Serien
Das große Mosaikbild der heiligen Elisabeth von Thüringen erinnert an die 1898 in Genf ermordete erste Patronin des Hilfs- und Rettungsdienstes "Rotes Kreuz", Kaiserin Sisi.
  Video   23 Bilder

Mein Kraftort_2: Erzdiözese Wien
Die Rotkreuz-Kapelle der Kaiserin

Diese Woche führen wir Sie zu eher unbekannten „Kraftorten“ des kirchlichen Jugendstils in Wien und Niederösterreich: Nicht die berühmte „Kirche am Steinhof“ oder die dem heiligen Karl Borromäus geweihte „Lueger-Kirche“ am Zentralfriedhof sind unser Ziel, sondern drei echte „Geheimtipps“. Wer vom Wiener Naherholungsgebiet Donauinsel mit seinen Restaurants und Bars über die Reichsbrücke fährt, sieht links die dem heiligen Franziskus geweihte Kirche am Mexiko­platz. Mich beeindruckt jedesmal...

Serien
Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
  4 Bilder

Mein Kraftort_1: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

Serien
Pfarrkirche in Stiefern am Kamp
  6 Bilder

Mein Kraftort_3: Niederösterreich
Durch das Kamptal zum Stift Altenburg

Die Wachau, das üppige Mostviertel mit dem Sonntagberg und Maria Taferl im Zentrum, das Pielach- oder Traisental – in der Diözese St. Pölten gibt es viele Orte, die für das Leben und den Glauben Kraft geben können. In dieser Folge fahren wir durch das romantische Kamptal – bis zum „Barockstift des Waldviertels“, Stift Altenburg. Nach rund vier Stunden Radfahrt haben wir unser Ziel erreicht: Stift Altenburg. Prächtig liegt es vor uns, eingebettet in eine vielfältige Gartenanlage und umrahmt...

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  4 Bilder

Mein Kraftort_5: Steiermark
Unterwegs im steirischen Betlehem

In der Steiermark angelangt führen wir Sie weit in den Südosten, an die slowenische Grenze, zu einem persönlichen Wohn- und Kraftort mit überregionalem Ruf. Katharina Grager Als ich vor fast schon zehn Jahren das erste Mal von der Marktgemeinde St. Anna am Aigen in der Südoststeiermark hörte, dachte ich als in Stadtnähe aufgewachsene junge Studentin: „Oh mein Gott …, keine Autobahn weit und breit und auch kein Bahnhof, den man schnell zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen könnte? Das...

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Mein Kraftort_4: Oberösterreich
In Granit und Gneis gezeichnet

Schlögen ist ein kleiner Ort im Oberen Donautal. Er wäre nicht so bekannt, hätte sich die Donau nicht just hier die Zähne an Granit und Gneis ausgebissen und es nur nach zwei 180-Grad-Verrenkungen geschafft, ihren Lauf ins Schwarze Meer fortzusetzen. Die Schlögener Schlinge macht den Ort einzigartig. Als Kind war die Ankündigung meiner Eltern, dass wir zur Schlögener Schlinge fahren, noch nicht so reizvoll für mich wie heute: Mein Vater hatte zwar eine Zille auf der Donau, aber bei den...

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Pfarrkirche in Stiefern am Kamp
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Mein Kraftort_3: Niederösterreich
Durch das Kamptal zum Stift Altenburg

Die Wachau, das üppige Mostviertel mit dem Sonntagberg und Maria Taferl im Zentrum, das Pielach- oder Traisental – in der Diözese St. Pölten gibt es viele Orte, die für das Leben und den Glauben Kraft geben können. In dieser Folge fahren wir durch das romantische Kamptal – bis zum „Barockstift des Waldviertels“, Stift Altenburg. Nach rund vier Stunden Radfahrt haben wir unser Ziel erreicht: Stift Altenburg. Prächtig liegt es vor uns, eingebettet in eine vielfältige Gartenanlage und umrahmt...

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Das große Mosaikbild der heiligen Elisabeth von Thüringen erinnert an die 1898 in Genf ermordete erste Patronin des Hilfs- und Rettungsdienstes "Rotes Kreuz", Kaiserin Sisi.
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Mein Kraftort_2: Erzdiözese Wien
Die Rotkreuz-Kapelle der Kaiserin

Diese Woche führen wir Sie zu eher unbekannten „Kraftorten“ des kirchlichen Jugendstils in Wien und Niederösterreich: Nicht die berühmte „Kirche am Steinhof“ oder die dem heiligen Karl Borromäus geweihte „Lueger-Kirche“ am Zentralfriedhof sind unser Ziel, sondern drei echte „Geheimtipps“. Wer vom Wiener Naherholungsgebiet Donauinsel mit seinen Restaurants und Bars über die Reichsbrücke fährt, sieht links die dem heiligen Franziskus geweihte Kirche am Mexiko­platz. Mich beeindruckt jedesmal...

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Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
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Mein Kraftort_1: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

Nachrichten - Niederösterreich | Kirche bunt

Kirche bunt Top-Geschichten

Glaube
Bergmesse bei der Hubertuskapelle in St. Michael/Bruckbach mit P. Laurentius Resch.
  2 Bilder

Bergmessen im Sommer
Gottesdienste in luftiger Höh’

Der Berg ruft: Am 2. August wird am Ötscher die traditionelle Bergmesse gefeiert. Es ist die bereits 69. beim Gipfelkreuz des 1.893 Meter hohen Berges. Die schon zur Tradition gewordene heilige Messe beginnt um 11 Uhr am Gipfel des Großen Ötschers. Ein Team filmt mit und zeigt die Liturgie ab 19 Uhr im Youtube-Kanal „Pfarrer Trondl“. Bei Schlechtwetter wird der Gottesdienst um in der Pfarrkirche Lackenhof gefeiert. Bergmessen im Sommer haben in den Pfarren der Diözese St. Pölten eine gute...

Redaktionelles
Praktikantin Karin Marchsteiner bei der Recherche

Praktikantin Karin Marchsteiner berichtet
Mein "kirchenbuntes" Ferialpraktikum

Mein Ferialpraktikum durfte ich dieses Jahr im Presse­haus in St. Pölten in der Redaktion der Kirche bunt absolvieren. Da ich bereits seit zwei Jahren Katholische Theologie auf Lehramt studiere, war dies eine sehr wertvolle und vor allem neue Erfahrung für mich. Vor meinem Ferialpraktikum hatte ich noch keinerlei Erfahrung darin, was es wirklich bedeutet, Journalismus zu betreiben. Ich habe während meiner Zeit in der Redaktion gemerkt, dass die Hauptaufgaben der Journalistinnen und Journalisten...

