Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Postkasten
Heilige Elisabeth

Die Legende des Brotkorbs, der plötzlich voll Rosen war, zeigt diese Darstellung der hl. Elisabeth (19. 11.) in der ehemaligen Spitalskirche in Oberwölz. Der Elisabethsonntag wurde von Papst Franziskus 2017 zum „Welttag der Armen“ erhoben. Die Caritas bittet an diesem Tag um Spenden für bedürftige Menschen in unserem Land.

  • 13.11.25

Postkasten
Was ist Würde?

Zur Problematik des assistierten Suizids Unser Leben ist Geschenk für andere, aber auch für uns selbst. Es ist mit Höhepunkten und Niederlagen gespickt. Die eigene Persönlichkeit wächst und gedeiht anhand von Einflüssen, die unsere Umwelt uns anbietet. Das Leben eines Kranken bleibt genauso kostbar wie das eines Gesunden. Wir selbst haben nicht in der Hand, was mit uns passiert. Alle Fäden laufen bei unserem Schöpfer zusammen, und jeder Mitmensch, der in das Leben des Kranken involviert ist,...

  • 13.11.25

Postkasten
Vertraute Namen

Zu „Unsere lieben Verstorbenen“, Nr. 44 Für diese Seiten möchte ich ausdrücklich danken. Viele von ihnen sind mir (durch den Katholikentag Graz 1981) vertraut. Pfarrer em. Karl H. Salesny SDB

  • 13.11.25

Vorgestellt
Susanne Noffke, Seelsorge Augustinum

Was macht mir Kummer? Wie will ich leben? Wozu fühle ich mich berufen? Fragen wie diese begegnen Susanne Noffke häufig – ja mehr noch: Als Seelsorgerin begleitet sie seit September 2024 SchülerInnen, Studierende und Lehrende am Campus Augustinum in Graz dabei, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Geboren als jüngstes von drei Kindern im knapp 400 Kilometer entfernten Regensburg (Deutschland), studierte sie erst Religionspädagogik, Erwachsenenbildung und später Bildungsmanagement....

  • 12.11.25

Steirer-Paar mit Herz
Fritz & Manuela

Als Jugendlicher ist Fritz Fürstenthaler zur Katholischen Jugend (KJ) in Fohnsdorf gekommen und ihr bis heute treu geblieben – wenngleich: In der KJ hat er „die Seite gewechselt“, denn: Der Pfarrblatt-Chefredakteur kümmert sich nun, meist gemeinsam mit seiner Partnerin Manuela Glantschnegg, darum, dass die Jugendarbeit in der Pfarre „lebendig bleibt“, wie er es sagt. In den KJ-Treffen kommt Glaube ebenso zur Sprache wie andere Alltagsthemen. Dass die KJ bei Aktionen wie „72 Stunden ohne...

  • 12.11.25

Vorgestellt
Alina Jenšac, Caritas Auslandshilfe

Die weite Welt ist ihr Zuhause: Dass dem so ist, stellte sie lang schon vor dem Dienstantritt am 1. März 2025 unter Beweis. Bereits als Kind wollte Alina in die große Welt und organisierte, erst 15-jährig, ein Auslands-Schuljahr in Argentinien. Nach der Matura studierte die Sportbegeisterte, die gerne musiziert, an der Uni für Bodenkultur in Wien sowie in Graz die Studienrichtung „Global Studies“. Vor ihrem Jobwechsel in die Caritas arbeitete die heute 32-Jährige in einer landwirtschaftlichen...

  • 05.11.25

Steirer mit Herz
Hubert Pierer

„Ich bin sehr dankbar, dass so viele mit anpacken!“, sagt Hubert Pierer, und: „Nur so entsteht etwas!“ Seit 20 Jahren ist er in der Pfarre Weiz tätig und koordiniert auch den aus 14 Aktiven bestehenden Sozialkreis. Dort überlege man, „welche Mosaiksteinchen ergänzend notwendig“ seien zum österreichischen Sozialsystem und handle dann. Neben der Gratisausgabe von Lebensmitteln und von Kleidern sind aktuell vor allem Besuchsdienste für ältere Menschen unter den 120 Mitgliedern der Pfarrcaritas...

