Nachrichten - Niederösterreich | Kirche bunt

Kirche bunt Top-Geschichten

Kirche hier und anderswo

Kirche bunt hörte sich um
Auswirkungen von Corona in unserer Diözese

Die Corona-Krise hat auch auf die Kirche enorme Auswirkungen. „Kirche bunt“ hörte sich in der Diözese St. Pölten um und sprach mit betroffenen Geistlichen bzw. diözesanen Mitarbeitern, wie sie ihre Corona-Erkrankung erlebten. Einig sind sich alle in ihrer Warnung: Corona darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Seit über einem Jahr hält Corona die Welt in Atem. Millionen Menschen wurden positiv auf das Virus getestet, Millionen sind an Covid-19 erkrankt oder sogar daran...

Kirche hier und anderswo
Propst Petrus StockingerPropst Petrus StockingerPropst Petrus Stockinger

Interview mit Propst Petrus Stockinger
Nur ja nicht den Mut verlieren

Propst Petrus Stockinger überstand im Herbst eine Covid-19-Infektion. Bis heute kämpft er gegen deren Folgeerscheinungen an. Den Optimismus hat er trotzdem nicht verloren – auch dank seines Glaubens. „Ja, ich war vom Testergebnis überrascht“, erinnert sich Petrus Stockinger, Propst des Stiftes Herzogenburg, an jenen Moment im vergangenen Oktober, als er das Ergebnis des positiven PCR-Tests in seinen Händen hielt. „Bei den Symptomen dachte ich zuerst an eine Verkühlung.“ Den Test habe er...

Kirche hier und anderswo
Mit vier Online-Foren beginnt in diesen Wochen die Vorbereitung auf die österreichweite Wahl der Pfarrgemeinderäte im März 2022. Ziel ist es, die Pfarren hellhörig für die Nöte der Menschen und zukunftsfähig in ihren vielfältigen Aufgaben zu machen.Mit vier Online-Foren beginnt in diesen Wochen die Vorbereitung auf die österreichweite Wahl der Pfarrgemeinderäte im März 2022. Ziel ist es, die Pfarren hellhörig für die Nöte der Menschen und zukunftsfähig in ihren vielfältigen Aufgaben zu machen.Mit vier Online-Foren beginnt in diesen Wochen die Vorbereitung auf die österreichweite Wahl der Pfarrgemeinderäte im März 2022. Ziel ist es, die Pfarren hellhörig für die Nöte der Menschen und zukunftsfähig in ihren vielfältigen Aufgaben zu machen.

PGR-Wahlen 2022
Auftakt mit Online-Foren

„Proaktive Pfarren“, die auf die Menschen zugehen, wünscht sich die Pastoraltheologin Klara-Antonia Csiszar zum Auftakt der Vorbereitung auf die Pfarrgemeinderatswahl am 20. März 2022. Online-Foren geben dafür Impulse. Zum Engagement für „proaktive Pfarren“ und einen Abschied von „reaktiven Pfarren, die von ihrem Umfeld und äußeren Umständen getrieben werden“, ruft die Pastoraltheologin Klara-Antonia Csiszar auf. Zum Start eines vierteiligen österreichweiten Online-Pfarrgemeinderäte-Kongresses...

Kunst & Kultur
Herzstück der neuen Jahresausstellung im Museum am Dom ist die Reliquie des heiligen Tiburtius, wie Museumsdirektorin Barbara Taubinger (li.) und Restauratorin Elisabeth Macho-Biegler (re.) im Gespräch mit „Kirche bunt“ erzählen.Herzstück der neuen Jahresausstellung im Museum am Dom ist die Reliquie des heiligen Tiburtius, wie Museumsdirektorin Barbara Taubinger (li.) und Restauratorin Elisabeth Macho-Biegler (re.) im Gespräch mit „Kirche bunt“ erzählen.Herzstück der neuen Jahresausstellung im Museum am Dom ist die Reliquie des heiligen Tiburtius, wie Museumsdirektorin Barbara Taubinger (li.) und Restauratorin Elisabeth Macho-Biegler (re.) im Gespräch mit „Kirche bunt“ erzählen.

„Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“
Museum am Dom eröffnet mit einer Jahresausstellung

Österreichs ältestes Kirchenmuseum eröffnet nach dem Lockdown mit der Jahresschau „Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“. Eigentlich hätte das neu adaptierte Museum am Dom am 24. April mit einer neuen Jahresausstellung zum Thema Reliquien eröffnet werden sollen. Doch der Start wird wegen der Verlängerung des Lockdowns bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt verschoben, sagt Museumsdirektorin MMag. Barbara Taubinger im Gespräch mit „Kirche bunt“. Sollte der Lockdown nicht wieder verlängert werden,...

Kunst & Kultur
Abt Petrus Pilsinger, Altabt Berthold Heigl, Michaela Hinterholzer (Obfrau Moststraße).Abt Petrus Pilsinger, Altabt Berthold Heigl, Michaela Hinterholzer (Obfrau Moststraße).Abt Petrus Pilsinger, Altabt Berthold Heigl, Michaela Hinterholzer (Obfrau Moststraße).

Seitenstettner Hofgarten
Seit 25 Jahren ein Besuchermagnet

Im April 1996 wurde der Hofgarten des Benediktinerstifts Seitenstetten zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem hat sich der barocke Garten an der Moststraße zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Dieser Garten ist nicht nur ein Ebenbild unserer Kul­turlandschaft, sondern stellt auch einen Kraftplatz und Rückzugsort für viele Menschen aus der Region dar. Das Stift ist ein kulturelles und spirituelles Zentrum für Gäste über die regionalen und nationalen Grenzen hinweg....

Menschen & Meinungen
Altabt Berthold Heigl. Altabt Berthold Heigl. Altabt Berthold Heigl.

Stift Seitenstetten
Altabt Berthold Heigl begeht seinen 75. Geburtstag

Am 16. April begeht Altabt Berthold Heigl OSB seinen 75. Geburtstag. Für diesen Tag sei „nicht viel geplant“, erzählt der Jubilar im Gespräch mit „Kirche bunt“. Auf die Frage, welchen Geburtstagswunsch er habe, meint der Alt­abt bescheiden: „Dass die Gesundheit halbwegs bleibt, dass ich meinen Dienst in der Pfarre versehen und dem Reich Gottes dienen kann“. In seiner Amtszeit als Abt von Seitenstetten wurden sämtliche Gebäude des Stiftes renoviert, der barocke Klostergarten wieder hergerichtet...

Gesellschaft & Soziales
Einige Solimarsch-Teilnehmer 2019.Einige Solimarsch-Teilnehmer 2019.Einige Solimarsch-Teilnehmer 2019.

Traditionsreicher Jugendmarsch nach Mariazell
Solimarsch – 30/3/0 km gehen

Am 4. und 5. Juni sind wieder Jugend­liche eingeladen, am Solimarsch der Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung, der Betriebsseelsorge und des Amstettner Don Bosco-Heims teilzunehmen. Die Route geht von Amstetten bzw. vom Erlaufsee nach Mariazell, wo abschließend in der Basilika um 11.15 Uhr ein Gottesdienst gefeiert wird. Zelebrant ist Msgr. Hans Zarl. „Egal, ob man 30, 3 oder 0 Kilometer mitgeht, wir setzen ein Zeichen für die Solidarität“, so die Initiatoren. Der Reinerlös dieser...