Bewusst leben & Alltag
Axel Isenbart, Generalsekretär der Katholischen Aktion, und KA-Präsident Armin Haiderer – im Bild mit Tochter Antonia – rufen Pfarren dazu auf, ihre Veranstaltungen als umweltfreundlich zertifizieren zu lassen.

Pfarren eingeladen, mitzumachen
Katholische Aktion St. Pölten zertifiziert "Green Events"

Ab 1. September – passenderweise der Beginn der „Schöpfungszeit“, die bis 4. Oktober dauert – zertifiziert die KA der Diözese St. Pölten „Green Events“. Die Katholische Aktion (KA) der Diözese St. Pölten zertifiziert künftig „Green Events“, also „grüne Veranstaltungen“, von Pfarren, Pfarrgruppen und kirchlichen Einrichtungen. Ab 1. September, dem Beginn der bis 4. Oktober laufenden „Schöpfungszeit, geht‘s los, österreichweit ist man hier Vorreiter. In den Pastoralen Diensten sind schon...

Gesellschaft & Soziales
Pfarrcaritas-Mitarbeiterin Ursula Neubauer und Dechant Andreas Bühringer in Langschlag.

Unsere Pfarren beteiligen sich am 31. Juli
Glockenläuten gegen den Hunger

Am Freitag, 31. Juli, läuten um 15 Uhr für fünf Minuten im Rahmen der Caritaskampagne gegen den Hunger in der Welt in 3.000 Pfarren Österreichs die Kirchenglocken. Die Bischofskonferenz hat heuer bereits zum dritten Mal die Aktion „Glocken gegen Hunger“ beschlossen. Das Läuten soll zur Sterbestunde Jesu darauf aufmerksam machen, dass täglich Menschen an Hunger sterben. Gleichzeitig soll das Glockenläuten zum Engagement gegen Hunger aufrufen. „Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter...

Glaube

Meine Bibelstelle - von Ilse-Maria Müllner-Zrzavy
Evangelium - meine froh machende Botschaft

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Nieder­reißen und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz. (Kohelet 3,1-4) Schlag nach in dem Buch, denn nichts anderes heißt Bibel übersetzt. Und es ist...

Kirche, Feste, Feiern
Gottesdienst mit feierlicher Einkleidung in der Kremser Piaristenkirche. 1. Reihe v. l.: Hildegard Schaup, Sr. Franziska Madl, Prior Abt Thomas Renner, Iris Adrian, Bernd Adrian, 2. Reihe: Stefan Spevak, Diakon Josef Neuhold, Hr. Ambrosius Straka, Ltd. Komtur Karl Lengheimer, Diakon Harald Steindl, P. Patrick Schöder, Severin Adrian, Lori Prüller, Benedikt Adrian, Michael Prüller.

Grabesritter
Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem feierte Einkleidung

Die traditionelle Jahresabschluss­feier der Ritter und Ordensdamen der Komturei St. Pölten wurde auf Einladung von P. Patrick Schöder OSB, Seelsorger an der Piaristenkirche in Krems, abgehalten. Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem (Grabesritter) hat eine lange Tradition. Der päpstliche Orden steht sowohl Frauen als auch Männern, Laien und Geistlichen offen, die als Christen ein Leben nach den Lehren der Kirche führen und bereit sind, sich mit ihren Kräften für die Menschen im...

Kirche hier und anderswo

Fahrzeugsegnung
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Fahrzeugsegnungen zum Fest des heiligen Christophorus
Vertrauen in den Patron der Verkehrsteilnehmer

Rund um den 24. Juli, den Gedenktag des heiligen Christophorus sowie vor allem am darauffolgenden Chris­tophorus-Sonntag wurden in Pfarren Fahrzeugsegnungen durchgeführt. Weiters rief die MIVA dazu auf, für jeden unfallfreien Kilometer einen Zehntelcent für Missionsfahrzeuge zu spenden. Diese werden benötigt, da die Pfarren in den Ländern in Afrika, Lateinamerika oder Asien riesig sind und die Distanzen ohne Fahrzeuge kaum bewältigbar sind. Vielfach werden diese MIVA-Fahrzeuge auch eingesetzt,...

  • 29.07.20
Erster Fatima-Gottesdienst heuer in Krenstetten. Im Bild mit Dechant P. Jacobus Tisch, Pfarrer Martin Mayrhofer und Messdienern.

Heuer meist zum ersten Mal
Fatima-Feierlichkeiten in Pfarren würdevoll gefeiert

Traditionell werden an jedem 13. im Monat zwischen Mai und Oktober in mehreren Pfarren der Diözese zu Ehren der Gottesmutter Maria Fatima-Gottesdienste gefeiert. Coronavirusbedingt fanden diese Feiern heuer im Juli zumeist das erste Mal statt. In Krenstetten waren beim Gottesdienst um 14 Uhr und um 19 Uhr Hunderte Gläubige dabei – unter Wahrung von Coronasicherheitsregeln. Prediger war Dechant Pater Jacobus Tisch. Jesus sei „das Licht und Lichtquelle für die ganze Welt“, der die Verfolgten...

  • 22.07.20
Die Kuppel der Hagia Sophia ist mit ursprünglich 33 Metern Spannweite bis zum heutigen Tage die größte über nur vier Tragepunkten errichtete Ziegel-Kuppel der Architekturgeschichte und gilt mit der gigantischen Umsetzung und ihrer besonderen Harmonie und Proportionen als eines der bedeutendsten Gebäude aller Zeiten.

Gerichtsentscheidung in der Türkei
Die Hagia Sophia wird wieder Moschee

Am 10. Juli traf das Oberste Verwaltungsgericht der Türkei die Entscheidung und machte den Weg zur Nutzung der weltberühmten Hagia Sophia in Istanbul als Moschee frei. Die Richter annullierten den seit den 1930-Jahren bestehenden Status eines Museums, stattdessen könne die Hagia Sophia, die zum Unes­co-Welterbe zählt, wieder für religiöse Zeremonien genutzt werden. Alle Proteste im Vorfeld haben nichts ge­nützt: So hatte die Unesco die Türkei zu Gesprächen aufgefordert: Jegliche Änderung müsse...

