Niederösterreich | Kirche bunt - Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

Jesus heilt die Augen unseres Herzens, damit wir fähig werden, den Nächsten mit den Augen Gottes – Augen der Liebe – zu sehen. 
Bild: Zwei nebeneinanderstehende Plakate werben mit Blindheit – eines für eine Hilfsaktion, das andere für berufliche Weiterbildung. Foto: Schlager

Wort zum Sonntag von Dechant Herbert Schlosser
Heilung für die Herzensblindheit

Jesus heilt im Evangelium des vierten Fastensonntags einen Blinden. Er hat sicher Mitleid mit ihm gehabt, aber er will uns durch sein Tun auch noch etwas Tieferes zeigen. Es gibt nämlich nicht nur die körperliche Blindheit, es gibt auch eine geistige, eine Blindheit des Herzens. In unserem Evangelium sind es die Pharisäer, die auf diese Weise blind sind. Sie lehnen Jesus und das, was er sagt und tut, ab. Durch nichts von ihm lassen sie sich beeindrucken. Sie sehen in ihm nicht den Mensch...

  • 20.03.20
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In ruhelosen Zeiten ist es wichtig, sich an „Sternstunden“ zu erinnern und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Bild: Seceda mit Geislerspitzen in den Südtiroler Dolomiten.

Wort zum Sonntag von Dechant Herbert Schlosser
Sternstunden voll Glück und Freude

Für mich ist es immer toll, auf einem Berg zu sein. Die Sicht vom Gipfel ist etwas Großartiges. Ich könnte stundenlang dort sitzen und in die Weite der Natur schauen. Es gibt natürlich auch andere „Gipfelerlebnisse“ in meinem Leben. Es gibt Augenblicke, da spüre ich mich und mein Leben ganz intensiv; da bin ich mit mir und allem rundherum in Harmonie und spüre Frieden und Geborgenheit. Ein schönes Kunstwerk, gute Musik oder eine Wanderung kann das für mich auslösen. Auch die Begegnung mit...

  • 05.03.20
Wüste weckt im Menschen die Sehnsucht nach Wasser, nach der Quelle wahren Lebens. „Wüsten-Zeiten“ können uns helfen, die Verbindung mit Gott als Quelle für Sinn und Erfüllung zu erspüren. Auf dem Foto: Der "Berg der Versuchung" bei Jericho.

Wort zum Sonntag von Anna Rosenberger
In der Wüste zur Quelle des Lebens finden

Jedes Jahr zu Beginn der Fastenzeit hören wir das Evangelium von der Versuchung Jesu. Die  Versuchungsgeschichte folgt unmittelbar auf die Taufe Jesu und steht damit am Anfang seines Wirkens. So heißt es „Jesus wird vom Geist in die Wüste geführt und soll dort vom Teufel versucht werden.“ Er tat dies, nachdem ihm zuvor eine Stimme aus dem Himmel die wunderbar Zusage gab: „Dies ist mein geliebter Sohn.“ Jesus geht also nicht zufällig in die Wüste, um zu fasten, er nimmt sich diese...

  • 27.02.20
Wie leicht fällt das Urteil über andere, wenn sie nicht in die gute Gesellschaft passen, fremd sind oder obdachlos. Was berechtigt dazu? Für Jesus gilt ausnahmslos, den Nächsten zu lieben „wie dich selbst“.

Wort zum Sonntag von P. Jeremia Eisenbauer OSB
Jesu Umgang mit dem Unrecht in der Welt

Ich glaube, das gehört zu den stärksten Zumutungen für einen gläubigen Menschen, der nach bestem Wissen und Gewissen leben möchte, dass Gott „seine Sonne aufgehen lässt über Bösen und Guten, und es regnen lässt über Gerechte und Ungerechte“. Und unsere Medien berichten fast täglich über Milliarden, die sich skrupellose Diktatoren oder Spekulanten auf die Seite geschafft haben, und die nie vor einen Richter kommen, aber ein harmloser Obdachtsloser wird wegen eines Ladendiebstahls...

  • 19.02.20

Sonntagslesungen
Liebt eure Feinde …

1. LesungDer Herr sprach zu Mose: Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten und sag zu ihnen: Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig. Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Mitbürger zurecht, so wirst du seinetwegen keine Sünde auf dich laden. An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr. Lev 19,1-2.17-18 2. LesungSchwestern...

  • 19.02.20
Frauen stehen mit ihren Kindern vor ihren Hütten in den Slums von Colombo in Sri Lanka. Menschen wie sie – Arme, Schwache und Ausgegrenzte – hat Jesus in seiner Vision von einem gerechten und friedlichen Zusammenleben aller vor Augen.

Wort zum Sonntag von Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel
Solidarisch - ganz im Sinne Jesu

Solidarisch. Seit 100 Jahren – das ist das Motto für das Jubiläum der Ca­ritas der Diözese St. Pölten, die am 14. Februar ihren 100. Geburtstag feiert. Solidarität ist eine Grundhaltung der Caritas, solidarisches Zusammenleben die Vision, für die sie eintritt. Diese Vision und die Aufforderung, sie im eigenen Leben umzusetzen und in der Öffentlichkeit für sie einzutreten, entsprechen dem Grundthema der Verkündigung Jesu: Er nennt es Reich Gottes und traut seinen Jüngerinnen und Jüngern zu, sich...