Pfarrleben
Nach der Segnung des Osterfeuers am Purgstaller Kirchenplatz haben Jugendliche das Osterlicht zu den zwölf Plätzen gebracht. Sie haben sich für das Foto für einen kurzen Moment zusammengestellt.Nach der Segnung des Osterfeuers am Purgstaller Kirchenplatz haben Jugendliche das Osterlicht zu den zwölf Plätzen gebracht. Sie haben sich für das Foto für einen kurzen Moment zusammengestellt.Nach der Segnung des Osterfeuers am Purgstaller Kirchenplatz haben Jugendliche das Osterlicht zu den zwölf Plätzen gebracht. Sie haben sich für das Foto für einen kurzen Moment zusammengestellt.

Pfarre Purgstall regionalisierte Gottesdienste
„12 Plätze – 12 Schätze“

In der Pfarre Purgstall mit ihren 4600 Katholiken hat man in der Corona-Zeit ein besonderes Konzept entwickelt. Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme an Gottesdiensten zu ermöglichen, haben Pfarrer Franz Kronister und sein Team das pastorale Projekt „12 Plätze – 12 Schätze“ ins Leben gerufen. Der Name lehnt sich an den ORF-Wettbewerb 9 Plätze, 9 Schätze“ an. Aber es geht theologisch tiefer, wie der Pfarrer erzählt: „Wir haben auf zwölf aufgestockt und denken dabei auch an die zwölf...

Serien
Anderl-Kapelle in VitisAnderl-Kapelle in VitisAnderl-Kapelle in Vitis

Anderl-Kapelle in Vitis
Kapelle erinnert an schweres Zugunglück – und böse Tat

Kapelle erinnert an schweres Zugunglück – und böse Tat Im Jahre 1870 wurde die zweigleisige Franz-Josefs-Bahn von Wien nach Prag errichtet. Am 4. November 1875 kam es auf dieser Strecke im Bereich von Schwarzenau zu einem schweren Zugsunglück. Ein Personenzug kam um 0.30 Uhr vom Wiener Franz-Josefs-Bahnhof nach Prag. Es befanden sich 128 Reisende im Zug. Der für den Streckenabschnitt zuständige Streckenwärter befand sich in einer misslichen wirtschaftlichen Lage und entwickelte daher die Idee,...

Kirche hier und anderswo

Mit vier Online-Foren beginnt in diesen Wochen die Vorbereitung auf die österreichweite Wahl der Pfarrgemeinderäte im März 2022. Ziel ist es, die Pfarren hellhörig für die Nöte der Menschen und zukunftsfähig in ihren vielfältigen Aufgaben zu machen.

PGR-Wahlen 2022
Auftakt mit Online-Foren

„Proaktive Pfarren“, die auf die Menschen zugehen, wünscht sich die Pastoraltheologin Klara-Antonia Csiszar zum Auftakt der Vorbereitung auf die Pfarrgemeinderatswahl am 20. März 2022. Online-Foren geben dafür Impulse. Zum Engagement für „proaktive Pfarren“ und einen Abschied von „reaktiven Pfarren, die von ihrem Umfeld und äußeren Umständen getrieben werden“, ruft die Pastoraltheologin Klara-Antonia Csiszar auf. Zum Start eines vierteiligen österreichweiten Online-Pfarrgemeinderäte-Kongresses...

  • 15.04.21
Propst Petrus Stockinger

Interview mit Propst Petrus Stockinger
Nur ja nicht den Mut verlieren

Propst Petrus Stockinger überstand im Herbst eine Covid-19-Infektion. Bis heute kämpft er gegen deren Folgeerscheinungen an. Den Optimismus hat er trotzdem nicht verloren – auch dank seines Glaubens. „Ja, ich war vom Testergebnis überrascht“, erinnert sich Petrus Stockinger, Propst des Stiftes Herzogenburg, an jenen Moment im vergangenen Oktober, als er das Ergebnis des positiven PCR-Tests in seinen Händen hielt. „Bei den Symptomen dachte ich zuerst an eine Verkühlung.“ Den Test habe er...

  • 14.04.21

Kirche bunt hörte sich um
Auswirkungen von Corona in unserer Diözese

Die Corona-Krise hat auch auf die Kirche enorme Auswirkungen. „Kirche bunt“ hörte sich in der Diözese St. Pölten um und sprach mit betroffenen Geistlichen bzw. diözesanen Mitarbeitern, wie sie ihre Corona-Erkrankung erlebten. Einig sind sich alle in ihrer Warnung: Corona darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Seit über einem Jahr hält Corona die Welt in Atem. Millionen Menschen wurden positiv auf das Virus getestet, Millionen sind an Covid-19 erkrankt oder sogar daran...

  • 14.04.21
Neupriester H. Herbert Bradler, Weihespender Altbischof Ludwig Schwarz, Prior de regimine Conrad Müller.

Stift Geras
H. Herbert Bradler zum Priester geweiht

Der Linzer Altbischof Ludwig Schwarz weihte am Ostermontag in der Stiftsbasilika Geras den Prämontstratenser-Chorherrn Herbert Bradler zum Priester. Es war die erste Priesterweihe in Österreich 2021. Das Lebensprogramm eines Priesters sei es, „auf Christus zu schauen, den Menschen Chris­tus zu zeigen und sie zur Gemeinschaft mit Gott hinzuführen“, so Bischof Schwarz in seiner Predigt. Aufgabe des Priesters sei es auch, in der Feier der Eucharistie den Menschen die Osterbegegnung mit dem...

  • 07.04.21

Glaube

Firmung
"Es geht um Herzensbildung"

Corona hat vieles verändert und unmöglich gemacht. Wie kann die diözesane Katholische Jugend helfen? Ilse Kappelmüller: Es gab u. a. eine hohe Beteiligung am Angebot der Katholischen Jugend (KJ) zum Austausch über die Firmvorbereitung. Auch die Zugriffszahlen auf die Website der KJ zeigen, dass es großes Interesse an den Ideen gibt. Etliches läuft natürlich derzeit digital in den Pfarren. Was wurde konkret realisiert? Ilse Kappelmüller: Vieles wurde zuletzt in den Pfarren umgesetzt, alles...

  • 14.04.21
Generalvikar Christoph Weiss (links im Bild) und Pfarrer Robert Dublanski in der Pfarrkirche Rappoltenkirchen.

Josefs-Jahr
Heiliger Josef gefeiert

Am oder rund um den 19. März feierten viele Pfarren im Diözesangebiet in besonderer Weise das Fest des heiligen Josef, dem Nährvater Jesu. Im Rahmen einer stimmungsvollen Abendmesse mit Generalvikar Christoph Weiss und Pfarrer Robert Dublanski wurde in der Pfarrkirche Rappoltenkirchen am 18. März das von Papst Franziskus ausgerufene Josefs-Jahr begangen. Am Seitenaltar der Kirche, dessen Altarbild aus dem Jahr 1750 Josef auf dem Sterbebett inmitten seiner Familie zeigt, wurde eine eigene...