  • 15.07.20
Chrisammesse im St. Pöltner Dom

Heuer zu Peter & Paul
Diözese feierte Chrisammesse

Aufgrund der Corona-Präventionsmaßnahmen wurde die Messe zur Weihe der heiligen Öle für die Diözese nicht wie sonst am Vorabend des Gründonnerstags gefeiert, sondern zum Hochfest Peter und Paul. In der Chrisammesse weiht der Bischof in Anwesenheit der Priester und Diakone der Diözese St. Pölten die heiligen Öle, die zur Spendung der Sakramente verwendet werden. Dabei erneuern Priester und Diakone ihr Treuversprechen, das sie beim Empfang ihrer Weihe abgelegt haben. Besonders war heuer, dass...

  • 01.07.20

Glaube

"Jona im Bauch des Fisches" von Theresia Füllerer (10), VS Michelhausen. Gemalt für den Bibel-Malwettbewerb der Kirchenzeitung "Kirche bunt".
  2 Bilder

Für Kinder erklärt
Geborgen unter Gottes Schutz

Du kennst bestimmt die Geschichte von Jona, der von einem großen Fisch verschluckt wurde. Wenn nicht, kannst du die kurze Erzählung in der Bibel, im Buch Jona, nachlesen. Jona ist über Bord eines Schiffes geworfen worden und wacht im Bauch des Fisches auf. Dort ist es dunkel, aber auch warm und angenehm. Jona fühlt sich geborgen und singt sogar ein Lied über seine Rettung: „In meiner Not rief ich zum HERRN und er erhörte mich“, heißt eine Zeile dieses Lieds. Der Fisch speit Jona schließlich an...

  • 01.08.20
Bergmesse bei der Hubertuskapelle in St. Michael/Bruckbach mit P. Laurentius Resch.
  2 Bilder

Bergmessen im Sommer
Gottesdienste in luftiger Höh’

Der Berg ruft: Am 2. August wird am Ötscher die traditionelle Bergmesse gefeiert. Es ist die bereits 69. beim Gipfelkreuz des 1.893 Meter hohen Berges. Die schon zur Tradition gewordene heilige Messe beginnt um 11 Uhr am Gipfel des Großen Ötschers. Ein Team filmt mit und zeigt die Liturgie ab 19 Uhr im Youtube-Kanal „Pfarrer Trondl“. Bei Schlechtwetter wird der Gottesdienst um in der Pfarrkirche Lackenhof gefeiert. Bergmessen im Sommer haben in den Pfarren der Diözese St. Pölten eine gute...

  • 29.07.20
Erna Haidl aus Speisendorf mit Pfarrer Josef Pichler und Pfarrkirchenrätin Aloisia Kainz.
  4 Bilder

Sind in vielen Haushalten zu finden
Herrgottswinkel zeugen vom Glauben

In christlichen Haushalten in unserer Diözese finden sich Herrgottswinkel, die zeigen, wie tief verwurzelt Glaube und Kirche sind. Diese Zeichen der Frömmigkeit haben meist in der Stube oder in der Küche einen unübersehbaren und zentralen Platz bei den Familien. Viele sind sehr persönlich gestaltet. "Unsere Gottesmutter bekommt immer frische und bunte Blumen“, erzählt Erna Haidl aus der Pfarre Speisendorf. Liebevoll hat sie den Herrgottswinkel hergerichtet. Dieser ist bei der Familie Haidl...

  • 22.07.20

Meine Bibelstelle - von Ilse-Maria Müllner-Zrzavy
Evangelium - meine froh machende Botschaft

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Nieder­reißen und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz. (Kohelet 3,1-4) Schlag nach in dem Buch, denn nichts anderes heißt Bibel übersetzt. Und es ist...

  • 15.07.20
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Texte zum Sonntag

Mit dem Gleichnis vom Unkraut im Weizen lässt uns Jesus in unsere eigene Seele blicken: Das Ideal vom makellosen Menschen, das allzeit erstrebenswert ist, und die dunklen Abgründe der menschlichen Seele wollen einfach nicht zusammenpassen.

Wort zum Sonntag von Dechant P. Georg Haumer OSB
Gottes Geduld mit uns Menschen

Was tun mit dem vielen Unkraut?“ „Wie es bekämpfen?“ So hört man jedes Jahr die leidgeprüften Gartenfreunde reden. Auch Schädlinge wie die Schnecken oder der Borkenkäfer können einem die Freude an der Natur verderben. Ganze Industriezweige bieten über die althergebrachten Hausmittel hinaus Möglichkeiten an, dieser unliebsamen Realität in Fauna und Flora Herr zu werden. Das Bild vom ideal gepflegten Garten oder vom kraftstrotzenden Wald wird immer wieder von kleinen und großen Katastrophen...

  • 15.07.20
Ein einziges Samenkorn kann sich zigfach vermehren – doch auch wenn der Sämann sich bei der Aussaat noch so viel Mühe gibt, muss er erkennen, dass es nicht an ihm allein liegt, was aus den Körnern letztlich wird.

Wort zum Sonntag von Dechant P. Georg Haumer OSB
Vertrauen in den göttlichen Sämann

Was einmal ausgesprochen ist, kann man gar nicht oder nur schwer wieder zu­Genauso anschaulich redet Jesus zu den Menschen, wenn er vom Sämann und dem Samen spricht. Vieles von dem, was aufwendig gesät wird, bringt nicht die erwarteten Früchte, anderes wieder vermehrt sich hundertfach. Ich stelle mir vor, wie die Menschen im Gras sitzen und den Worten Jesu lauschen. Vielleicht sind sogar Getreideähren greifbar und der eine oder andere meditiert so eine Ähre, indem er mit seinen Fingern drüber...

