi trotz Corona? Österreich ist (wieder einmal) im Lockdown. Vieles hat verordneterweise geschlossen. Doch die Zahlen sinken nicht deutlich genug. Durchhalteparolen der Regierung klingen uns in den Ohren. Die heurige...

  • 28.01.21

Steirerin mit Herz
Martha Niederl

Einfach gepackt und nicht mehr losgelassen habe sie die Idee, uns über Martha Niederl zu schreiben, gesteht eine Nachbarin. Die „tüchtige Martha“ sei „ein bescheidener Mensch, der einfach im Stillen unendlich viel wirkt und hilft“. Sie schaue auch, dass alle zusammenhelfen. In der Weihnachtszeit freuten sich im kleinen Ort Ebersdorf in der Pfarre Gnas und der früheren Gemeinde Poppendorf viele über die offene Dorfkapelle mit zwei Holzlaternen. Wer eintrat, konnte vorne eine wunderschöne Krippe...

  • 27.01.21

Leserbriefe
Nicht "wohlig eingerichtet"!

Zum Leserbrief „Bedeutungsverlust der Kirchen“, Nr. 2 „Die Kirchen“ haben sich mitnichten mit den Online-Gottesdiensten „wohlig eingerichtet“: abgesehen von den technischen Voraussetzungen und Personen, die ebendiese Technik bedienen, erfordert ein Online-Gottesdienst gewissenhafte Vorbereitung, damit ein würdiges Feiern ermöglicht wird. Eine halbe Stunde ist da bald einmal zu wenig. Ein Regisseur muss wissen, wer wann welche Texte, Lieder, Gebete spricht oder präsentiert, wer oder was wann zu...

  • 21.01.21

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