  • 24.03.21
Pilgern rund um den Sonntagberg – mit Eselbegleitung.
2 Bilder

Angebot der Diözese St. Pölten
"Österliches Pilgertage"

Pilgern ist populär und faszinierend. Die Faszination liegt im Gehen und das wirkt im wahrsten Sinne des Wortes oft kleine und große Wunder. Gerade um die Osterzeit zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite, die Pilgerinnen und Pilger nehmen die Natur als Gottes Schöpfung wahr. Die Diözese St. Pölten lädt daher wieder zu den „Österlichen Pilgertagen“, natürlich unter Einhaltung der Corona-Bedingungen. Die Pilger-Wanderungen an verschiedenen Orten in der Diözese werden von ausgebildeten...

  • 17.03.21
Heilige Familie bei der Arbeit; Josefs-Zyklus in Stift Lilienfeld
4 Bilder

Kirche feiert Josefs-Jahr, 19. März Gedenktag
Der heilige Josef wird bei uns hoch verehrt

Am 19. März feiert die Kirche den Gedenktag des heiligen Josef. Wir stehen im Josefs-Jahr, das von Papst Franziskus ausgerufen worden ist. Ein Rundblick von „Kirche bunt“ in den Pfarren zeigt, wie bedeutend der Nährvater Jesu im Diözesangebiet ist. In der Diözese St. Pölten gilt der heilige Josef als sehr populär: Davon zeugen die vielen Menschen, die seinen Namen tragen – als Josefa oder Josef. Bei Stammtischen gehört es noch immer zur guten Sitte, den „Josefis“ am 19. März, also am Gedenktag...

  • 10.03.21
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Texte zum Sonntag

Habt ihr etwas zu essen hier?“ Mit dem Fischessen verweist der Auferstandene auf seine eigene Praxis, auf sein heilendes und für Gott werbendes Leben. So sollen auch die Jünger als „Menschenfischer“ sein.

Wort zum Ostersonntag - von Dr. Pichler
Ein dreifacher Beweis der Auferstehung

Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen, alles geschieht fast zur selben Zeit: Noch in der Stunde, in der den beiden Emmausjüngern die Augen aufgingen und sie in ihrem Begleiter den Auferstandenen erkannten, brechen sie auf, kehren nach Jerusalem zurück und wollen den anderen Jüngern und Jüngerinnen von ihrer Ostererfahrung erzählen. Doch diese lassen sie gar nicht erst zu Wort kommen, haben sie doch selbst die frohe Botschaft zu verkünden: „Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem...

  • 15.04.21
Der Auferstandene bietet Thomas Berührung an und damit die Einsicht in die zentrale Grundlage der Jesusnachfolge: „Sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ Darstellung aus der Kathedrale Notre Dame in Paris (Aufnahme vor dem Brand des Domes am 15./16. April 2019).

Wort zum Ostersonntag - von Dr. Pichler
Ostern als neue Schöpfung

Das heutige Sonntagsevangelium aus dem Johannesevangelium reiht zwei wunderschöne Ostererzählungen aneinander: Jesus Christus, der Auferstandene, erscheint zunächst allen Jüngern und dann dem Thomas. Der Auferstandene inmitten der Jünger Erkennbar gezeichnet von den Spuren seines Sterbens tritt der Auferstandene mit dem Gruß „Der Friede sei mit euch“ in die Mitte der hinter verschlossenen Türen versammelten Jünger – und ihre Furcht wird zur Freude. Angesprochen sind an dieser Stelle alle...

  • 08.04.21
Maria von Magdala erkennt am Ostermorgen den auferstandenen Jesus, als er sie mit ihrem Namen anspricht (Detail aus einem Freskenzyklus von Giotto di Bondone, Scrovegni-Kapelle im Dom von Padua).
2 Bilder

Wort zum Ostersonntag - von Dr. Pichler
Ostern - ein Geschenk der Liebe

Drei Schlüsselpersonen des Johannesevangeliums stehen heute im Fokus: Maria von Magdala, Simon Petrus und der geliebte Jünger. Sie alle sind Jesus und seiner Botschaft in besonderer Weise zugetan, sie alle haben sein öffentliches Wirken intensiv begleitet und mitgestaltet, sie alle suchen nun – nach den je eigenen Möglichkeiten, mit den je eigenen Grenzen –, einen Weg, Jesu Sterben und Tod zu begreifen. Dafür gehen oder laufen sie zum Grab: zu unterschiedlichen Zeiten, in unterschiedlichen...

  • 31.03.21
Der Esel ist in der Heiligen Schrift des Alten Bundes vor allem das Reittier des messianischen Herrschers. Bild: Christus auf dem Palmesel, Lindenholz mit originaler Farbfassung (um 1505) aus der Schule des Veit Stoß, heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

Wort zum Sonntag - von Prälat Wilhelm Imkamp (KNA)
Mut zum Eselsein

Nachwuchs in Tiergärten ist für Besucher und Medien immer ein willkommenes Ereignis, ob Fu Long und Fu Feng, die Pandazwillinge in Schönbrunn, oder erst jüngst vier junge Geparden – Aufmerksamkeit ist garantiert. Das große Interesse in Medien und sozialen Netzwerken verstärkt die Sensibilität für den Artenschutz erheblich. Das Bewusstsein für die Gefährdung vieler Tierarten wird deutlicher, denn Artensterben bedeutet immer Verarmung. So auch im Fall eines Tieres, das vor allem in Süddeutschland...

  • 25.03.21

Menschen & Meinungen

Altabt Berthold Heigl.

Stift Seitenstetten
Altabt Berthold Heigl begeht seinen 75. Geburtstag

Am 16. April begeht Altabt Berthold Heigl OSB seinen 75. Geburtstag. Für diesen Tag sei „nicht viel geplant“, erzählt der Jubilar im Gespräch mit „Kirche bunt“. Auf die Frage, welchen Geburtstagswunsch er habe, meint der Alt­abt bescheiden: „Dass die Gesundheit halbwegs bleibt, dass ich meinen Dienst in der Pfarre versehen und dem Reich Gottes dienen kann“. In seiner Amtszeit als Abt von Seitenstetten wurden sämtliche Gebäude des Stiftes renoviert, der barocke Klostergarten wieder hergerichtet...

  • 08.04.21
Bischof Alois Schwarz

Interview mit Bischof Dr. Alois Schwarz
Ostern: Die Erinnerung, dass alles wieder gut wird

Das große Osterinterview mit Bischof Dr. Alois Schwarz über das zweite Osterfest in Pandemie-Zeiten, über Trauer, Homeschooling, Einsamkeit und die zunehmende Glaubensferne vieler Menschen. Der Bischof geht aber auch auf die Überlegungen zum Neustrukturierungsprozess ein und darauf, was die Kirche jungen Menschen heute zu bieten hat. Warum wird Ostern immer wieder in dieser Konzentration der Liturgien begangen? Bischof Dr. Alois Schwarz: Unser Glaube findet seine Erfüllung und seinen letzten...

