Nachrichten - Niederösterreich | Kirche bunt

Kirche bunt Top-Geschichten

Kirche hier und anderswo
Foto v. l.: Altbischof Klaus Küng, Diakon Johann Braunshofer, Neupriester Simon Eiginger, Bischof Alois Schwarz, Weihbischof Anton Leichtfried, Regens Richard Tatzreiter.

Weihe im Dom
Neuhofner Simon Eiginger zum Priester geweiht

Am Samstag, 10. Oktober, weihte Bischof Alois Schwarz den Neuhofner Simon Eiginger zum Priester. An der Weihe nahmen auch Altbischof Klaus Küng und Weihbischof Anton Leichtfried teil. Coronabedingt waren nur hundert Mitfeiernde zugelassen. Bischof Alois erinnerte in seiner Predigt an die Aufforderung des Konzilspapstes Johannes XXIII. im Jahr 1963, wonach der Kirche alle Menschen und nicht nur die Katholiken zur Obsorge aufgetragen seien. Als ehrenamtlicher Rot-Kreuz-Mitarbeiter tue Eiginger...

Menschen & Meinungen
Diözesandirektor Christian Poschenrieder
4 Bilder

Interview mit Diözesandirektor Poschenrieder
„Jeder von uns hat eine Sendung“

Zwölf Missionarinnen und Missionare aus der Diözese St. Pölten wirken fern der Heimat bei Menschen, die Christus noch nicht (gut) kennen und oft in großer Armut am Rande der Gesellschaft leben. Die Missio-Diözesanstelle steht mit diesen Missionarinnen und Missionaren in regelmäßigem Kontakt. Zum Missionssonntag am 18. Oktober baten wir Diözesandirektor Mag. Christian Poschenrieder zum Interview und sprachen mit ihm über Mission früher und heute, über gelingende Arbeit von Missionarinnen und...

Kirche, Feste, Feiern
Jubiläumsfest im Stift Herzogenburg mit Statthalter Andreas Leiner, Abt Thomas Renner und Gründungskomtur Dr. Gerhard Bonelli (v. l.).
2 Bilder

Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem
30 Jahre „Grabesritter“ in der Diözese St. Pölten

Die Komturei St. Pölten des „Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ beging im Stift Herzogenburg ihr 30-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier fand unter den gebotenen Corona-Sicherheitsmaßnahmen statt und stand ganz im Zeichen der Zahl 30 und der Zahlensymbolik: Angefangen von der Festmesse mit Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn, der seine anspruchsvolle Predigt dem Thema „Heiliger Augustinus und die Zeit“ widmete, über die Ansprache des Leitenden Komturs, DDr. Karl Lengheimer, der die 30...

Pfarrleben
Die Pfarrkirche von Reinprechtspölla strahlt in neuem Glanz, freut sich Pfarrer H. Sebastian Schmölz (Bild Mitte).

Kirchenrenovierung in Reinprechtspölla
Kleine Pfarre mit großem Herz

Es war ein Kraftakt einer Pfarre mit nur rund 300 Katholiken, aber jetzt ist der Pfarrer von Reinprechtspölla, H. Sebastian Schmölz, froh: Die umfangreiche Innenrenovierung der Pfarrkirche ist abgeschlossen. „Kirche bunt“ stellt Mitarbeiter vor, die das mitermöglicht haben. Über 3.000 Arbeitsstunden an Eigenleistung erbrachten die Pfarrmitglieder. Allein Johannes Dietrich werkte über 1.000 Stunden mit. Was fühlt er jetzt nach den Arbeiten? „Friede! Es ist jetzt ein wunderbares Gefühl, in Stille...

Gesellschaft & Soziales
Kinderrechtsaktion in Seitenstetten

Jungscharaktion in Seitenstetten
Kinderrechte fest verwurzelt

Kinderrechte wollen Wurzeln – nachhaltige Entwicklung auch.“ Mit diesem Motto lädt die Katholische Jungschar der Diözese St. Pölten ein, zu „pflanzeln“ und damit ein Zeichen für die Kinderrechte und die 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) zu setzen. Die Aktion läuft bis zum „Tag der Kinderrechte“ am 20. November. Damit will die Jungschar Bewusstsein für die Kinderrechte schaffen und die Politik dazu auffordern, „Nachhaltigkeit bei uns zu verwurzeln“....