  • 08.07.20
Von der Schöpfung Gottes können wir eine aufrichtige und bescheidene Lebenshaltung lernen: „Herr, von der Sonnenblume möchte ich lernen, wie ich dir mein Gesicht zuwende“ (Christine Busta)

Wort zum Sonntag von Adalbert Balling/KNA
Geschenk an die Bescheidenen

Ich darf sagen, ich kam nie leer zurück, wenn ich unter Druck und Not Gott gesucht habe.“ Ob Johann Wolfgang von Goethe bei seiner Beobachtung gerade an die Stelle des heutigen Evangeliums dachte, in der es heißt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt; ich werde euch Ruhe verschaffen“? Wir wissen es nicht. Denkbar wäre es. In seinem autobiografischen Werk „Dichtung und Wahrheit“ bemerkt der Weimarer Dichterfürst jedenfalls: „Die Bibel ist so voller Gehalt,...

  • 01.07.20
Der Besuch des Propheten Elischa gereicht dem alten Ehepaar, das schon seit langem auf Kinder wartet, zum Segen. Es wird ihm ein Sohn geschenkt. Das Bildnis „Prophet Elischa und die Frau von Sunem“  von Gerbrandt van den Eeckhout (1621-1674) hängt im Museum für Schöne Künste in Budapest, Ungarn.

Wort zum Sonntag von Bischof em. DDr. Klaus Küng
Ein besonderer Gast

In der ersten Lesung hören wir von einer vornehmen Frau, die Elischa dringend bittet, bei ihr zu essen. Später drängt sie ihren Mann, den Propheten im Haus aufzunehmen. Das gereicht zum Segen: Dem Ehepaar, das schon seit langem auf Kinder wartet, wird ein Sohn geschenkt. Jesus nimmt auf diese Begebenheit Bezug, wenn er sagt: „Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten“ (Evangelium). Gott und seinen Propheten im eigenen Leben aufnehmen, das ist...

  • 24.06.20

Menschen & Meinungen

P. Franz Gassner SVD (re.) mit Professoren der St. Joseph’s Universität nach einer Masterprüfung.

Ernennung
Pater Franz Gassner neuer Dekan an Universität Macao in China

Der aus Sonntagberg im Mostviertel stammende Pater Franz Gassner wurde an der einzigen katholischen Universität der Volksrepublik China zum Dekan erklärt. Pater Franz Gassner, 56, ist seit 29. Juni Dekan der Fakultät für Religionswissenschaften und Philosophie an der St. Joseph’s Universität in Macao, eine etwa 50 Kilometer westlich von Hongkong gelegene Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Der Sozialethiker ist dort seit 2012 als Professor in Forschung und Lehre tätig. Er...

  • 15.07.20
Chefredakteurin Sonja Planitzer

Kommentar von Chefredakteurin Sonja Planitzer
Kraftorte des Glaubens

Mit der nächsten Ausgabe (Nr. 27/2020) starten wir in „Kirche bunt“ mit einer neuen Sommerserie: Gemeinsam mit den anderen österreichischen Kirchenzeitungen sowie der Kirchenzeitung Südtirols führen wir Sie an zehn Kraftorte des Glaubens. Österreich ist ein wunderschönes Land, geprägt von einer reichhaltigen Landschaft und vielen schönen Wegen und Orten des Glaubens. Gerade auch unsere Diözese hat hier viel zu bieten. Man denke nur an Ziele wie Maria Taferl, den Sonntagberg, die Stifte und...

  • 24.06.20
Chefredakteurin Sonja Planitzer

Kommentar von Chefredakteurin Sonja Planitzer
Wir klopfen an Ihr Herz

Liebe Leserin, lieber Leser! Sie halten eine „Kirche bunt“-Ausgabe in den Händen, die ausnahmsweise einen Erlagschein enthält. Sie wissen, dass unsere Kirchenzeitung eigentlich frei von Erlagscheinen und Werbungen ist, aber in diesem besonderen Jahr, in dem die Caritas der Diözese St. Pölten auch ihr 100-jähriges Bestandsjubiläum feiert, haben wir gerne eine Ausnahme gemacht. Denn eine Haussammlung wollte man den rund 4.000 ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern in diesem...

  • 24.06.20
MMag. Armin Haiderer (40) stammt aus Prinzersdorf (Bezirk St. Pölten), besuchte das Stiftsgymnasium in Melk und studierte anschließend an der Universität Wien Geschichte und Sozialkunde sowie kombinierte Religionspädagogik. Haiderer war 
ehrenamtlicher Vorsitzender der Katholischen Jugend der Diözese St. Pölten und wurde 2008 zum jüngsten der bisherigen diözesanen KA-Präsidenten in Österreich gewählt. Auf Österreichebene ist er Vize-Präsident. 
Haiderer ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er unterrichtet an der Tourismusschule sowie an der New Design University St. Pölten. Als begeis­terter Sportler hat 
sich Haiderer der chinesischen Kampfkunst „Wing Chun“ verschrieben.

Interview mit KA-Präsident Haiderer
„Wir feiern 2021 unter dem Motto 70+1“

Vor 70 Jahren wurde die Katholische Aktion (KA) der Diözese gegründet. Heute zählt die KA rund 25.000 Mitglieder, zu ihr gehören sieben kirchliche Laienorganisationen wie die Katholische Frauen- und Männerbewegung oder die Katholische Jugend. MMag. Armin Haiderer, der seit 2008 KA-Präsident in der Diözese St. Pölten ist, zieht im Interview mit „Kirche bunt“ Bilanz über die letzten 70 Jahre, sagt, wo die Organisation heute steht und wo ihre Hauptaufgabe in der Zukunft liegt. Die Katholische...

  • 09.06.20

Bewusst leben & Alltag

Axel Isenbart, Generalsekretär der Katholischen Aktion, und KA-Präsident Armin Haiderer – im Bild mit Tochter Antonia – rufen Pfarren dazu auf, ihre Veranstaltungen als umweltfreundlich zertifizieren zu lassen.

Pfarren eingeladen, mitzumachen
Katholische Aktion St. Pölten zertifiziert "Green Events"

Ab 1. September – passenderweise der Beginn der „Schöpfungszeit“, die bis 4. Oktober dauert – zertifiziert die KA der Diözese St. Pölten „Green Events“. Die Katholische Aktion (KA) der Diözese St. Pölten zertifiziert künftig „Green Events“, also „grüne Veranstaltungen“, von Pfarren, Pfarrgruppen und kirchlichen Einrichtungen. Ab 1. September, dem Beginn der bis 4. Oktober laufenden „Schöpfungszeit, geht‘s los, österreichweit ist man hier Vorreiter. In den Pastoralen Diensten sind schon...