  • 31.03.21
„Ich lasse einen Ort zurück, den ich als Daheim bezeichne.“

Ordensfrau Katharina Laner im Gespräch
„Als Mensch angenommen“

Was die Ordensspitäler so einzigartig macht und wie sich Karriere und der Ruf Gottes vereinbaren lassen, erklärt Sr. Katharina, die langjährige Geschäftsführerin des Kardinal Schwarzenberg Klinikums. Seit Kurzem leitet sie die Provinz Graz-Mitteleuropa der Barmherzigen Schwestern. Interview: Alexandra Laubner Sie haben sich Ende 2020 als Geschäfts­führerin des ­Kardinal Schwarzenberg Klinikums ­verabschiedet. Was vermissen Sie am meisten? Das ist schwierig zu sagen, denn in den 41 Jahren sind...

  • 10.03.21

Erzählung
Die Weißnäherin

In meiner Jugend gab es noch den Beruf der Weißnäherin – und von einer solchen Frau, Marie mit Namen, weiß ich in der Lederergasse in St. Pölten. Wir hatten einander durch Zufall kennengelernt, sie war nie verheiratet gewesen, erzählte sie, und damals gerade 72 Jahre alt. Als Zubrot zur bescheidenene Rente ging sie noch immer in ein Geschäftshaus der Stadt: in eine Fleischerei, um dort alle zwei Wochen die reichlich anfallende Bügelwäsche zu machen und zugleich schadhaft Gewordenes an Wäsche...

  • 05.03.21

Bewusst leben & Alltag

Bei autistischen Kindern  können konventionelle Erziehungsmethoden meist nicht angewandt werden, weil sie anders lernen als ihre Alterskolleg/innen.

Autist/innen lernen anders

Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung nehmen die Welt anders wahr als andere. Die Autistenhilfe OÖ geht mit dem neuen „Like-Programm“, einem sozio-emotionalen Kompetenztraining, speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein. Der Alltag ist momentan aus bekannten Gründen für alle eine Herausforderung. Für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) ist der Wegfall einer Tagesstruktur besonders belastend: „Die Routine, der Alltag fällt weg und das ist für viele ein...

  • 15.04.21
Guter Schlaf ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Ein Ort, an dem man sich geborgen und sicher fühlt, ist ein guter Anfang.

Zutaten für guten Schlaf

„Schlaf gut“ wünschen wir einander vor dem Zubettgehen. 30 bis 50 Prozent der Österreicher/innen können davon nur träumen: Sie leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen. Zwei Psychotherapeutinnen verraten, was es für guten Schlaf braucht. Schlaf ist lebensnotwendig und nimmt nicht umsonst rund ein Drittel unseres Lebens ein. Noch weiß die Wissenschaft nicht alles über den Schlaf, doch dass dies kein passiver Zustand ist, ist mittlerweile klar: „Der Organismus ist im Schlaf sehr aktiv, aber...

  • 08.04.21
Das Ei – ein kleines Oval mit großer Symbolkraft

Mehr als nur zwei Buchstaben

Das Ei ist nicht einfach nur ein Lebensmittel, sondern spielt in fast allen Kulturen der Welt eine wesentliche Rolle: als Symbol für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt, in Schöpfungsmythen und natürlich zu Ostern. Im Christentum steht das Ei für die Auferstehung Christi, es gilt als Symbol neuen Lebens. Aber auch in anderen Religionen und Kulturen hat das Ei eine besondere Bedeutung, nicht nur rund um Ostern. In Mythen steht es häufig in Zusammenhang mit der Entstehung der Welt. In Malaysia spielt...

  • 02.04.21
Premium
Wie glücklich sind wir, wenn wir eine „erlösende“ Nachricht hören. Jesu Auferstehung ist die erlösende Botschaft für alle Menschen!

Ostern - Fest der Erlösung
Die Sehnsucht nach Erlösung

Ostern gilt als Fest der Erlösung. Doch viele Menschen wissen gar nicht, was sie mit diesem Begriff anfangen sollen. Was bedeutet eigentlich Erlösung für uns heute? Zu Ostern feiern wir die Auferstehung Chris­ti. Jesus, der für uns gestorben ist und uns von allen Sünden erlöst hat. Doch was bedeutet das eigentlich? Erlösung? Für mich? Für uns? Jetzt und hier im Alltag? Erlösung ist ein Begriff, der für viele Menschen unverständlich geworden ist. Immer wieder hört man dieses Wort im Alltag. Da...

  • 31.03.21

Gesellschaft & Soziales

Die Kindergartenpädagoginnen Cherish Schabasser und Ulrike Geißberger im Praxiskindergarten der BASOP St. Pölten.
3 Bilder

Jahr des heiligen Josef
Das Corona-Jahr im Kindergarten

Im „Jahr des heiligen Josef“ stellen wir Menschen vor, die während der Corona-Pandemie in system­relevanten Berufen an „vorderster Front“ stehen. Die Kindergärten hatten und haben auch während der Lockdowns durchgehend geöffnet – so wie der Praxiskindergarten der BASOP St. Pölten. Von einem Tag auf den anderen war alles anders. Mit dem Beginn des ersten Lockdowns vor einem Jahr war der Kindergarten plötzlich leer: Stille statt fröhlichem Kinderlachen. Mittlerweile ist der Praxiskindergarten der...

  • 16.04.21
Einige Solimarsch-Teilnehmer 2019.

Traditionsreicher Jugendmarsch nach Mariazell
Solimarsch – 30/3/0 km gehen

Am 4. und 5. Juni sind wieder Jugend­liche eingeladen, am Solimarsch der Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung, der Betriebsseelsorge und des Amstettner Don Bosco-Heims teilzunehmen. Die Route geht von Amstetten bzw. vom Erlaufsee nach Mariazell, wo abschließend in der Basilika um 11.15 Uhr ein Gottesdienst gefeiert wird. Zelebrant ist Msgr. Hans Zarl. „Egal, ob man 30, 3 oder 0 Kilometer mitgeht, wir setzen ein Zeichen für die Solidarität“, so die Initiatoren. Der Reinerlös dieser...

  • 14.04.21
Peter Schipka: "Die Sache ist wirklich sehr peinlich, aber nicht für mich. Ich empfinde es als eine Art, Politik zu machen, die sich nicht gehört." 
Michael Chalupka: "Die mangelnde Achtung des Gegenübers beschädigt auch die Würde des politischen Amtes."

Chat-Affäre
Peinlich, aber nicht für mich

Nach dem Wirbel um veröffentlichte Chatverläufe zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem damaligen Spitzenbeamten Thomas Schmid spricht Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz, nun Klartext. Auch andere kirchliche Vertreter haben sich zu Wort gemeldet. Das Gespräch mit dem Generalsekretär des Finanzministeriums, Thomas Schmid, vor zwei Jahren hat Peter Schipka ganz anders wahrgenommen und in Erinnerung, wie er im Interview erklärt. Herr Generalsekretär, Ihr Name taucht in...

  • 07.04.21
Caritasdirektor Hannes Ziselsberger
2 Bilder

Zum Barmherzigkeitssonntag
Appell des Caritasdirektors

Der St. Pöltner Caritasdirektor Hannes Ziselsberger appelliert zum Barmherzigkeitssonntag in „Kirche bunt“ für eine Neubewertung von Migration und für die Belebung humanitärer Aufenthaltstitel. In den letzten Monaten haben Abschiebungen von gut integrierten Familien mit Kindern für große Aufregung gesorgt. Teile der Zivilgesellschaft erleben dies als Schlag in das Gesicht jahrelanger humanitärer Bemühungen. In diese Diskussion möchte ich einen vielleicht unerwarteten Aspekt einbringen. Wir...

