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Warnung vor Klimarückschritten
Durch Rückschritte im Klimaschutz macht sich Bundesminister Norbert Totschnig für Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfälle mitverantwortlich. Auch in Österreich. Kurz vor der 30. UN-Klimakonferenz hat er die Mittel für internationale Klimaprojekte in der Schublade verschwinden lassen und sendet damit ein fatales Signal an Österreichs Partner. Erst kürzlich hat der zweite Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel der Republik ein erschreckend schlechtes Zeugnis in Punkto CO2-Reduktion und weltweit nachhaltiger Entwicklung ausgestellt. Österreich muss im Klimaschutz vorangehen und darf nicht zurückfallen.
Bedauern und Sorge über das Ende der Klimaprojekte kommen auch von österreichischen BäuerInnen, die mit argentinischen BerufskollegInnen an einem vom Ministerium unterstützten Klimaprojekt von Welthaus Graz teilgenommen haben: „Unser Blick auf die Welt hat sich dadurch grundlegend verändert“, sagt Rinderbauer und Kammerrat Alois Kiegerl. „Wir haben gesehen: Eine steirische Alm und der Sojaanbau in Argentinien hängen direkt zusammen – was wir hier tun, wirkt dort, und umgekehrt“.
Aus einer Aussendung der AG Globale Verantwortung
Das ist ein entwicklungspolitischer und humanitärer Dachverband von Caritas Österreich, Diakonie Katastrophenhilfe und Brot für die Welt, Hilfswerk International, Horizont 3000, Jugend Eine Welt, Österreichisches Rotes Kreuz, Volkshilfe Österreich und Welthaus Graz.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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