Niederösterreich | Kirche bunt - Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

Generalvikarin Sr. Elvira Reuberger und Generaloberin Sr. Franziska Bruckner in der Amstettner Franziskanerinnenkirche mit einem Bild des heiligen Franz von Assisi, der vor 800 Jahren gestorben ist.  | Foto: Wolfgang Zarl
2 Bilder

25. Sonntag 2026: Sr. Elvira J. Reuberger
Weg des Glaubens ...

Nur auf Abruf für eine Arbeit gebraucht zu werden, zu warten, ob jemand kommt, der einen Job anzubieten hat. Gerade jetzt ist aktuell vielen Menschen diese schwierige Situation nicht unbekannt. Das ist auch die Ausgangslage für Arbeitswillige in der Geschichte, die Jesus im heutigen Evangelium erzählt. Es geht um einen Gutsbesitzer, der Arbeiter für seinen Weinberg anheuert. Der Lohn ist angemessen. Ein Denar deckt den Tagesbedarf für damalige Verhältnisse ab. So unspektakulär die Geschichte...

  • 16.09.26

24. Sonntag 2026: P. Matthäus Kern
Vergebung verändert etwas

Heute ist Dirndlgwandsonntag. Viele Menschen zeigen damit ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat und ihrer Gemeinschaft. Heimat kann ein schönes Gefühl sein. Sie gibt Halt und lässt uns spüren, wohin wir gehören. Aber Gemeinschaft ist nicht immer einfach. Wo Menschen miteinander leben, lieben und feiern, gibt es auch Verletzungen, Enttäuschungen und Streit. Dann stellt sich die Frage: Wie können wir wieder zueinanderfinden? Das Evangelium dieses Sonntags führt uns mitten hinein in diese Frage....

  • 09.09.26
Christus – König und Weltenrichter; Bild der Künstlerin Lydia Roppolt in der Heimatkirche des Autors P. Matthäus Kern in Linz-St. Michael; es ist auch sein Primizbild.  | Foto: zVg
2 Bilder

23. Sonntag 2026: Pater Matthäus Kern
Versöhnung ist nicht immer einfach – aber himmlisch

Es ist der letzte Feriensonntag in Niederösterreich. Noch einmal Ferien genießen, bevor am 7. September die Schule wieder beginnt. Mit dem Schulbeginn kehrt für viele auch ein Alltag zurück, in dem man sich nicht immer aussuchen kann, mit wem man seine Zeit verbringt. Wo Menschen miteinander leben und arbeiten, entstehen Konflikte. Manchmal geht es um Kleinigkeiten, manchmal um Verletzungen, die tiefer gehen. Streit, Schuld, Vergebung und Versöhnung gehören zu unserem Leben. Auch die Bibel...

  • 03.09.26
Jesus muss sein Kreuz auf sich nehmen: Er zeigt sich solidarisch mit allen Leidenden, indem er selbst leidet. | Foto: unsplash/Wesley Tingey
2 Bilder

22. Sonntag 2026: Pfarrer i. R. Herbert Schlosser
Den Sinn hinter dem Kreuz verstehen

Am vergangenen Sonntag wurde Petrus gelobt für sein großartiges Zeugnis über Jesus als den Christus, den Retter. Und heute nennt ihn Jesus ein Ärgernis. Dabei hat es Petrus doch nur gut mit ihm gemeint. Er kann einfach dabei nicht zuschauen, wie Jesus gleichsam ins offene Messer läuft. Ist das nicht verständlich? Schließlich hatte Petrus doch alles liegen und stehen gelassen, um Jesus nachzufolgen – aus Überzeugung und aus Liebe war er ihm nachgefolgt. Und jetzt soll das alles mit dem...