  • 07.04.21

Reisen

Premium
Der Religionslehrer im Kreis von Schulkindern.

Reportage von Marijan Orsolic, Pastoralassistent und Religionslehrer in der Diözese St. Pölten
Ruanda – „Land der tausend Hügel“

Als ich die Einladung zur Konferenz „Overcoming Violence“ in Kibuye in Ruanda Mitte September im Vorjahr angenommen hatte, war meine Familie plötzlich besorgt: Ruanda ist ein Land, das bei vielen Menschen zuerst mit Krieg und Gewalt in Verbindung gebracht wird. Selbst die Konferenz in Kibuye fand anlässlich des 25. Gedenkjahres des Genozids in Ruanda statt. Jedoch war meine Reise in dieses ostafrikanische Land voll von positiven Überraschungen und Erlebnissen, die mit dem historischen Image...

  • 22.01.20

Redaktionelles

Ein symbolisches Hoch auf Paul Sieberer zum 60. Geburtstag

60. Geburtstag
Wir gratulieren Paul Sieberer

Am 14. April konnten wir leider nur symbolisch anstoßen, aber wir wollen es nicht versäumen, einem sehr kreativen, fleißigen, talentierten, lebensfrohen und sehr liebenswerten Kollegen zu gratulieren. Alles Liebe und Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen zum besonderen Geburtstag lieber Paul Sieberer sagt das gesamte Team von Kirche bunt. Paul Sieberer verstärkt seit 2020 das Kirche bunt-Team als freier Mitarbeiter. Er zeichnet u. a. für den wöchentlichen Vierzeiler auf Seite 2, für viele...

  • 15.04.21
Prälat Franz Willinger wurde im Herbst 1945 mit dem Aufbau des „Kirchenblattes für die Diözese St. Pölten“ beauftragt und leitete die Kirchenzeitung bis zu seinem Tod im April 1985.
3 Bilder

75-Jahr-Jubiläum
75 Jahre unterwegs als „Bote der frohen Kunde“

Als vor 75 Jahren am 1. Jänner 1946 das „Kirchenblatt für die Diözese St. Pölten“ seinen Weg hinaus zu den Menschen im ganzen Diözesangebiet antrat, war es die einzige Kirchenzeitung Österreichs, die ausschließlich in der russischen Besatzungszone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde. Das brachte vielfältige Schwierigkeiten mit sich. Doch von den Menschen in den Pfarren wurde das Kirchenblatt von Anfang an mit viel Zustimmung aufgenommen. Ein Bote mit froher Kunde klopft an der Tür und...

  • 28.12.20
„Kirche bunt“-Chefredakteurin Sonja Planitzer

Kommentar von Chefredakteurin Sonja Planitzer
Ein herzliches Vergelt's Gott

Ein herzliches Vergelt’s Gott! Dieser Ausgabe von „Kirche bunt“ liegt ein Inpuncto bei, das dem 75-jährigen Bestehen der (allermeisten) österreichischen Kirchenzeitungen gewidmet ist. Erstmals gedruckt wurde das „Kirchenblatt für die Diözese St. Pölten“ am 20. Dezember 1945, mit Erscheinungsdatum 1. Jänner 1946. Dass es überhaupt soweit kam, ist zwei Personen zu verdanken: Bischof Michael Memelauer, der als einer der ersten Bischöfe Österreichs eine diözesane Kirchenzeitung schon zu Pfingsten...

  • 22.10.20
Kathi Pertzl an ihrem Arbeitsplatz in der Redaktion von Kirche bunt.

Kathi Pertzl über ihr Praktikum
In den Journalismus schnuppern

Katharina Pertzl aus Zwettl studiert Theologie und Germanistik. Im August hat sie bei Kirche bunt ein einmonatiges Praktikum absolviert. Im folgenden Beitrag schreibt sie über ihre Eindrücke und Erfahrungen. Im Zuge meines Ferialpraktikums bei der St. Pöltner Kirchenzeitung Kirche bunt bekam ich die Gelegenheit, in das mir bisher unbekannte Gebiet des Journalismus hinein zu schnuppern. Die Mitarbeit im Redaktionsteam stellte sich hinsichtlich meiner Fächerkombination aus Germanis­tik und...

  • 26.08.20

Kunst & Kultur

Herzstück der neuen Jahresausstellung im Museum am Dom ist die Reliquie des heiligen Tiburtius, wie Museumsdirektorin Barbara Taubinger (li.) und Restauratorin Elisabeth Macho-Biegler (re.) im Gespräch mit „Kirche bunt“ erzählen.

„Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“
Museum am Dom eröffnet mit einer Jahresausstellung

Österreichs ältestes Kirchenmuseum eröffnet nach dem Lockdown mit der Jahresschau „Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“. Eigentlich hätte das neu adaptierte Museum am Dom am 24. April mit einer neuen Jahresausstellung zum Thema Reliquien eröffnet werden sollen. Doch der Start wird wegen der Verlängerung des Lockdowns bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt verschoben, sagt Museumsdirektorin MMag. Barbara Taubinger im Gespräch mit „Kirche bunt“. Sollte der Lockdown nicht wieder verlängert werden,...

  • 14.04.21
Abt Petrus Pilsinger, Altabt Berthold Heigl, Michaela Hinterholzer (Obfrau Moststraße).

Seitenstettner Hofgarten
Seit 25 Jahren ein Besuchermagnet

Im April 1996 wurde der Hofgarten des Benediktinerstifts Seitenstetten zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem hat sich der barocke Garten an der Moststraße zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Dieser Garten ist nicht nur ein Ebenbild unserer Kul­turlandschaft, sondern stellt auch einen Kraftplatz und Rückzugsort für viele Menschen aus der Region dar. Das Stift ist ein kulturelles und spirituelles Zentrum für Gäste über die regionalen und nationalen Grenzen hinweg....

  • 14.04.21
Premium
Gesamtansicht der „Schildberger Passion“, die jetzt im „Museum am Dom“ in St. Pölten zu 
sehen ist.
2 Bilder

Zur Karwoche
Die „Schildberger Passion“ erzählt vom Leiden Jesu

Aus der Filialkirche Schildberg in der Pfarre Maria Jeutendorf stammt eine geschnitzte Ölbergszene, die heute als Leihgabe im „Museum am Dom“ in St. Pölten ausgestellt ist. Diese „Schildberger Passion“ fasst wie in einer Momentaufnahme den Beginn des Leidensweges Jesu, seine „Ölbergstunde“ nach dem Letzten Abendmahl, zusammen. Nach dem Lobpreis gingen sie zum Ölberg hinaus“, heißt es bei den Evangelisten Matthäus und Markus. Der Lobpreis gehört zum vierten und letzten Becher Wein, der beim...

  • 25.03.21
Christus trägt sein Kreuz – ein Sinnbild für Passion, gemalt von Lorenzo Lotto im 16. Jahrhundert.

