Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

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Jungscharlager

Schatzsuchen, Theaterspielen oder auf einer geheimnisvollen Nachtwanderung im Wald der Stille lauschen beim Jungscharlager der Pfarre Hitzendorf im Jakobihaus in der Weststeiermark. Auch, wenn sich der Kreis (Foto) inzwischen aufgelöst hat: Schöne Erinnerungen bleiben.

  • 27.08.25

Steirerin mit Herz
Renate Perner

„Ich helfe dort, wo ich gebraucht werde“, sagt Renate Perner. Sie ist Lektorin, Kommunionspenderin, Leiterin von Wortgottesfeiern, stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates und mitverantwortlich im Katholischen Bildungswerk. Dabei gehen die Tätigkeiten über die Pfarre Judenburg-St. Nikolaus hinaus und erstrecken sich bis in den ganzen Seelsorgeraum. Vikaren gibt sie Deutschunterricht, hilft bei der MinistrantInnen-Ausbildung ebenso wie in der Bewirtung bei Agapen. Im Verein zur...

  • 27.08.25

Sonntagsblatt+Plus | KONTRAPUNKTE
Auf dem Weg nach innen

Warum sollten Sie Exerzitien machen? Philipp Joachim Endl erzählt, warum er sich regelmäßig auf Schweige-Exerzitien begibt und was er dabei lernt. Und Exerzitien-Leiterin Brigitte Proksch beschreibt, was es für eine gute Begleitung braucht. Glauben üben „Exerzitien“ kommt vom lateinischen „exercere“ – das heißt „üben“. Im Rahmen von Exerzitien kann man seine Beziehung zu Gott vertiefen. Bildungshäuser und Klöster bieten oft Exerzitien an. In der Steiermark z. B. das Kloster Irdning, die Schule...

  • 27.08.25
2 Bilder

Abschied
Ihre Speise war es, Gottes Willen zu tun

Trauer um Sr. Maria Agnes Fink von den Kreuzschwestern. Sr. Maria Agnes Fink leitete lange die Sanatoriumsküche. Seit dem Vorjahr lebte die Kreuzschwester Maria Agnes im Schwesternwohnheim St. Theresia in der Kreuzgasse, da sie aufgrund ihrer angegriffenen Gesundheit Betreuung benötigte. Dort ist sie nun am 20. August im 94. Lebensjahr gestorben. 1932 wurde Maria Fink in der Vojvodina, damals Jugoslawien, in eine tiefgläubige Familie hineingeboren. Während des Zweiten Weltkriegs flüchtete die...

  • 27.08.25

Vorgestellt
Sr. Loreta Lekaj, Generaloberin der FIC

Dass sie Ordensfrau werden würde, wusste sie bereits als Kind. Mit 16 Jahren trat Loreta Lekaj dem Orden der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (FIC) bei; am 9. August wurde die 52-Jährige zur neuen Generaloberin gewählt (rechts). Die Kosovo-Albanerin gilt als besonnen, spricht mindestens sechs Sprachen und ist international vernetzt. Ihre erste Profess legte sie 1995 in Montenegro ab, fünf Jahre später dann im Kosovo die Ewige Profess. Neben Studienabschlüssen an den...

  • 20.08.25

Steirer mit Herz
Günter Posch

Auf Trekkingtouren durch Afrika oder Asien bereiste er die halbe Welt; andere Kulturen sowie die Schönheit dieser Erde schenkten ihm Herzensweite. Die Kirche ist ihm Heimat seit seiner Jugend in der katholischen Arbeiterbewegung. Seit Beginn der 1990er-Jahre ist Günter Posch aktiv in der Gemeinde St. Rupert-Hohenrain. Seine mit Weitblick gesetzten Initiativen haben dort Frucht gebracht: Der Pfarrhaus-Zubau oder eine neue Kirchen-Heizung sind nur einige Errungenschaften, die er angestoßen hat....

  • 20.08.25

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Glück

Wenn das Glück ein Vogerl ist, darf sich eine treue SONNTAGSBLATT-Leserin gleich doppelt freuen: Auf dem geschnitzten Kauz aus Holz hat kürzlich ein fideler „Artgenosse“ Platz genommen und seelenruhig für ein Bild posiert. Danke an Frau Eva Seggl, die allen LeserInnen diesen Schnappschuss anlässlich des bevorstehenden Schöpfungssonntages widmet.

  • 20.08.25

Postkasten
Liebe empfangen, Leben bestehen

zu: Forderung nach Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz ab dem 1. Lebensjahr Frau Mag. Gewessler, ich höre von Ihrem Vorschlag, Kinder ab dem ersten Lebensjahr in den Kindergarten zu schicken (= „abschieben“), und bin entsetzt und fassungslos. Das ist pädagogischer Wahnsinn. Wer Kindern die Nest-Wärme (das Zuhause) „stiehlt“ durch frühes Abschieben (an Institutionen), stört ihren Lebensweg. Nicht viel mehr psychologische Betreuung löst die (Jugend-)Sorge. Es geht um einen erschreckend...