  • 29.07.20
Landesrat Mag. Martin Eichtinger (2. v. l.) überreichte Bischof Dr. Alois Schwarz die Plakette „Natur im Garten“ im Kapitelgarten. Mit dabei Umweltreferent DI Axel Isenbart (li.) und Dompfarrer Mag. Josef Kowar (re.).

Umweltschutz
„Natur im Garten“-Plakette für den Kapitelgarten

Der Kapitelgarten beim Dom in St. Pölten wird nach Kriterien von „Natur im Garten“ ohne chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide sowie ohne Torf bewirtschaftet und man findet dort einen reichhaltigen Bestand an Obstbäumen. Der Kräuterrasen, bewusst zugelassener Wildwuchs in den Randbereichen sowie ein Anteil an Totholz bieten Insekten und Vögeln optimale Lebensräume. Für diese ökologische Gestaltung und Pflege des Kapitelgartens überreichte Landesrat Martin Eichtinger an Bischof Alois...

  • 15.07.20

Rezept der Woche
Grießschmarrn mit Topfen

Zutaten: 20 g Butter, 1/8 l Milch, 35 g Weizengrieß, 30 g Kristallzucker, 100 g Topfen, 2 Eier und 20 g Kris­tallzucker für den Eischnee, 40 g Mehl. Zubereitung: Butter und Milch in einem kleinen Topf aufkochen und danach den Grieß einkochen und zirka 3 Minuten quellen lassen. Danach den Zucker beifügen und die Masse auskühlen lassen. Den Topfen und die Dotter der Masse hinzufügen und mit dem Eiweiß und dem Zucker einen Eischnee herstellen. Anschließend den Eischnee und das Mehl unter die...

  • 08.07.20

Erzählung
Die Jagdsaison hat begonnen

Dabei geht es nicht um die Großwild-, Rotwild-, Niederwild- oder Entenjagd, vielmehr werden jährlich viele Menschen von einem regelrechten Jagdfieber nach den braunen Hüten mit den dicken Stängeln befallen. Wer einmal mit diesem Virus infiziert wurde, dem ist der jährliche Ausbruch des Jagdfiebers sicher. Es ist nicht leicht, zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein und das möglichst allein. Wenn ich verdächtiges Knistern und Rascheln höre, verhalte ich mich mäuschenstill, um den...

  • 08.07.20

Gesellschaft & Soziales

Pfarrcaritas-Mitarbeiterin Ursula Neubauer und Dechant Andreas Bühringer in Langschlag.

Unsere Pfarren beteiligen sich am 31. Juli
Glockenläuten gegen den Hunger

Am Freitag, 31. Juli, läuten um 15 Uhr für fünf Minuten im Rahmen der Caritaskampagne gegen den Hunger in der Welt in 3.000 Pfarren Österreichs die Kirchenglocken. Die Bischofskonferenz hat heuer bereits zum dritten Mal die Aktion „Glocken gegen Hunger“ beschlossen. Das Läuten soll zur Sterbestunde Jesu darauf aufmerksam machen, dass täglich Menschen an Hunger sterben. Gleichzeitig soll das Glockenläuten zum Engagement gegen Hunger aufrufen. „Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter...

  • 22.07.20
Peter Bösendorfer, Pfarrer von Amstetten-St. Stephan, Erika Naderer und Christian Köstler, Leiter der diözesanen PfarrCaritas, vor einer der Stationen.

PfarrCaritas-Initiative in Kirchen
„Schritte der Hoffnung“

Unter dem Motto „Schritte der Hoffnung“ lädt die diözesane PfarrCaritas dazu ein, „einen stärkenden und ermutigenden Rundgang durch die Kirche mit inspirierenden Stationen zum Thema Hoffnung“ zu machen. Denn wir würden gerade eine herausfordernde Zeit erleben, so Christian Köstler, Leiter der diözesanen PfarrCaritas. Infolge der Coronakrise suchen Menschen die Caritas auf, „die nie damit gerechnet hätten, die Angebote der Caritas zu benötigen“, berichtet Köstler. Veränderung, Verunsicherung...

  • 16.07.20
Beim Filmdreh im Hofgarten des Stifts Seitenstetten: Direktor Markus Berger (im Habit), Kameramann Gerhard Mader, Regisseurin Anita Lackenberger, Abt Petrus Pilsinger, LAbg. Michaela Hinterholzer, Dechant P. Jacobus Tisch, Anna Rosenberger, Viktor Redtensteiner, der den 14-jährigen Michael Memelauer darstellt, und P. Benedikt Resch.

Bischofskritik in NS-Zeit
Filmdreh über Bischof Memelauer in dessen Heimat

Am 8. und 9. Juli waren die Drehtage für den 90-minütigen Dokumentarfilm „Das Land, der Bischof und das Böse“ in seiner näheren Heimat, wo der 1874 im Haus Hehenberg in der Pfarre Sindelburg geborene spätere Diözesanbischof Michael Memelauer aufgewachsen ist. In Seitenstetten hat er das Stiftsgymnasium besucht, daher wurden Szenen mit Michael als 14-jährigem Schüler beim Ministrieren oder auch beim Botanik- und Zeichenunterricht im Hofgarten gedreht. Eine Szene über den Schulweg durch...

  • 15.07.20
Betriebsseelsorger Karl Immervoll beim Interview mit "Kirche bunt".

Bekannter Betriebsseelsorger Karl Immervoll
Bei den Schwächsten ist man Gott am nächsten

Am 1. September geht Karl Immervoll, Betriebsseelsorger im Oberen Waldviertel, in Pension. Er und sein Team haben ein dichtes Netzwerk geschaffen und können dadurch vielen schwer vermittelbaren Menschen ohne Job helfen. Für den Heidenreichsteiner zählen nicht die Statistiken, sondern die konkreten Lebensgeschichten der Betroffenen. Nach 37 Jahren gehen Sie als Betriebsseelsorger in Pension. Wie kann man sich eigentlich die Tätigkeit eines Betriebsseelsorgers vorstellen? Betriebsseelsorger...

  • 08.07.20

Reisen

 Premium
Der Religionslehrer im Kreis von Schulkindern.