  • 12.02.20
Es braucht viele Menschen, nicht nur die Gesunden und Fitten, die anpacken und Licht machen und Licht sind und die Gott loben, weil sein Heil wirkt.

Wort zum Sonntag von Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel
Licht der Kranken?

Der Welttag der Kranken und der 5. Sonntag im Jahreskreis – wie passen sie zusammen? In der ersten Lesung und im Evangelium geht es um gute Taten und um Licht. Bei Jesaja entsteht das Licht durch die Hinwendung zu Armen und Bedürftigen. Erst die Hilfe macht es hell zwischen den Menschen. Der Abschnitt gehört zur prophetischen Kritik an all jenen, die sich nur äußerlich an Frömmigkeitsregeln halten, sich aber weder in der Seele noch in ihrem alltäglichen Handeln davon berühren und bewegen...

  • 06.02.20
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Simeon nimmt Jesus in seine Arme, als Maria und Josef ihn in den Tempel bringen. Tafel eines ehemaligen Flügelaltares, um 1460, Leihgabe aus dem Stift Klosterneuburg im Diözesanmuseum St. Pölten.

Wort zum Sonntag von P. Anselm Grün OSB
Was uns Simeon und Hanna sagen

Nicht nur die Hirten und Maria sind Vorbild für die gläubige Annahme des Gottessohnes Jesus Christus. Lukas, der Erzähler, übernimmt noch ein anderes wichtiges Motiv, das sowohl bei den Griechen wie bei den Juden beliebt ist: der Greis, der noch etwas Besonderes erlebt. Lukas liebt Begegnungen zwischen Menschen, die Gott selbst initiiert. In solchen Begegnungen wird das Geheimnis Gottes für den Menschen erfahrbar. Für Lukas, den Griechen, sind es immer Begegnungen mit Männern und Frauen. Beide...

  • 29.01.20
Jesus beruft Petrus und Andreas am Ufer des Sees Gennesaret zu „Menschenfischern“. Gemälde von Duccio die Buoninsegna († 1319).
2 Bilder

Wort zum Sonntag von H. Mag. Ulrich Dambeck can.reg.
Glaube kann ansteckend sein!

Warum soll man eigentlich glauben? Bringt das jetzt mehr Vorteile oder eher Nachteile? Ist Einlassen auf den Glauben ein Geschenk oder ein Opfer? Bedeutet der Glaube Lust oder Frust? Wer auf diese Frage Antworten in der Bibel sucht, wird für beide Betrachtungsweisen Hinweise und Indizien finden. Gerade das heutige Evangelium ist da sehr ambivalent: Wir entdecken einerseits einen Jesus, der fordert, was manch einer ablehnen wird: „Kehrt um“, „Folgt mir nach“ und „Fischt Menschen“ sind Aufträge,...

  • 23.01.20
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Der Geist von oben, der Heilige Geist, bewegt uns, gibt unserem Leben neue Dynamik.

Wort zum Sonntag von Sr. Huberta Rohrmoser
Ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes

Mit diesem Sonntag wechseln wir vom Weihnachtsfestkreis in den Jahreskreis der Sonntage. Und – vielleicht staunen wir darüber: Im Evangelium geht es, wie am vergangenen Sonntag, um die Taufe Jesu. Offensichtlich war sie für die Urkirche sehr wichtig. Sie ist auch tatsächlich ein guter Start in den „Alltag“ des Kirchenjahres. Johannes der Täufer zeigt sich hier als der große Zeuge für Jesus Christus. Er weiß sich als Wegbereiter, als einer, der die Aufgabe hat, von sich weg auf Jesus...

  • 23.01.20

Wort zum Sonntag Sr. Huberta Rohrmoser
Du bist mein geliebtes Kind

O Heiland, reiß die Himmel auf“, so flehen wir in der Adventzeit. Und dürfen in der Weihnachtszeit tatsächlich einen offenen Himmel erleben: Engel, Boten Gottes, kommen immer wieder auf die Erde, Josef erscheinen sie im Traum; eine Schar von Engeln verkündet den Hirten die frohe Botschaft. Und vor allem: Der Himmel öffnet sich und der Sohn Gottes selbst kommt herunter auf die Erde, herein in unsere Lebenswelt, in unsere Welt, wie sie gerade ist, in das kleine jüdische Land, von den Römern...

  • 22.01.20
Gott spricht zu uns in der Bibel und in den Ereignissen des Lebens. Um sein Wort zu hören und zu verstehen, brauchen wir eine äußere, vor allem aber auch eine innere Stille.

Wort zum Sonntag von P. Antonio Sagardoy OCD
Gott gab uns sein Wort

Das Schicksal des Wortes ist vom Anfang an so gewesen: Es kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen es nicht auf. Lärm, Ablenkung und Desinteresse können unsere Ohren und unser Herz taub machen. Der Alltag zeigt uns ein interessantes Bild: Nicht jeder hört das Wort, nicht jeder, der das Wort hört, versteht den Inhalt des Wortes, und nicht jeder, der das Wort hört und es versteht, lässt sich auf die Botschaft des Wortes ein. Es ist weder leicht, sich für das Wort zu öffnen, das die...

  • 22.01.20

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