Domkapellmeister Otto Kargl über die Matthäuspassion
„O Mensch bewein dein’ Sünde groß“

Domkapellmeister Otto Kargl über die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach, die wohl zu den größten Werken der gesamten Musikliteratur zählt. Jedes Frühjahr bilden sich Menschenschlangen vor Kirchentüren. Nachdem sie eingelassen wurden, sitzen die Menschen auf harten Bänken und hören viele Stunden lang Musik, die einige hundert Jahre alt ist. Sie berührt ihre Hörer trotz des historischen Abstands, trotz denkerischer Einwände, trotz nüchterner Aufgeklärtheit in Fragen der Religion. Sie...

  • 24.03.21

Serien

Erzählung
Besuch am Samstag

Schon beim Zähneputzen überlegte Johann, was er an diesem Tag sagen könnte. Vielleicht einen Satz über das Wetter. Oder über den Feuerwehreinsatz am Donnerstag. Langsam und sorgfältig rasierte er über seine faltige Wange. Mit fast 70 Jahren zitterte seine Hand ein wenig. Dennoch nahm sich Johann samstags besonders viel Zeit dafür. Johann mochte seinen gewohnten Alltag. Am Montag telefonierte er mit seiner Tochter. Am Freitag kam sie, um sauber zu machen und nach dem Rechten zu sehen. Jeden...

  • 16.04.21
Anderl-Kapelle in Vitis

Anderl-Kapelle in Vitis
Kapelle erinnert an schweres Zugunglück – und böse Tat

Kapelle erinnert an schweres Zugunglück – und böse Tat Im Jahre 1870 wurde die zweigleisige Franz-Josefs-Bahn von Wien nach Prag errichtet. Am 4. November 1875 kam es auf dieser Strecke im Bereich von Schwarzenau zu einem schweren Zugsunglück. Ein Personenzug kam um 0.30 Uhr vom Wiener Franz-Josefs-Bahnhof nach Prag. Es befanden sich 128 Reisende im Zug. Der für den Streckenabschnitt zuständige Streckenwärter befand sich in einer misslichen wirtschaftlichen Lage und entwickelte daher die Idee,...

  • 14.04.21

Erzählung von Paul Sieberer
Eine auferstandene Welt?

Ich erzähle mir heute selbst eine Geschichte, die möglicherweise in der Zukunft Wirklichkeit werden kann. Wir schreiben das Jahr 2045. Ich genieße ein ausgiebiges Frühstück. Wir leben nun in einer Zeit, in der sich einiges verändert hat. Mittlerweile projizieren kleine unauffällige Projektoren Informationen und Nachrichten auf jede gewünschte Fläche, auch auf den Küchentisch. Ich jedoch blättere in Tageszeitungen, die übrigens eine neue Renaissance erleben. Menschen wollen wieder etwas in...

  • 07.04.21
Vergeben fällt leichter, wenn der Täter oder die Täterin um Entschuldigung bittet. Es ist aber auch ohne Schuldeingeständnis möglich.
Video

Fasten2021 | Teil 07
Verzeihen und Vergeben

So schwer es auch fällt: Verzeihen bringt mehr Leichtigkeit als nicht zu verzeihen. Nichtvergeben verursacht Stress, Krankheiten oder einen Verlust der Lebensqualität. Vergeben ist zwar Schwerstarbeit, aber in allen Religionen ein göttliches Prinzip. Der Umgang mit Schuld und Schuldgefühlen ist nicht einfach, sowohl für diejenigen, die Schuld zuweisen, als auch für jene, die beschuldigt werden und sich schuldig fühlen. Im Verlauf dieser Fastenserie haben wir uns mit dem Wesen der Schuld, den...

  • 31.03.21

Kirche, Feste, Feiern

Fastenbesinnung des Katholischen AkademikerInnen-Verbandes im St. Pöltner Dom

Fastenbesinnung des KAV
„Mein Kreuz abwerfen“

Am 29. März lud der „Katholische AkademikerInnen-Verband – Kirche aus Verantwortung“ (KAV) – zur diesjährigen Fastenbesinnung unter dem Motto „Mein Kreuz abwerfen“ in den St. Pöltner Dom. H. Mauritius Lenz, geistlicher Assistent des KAV, verwies auf die vielfältige Erfahrung von Hunger, Verfolgung, Ausgrenzung und Krankheit in der Gegenwart. Die Passion bleibe uns Menschen nicht erspart, aber es stecke schon in diesem Wort, dass sie ein Übergang ist – hin zum Licht der Auferstehung. Jesus habe...

  • 31.03.21
Eine der Kreuzwegstationen

Schöne Idee in der Pfarre Behamberg
Kreuzweg als "Knotenweg"

Aufgrund der Co­rona-Situation hatten Pfarrverantwortliche von Behamberg die Idee, eine besondere Form des Kreuzweges, nämlich einen 500 Meter langen „Knotenweg“ im Freien aufzustellen. Ausgehend von unterschiedlichen Themen (Knoten) unseres Alltages laden 15 Stationen zur Besinnung und zum Trost ein. Spontan haben sich zahlreiche Personen für die Gestaltung gemeldet. Seit 21. Februar kann man das neue Angebot zur spirituellen Begegnung beim Naturpfad nahe der Pfarrkirche besuchen. Wenn es die...

  • 24.02.21
Daniel Koller, Militärpfarrer Oliver Hartl, Paul Dirringer, Propst Markus Grasl, Dominic Fialka, Militärpfarrer Alfred Weinlich, Michael Frömmel, Militärdiakon Andreas Binder.

Militärpfarre
Soldatenfirmung in St. Pölten

Drei Tage wurden Rekruten aus verschiedenen Garnisonen Niederös­terreichs in St. Pölten unter der Leitung von Militärpfarrer Oliver Hartl vorbereitet. Am 12. Februar empfingen sie in der St. Pöltner Franziskanerkirche das Sakrament der Firmung. Im Auftrag von Militärbischof Werner Freistetter war als Firmspender Propst Markus Grasl vom Stift Reichersberg gekommen.

  • 17.02.21
Mit einer an die Sakraments­prozession in Lourdes erinnernden Segnung der Gläubigen klang die Festmesse aus, die die Solisten der Jugendband musikalisch gestalteten. Die Ministranten (Bild rechts) sind Geschwister.

Pfarrjubiläum
60 Jahre Pfarre Maria Lourdes

Die St. Pöltner Pfarre Maria Lourdes hätte am 14. Februar das 60-Jahr-Jubiläum gefeiert. Wegen der Corona-Sicherheitsvorschriften musste die Festmesse mit Bischof Alois Schwarz auf den Herbst verschoben werden. Im kleinem Rahmen wurde an das Patrozinium erinnert. Die Messe leitete Pfarrer Karl Höllerer, Diakon Josef Neuhold legte das Evangelium aus. Mit einer an die Sakraments­prozession in Lourdes erinnernden Segnung der Gläubigen klang die Festmesse aus, die die Solisten der Jugendband...