Reportage von Marijan Orsolic, Pastoralassistent und Religionslehrer in der Diözese St. Pölten
Ruanda – „Land der tausend Hügel“

Als ich die Einladung zur Konferenz „Overcoming Violence“ in Kibuye in Ruanda Mitte September im Vorjahr angenommen hatte, war meine Familie plötzlich besorgt: Ruanda ist ein Land, das bei vielen Menschen zuerst mit Krieg und Gewalt in Verbindung gebracht wird. Selbst die Konferenz in Kibuye fand anlässlich des 25. Gedenkjahres des Genozids in Ruanda statt. Jedoch war meine Reise in dieses ostafrikanische Land voll von positiven Überraschungen und Erlebnissen, die mit dem historischen Image...

  • 22.01.20

Redaktionelles

Praktikantin Karin Marchsteiner bei der Recherche

Praktikantin Karin Marchsteiner berichtet
Mein "kirchenbuntes" Ferialpraktikum

Mein Ferialpraktikum durfte ich dieses Jahr im Presse­haus in St. Pölten in der Redaktion der Kirche bunt absolvieren. Da ich bereits seit zwei Jahren Katholische Theologie auf Lehramt studiere, war dies eine sehr wertvolle und vor allem neue Erfahrung für mich. Vor meinem Ferialpraktikum hatte ich noch keinerlei Erfahrung darin, was es wirklich bedeutet, Journalismus zu betreiben. Ich habe während meiner Zeit in der Redaktion gemerkt, dass die Hauptaufgaben der Journalistinnen und Journalisten...

  • 29.07.20
Vaterunser-Stein in Schrems.

Ein Unikum im Waldviertel
Der Vaterunser-Stein

Wenn man an einem bewölkten Tag an dem Felsen in Schrems im Ludwigstal vorbeigeht, kann es sein, dass man die Schrift gar nicht bemerkt. Scheint aber die Sonne, wirft jeder Buchstabe einen kleinen Schatten – und wie durch Geisterhand wird das komplette Vaterunser-Gebet sichtbar, das hier in einen Granitstein gemeißelt wurde. Karl Riedl vollbrachte dieses Werk im Juli 1960. Wie er es geschafft hat, Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort, und als „Zugaben“ noch seinen Namen samt Jahr und Monat...

  • 20.07.20

Kunst & Kultur

400 Jahre Orgel in Ardagger Stift

Jubiläum bei Margareta-Fest begangen
Stift Ardagger: 400 Jahre Orgel

Beim traditionsreichen Patroziniumsfest zu Ehren der heiligen Margareta (gest. 305) in der Pfarre Ardagger Stift wurde am 19. Juli ein besonderes Jubiläum gefeiert: das 400-Jahr-Jubiläum der Orgel. Die heilige Messe wurde von Dechant Herbert Döller zelebriert. „1620 ließ Propst Johann Caspar Stredele vom noch relativ jungen Passauischen Orgelbauer Johann Georg Freundt für die Kirche seines Kollegiatstiftes eine Orgel erbauen, die in großen Teilen auch heute noch erhalten ist“, erläutert der...

  • 22.07.20
Stift Melk
  5 Bilder

Barockkirchen in der Diözese St. Pölten
Gott zum Ruhm, dem Menschen zur Freude

Den Himmel in die Kirche holen – das war die Bauaufgabe des Barock, der sich Baumeister, Maler, Handwerker mit großer Kunstfertigkeit und Ideenreichtum hingaben. Im Barock zeigte die katholische Kirche, wozu sie wirtschaftlich und künstlerisch in der Lage war. Die barocke Pracht der neuen Kirchen sollte die Gläubigen beeindrucken und im Schoß der katholischen Kirche halten oder sie dorthin zurückführen. Die Sinne der Gläubigen sollten förmlich überwältigt werden. „Der Barock war eine...

  • 07.07.20

Stift Melk
SMS aus dem Mittelalter

Winzige Reste eines bekritzelten Pergamentblattes auf der Innenseite eines Buchdeckels; rostige Abdrücke von Buchbeschlägen auf einer alten Urkunde; mittelalterliche Handschriften recycelt als Schutzumschlag für gedruckte Bücher; ein paar Buchstaben auf einem Falzstreifen, die spannender sind als das Buch selbst: Bis aus so einer Short Message (SMS) aus der Vergangenheit eine Story wird, gleicht die Erforschung mittelalterlicher Handschriftenfragmente einer akribischen Schnitzeljagd durch...

  • 25.06.20

Hochkarätige Orgelwochen im Sommer finden statt

"Wir freuen uns, trotz der Coronavirus-Umstände, unsere traditionellen Sommerorgelwochen anbieten zu können“, geben Johann Simon Kreuzpointner und Christoph Maaß vom diözesanen Kirchenmusikreferat bekannt. Die St. Pöltner Orgelwoche, die Waldviertler Orgelwoche in Bad Traunstein sowie die Internationale Orgelwoche in Heidenreichstein werden also im Sommer stattfinden. Eingeladen sind alle, „die Interesse am Orgelspiel haben, sich für das Studium am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik...

  • 03.06.20

Serien

Pater Leonhard Obex

Pater Leonhard Obex
Ein begnadeter Gourmet

Grünau-Loich-Rabenstein. Er weiß, wie viel Arbeit hinter der Zubereitung von Essen steckt. Darum hält sich Pater Leonhard Obex bei Kritik zurück, Lob teilt er dagegen gerne aus. Der Pfarrer von Grünau, Loich und Rabenstein ist selber ein ausgezeichneter Koch – und sogar ein prämierter. Aber das liegt schon ein paar Jahre zurück. Einst erlernte der Priester, der dem Benediktinerstift Göttweig angehört, den Beruf des Kochs. Von 1995 bis 1998 absolvierte P. Leonhard, der aus Mieders im Tiroler...

  • 29.07.20

Mein Kraftort_4: Oberösterreich
In Granit und Gneis gezeichnet

Schlögen ist ein kleiner Ort im Oberen Donautal. Er wäre nicht so bekannt, hätte sich die Donau nicht just hier die Zähne an Granit und Gneis ausgebissen und es nur nach zwei 180-Grad-Verrenkungen geschafft, ihren Lauf ins Schwarze Meer fortzusetzen. Die Schlögener Schlinge macht den Ort einzigartig. Als Kind war die Ankündigung meiner Eltern, dass wir zur Schlögener Schlinge fahren, noch nicht so reizvoll für mich wie heute: Mein Vater hatte zwar eine Zille auf der Donau, aber bei den...