Gesellschaft & Soziales
Volkschüler erzählen über besondere Momente im Religionsunterricht.

Meine Sternstunde
Kinder erzählen über ihre Sternstunde

Volksschulkinder erzählen über besondere Momente im Religionsunterricht. Auszüge aus dem Buch „Sternstunden Religionsunterricht“ von Renate Bauinger, Silvia Habringer-Hagleitner und Maria Trenda (Hg.), Verlag Anton Pustet 2020. „Die Geschichten hat sie so aufregend erzählt“ Besondere Momente waren für mich das Singen, das hat mir immer ganz toll gefallen. Auch die Vorbereitungen für die Erstkommunion und das Geburtstagsfeiern und das Zeichnen im Heft waren schön. Jedes einzelne Bild hat...

Bewusst leben & Alltag

Rezept der Woche
Mohn-Apfelstrudel

Zutaten: 125 g Mehl, 1 Prise Salz, 1 EL Öl, 1/8 l Wasser, 1 kg Äpfel, Schale von 1/2 ungespritzten Zitrone (gerieben), 100 g Rosinen, 100 g Graumohn, 100 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, 1 TL Zimt, 60 g Butter, 3 EL Semmelbrösel, Staubzucker zum Bestäuben. Zubereitung: Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, mit Salz, Öl und Wasser verkneten. Den Teig so lange rollen, schlagen oder kneten, bis er geschmeidig ist und glänzt. Unter einer angewärmten Schüssel 30 Minuten ruhen lassen. Äpfel schälen und...

Glaube & Spiritualität
Der innere Kompass hilft uns zu erkennen, was wir im Leben wirklich wollen.

Gute Entscheidungen treffen, 2. Teil
Den Kompass einnorden

Können Sie mir bitte sagen, wo ich hin will?“ – Mit dieser kuriosen Frage, die er an Passanten richtete, bringt der berühmte Komiker Karl Valentin die verbreitete Orientierungslosigkeit auf den Punkt. Worauf kommt es mir an? Wofür schlägt mein Herz? Wozu sage ich Ja im Leben? Und wozu Nein? Diese Fragen stellen sich, wenn wir nach einer richtigen Entscheidung suchen. Entwickeln wir eine Vorstellung von dem, was für uns wirklich von Bedeutung ist, steht uns ein innerer Kompass zur Verfügung. Mit...

Kirche hier und anderswo

Christoph Weiss (Bildmitte) mit Bischof Alois Schwarz und Weihbischof Anton Leichtfried.

Generalvikar und Frauenkommission
Weichenstellungen in unserer Diözese

Gleich zwei richtungweisende Entscheidungen für die Diözese St. Pölten wurden offiziell: Der Kremser Pfarrer Dr. Christoph Weiss wird mit 1. Jänner 2021 neuer Generalvikar, und Bischof Dr. Alois Schwarz errichtete per Dekret vom 20. September die Frauenkommission der Diözese. Christoph Weiss, bisher Pfarrer in den Pfarren Krems-St. Paul, Krems-Lerchenfeld sowie Krems-Rehberg übernimmt mit 1. Jänner 2021 das Amt des Generalvikars von Eduard Gruber. Weiss ist 36 Jahre alt und damit der jüngste...

  • 14.10.20
Foto v. l.: Altbischof Klaus Küng, Diakon Johann Braunshofer, Neupriester Simon Eiginger, Bischof Alois Schwarz, Weihbischof Anton Leichtfried, Regens Richard Tatzreiter.

Weihe im Dom
Neuhofner Simon Eiginger zum Priester geweiht

Am Samstag, 10. Oktober, weihte Bischof Alois Schwarz den Neuhofner Simon Eiginger zum Priester. An der Weihe nahmen auch Altbischof Klaus Küng und Weihbischof Anton Leichtfried teil. Coronabedingt waren nur hundert Mitfeiernde zugelassen. Bischof Alois erinnerte in seiner Predigt an die Aufforderung des Konzilspapstes Johannes XXIII. im Jahr 1963, wonach der Kirche alle Menschen und nicht nur die Katholiken zur Obsorge aufgetragen seien. Als ehrenamtlicher Rot-Kreuz-Mitarbeiter tue Eiginger...

  • 14.10.20
P. Leopold Kropfreiter mit Missio-Diözesandirektor Christian Poschenrieder.