  • 17.02.21

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
3 Bilder

Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21
Exerzitien sind geistliche Übungen. In Verbindung mit dem Schauen der wundersamen Gebirgswelt und dem gleichmäßigen Steigen verbinden sie sich zu einem spirituellen Erlebnis.
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Exerzitien an ungewöhnlichen Orten
„Viele Wege führen zu Gott. Einer davon geht über die Berge“

Bernhard Kellner ist leidenschaftlicher Bergsteiger. Einmal im Jahr zieht sich der Journalist und Pressesprecher der Erzdiözese München-Freising zu geistlichen Übungen ins Gebirge zurück. Im Sommer 2020 verbrachte er seine Bergexerzitien im Steinernen Meer in den Berchtesgadener Alpen. Mein Herz verwandelt sich in den Bergen. Als wir an einem verregneten Junitag 2020 von Salet am oberen Ende des Königssees den steilen und glitschigen Sagerecksteig empor­klimmen, höre ich schon nach wenigen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Mag. Gudrun Sailer

Gastkommentar von Mag. Gudrun Sailer
Dass ich liebe, wo man hasst

Noch bis zum Morgen des Abflugs Richtung Bagdad schien diese Reise unmöglich. Bei Radio Vatikan hätten wir uns über eine Absage nicht gewundert. Ein Papst im Irak, zum ersten Mal, und das unter diesen Bedingungen: Terror und Seuche. Der jüng­ste Anschlag lag wenige Wochen zurück, 32 Menschen waren gestorben. Und die Coronapandemie fordert auch im Irak ihre Opfer. Aber diese Reise war derart wichtig, und zwar für alle Beteiligten, dass sie trotz aller Warnungen zustande kam. Vonseiten des...

  • 11.03.21

Erzählung
Näher, mein Gott, zu dir

Am Abend sitze ich vor dem Fernseher, sehe und höre auf den Querschnitt von Höhepunkten aus den Maastricht-Konzerten des Johann Strauß-Orchesters von André Rieu. Coronabedingt hat es dieses populäre Konzert 2020 nicht gegeben. Viele bekannte Melodien stehen auf dem Programm, sorgen für heitere Stimmung unter den Konzertbesuchern, die sich auch auf die Zuseher vor dem Fernsehschirm überträgt. Ungefähr in der Mitte des Programms sagt der dirigierende André Rieu einen Titel an, bei dem ich...

  • 16.12.20
Mattia Coser unterrichtet Religion im Stiftsgymnasium Melk. Er berichtet von seinen Sternstunden im Religionsunterricht.

Meine Sternstunde - von Mattia Coser
„Was ist wichtiger? Neues Handy oder die Umwelt?“

Als Religionslehrer habe ich schon einige Sternstunden erleben dürfen, aber eine gewisse Stunde ist mir mehr als alle anderen in Erinnerung geblieben. Es war in einer dritten Klasse der Unterstufe, wo wir über das Thema Schöpfungsverantwortung diskutierten. Um ein Beispiel zu nennen, das den Lebensbereich der SchülerInnen betrifft, sprach ich von der Umweltverschmutzung in Verbindung mit der Herstellung und Entsorgung von Handys. Ich vermittelte zunächst statistische Daten und holte dann...

  • 11.11.20
Premium
Michael Kammerhuber erzählt von berührenden Momenten, „Sternstunden“, im Religionsunterricht an der Volksschule Oed.

Meine Sternstunde - von Michael Kammerhuber
„Den Psalm 23 können sie nach Jahren auswendig“

Auf dem Weg in die Schule hatte ich Anfang Juni am Friedhof eine kurze Unterhaltung mit einer Bekannten, die ich nach einem Blick auf die Turmuhr mit den Worten beendete: „Ich muss jetzt in die Schule, sonst fangen die Kinder ohne mich an.“ „Wie das?“ „Sie beten ohne mich. Wirklich, das ist mir schon passiert.“ Sie lachte verwundert und ich ging. Da sah ich beim offenen Fenster der Klasse das strahlende Gesicht der Lehrerin, die mir zuwinkte, und als ich näherkam, hörte ich: „… Meine...

  • 30.10.20

Leserreporter

Glaube & Spiritualität

Zwei Jünger treffen auf dem Weg nach Emmaus den Auferstandenen:  „Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?“ (Lk 24,32)

Glauben verstehen - von Mag. Oliver Achilles
Auf dem Weg des Verstehens nach Emmaus

Lukas erzählt im letzten Kapitel seines Evangeliums von zwei Anhängern Jesu (von denen er nur einen namentlich nennt), die auf dem Weg nach Emmaus waren. Auf diesem Weg sprachen sie über die tragischen und beunruhigenden Ereignisse in Jerusalem im Zusammenhang mit der brutalen Hinrichtung des Menschen, auf den sie so große Hoffnungen gesetzt hatten. Auf die Rückfrage eines dazu gekommenen Fremden beschreiben sie ihn als Propheten, von dem sie die Erlösung Israels erhofften. Es fällt aus...

  • 31.03.21
Premium
Christus steigt als Sieger über den Tod aus dem Grab (Detail vom Ring in der Mitte der Säule).
2 Bilder

Jesu Auferstehung
Er ist auferstanden „am dritten Tag“

Für die Auferstehung Jesu gibt es verschiedene Zeitangaben. Am ersten Tag der Woche, vor dem Morgengrauen, kamen die Frauen zum Grab und fanden es leer. Andere Stellen sprechen vom „dritten Tag“ als dem Tag der Auferstehung Jesu. Was hat es mit diesen Zeitangaben auf sich? In vielen alten Kirchen und Basiliken Roms finden sich überdimensional wirkende Osterkerzenleuchter aus dem Mittelalter. Auf dem Bild links ist jener aus der Basilika Sankt Paul vor den Mauern zu sehen, der im 12. Jahrhundert...

  • 31.03.21
Karsamstag: Die Erfahrung des toten Gottessohnes und des totenstill schweigenden Gottvaters ist unerträglich.

Glauben verstehen - von Dr. Piotr Kubasiak
Karsamstag: Der Tag des vermissten Gottes

Warum schweigt Gott? Es ist eine der bittersten Fragen eines glaubenden Menschen: Es bricht ein Unheil über mich, meine Familie oder, wie wir das gerade erleben, über die ganze Welt herein – und Gott schweigt. „Aus den Tiefen, rufe ich, Herr, zu dir“ (Ps 130,1) und – man könnte fortschreiben – du schweigst. Gott erinnert so oft eher an den „unbewegten Beweger“ als an den „guten Hirten“. Der Glaube von so vielen ist an diesem Schweigen zerbrochen – und dies verständlicherweise, war ihr Gebet...

  • 25.03.21
Franz Kahrer

Was mich trägt - Franz Kahrer
„In der Beziehung mit Gott gibt es auch Brösel“

Franz Kahrer, 62 Jahre, Vorbeter und Pfarrgemeinderatsmitglied, in St. Veit an der Gölsen, Landwirt in Pension „Der Glaube, wie ich ihn jetzt habe, ist wie ein Vertrauensverhältnis zu einem lieben Menschen“, sagt Franz Kahrer, pensionierter Landwirt aus St. Veit an der Gölsen und passionierter Vorbeter. Aufgewachsen in einem Elternhaus, wo Kirchgang, Kreuzweg und der Besuch des Mai-Segens eine Selbstverständlichkeit waren, gehörte er der Landjugend an, die mit verschiedenen Aktivitäten...

  • 17.03.21

Geschichtliches & Wissen

Premium
Das Buch auf dem Thron in der Vorhalle über dem Haupttor zum Kirchenraum.