  • 05.11.25

Postkasten
Warnung vor Klimarückschritten

Durch Rückschritte im Klimaschutz macht sich Bundesminister Norbert Totschnig für Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfälle mitverantwortlich. Auch in Österreich. Kurz vor der 30. UN-Klimakonferenz hat er die Mittel für internationale Klimaprojekte in der Schublade verschwinden lassen und sendet damit ein fatales Signal an Österreichs Partner. Erst kürzlich hat der zweite Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel der Republik ein erschreckend schlechtes Zeugnis in Punkto CO2-Reduktion...

  • 05.11.25

Postkasten
Frauenfragen

Zu „Das Warten hat ein Ende“, Nr. 43 In seiner Predigt im Stephansdom vom 26. September bekräftigt der neu ernannte Wiener Erzbischof Josef Grünwidl: „Die Frauenfrage drängt nach einer Klärung und nach Veränderungen“. Immerhin sei Jesus den Frauen auf „revolutionäre“ Art begegnet. Seiner Überzeugung nach würde deshalb Jesus die (römisch-katholische) Kirche fragen, ob die Frauen in ihr heute „den Platz haben, der ihnen zusteht“. Der nunmehrige Erzbischof von Wien gibt in seiner Predigt die...

  • 04.11.25

Vorgestellt
Stefanie Hofstadler, Friedhofsverwaltung

Sie ist mitverantwortlich dafür, dass das diesjährige Allerheiligen/Allerseelen umweltschonender ist – jedenfalls auf zehn Friedhöfen im SR Hartberg. Denn Stefanie Hofstadler setzt mit ihren KollegInnen aus der Friedhofsverwaltung und in Kooperation mit den zuständigen Wirtschaftsräten das Projekt „Erinnern mit Verantwortung“ um. Worum es dabei geht, ist rasch erklärt: Statt Grablichtern aus Einwegplastik leuchten den Verstorbenen dort viele Kerzen in Glasbehältnissen (siehe Seite 24). Nach...

  • 29.10.25

Steirer mit Herz
Hartwig Hulla

„Ehrenamtliche sind die Stütze unserer Gemeinschaft – sie ermöglichen so viel“, sagte Johann Reinthaler jüngst in der Pfarrkirche Allerheiligen. Seine Worte richtet der PGR-Vorsitzende beim Wortgottesdienst an diesem Tag an Hartwig Hulla, der seit unglaublichen 60 Jahren den Gottesdiensten durch seine Musik Würde und Tiefe verleiht. „Schon als Gymnasiast hat mich das Orgelspiel fasziniert, und ich habe ziemlich bald mit dem Unterricht an der Musikschule Fohnsdorf begonnen“, sagt der heute...

  • 29.10.25

Vorgestellt
Katharina Maierhofer, Gebäudebewirtschaftung

„Theoretisch bin ich zuständig für alles, was ein Dach hat und vier Wände“, erklärt Katharina Maierhofer mit einem Augenzwinkern. Die Leiterin des Fachbereiches Gebäudebewirtschaftung sorgt gemeinsam mit ihrem Team dafür, dass die Gebäude der Diözese Graz-Seckau effizient genutzt werden. Wo immer ein Pfarrhof leersteht, wird gemeinsam mit Gemeinden oder Privatpersonen nach einer bestmöglichen Nachnutzung gesucht. Dass in diözesanen Bauten der Kanal frei ist, es warmes Wasser gibt, die Heizung...