  • 20.08.25

Postkasten
Dankbar nach oben blicken

Was mich glücklich und reicher macht Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich mich in meinem hohen Alter – 95 Jahre – noch selbst versorgen kann. Wenn ich mich mit den gefüllten Körbchen vom Gemüsegarten zum Haus begebe, bleibe ich immer auf der Stufe stehen, blicke nach oben und danke Gott für meine Nahrung. Nie gehe ich glücklicher ins Haus, als wenn ich mein Gemüse hineintragen und für mich verwerten kann. Annemarie Kargl-Liebmann Ehrenhausen

  • 20.08.25

Vorgestellt
Christine Feiner-Laner, AndersOrt Haus der Frauen

„Da würde ich gern einmal arbeiten“, dachte Christine Feiner-Laner, als sie vor Jahren als Teilnehmerin eines Keramik-Workshops das erste Mal im AndersOrt Haus der Frauen in St. Johann bei Herberstein zu Gast war. Ihr Wunsch wurde Wirklichkeit. Seit 2014 ist die gebürtige Pöllauerin als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing im diözesanen Bildungshaus tätig. Später hat sie sich zur Freiwilligenkoordinatorin weitergebildet, und seit 2024 ist sie auch Geschäftsführerin des Vereins...

  • 12.08.25

Steirerin mit Herz
Theresia Kremser

Seit über 20 Jahren versieht Theresia Kremser mit großer Hingabe den Dienst als Mesnerin in der Pfarrkirche Sankt Martin im Sulmtal und ist als Vorbeterin bei Mai-Andachten in der Dorfkapelle in Dietmannsdorf geschätzt. Heuer feiert sie ihren 80. Geburtstag, eine Frau, die tief im Glauben verwurzelt und mit großer Herzenswärme für ihre Mitmenschen da ist. Tatkräftig hilft sie bei Festen der Pfarre mit und kümmert sich um die Blumen beim Dorfkreuz. Ein besonderes Händchen hat sie für die...

  • 12.08.25

Postkasten
Schöpfung

Wenn Geduld belohnt wird: Ein kleiner Schillerfalter blieb so lange sitzen, bis der passionierte Hobby-Fotograf Erich Strobl den richtigen Winkel fand, um die schillernde Blaufärbung einzufangen.

  • 12.08.25

Postkasten
Soziale Verteidigung

Der Begriff der sozialen Verteidigung ist ein fester Bestandteil in der umfassenden Landesverteidigung. Dessen Bedeutung erweist sich aktuell im Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Durch Bombardements auf Krankenhäuser, Schulen und andere zivile Einrichtungen versucht Putin, die Kraft zum Widerstand der Menschen zu brechen. (...) Es wird allen bewusst, dass jeder Angriff auf die gesamte Gemeinschaft abzielt. Nicht nur im Falle eines Krieges, sondern auch in allen demokratischen Ländern ist...

  • 12.08.25
Der Dachstein im Morgenrot bescherte allen TeilnehmerInnen des Morgenlobes in Altaussee einen wunderschönen Start in den Tag.  | Foto: Andrea Strimitzer
2 Bilder

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Zum Nachdenken Mehr statt weniger: mehr Zufriedenheit – weniger Haben-Wollen. mehr Verzicht – weniger Gier. mehr Stille – weniger Lärm. mehr Bewegung – weniger Trägheit. mehr DU – weniger ICH und ... und ... und ... Maria Kremnitzer, Vorau

  • 06.08.25

Steirer mit Herz
Karl Hiebler

Karl Hiebler – ein Name, der im Seelsorgeraum Weiz und darüber hinaus für Verlässlichkeit, Glauben, Gemeinschaft und jahrzehntelanges Engagement steht. Geboren 1951 in Weiz, lebt Karl Hiebler mit seiner Familie seit 1981 in Passail. Sein Herz schlägt seit der Kindheit für das Ehrenamt. Mit elf Jahren begann sein Weg als Ministrant in der Taborkirche Weiz. Mittlwerweile wirkt er als Lektor, Vorbeter, auch bei Begräbnissen, engagiert sich im Pfarrgemeinderat und im Wirtschaftsrat (bereits in der...

  • 06.08.25

Vorgestellt
Sabrina Malek

Naturliebend, heimatverbunden und vielseitig, das beschreibt die dreifache Mutter, die in der Pfarrverwaltung der Pfarren Kumberg, Laßnitzhöhe und St. Radegund am Schöckel tätig ist. Jeder Tag in einem anderen Büro bietet für die Weinitzerin viel Abwechslung und trainiert die Flexibilität. Wertschätzung und ein Arbeitsplatz, an dem Ehrlichkeit einen Wert hat, sind ihr wichtig. „Wo willst du arbeiten, wo du weißt, dass der Mensch im Mittelpunkt steht?“, fragte sie sich. In der...

