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Soziale Verteidigung
Der Begriff der sozialen Verteidigung ist ein fester Bestandteil in der umfassenden Landesverteidigung. Dessen Bedeutung erweist sich aktuell im Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Durch Bombardements auf Krankenhäuser, Schulen und andere zivile Einrichtungen versucht Putin, die Kraft zum Widerstand der Menschen zu brechen. (...) Es wird allen bewusst, dass jeder Angriff auf die gesamte Gemeinschaft abzielt.
Nicht nur im Falle eines Krieges, sondern auch in allen demokratischen Ländern ist eine Form der sozialen Verteidigung ein konstitutives Element für das Überleben einer Nation. Der innere Zusammenhalt ist ernsthaft gefährdet, wenn in einer sehr vereinfachten Form sozialen Einrichtungen wie etwa der Caritas die finanziellen Mittel in einem Ausmaß entzogen werden, dass sie ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen können. Auch in einem ernsten Engpass in unserem Landesbudget muss sorgsam überdacht werden, welche finanziellen Mittel für Hilfen und Prävention unverzichtbar sind. Nur auf diesem Weg sind sachlich-ruhige Überlegungen möglich. Das polemische Ausspielen von Fleißigen gegenüber jenen in der „sozialen Hängematte“ löst keine Probleme.
Nur sachlich-nüchterne Überlegungen aus einer solidarischen Grundhaltung halten die Hoffnung aufrecht, dass auch die großen sozialen Grundfragen letztendlich lösbar sind. Die Folge daraus wäre eine umfassende Resignation über die Existenzsicherung künftiger Generationen.
Günter Janz, Kindberg
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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