  • 22.10.25

Steirer mit Herz
Mario Geiger

„Von seiner Sorte braucht es mehr“, sagte ein Radiosprecher kürzlich über ihn. Ende September war Mario Geiger im Rundfunk und in Zeitungen – und zuvor im Bundeskanzleramt in Wien. Dort ehrte ihn Ministerin Claudia Plakolm als Steiermarks „Zivildiener des Jahres 2025“. Ein gläserner Pokal ziert seitdem Marios Wohnzimmer und erinnert an zehn Monate im Caritas-Pflegewohnhaus (PWH) Graz-Straßgang. Frühstück machen, Botengänge oder Hilfe am Handy und Computer: In seinem Arbeitsalltag war „Zivi“...

  • 22.10.25

Kirche Steiemark
Personalia

Haus der Stille. Nach sechs Jahren übergab Natalie Kamper im August die Schlüssel und die Kassa an Philipp Friesenbichler, den neuen wirtschaftlichen Leiter des Haus der Stille in Heiligenkreuz am Wassen. Das Leitungsteam, bestehend aus Marlies Prettenthaler-Heckel (l.) und Philipp Friesenbichler (r.), nimmt die operative Gesamtverantwortung im Haus der Stille wahr. Personalveränderungen in der Diözese: Mag. Bartosz Poznanski, Provisor der Pfarren Allerheiligen i. M., Kindberg, Stanz i. M. und...

  • 22.10.25
Nach anfänglichem Zögern hat Josef Grünwidl nach neun Monaten als Apostolischer Administrator zugestimmt das Amt als Erzbischof von Wien zu übernehmen. | Foto:  Erzdiözese Wien/Schönlaub
3 Bilder

Kirche Österreich
Das Warten hat ein Ende

Mit Josef Grünwidl hat die Erzdiözese Wien seit 17. Oktober einen neuen Erzbischof. Kardinal Schönborn zeigt sich erfreut. Lang hat es gedauert, sehr lang, und ein bisschen bin ich mit schuld“, beginnt der neu ernannte Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, sein Statement bei der Pressekonferenz am Freitag, 17. Oktober. Knapp eine Stunde davor wurde der 62-jährige Niederösterreicher im „Bollettino della Sala Stampa della Santa Sede“ („Bericht des Presseamtes des Heiligen Stuhls“) offiziell als...

  • 22.10.25

Postkasten
Überlegungen zum Kopftuchverbot

Die Freiheit der Gewissensentscheidung ist uns als altkatholische Kirche ein wichtiger Wert, der allen Überlegungen zugrunde liegt. Daher verwehren wir uns gegen jede übergriffige Entscheidung oder Handlung, egal aus welchem politischen, religiösen oder kulturellen Lager sie kommt. Wenn sich erwachsene, religionsmündige Frauen frei dafür entscheiden, sich mit Kopftuch oder Schleier zu verhüllen, ist das als Ausdruck ihrer religiösen Einstellung zu respektieren. Dass sich allerdings unmündige...

  • 22.10.25

Vorgestellt
Lucija Paric, SR Mittleres Ennstal-Paltental

Mit der Kirche sei sie immer schon „verbandelt“ gewesen, erzählt Lucija Paric lachend. Seit 1. November 2024 ist die in Kärnten aufgewachsene Wahl-Steirerin auch beruflich mit der Diözese verbunden. Im SR Mittleres Ennstal-Paltental ist sie für Öffentlichkeitsarbeit zuständig und sorgt u. a. für das Erscheinen der SR-Zeitung „MIT DIR“: Lucija schreibt und koordiniert Artikel und macht das Pfarrgeschehen in und um Donnersbach, Donnersbachwald, Irdning, Lassing, Liezen, Oppenberg, Pürgg,...