  • 26.08.26
Kuppel des Petersdoms in Rom: „TV ES PETRVS ET SVPER HANC PETRAM AEDIFICABO ECCLESIAM MEAM ET TIBI DABO CLAVES REGNI CAELORVM“ (Dt.: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und dir werde ich die Schlüssel des Himmelreichs geben“) Mt 16,18-19. | Foto: Julia Steinbrecht/KNA
2 Bilder

21. Sonntag 2026: Pfarrer i. R. Herbert Schlosser
Hoffnung und Zuversicht vermitteln

Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben.“ Diese beiden Sätze aus unserem Evangelium sind in riesigen Buchstaben auf Lateinisch in der Kuppel der Peterskirche in Rom zu lesen. Dadurch wird dieses Zitat immer wieder einzig und allein auf den Papst hin gedeutet. Und es ist im Lauf der Geschichte bis heute zu einem Stein des Anstoßes geworden. Andere christliche Kirchen haben nämlich nicht nur keinen Papst, sie...

  • 19.08.26

20. Sonntag 26: Pfarrer P. Hermann Sandberger SDB
Glaubst du wirklich, dass du einmal in den Himmel kommst?

Auf Bitte von „Kirche bunt“ schreibt P. Hermann Sandberger seine Homilie zum Fest Mariä Himmelfahrt. Das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel wird seit dem 5. Jahrhundert gefeiert. Viele Kirchen sind diesem Festgeheimnis geweiht. Auch unsere Domkirche in St. Pölten wurde bereits 1228 zu Ehren Mariä Aufnahme in den Himmel geweiht, und das ist das Patrozinium, das der Dom bis heute führt. Worum geht es: Maria, als erste von uns Menschen, ist ganz bei Gott, mit Leib und Seele, ganz. Wenn ich Kinder...

  • 12.08.26
Bild: die Amstettner Herz Jesu-Kirche. Seit der frühen Christenheit ist die aufgehende Sonne ein Symbol für den auferstandenen Christus.  | Foto: Wolfgang Zarl
2 Bilder

19. Sonntag 26: P. Hermann Sandberger
Ein kleiner Glaube genügt

Auf Lager, etwa auf Jungscharlager, hatten früher viele eine Taschenlampe mit. Heute wird auch dafür zumeist das Handy verwendet. Bei den Taschenlampen gab bzw. gibt es nicht nur den Ein- und Ausschaltknopf, sondern zumeist noch ein anderes Knöpfchen, mit dem man Blinkzeichen geben kann. Mit Lichtsignalen kann man anderen Menschen zublinken und sich so mit ihnen verständigen, am bekanntesten dafür ist das Morse-Alphabet. Ein solches Verständigungszeichen kennen fast alle: 3 mal kurz, 3 mal...

  • 05.08.26

18.Sonntag 2026: Prof. Josef Spindelböck
Der Mensch lebt vom Brot, aber ...

Fünftausend Männer, dazu noch Frauen und Kinder, wurden von Jesus auf wunderbare Weise gespeist, als sie sich mit ihm und den Jüngern an einem einsamen Ort aufhielten, um ihn zu hören. Eigentlich hatte Jesus das Bedürfnis sich zurückzuziehen. Wir verstehen das: Der Sohn Gottes war auch ganz Mensch wie wir und bedurfte der Ruhe und Erholung sowie des Gebets zu seinem himmlischen Vater. Aber weil ihn die Menschen auch dort aufsuchten, wohin er sich mit dem Boot zurückgezogen hatte, erbarmte er...

  • 29.07.26
Gemälde „Unterweisung Mariens durch Anna und Joachim“, 
in der Pfarrkirche Loosdorf.
 | Foto: Museum am Dom
2 Bilder

17.Sonntag im JK2026: Dr. Spindelböck
Großeltern tragen Schatz an Weisheit,...

Durch die verschiedenen Gleichnisse Jesu werden die Jünger eingeführt in die Geheimnisse des Reiches Gottes. Was ihnen vorher noch verborgen war, beginnt nun in den verschiedensten Farben zu leuchten. Durch sinnenfällige Zeichen sowie durch Bildreden und Gleichnisse offenbart Jesus seinen Zuhörern die Schönheit und Attraktivität des Himmelreiches. Er verkündet die rettende Nähe Gottes und bringt durch sein Leben und seine Lehre Gott den Vater den Menschen nahe. Wer im Glauben Ja sagt zu Gott,...