Hagia Sophia
Die Kirche der „Heiligen Weisheit“

Im kommenden Jahr wird des Baubeginns der Hagia Sophia vor 1490 Jahren gedacht: Die Sophienkirche ist eine von 532 bis 537 n. Chr. erbaute ehemalige byzantinische Kirche. Diese wurde ab 1453 bis 1935 und wieder seit Juli 2020 – trotz weltweiter Kritik – als Moschee genutzt. Einen höchst prachtvollen Anblick bietet die Kirche dar, außer Vergleich für alle, die sie erblicken, und ganz und gar unglaublich für jene, die von ihr sagen hören. … Sie ist ausgezeichnet durch aller Beschreibung spottende...

  • 08.04.21
Die vor 1.700 Jahren erstmals in einem Rechtstext festgehaltene Sonntagsruhe ist auch heute in vielen Staaten Bestandteil der Verfassung. Im Bild eine entsprechende Regelung in der Weimarer Verfassung des Deutschen Reichs 
vom 31. Juli 1919.

Erlass des Kaisers am 3. März 321
Sonntagsruhe wurde vor 1.700 Jahren Gebot

Der römische Kaiser Konstantin war es, der am 3. März des Jahres 321 nach jüdischem Vorbild die Sonntagsarbeit gesetzlich einschränkte und den Tag für Richter, Händler und die Stadtbevölkerung zum öffentlichen Ruhetag machte. Brötchenverkauf am Sonntagmorgen, Einkaufsbummel in der City und Freizeitkleidung statt Festtagsoutfit: Der Sonntag ist nicht mehr das, was er mal war. Wenn Städte zu verkaufsoffenen Sonntagen einladen, wenn der Online-Händler Amazon an Adventsonntagen Zehntausende...

  • 24.02.21
Blick in die entgegengesetzte Richtung von der Kuppel des Petersdoms über Rom und den Petersplatz mit den Bernini-Kolonnaden.
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Rom wurde vor 150 Jahren Hauptstadt Italiens
Als die weltliche Macht des Papstes zu Ende ging

Mit einem Gesetz vom 3. Februar 1871 wurde Rom offiziell zur Hauptstadt Italiens. Die politische Macht der Päpste, die 1.116 Jahre lang über die Stadt und weite Teile Mittelitaliens geherrscht hatten, ging damit – vor nunmehr 150 Jahren – zu Ende. Nach fast kampfloser Eroberung Roms am 20. September 1870 durch piemontesische Truppen brauchte das neue Italien eine Hauptstadt. Der einstige Kirchenstaat war am 6. Oktober 1870 per Dekret an Italien angegliedert worden. Und am 3. Februar 1871...

  • 20.01.21
  • 1
Petrus Canisius. Gemälde im Rijksmuseum Amsterdam.
Trient war der Haupttagungsort eines Erneuerungskonzils, das mit Unterbrechungen von 1545 bis 1563 tagte.

500. Geburtstag von Petrus Canisius
Mutiger Erneuerer in konfliktreichen Zeiten

Das Jahr 2021 steht im Gedenken an den 500. Geburtstag des heiligen Petrus Canisius. Der erste deutsche Jesuit verstand sich als Missionar Deutschlands, der auch in Wien, Salzburg und Innsbruck lehrte und predigte. In der Diözese Innsbruck ist er auch Diözesanpatron. Zu seinem Vermächtnis gehört vor allem der Katechismus. Das Geburtsjahr 1521 gibt bereits die Koordinaten vor, innerhalb derer sich sein ruheloses Leben bewegen wird: Es ist das Jahr, in welchem auf dem Reichstag zu Worms die...

  • 05.01.21

Pfarrleben

Nach der Segnung des Osterfeuers am Purgstaller Kirchenplatz haben Jugendliche das Osterlicht zu den zwölf Plätzen gebracht. Sie haben sich für das Foto für einen kurzen Moment zusammengestellt.

Pfarre Purgstall regionalisierte Gottesdienste
„12 Plätze – 12 Schätze“

In der Pfarre Purgstall mit ihren 4600 Katholiken hat man in der Corona-Zeit ein besonderes Konzept entwickelt. Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme an Gottesdiensten zu ermöglichen, haben Pfarrer Franz Kronister und sein Team das pastorale Projekt „12 Plätze – 12 Schätze“ ins Leben gerufen. Der Name lehnt sich an den ORF-Wettbewerb 9 Plätze, 9 Schätze“ an. Aber es geht theologisch tiefer, wie der Pfarrer erzählt: „Wir haben auf zwölf aufgestockt und denken dabei auch an die zwölf...

  • 14.04.21
In St. Valentin wird der Rohrberg zum Kreuzberg. Kreuze mit meditativen Texten, die per QR-Code lesbar sind, laden zur individuellen Andacht im Freien.
3 Bilder

Traditionelle Fastenzeitangebote
Wie in unseren Pfarren die Fastenzeit gestaltet wird

Coronabedingt ist es schwierig, die Vorbereitungen auf Ostern hin wie gewohnt zu gestalten. Viele Pfarren verzichten daher auf größere Veranstaltungen. Aber die traditionellen Fastenzeitangebote wie Kreuzwegandachten werden vielerorts angeboten und auch Neues hat man sich in der Pastoral einfallen lassen. Die Pfarren wollen in dieser schwierigen Corona-Zeit den Menschen pastorale Angebote machen. Für die Fastenzeit gibt es viele Ideen, wie ein „Kirche bunt“-Rundblick zeigt: sowohl virtuell als...

  • 17.02.21
Die Pfarrkirche von Reinprechtspölla strahlt in neuem Glanz, freut sich Pfarrer H. Sebastian Schmölz (Bild Mitte).

Kirchenrenovierung in Reinprechtspölla
Kleine Pfarre mit großem Herz

Es war ein Kraftakt einer Pfarre mit nur rund 300 Katholiken, aber jetzt ist der Pfarrer von Reinprechtspölla, H. Sebastian Schmölz, froh: Die umfangreiche Innenrenovierung der Pfarrkirche ist abgeschlossen. „Kirche bunt“ stellt Mitarbeiter vor, die das mitermöglicht haben. Über 3.000 Arbeitsstunden an Eigenleistung erbrachten die Pfarrmitglieder. Allein Johannes Dietrich werkte über 1.000 Stunden mit. Was fühlt er jetzt nach den Arbeiten? „Friede! Es ist jetzt ein wunderbares Gefühl, in Stille...

  • 14.10.20
„Nach dem Corona-Lockdown gilt es, noch mehr junge Menschen für Sport zu begeistern, damit unser Land fit für die Zukunft ist“, fordert Eppensteiner.

Tag der Jugend
Sport in Pfarren für Jugendliche von großer Wichtigkeit

Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft (DSG) St. Pölten, appellierte anlässlich des „Internationalen Tages der Jugend“ an die Pfarren, weiterhin Sportmöglichkeiten für Jugendliche zu bieten. Laut den ihm vorliegenden Zahlen seien österreichweit 240.000 Jugendliche, also die Hälfte der Zehn- bis 18-Jährigen, bei einem Sportverein aktiv. „Nach dem Corona-Lockdown gilt es, noch mehr junge Menschen für Sport zu begeistern, damit unser Land fit für die Zukunft ist“, fordert...

  • 19.08.20
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