  • 22.07.20
Sr. Irene Huber

Sr. Irene Huber über ihr Hobby
Schlüsselanhänger als lebenslange Erinnerung

„Nach meiner Pensionierung als Lehrerin ist es noch immer mein Hobby, kleine Geschenke anzufertigen, etwa Schlüsselbaumler oder Perlenkettchen“, erzählt die Amstettner Franziskanerin Sr. Irene Huber. Eine besondere Freude habe sie, „wenn ich sie bei unserem Klosterkirchenkirtag oder sonst einem Anlass anbieten kann“. Mit dem Erlös unterstützt die 64-Jährige ihre Mitschwester Karina Beneder, die sich für den Aufbau der Zwettler Partnerschule „Santa Bernardita“ in Peru einsetzt. Umgekehrt erfährt...

  • 16.07.20
Pfarrkirche in Stiefern am Kamp
  6 Bilder

Mein Kraftort_3: Niederösterreich
Durch das Kamptal zum Stift Altenburg

Die Wachau, das üppige Mostviertel mit dem Sonntagberg und Maria Taferl im Zentrum, das Pielach- oder Traisental – in der Diözese St. Pölten gibt es viele Orte, die für das Leben und den Glauben Kraft geben können. In dieser Folge fahren wir durch das romantische Kamptal – bis zum „Barockstift des Waldviertels“, Stift Altenburg. Nach rund vier Stunden Radfahrt haben wir unser Ziel erreicht: Stift Altenburg. Prächtig liegt es vor uns, eingebettet in eine vielfältige Gartenanlage und umrahmt...

  • 15.07.20

Kirche, Feste, Feiern

Johann Georg Trautmann, Die Verklärung Christi, ca. 1750-1765, im Städel Museum Frankfurt. -
Jesus, im Gespräch mit Mose und Elija, auf einem hohen Berg und entrückt in ein überirdisches Licht, davon geblendet Pet­rus, Jakobus und Johannes auf dem harten Boden: In der Verklärung Jesu wird seine göttliche Herrlichkeit sichtbar. Der Weg dahin führt aber über Golgota.

6. August - Fest der Verklärung Jesu
Eine Stunde des Lichts

Am 6. August ist das Fest der Verklärung Jesu. Das Evangelium von der Verklärung Jesu findet sich jeweils am 2. Fastensonntag. Dass es darüber hinaus ein eigener Festtag ist, unterstreicht seine Bedeutung. Schon früh wurde die Verklärung des Herrn in der armenischen Kirche sieben Wochen nach dem Dreifaltigkeitssonntag als eines der Hauptfeste gefeiert. In anderen orthodoxen Kirchen wurde es an einem festen Termin gefeiert. Erst gegen Ende des ersten Jahrtausend wurde das Fest auch in der...

  • 30.07.20
Gottesdienst mit feierlicher Einkleidung in der Kremser Piaristenkirche. 1. Reihe v. l.: Hildegard Schaup, Sr. Franziska Madl, Prior Abt Thomas Renner, Iris Adrian, Bernd Adrian, 2. Reihe: Stefan Spevak, Diakon Josef Neuhold, Hr. Ambrosius Straka, Ltd. Komtur Karl Lengheimer, Diakon Harald Steindl, P. Patrick Schöder, Severin Adrian, Lori Prüller, Benedikt Adrian, Michael Prüller.

Grabesritter
Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem feierte Einkleidung

Die traditionelle Jahresabschluss­feier der Ritter und Ordensdamen der Komturei St. Pölten wurde auf Einladung von P. Patrick Schöder OSB, Seelsorger an der Piaristenkirche in Krems, abgehalten. Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem (Grabesritter) hat eine lange Tradition. Der päpstliche Orden steht sowohl Frauen als auch Männern, Laien und Geistlichen offen, die als Christen ein Leben nach den Lehren der Kirche führen und bereit sind, sich mit ihren Kräften für die Menschen im...

  • 15.07.20
Karl J. Wagner (ein Freund des Stiftes), Abt Pius Maurer, Altabt Matthäus Nimmervoll, Pavol Sisulak (Betreuer), Sabine Lehrner (eine Nichte von Altabt Matthäus).

70. Geburtstag
Lilienfelder Altabt Nimmervoll wurde gefeiert

Abt Pius Maurer vom Stift Lilienfeld würdigt seinen Vorgänger Matthäus Nimmervoll anlässlich dessen 70. Geburtstag am 16. Juni. Besonders hob Abt Pius die Spiritualität des Jubilars hervor, dem das Stift als „Haus Gottes“ wichtig sei. Auch die Exerzitien prägten das Kloster in der Amtszeit Nimmervolls, der von 1993 bis 2019 65. Abt war. Weiters erinnert der Zisterzienserobere an die Gastfreundlichkeit seines Vorgängers. Ein gutes Miteinander mit der Diözese und zu allen Besuchern sei...

  • 17.06.20
Auf den Pilgerwegen sah man in den letzten Tagen und Wochen häufig kleine Pilgergruppen wie diese am Bild oben, die zur Coronakirche nach Leiben pilgerten.

Pilgerboom
Pilgern: Unterwegssein mit und zu Gott

Spätestens rund um das Pfingstfest startet alljährlich die Pilger- und Wallfahrtssaison. In der Diözese St. Pölten und darüber hinaus wurde in den vergangenen Jahren ein regelrechter „Pilgerboom“ wahrgenommen. Auch in Coronazeiten machen sich die Menschen auf dem Weg. Für viele Menschen gehört es zur „schönen Jahreszeit“ einfach dazu: Das Nötigste in den Rucksack packen, gutes Schuhwerk an die Füße und dann aufbrechen, den Alltag und die Hektik hinter sich lassen, den Ballast, der auf den...