  • 22.07.26

16. Sonntag 2026: Martin Hochedlinger
Auch in schwierigen Zeiten gibt es Zeichen der Liebe Gottes

Unkraut vergeht nicht“ – ein Sprichwort, das oft mit einem Lächeln gesagt wird. Doch würde Jesus uns diesen Satz auch dann zusprechen, wenn wir Leid erfahren? In meiner Tätigkeit als „Krankenhauspfarrer“ begegne ich immer wieder Menschen, deren Krankheit, Schmerz und Hoffnung die großen Fragen des Lebens unausweichlich aufwerfen: Woher komme ich, wer bin in ich, warum leide ich, was gibt meinem Leben Sinn, wie kann Hoffnung selbst im Schmerz bestehen – und was trägt mich über den Tod hinaus?...

  • 17.07.26

15. Sonntag 2026: Martin Hochedlinger
Ein freundliches Wort, ein offenes Ohr, ein Gebet können Samenkörner sein

Es gibt Bilder aus dem Alltag meiner Tätigkeit als „Krankenhauspfarrer“, die sich tief einprägen. Da sitzt ein Mensch am Krankenbett eines Angehörigen. Die Diagnose ist schwer, die Zukunft ungewiss. Worte werden nur wenige gesprochen. Und doch geschieht etwas: Eine Hand wird gehalten, ein Blick schenkt Trost, ein stilles Gebet wird gesprochen. Von außen betrachtet, mag dies unscheinbar wirken. Aber oft sind es gerade diese kleinen Gesten, die Hoffnung wachsen lassen. Das Evangelium vom Sämann...

  • 10.07.26

14.Sonntag i.JK26: Pfarrer Peter Bösendorfer
Vertrauen kann man nicht lernen, aber einüben

Zeugnisse und Ausbildungsnachweise begleiten unser Leben. Wer sich um einen Arbeitsplatz bewirbt, muss nachweisen, welche Fähigkeiten und Qualifikationen er mitbringt. Wer eine Ausbildung beginnen möchte, braucht entsprechende Abschlüsse. Das ist selbstverständlich. Wir möchten darauf vertrauen können, dass jemand für seine Aufgabe gut vorbereitet ist. Wie ist das aber im Glauben? Muss man dafür eine bestimmte Ausbildung haben? Braucht es Religionsunterricht, Erstkommunion- oder...

  • 01.07.26
Schon ein Becher Wasser, aus Liebe gegeben, bleibt vor Gott nicht unbeachtet. Keine Tat der Liebe ist zu klein.  | Foto: Anna - stock.adobe.com
2 Bilder

13.Sonntag i.JK26: Pfarrer Peter Bösendorfer
Nachfolge Jesu bedeutet nicht für alle dasselbe

Klingt nicht besonders familienfördernd, was Jesus da seinen Jüngern zumutet. Auch stellt er keinen Lohn in Aussicht, den wir nach menschlichen Maßstäben als besonders attraktiv empfinden würden. Von Sicherheiten, die heute selbstverständlich erscheinen, ist nicht die Rede. Jesu Worte sind radikal – sie gehen an die Wurzel und fragen danach, was letztlich den ersten Platz in unserem Herzen einnimmt. Erste christliche Wanderprediger Dabei beginnt das Evangelium beinahe wie eine Erzählung, der...

  • 24.06.26

12. Sonntag i.JK26: H. Sebastian Schmölz
Jesu Zuspruch: Fürchtet Euch nicht!

Am letzten Sonntag hörten wir im Evangelium von der Aussendung der zwölf Apostel: Sie sind beauftragt, das nahende Himmelreich zu verkünden, Kranke zu heilen, Tote aufzuerwecken, Aussätzige reinzumachen und Dämonen auszutreiben. Sie sollen den Heiland bezeugen, sein Heil verkünden und die Menschen heilen. Doch damit endet die Aussendungsrede nicht. In der heutigen Evangelienstelle hören wir einen weiteren Ausschnitt davon: Jesus sendet seine Apostel aus. Dabei weiß er, dass auch sie schwach und...