  • 15.10.25

Steirer-Paar mit Herz
Eva Rinner & Martin Fuchs

Mit einem Zettel hatte es angefangen, antworten Eva Rinner und Martin Fuchs auf die Frage nach dem Beginn ihres Engagenemts für Menschen in Brasilien. Im Jahr 1986 reisten der Grazer Lehrer, der Deutsch, Theologie und Philosophie studiert hatte, und die Musiklehrerin aus Gleisdorf erstmals in das riesige Land Lateinamerikas. Die Adresse einer Ordensfrau in Händen, treffen sie dort Sr. Elfriede Prem. Neben ihr lernen Eva und Martin dort bittere Armut kennen und beschließen, fortan dagegen...

  • 15.10.25

Postkasten
Ein Spruch für unsere Zeit

Der bekannte Autor Antoine de Saint-Exupéry („Der kleine Prinz“) hat auch diverse Sprüche publiziert. Dieser hier könnte auch für unsere Zeit geschrieben worden sein: Wenn Menschen gottlos werden dann sind die Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos, dann ist die Aufklärung hirnlos, sind Politiker charakterlos, Christen gebetslos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Sitten zügellos, Mode schamlos, Verbrechen maßlos, Konferenzen endlos, Aussichten...

  • 15.10.25

Postkasten
Anliegen im Rosenkranzmonat

Immer wieder höre ich die Aussage „Ich kann nichts mit dem Rosenkranzgebet anfangen!“ Unsere Muttergottes hat in Fatima, Lourdes und Medjugorje (mir bekannte Erscheinungsorte) gebeten, den Rosenkranz zu beten. Hat unsere Generation das Gebet mit dem Rosenkranz zu wenig intensiv oder interessant vorgelebt? Meiner Meinung nach gibt das Rosenkranzgebet die Lebensgeschichte von Jesus bekannt. Meine Frage an die Theologen: Wie können wir den „Gläubigen“ das Rosenkranzgebet attraktiver machen? Ich...

  • 15.10.25

Vorgestellt
Elisabeth Hobisch, SONNTAGSBLATT

Mit Forschungsprojekten zu spanisch- und französischsprachigen Pressetexten passt sie perfekt in das Zeitungsgeschehen, und so verstärkt Elisabeth Hobisch seit 1. Oktober als Assistentin der Geschäftsführung das SONNTAGSBLATT-Team nicht nur mit stimmungsvollen Fotos (siehe Leserbild). „Ich mag am Reisen auch das Kennenlernen neuer Kulinarik und das Hören von bisher unbekannten Sprachen“, sagt sie. In der Schule haben Fremdsprachen die 38-Jährige schon früh fasziniert. „Ich hab gemerkt, dass mir...

  • 08.10.25

Steirerpaar mit Herz
Maria & Johann Bischof

Eine wunderbare Feier fand vor kurzem in der Pfarrkirche Judenburg-St. Nikolaus statt. Johann Bischof, der an diesem Tag seinen 70. Geburtstag beging, und seine Frau Maria wurden bei einem von Pfarrer Rudolf Rappel geleiteten Gottesdienst geehrt. Johann Bischof war u. a. 15 Jahre für das Katholische Bildungswerk sowie als Vorsitzender des PGR aktiv. Für seine Verdienste im Beruf, als Landeskammerrat und Gewerkschafter, der oft nach Brüssel reisen musste, ehrte ihn auch das Land Steiermark. Der...

  • 08.10.25

Postkasten
Zu „Trotzdem Frieden suchen“, Nr. 40

DANKE, dass im Artikel „Trotzdem Frieden suchen“ auch die mit der Staatsgründung Israels 1948 einhergehende „Katastrophe“ angesprochen wird! Abgesehen von den täglichen Gräueln in Gaza, brachte und bringt die israelische Siedlungspolitik immer noch unsägliches Leid über das palästinensische Volk. Ich wurde in meinem Jerusalemer Studienjahr 2011/12 zu „Friedenszeiten“ immer wieder Zeugin von unbeschreiblicher Ungerechtigkeit: sei es beim Passieren der Checkpoints, wo schikanöse Behandlung durch...

  • 08.10.25

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