Weltmissionsmonat
Postkarten für Missionare

Der Weltmissions-Sonntag am 18. Oktober ist der Höhepunkt des Monats der Weltmission. Dieser Tag wird in allen Teilkirchen gefeiert und gilt als größte Solidaritätsaktion der Welt. Die Päpstlichen Missionswerke, kurz Missio, rufen zum Gebet für arme Menschen auf und sammeln für sie Spenden – im Rahmen des Got­tesdiens­tes am Missionssonntag oder durch die Jugendaktion mit den Missio-Schokopralinen und den Missio-Fruchtgummis. Schwerpunktland ist heuer Uganda. Mut und Hoffnung Für den...

  • 07.10.20
Papst Franziskus reiste am 3. Oktober eigens in die Pilgerstadt Assisi, um am Grab des heiligen Franziskus eine Messe zu feiern und die neue – nach einem Wort des „Poverello“ Franz von Assisi benannte – En­zyklika „Fratelli tutti“ zu unterzeichnen.

Enzyklika „Fratelli tutti“
Vision einer Welt der Geschwisterlichkeit

Wie die 2015 veröffentlichte Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ ist auch die dritte Enzyklika von Papst Franziskus „Fratelli tutti“ von Franz von Assisi inspiriert. Am 3. Oktober unterzeichnete er das Schreiben in Assisi am Grab des Heiligen, an dessen Festtag, dem 4. Oktober, wurde es in acht Sprachen veröffentlicht. An den Titel des Schreibens werden wir uns gewöhnen müssen. „Fratelli tutti – über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft“ führt die Reihe der Sozialen­zyk­li­ken...

  • 07.10.20

Glaube

Wie Vater, Sohn und Geist zueinander stehen, definieren die Glaubensbekenntnisse. Bild: Darstellung der göttlichen Dreifaltigkeit durch den Meister von Meßkirch um 1540 als „Gnadenstuhl“.

Serie der Theologischen Kurse
Niemand hat Gott je gesehen

Glaubensbekenntnisse ersetzen die Bibel nicht, sondern verweisen auf sie als Grundlage unseres Glaubens. Sonntag für Sonntag wird das Glaubensbekenntnis im Gottesdienst gesprochen – üblicherweise das Apostolische, zu besonderen Anlässen das so genannte Große Glaubensbekenntnis. Letzteres können nur wenige Gläubige auswendig – und nicht alle wissen, dass das Große, genauer: das „Nizäno-Konstantinopolitanische“ Glaubensbekenntnis, wichtige dogmatische Festlegungen enthält, die von den beiden...

  • 30.09.20
Premium
„Bekenntnisse“ heißt auch die berühmteste Schrift des heiligen Augustinus, hier an der gotischen Kanzel der Pfarrkirche Eggenburg.

In Kooperation mit den Theologischen Kursen
Credo - "Klein, aber gewaltig"

Schon der heilige Augustinus sagte, das Glaubensbekenntnis sei „klein in der Anzahl der Worte, doch gewaltig in der Bedeutung der Gedanken“. Die Glaubensbekenntnisse sind tatsächlich relativ kurz und neben dem Vaterunser gehörten sie lange zum Minimum dessen, was ein Christ auswendig können musste. Allerdings ist der Inhalt der Bekenntnisse so komplex, dass sie von Anfang an einer Auslegung bedurften: Die Auslegunstradition zieht sich von den Kirchenvätern über das Mittelalter und die...

  • 16.09.20
Premium
Laudato si’ – mit diesen Worten beginnt der Sonnengesang.

Schöpfungszeit
Sorge um das „gemeinsame Haus“

Am 1. September, dem Tag der Schöpfung, beginnt die Schöpfungszeit, die bis 4. Oktober, dem Tag des heiligen Franziskus, dauert. Für Papst Franziskus ist die Schöpfung eines seiner wichtigsten Anliegen. Seit seinem Amtsantritt wiederholt er unermüdlich: „Rettet unseren Planeten!“ In seinem aktuellen Gebetsanliegen für den Monat September unterstreicht er einmal mehr, dass die „Rohstoffe unseres Planeten gerecht und nachhaltig verteilt“ werden sollten. Ölmagnaten, Bergbaubosse und...