  • 03.06.20

Leserreporter

Glaube & Spiritualität

Hildegard Strondl, 
Waidhofen an der Ybbs,
Krankenschwester in Pension

Meine Bibelstelle
Kommt alle zu mir

Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich werde euch aufrichten. (Mt 11,28) Ich weiß gar nicht, wann es das erste Mal war, dass mich diese Bibelstelle angesprochen hat, dass ich angerührt wurde von dieser Einladung, zu ihm zu kommen. Durch meine Arbeit als Krankenschwester war ich konfrontiert mit viel Leid und den Ängsten kranker Menschen, und ich bin immer wieder zu ihm gegangen, es zog mich hin zu ihm, beladen mit Sorgen und Nöten – auch mit den meinen. Und immer...

  • 30.07.20

Geschichtliches & Wissen

 Premium
Papst Pius IX., in dessen Amtszeit der Primat des Papstes dogmatisiert werde.

Erstes Vatikanisches Konzil
Primat des Papstes vor 150 Jahren verkündet

Schon vor dem Ersten Vatikanischen Konzil 1869/70 hatten sich die innerkirchlichen Spannungen zugespitzt, als publik wurde, dass bei der Kirchenversammlung die Unfehlbarkeit des Papstes in Glaubens- und Sittenfragen als Dogma verkündet werden solle; notfalls sogar durch Akklamation, also ohne förmliche Abstimmung. Gegen dieses Ziel standen in Ländern wie den USA, England oder Frankreich angesehene Theologen auf. In Deutschland war Ignaz von Döllinger (1799-1890) aus München der Wortführer. 1864...

  • 08.07.20

Computerspiel
Pope Simulator: Strategiespiel oder Provokation?

Begegne als Papst aktuellen Problemen unserer Zeit. Triff Entscheidungen, die das Schicksal der Menschheit beeinflussen. Plane strategisch, reise um die Welt und kämpfe für den Frieden. Kurz zusammengefasst, sind dies die Anforderungen, welche das Computerspiel „Pope Simulator“ („Papst-Simulator“) an seine zukünftige Spielgemeinde stellt. „Zukünftig“ deshalb, weil die Warschauer Produktionsfima Ultimate Games S. A. das Spiel noch fertigstellen muss. Doch bereits jetzt kann schon gefragt werden:...

  • 25.06.20
Lutherdenkmal auf dem Marktplatz in Wittenberg, im Hintergrund das Rathaus. In der Universitätsstadt veröffentlichte Martin Luther (1483-1546) 1517 seine 95 Thesen zur Kirchenreform.

Vor 500 Jahren: Bannandrohungsbulle
Letzter Appell an Martin Luther

Vor 500 Jahren, am 15. Juni 1520, erließ Papst Leo X. die Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ gegen Martin Luther – ein flammender, letztlich aber wirkungsloser Imperativ an Gott, Petrus, Paulus, Papst und Kirche, das „Wildschwein“ zu beseitigen, das den Weingarten des Herrn verwüstet. Der 31. Oktober 1517 gilt als Auftakt zur Reformation. An diesem Tag hatte Martin Luther seine 95 Thesen kundgemacht, wenn auch nicht durch den „Thesenanschlag“ an der Wittenberger Schlosskirche. Die...

  • 09.06.20
8. Mai 1945: Sowjetische Panzer in der Wachau – im Hintergrund das Stift Melk.

Frieden am 8. Mai 1945
Als bei uns der 2. Weltkrieg endete

Wir befanden uns gegen Kriegsende ja direkt zwischen den Fronten“, erinnert sich die 89-jährige Antonia Stuphann aus der Pfarre Grünau. Ihr Elternhaus, ein Bauernhaus, befand sich in Dietmannsdorf, das zur Pielachtaler Gemeinde Weinburg gehört. Im Wald direkt hinter ihrem Elternhaus hatten „die Deutschen“ Stellung bezogen und nur drei Kilometer entfernt, in Wilhelmsburg, seien „die Russen“ stationiert gewesen. Davon, dass die Sow­jets Wien bereits am 13. April bezwungen hatten und auch von der...

  • 28.04.20

Pfarrleben

Peter Bösendorfer, Pfarrer von Amstetten-St. Stephan, Erika Naderer und Christian Köstler, Leiter der diözesanen PfarrCaritas, vor einer der Stationen.

Rundgang
PfarrCaritas-Initiative in Kirchen: „Schritte der Hoffnung“

Unter dem Motto „Schritte der Hoffnung“ lädt die diözesane PfarrCaritas dazu ein, „einen stärkenden und ermutigenden Rundgang durch die Kirche mit inspirierenden Stationen zum Thema Hoffnung“ zu machen. Denn wir würden gerade eine herausfordernde Zeit erleben, so Christian Köstler, Leiter der diözesanen PfarrCaritas. Infolge der Coronakrise suchen Menschen die Caritas auf, „die nie damit gerechnet hätten, die Angebote der Caritas zu benötigen“, berichtet Köstler. Veränderung, Verunsicherung...

  • 15.07.20
BAPÖ-Diplomverleihung in St. Pölten

BAPÖ-Diplomverleihung in St. Pölten
Pastorale Mitarbeiter zum Brückenbauen ermutigt

Im Rahmen eines Festgottesdienstes im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten erhielten 17 Absolventinnen und Absolventen der „Berufsbegleitenden Pastoralen Ausbildung Österreich“ (BAPÖ) ihre Diplome verliehen. Unter den Absolventen sind auch drei aus der Diözese St. Pölten: Michaela Böldl, Lukas Kaminsky und Gregor Puchegger. Mit dieser kirchlich-beruflichen Ausbildung können Teilnehmer hauptamtlich als Pastoralassistenten arbeiten. Wichtigster Brückenbauer ist Christus Weihbischof Anton...

  • 01.07.20
Jungscharlager (Archivbild)

Katholische Jugend und Jungschar geben bekannt:
Gruppenstunden und Lager wieder möglich

Die Katholische Jugend und Jungschar der Diözese St. Pölten geben bekannt, dass nach dem monatelangen coronabedingten Lockdown Gruppenstunden nach derzeitigem Stand wieder möglich sind. Dazu werden die „Pastoralen Leitlinien für pastorale Tätigkeiten und Versammlungen in den Pfarren“ und der Leitfaden für Feriencamps und außerschulische Jugendarbeit inkl. der 266. Verordnung zitiert. Für Jugend-, Erstkommunion Firm-, Jungschar- und MinistrantInnengruppen gilt es abzuwägen, ob die Einhaltung...

  • 18.06.20
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