  • 06.08.25

Steirerin mit Herz
Ingrid Zechner

Ein Gespür für große Geister – von diesem ist Bildungsreferentin Ingrid Zechner, der wir am 3. August herzlichst zu ihrem 70. Geburtstag gratulieren, bis heute beseelt. „Ihr großes Geschick lag stets darin, hochinteressante Persönlichkeiten nicht nur einzuladen, sondern langfristig zu binden“, erinnert sich Karl Mittlinger, ehem. Direktor des Bildungshauses Mariatrost, wo Ingrid Zechner ab 1987 – stets mit großem Enthusiasmus und mit dem tiefen Glauben an die Entwicklungsfähigkeit des Menschen...

  • 30.07.25

Vorgestellt
Gernot Schartner, Küchenchef im Priesterseminar

Im Grunde sei es ganz einfach, sagt Gernot Schartner. „Eine gute Speise wird dann besonders, wenn der, der kocht, dies gerne tut.“ Seit 1. Februar ist der gebürtige St. Oswalder mit mehrjähriger „Hauben“-Erfahrung Küchenchef im Grazer Priesterseminar. Dort kocht er wochentags für die Hausgemeinschaft, und bei Veranstaltungen für 150 Personen oder mehr. Sein vor 20 Jahren gewählter Beruf macht ihm bis heute Freude. Auf Haushaltungsschule, Koch-Kellner-Lehre und Präsenzdienst folgen Jahre auf...

  • 30.07.25

Postkasten
Einige Fragen zur Gesinnung der Veranstalter

Zu „Mitten unter euch“, Nr. 30 Der Bericht über das Jugendtreffen in Kremsmünster (vormals Pöllau) zeichnet das Bild einer wunderbar erfrischenden katholischen Veranstaltung. Sport, Spiel und fröhliches Zusammensein gepaart mit Glaubensvermittlung. Was die Jugendlichen im Rahmen dessen aber auch zu hören bekommen, ist teils fürchterlich, z. B. dass sich der Leibhaftige im Körper von Frauen eingenistet habe, die an Abtreibung denken. Ein anderer Referent sagte den Jugendlichen, dass sie durch...

  • 30.07.25

Postkasten
Brot für alle

Aus unzähligen getrockneten Blütenblättern legte Anna Wunderer vor vielen Jahren zu Erntedank den Schriftzug „Die Erde gibt Brot für alle“ – mit kunstvoller Pappmaché-Weltkugel. Passend zur Caritas-Augustsammlung (S. 12/13), die der Hungerhilfe zugutekommt, sandte uns ihre Tochter Anna Lenz dieses Foto. Weil es wichtig ist, wie wir mit Lebensmitteln umgehen – sie heißen nicht umsonst „Mittel zum Leben“.

  • 30.07.25

Postkasten
Ein fröhlicher ansteckender Glaube

Zu „Mit den Menschen sein“, Nr. 29 Zur Reportage über Hannerl Töglhofer möchte ich ergänzen: Sie lebt einen fröhlichen ansteckenden Glauben, mit lachendem Gesicht und offenherziger Einstellung. Sie geht auf jeden Menschen zu, sei er Christ oder anderswo geistig beheimatet. Sie wäre die ideale geweihte Priesterin! Sie ist geprägt von Bescheidenheit und daher auch dankbar für alles ihr erwiesene Gute in ihrem Leben. Deshalb bin auch ich ihr sehr dankbar und jenen Diakonen, geistlichen Schwestern...

  • 23.07.25

Postkasten
Vorbildhaft

Zu „Weltumspannend“, Nr. 29 Das Engagement des kürzlich verstorbenen Hermann Schaller war tatsächlich „weltumspannend“. Danke für den lesenswerten Nachruf. Besonders vorbildhaft waren seine Aktivitäten im Bereich Entwicklungszusammenarbeit (früher „Dritte Welt“). Er gründete 1985 den Verein „Solidarität mit Lateinamerika“, der soziale Projekte mit Spendengeldern finanziert, besonders in Guatemala. Dr. Wolfgang Himmler, Graz

  • 23.07.25

Postkasten
Eine brennende Sorge

Zum Leserbrief „Danke“, Nr. 29 Wir kommen zur hl. Messe, diese zelebriert ein indischer oder afrikanischer Priester. Wieso? Weil aus unseren Pfarrgemeinden niemand den Priester-Beruf wählt – weil dieser nicht attraktiv (anziehend) wurde. Wieso? Das ist DIE Frage! (…) Kardinal Innitzer betonte: Wenn eine Gemeinde mir einen Priester „schenkt“, dann kann ich ihr einen Pfarrer senden – wenn nicht, dann … Eine „brennende“ Sorge/Frage? Pfarrer em. Dr. Karl H. Salesny SDB, Wien

  • 23.07.25

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