  • 26.08.20
Der heilige Augustinus beim Philosophieren. Sandro Botticelli (1480). Florenz, Chiesa di Ognissanti.

Heiliger Augustinus
„Moderner" Kirchenvater

Von den Kirchenvätern liegt uns der heilige Augustinus am nächsten. Am 28. August gedenkt die Kirche des wortgewaltigen Theologen. Augustinus gehört zu den wirkungsreichsten Theologen der Antike. Das liegt an der Fülle seiner Schriften, seiner klaren Sprache und geistigen Spannkraft – und nicht zuletzt seiner lebenslangen intensiven Suche nach Wahrheit. Religion stand für ihn früh im Zent­rum seines Lebens, auch wenn er erst spät zum wahren Glauben fand. Aurelius Augustinus wurde am 13....

  • 19.08.20
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Texte zum Sonntag

P. Franz Gassner SVD (3. Reihe, r.) mit Theologie-AbsolventInnen der St. Joseph Universität in Macao. Die Studenten kommen aus zahlreichen südostasiatischen und portugiesischsprachigen Staaten, studieren u. a. Philosophie, Theologie, Psychologie, Erziehungs- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaft, Architektur und Umweltwissenschaften. Macao, seit 1999 eine Autonome Region Chinas (S.A.R.), ist als ehemalige portugiesische Kolonie ein Ort des Studierens und Brückenbauens zwischen China und Europa.

Wort zum Sonntag von P. Franz Gassner SVD
„… und gebt Gott, was Gott gehört!“

Weltmissionssonntag verweist darauf, dass wir die frohe Botschaft empfangen haben, persönlich-individuell, in unserer Familien- und Lerngeschichte, aber auch als Kultur oder Land. „Weltmissionssonntag“ meint auch, unser Glaube ist global, ist relevant für alle Menschen, Kulturen und Zeiten. Für die Weitergabe des Glaubens tragen wir Verantwortung, im Kleinen und im Großen. Dankbar denke ich hier an meine Familie, Nachbarn, Verwandten, Priester und Religionslehrer/innen im Mostviertel. Auch...

  • 14.10.20
Der Dom zu St. Pölten (hier vom Klangturm beim NÖ Landhaus aus gesehen) ist die Haupt- und Mutterkirche der Diözese St. Pölten, in der sich die dem Bischof anvertraute Gemeinde versammelt.

Jahrestag der Domkirchweihe
Wo wohnt Gott wirklich?

Die Bischofskirche, deren Weihetag in der ganzen Diözese festlich begangen wird, ist „Domus Dei“, das heißt „Haus Gottes“. In der Heiligen Schrift heißt es jedoch: „Der Höchste wohnt nicht in Bauwerken von Menschenhand“ (Apg 7,48). Darüber zu diskutieren, ob Gott hier oder dort – etwa „auf dem Garizim oder in Jerusalem“ – in besonderer Weise anzutreffen und zu verehren sei, ist unnötig, seitdem durch Christi Zeit und Raum überwindende Heilstat die Stunde gekommen ist, da man den Vater...

  • 07.10.20
Das Kreuz auf der Stirn, vom Firmspender mit dem heiligen Chrisam gezeichnet: Erkennt man uns auch in unserem Alltag als Christen, oder leben wir so, dass von unserem Glauben gar nichts zu bemerken ist?

Wort zum Sonntag von KR Mag. Anton Merli
Woran erkennt man einen Christen?

Das Evangelium schließt an die erste Lesung dieses Sonntags an, wo Jesaja über den liebevoll angelegten Weinberg des Freundes spricht, der aber keine guten Früchte bringt. Der Prophet Jesaja beschreibt mit dem unnützen Weinberg die Untreue des Volkes Isra­el gegen seinen sorgenden Gott. Ebenso spricht das Evangeliumsgleichnis vom hartherzigen Unglauben gegen Jesus, den die religiösen Führer in Jerusalem töten werden. Es fallen harte Worte, die besagen, dass es um eine ernste Lebensfrage geht....

  • 30.09.20
Kann es sein, dass alle Frömmigkeit, Gebete und Gottesdienste vergebens sind? Können nur die reuigen Sünder ins Himmelreich gelangen, jene aber, die ein gottesfürchtiges Leben führen nicht? – Letztlich zählt nicht die vorgespielte Frömmigkeit, sondern die gelebte Treue zu Gott, dem Herrn

Wort zum Sonntag von Quirinus C. Greiwe
Bist du Hure oder Priester?