  • 17.06.26

11. Sonntag i.JK26: H. Sebastian Schmölz
Um Christ zu sein, bedarf es der persönlichen Begegnung mit Jesus

Das Christliche ist letztlich keine Wahrheitslehre oder Deutung des Lebens. Es ist auch das; aber darin besteht nicht sein Wesenskern. Den bildet Jesus von Nazaret, dessen konkretes Dasein, Werk und Schicksal – das heißt also eine geschichtliche Person.“ So hat Romano Guardini in seinem Buch „Das Wesen des Christentums“ geschrieben. Jesus Christus sagt von sich selbst, er ist Weg, Wahrheit und Leben. Das heißt, um Christ zu sein, bedarf es einer persönlichen Begegnung mit Christus. Es geht...

  • 10.06.26

10. Sonntag i.JK26: Dr. Helmut Prader
Jesus kennt unsere Situation, ...

Warum haben die Leute daran Anstoß genommen, dass Jesus sich mit Zöllnern getroffen und sogar mit ihnen gegessen hat? Was war eigentlich so anstößig an Zollbeamten oder Finanzbeamten? Da müssen wir etwas zurückschauen in die Zeit Jesu: Das Heilige Land war besetzt von den Römern, und die haben von den Leuten Steuern verlangt. Vielzahl an Zoll-Belastungen Es gab Wegezölle und Torzölle bei Stadtmauern, Brücken und Straßen. Jeder Wagen, jedes Tier, jede Ware wurde besteuert. Es gab auch eine...

  • 05.06.26
Das Dreifaltigkeitsbild aus dem Jahr 1614 bildet das Herzstück des vom Tiroler Baumeister Melchior Hefele konzipierten und 1755/56 errichteten Hochaltars der Wallfahrtsbasilika Sonntagberg.  | Foto: Wolfgang Zarl
2 Bilder

Dreifaltigkeitssonntag 2026: Dr. Prader
Der dreifaltige Gott ist ohne Liebe nicht vorstellbar

Der Dreifaltigkeitssonntag ist der Sonntag, bei dem es um das Zent-ralgeheimnis des Christentums geht. Unser Gott ist nicht ein einsamer Gott, sondern er ist Gemeinschaft. In Gott sind drei Personen, die sich ununterbrochen unendliche Liebe schenken. Viele gescheite Theologen haben sich schon den Kopf zerbrochen, um dieses Geheimnis zu ergründen und sind an ihre Grenzen gestoßen. Es gibt immer nur Annäherungen, Beschreibungen und Bilder, die die Wirklichkeit leider nicht vollständig...

  • 27.05.26

Pfingsten: Pfarrer i. R. Herbert Schlosser
Die Kraft des Heiligen Geistes

Wollen wir den Heiligen Geist beschreiben, so können wir das, wie bei allem, was mit Gott zu tun hat, nur in annähernder Weise tun. So will ich zunächst einmal sagen, der Heilige Geist ist Gottes große Kraft, die alles und in allem alles bewirkt. Diese unendliche Kraft ist aber weit mehr als nur Energie, sie ist ein „Du“, das uns ansprechen will in unserem Inneren und zu dem auch wir reden können in unserem Beten. Die Bibel gebraucht immer ganz unterschiedliche Bilder, wenn sie etwas über die...

  • 20.05.26

7.Sonntag d. Osterzeit:Herbert Schlosser
Wir haben eine Zukunft, weil Gott uns nicht verlässt

Über die „Himmelfahrt“ Christi wird unmittelbar vor unserer 1. Lesung erzählt. Da stehen die Apostel da, starren dem auferstandenen Jesus nach und können es einfach nicht begreifen, dass er jetzt nicht mehr leibhaftig bei ihnen sein wird. Da werden aber auch zwei Männer in weißen Gewändern erwähnt, die ihnen sagen: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zu Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum...

  • 12.05.26

6.Sonntag der Osterzeit: Helene Renner
Liebe ist nicht nur ein Wort ...

Liebe ist nicht nur ein Wort, Liebe das sind Worte und Taten ... – so textet ein bekanntes Lied. Auch Jesus spricht so ähnlich zu den Jüngern in seiner Abschiedsrede, wie es im Evangelium zu diesem Sonntag heißt: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ Seine Gebote wollen nicht leeres Reden von Liebe, sondern sie verlangen Taten der Liebe. „Wenn ihr mich...

  • 06.05.26
Autorin Helene Renner fragt: Dürfen wir uns auf eine himmlische Wohnung freuen, die ganz individuell für jeden und jede vorbereitet ist? Ein Platz zum Glücklichsein für ewig? Was für eine schöne Vorstellung! 
 | Foto: fotobieshutterb - adobe.stock.com
2 Bilder

5.Sonntag in der Osterzeit: Helene Renner
Träume können wahr werden

Träumen nicht viele davon, in eine fertige Wohnung einzuziehen, eine Wohnung, in der alles bereit ist, was man braucht, um zufrieden und glücklich zu sein? Träume sind Schäume, sagt ein altes Sprichwort. Selten werden Träume wahr, außer man strengt sich sehr dafür an und findet Hilfe durch gute Freundinnen und Freunde. So ein guter Freund ist nach dem heutigen Evangelium Jesus: Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen und ich gehe, um für euch einen Platz vorzubereiten. Ist der Himmel ein...

  • 28.04.26
Die ältesten Darstellungen zeigen Jesus nicht als Gekreuzigten, sondern als guten Hirten, der für die ihm Anvertrauten sorgt, wie auf diesem Fresko im Mausoleum der Kaisertochter Galla Placidia in Ravenna (um 450). 
 | Foto: Von Feldstein – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, File: Mausoleum der Galla Placidia,  Ravenna, Italien.JPG - Wikimedia Commons
2 Bilder

4.Sonntag/Osterzeit: Dr.Richard Tatzreiter
Wer gehört dazu?

Plötzlich waren meine Eltern und mein Bruder verschwunden und ich stand im Alter von etwa fünf Jahren bei einer Veranstaltung in einem Saal inmitten fremder Menschen allein da. Eine Dame, die meine Situation bemerkte, beugte sich zu mir und sagte: „So wie du ausschaust, gehörst du zur Familie, die gerade hinausgegangen ist.“ Sie nahm mich an der Hand, wir gingen Richtung Ausgang, als ich im Menschengetümmel schon von Weitem die vertraute Stimme meines Vaters hörte, der mich rief. Kurz darauf...

  • 23.04.26

3.Sonntag in der Osterzeit: Abt Nobert Lesovsky
Die Augen des Herzens

Wir begegnen im Evangelium vom Sonntag den Jüngern am See Gennesaret, ihrem Ursprung, dort, wo sie Jesus zum ersten Mal trafen. Hinter ihnen liegen die tiefen Erschütterungen in Jerusalem. Leiden, Folter, Verrat, Tod, Angst und Furcht. Nun sind sie scheinbar zurück im Alltag, gefangen im mühsamen, oft entmutigenden Fischen. Ihr Gespräch klingt banal: „Ich gehe fischen … Ich gehe mit …“ – kein Anklang an große Offenbarungen. Diese Szene holt uns ab, genau da, wo wir oft sind: beschäftigt mit dem...

  • 16.04.26
„Der ungläubige Thomas“ ist eines der berühmtesten Gemälde des italienischen Barock-Meisters Caravaggio, geschaffen um 1601–1602.  | Foto: Gemeinfrei
2 Bilder

2. Sonntag Osterzeit: Abt Norbert M. Lesovsky
Glaube ist niemals einsam

Manch einer von uns hat wohl schon einmal ein größeres Fest ausgerichtet oder daran teilgenommen. Ein Fest von Bedeutung erfordert nicht nur Zeit, sondern auch Hingabe und Aufmerksamkeit – oft braucht es mehrere Tage, um die Tiefe und Fülle eines solchen Festes wirklich zu erleben und zu feiern. Doch diese äußere Dimension, die Zeitspanne des Feierns, ist nur ein Teil dessen, was ein Fest ausmacht. Viel wichtiger ist die geistige und seelische Erfahrung, die durch das Zusammensein entsteht. Ein...

  • 08.04.26

Beiträge zu Texte zum Sonntag aus

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