Ausgerechnet eine Hure soll ins Paradies kommen, du aber nicht? Beinahe jeden Sonntag besuchst du die heilige Messe, fast immer gibst du eine Spende, wenn in der Kirche für einen guten Zweck gesammelt wird; oftmals betest du daheim, wenn du alleine bist und trotz alledem, soll dir das Reich Gottes verschlossen bleiben? Das Gleichnis Jesu von den zwei ungleichen Söhnen (Mt 21,28-32) ist eines von drei aufeinander folgenden Gleichnissen, die als eine Abrechnung Jesu mit den „Hohenpriestern und...

  • 23.09.20

Menschen & Meinungen

Diözesandirektor Christian Poschenrieder
4 Bilder

Interview mit Diözesandirektor Poschenrieder
„Jeder von uns hat eine Sendung“

Zwölf Missionarinnen und Missionare aus der Diözese St. Pölten wirken fern der Heimat bei Menschen, die Christus noch nicht (gut) kennen und oft in großer Armut am Rande der Gesellschaft leben. Die Missio-Diözesanstelle steht mit diesen Missionarinnen und Missionaren in regelmäßigem Kontakt. Zum Missionssonntag am 18. Oktober baten wir Diözesandirektor Mag. Christian Poschenrieder zum Interview und sprachen mit ihm über Mission früher und heute, über gelingende Arbeit von Missionarinnen und...

  • 14.10.20
Bischof em. Klaus Küng: „Ich habe mein Ja-Wort, das ich bei der Priester- und später bei der Bischofsweihe gegeben habe, immer wieder erneuert.“

Interview mit Bischof em. Klaus Küng
„Ich bin für alles dankbar - auch für das Schwere“

Sehr geehrter Herr Bischof, Sie sind seit gut zwei Jahren im Ruhestand. Wie geht es Ihnen? Bischof em. Klaus Küng: Es geht mir gut. Ich bin regelmäßig im pastoralen Einsatz vor allem in Wien, vereinzelt auch in der Diözese St. Pölten. Ich halte Einkehrstunden, Exerzitien, bin wieder Beichtvater und halte weiterhin Firmungen, bin zu diversen Feiern eingeladen. Wie haben Sie persönlich bisher die Coronazeit erlebt? Küng: In der ersten Zeit nach dem strengen Lock Down begab ich mich zusammen...

  • 09.09.20
Mag. Josef Kirchner, Leiter der diözesanen Schulamtes, vor einem Sujet der Kampagne für den Religionsunterricht.
3 Bilder

Interview mit Josef Kirchner
Mit den Religionslehrern steht die Kirche in der Klasse

FI Prof. Mag. Josef Kirchner, Direktor des diözesanen Schulamtes, hat die Kampagne der diözesanen Schulämter für den katholischen Religionsunterricht mitinitiiert und mitgetragen. Im Interview mit „Kirche bunt“ spricht er nicht nur über die Hintergründe und das Ziel der Kampagne, sondern sagt auch, was den Religionsunterricht vom Ethikunterricht unterscheidet, was einen guten Religionsunterricht heute ausmacht und ob Schüler im Unterricht näher zum Glauben und zur Kirche finden. Im Schuljahr...

  • 02.09.20
Latif-Stefan bei seiner Taufe und Firmung im Vorjahr in der Pfarre St. Pölten-Spratzern

Ein Flüchtling erzählt seine Geschichte
Eine neue Heimat gefunden

Latif-Stefan war einer der Flüchtlinge, die 2015 mit der großen Welle nach Österreich kamen. Hier hat der heute 40-Jährige inzwischen nicht nur Flüchtlingsstatus erhalten, sondern auch eine neue Heimat gefunden – im Land und im Glauben. Denn Latif-Stefan ist im Vorjahr – nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit – in der Pfarrkirche St. Pölten-Spratzern getauft und gefirmt worden (Foto oben). Als Taufname hat er den Namen Stefan angenommen. In „Kirche bunt“ schildert er seine Geschichte. Ich...

  • 26.08.20

Bewusst leben & Alltag

Rezept der Woche
Mohn-Apfelstrudel

Zutaten: 125 g Mehl, 1 Prise Salz, 1 EL Öl, 1/8 l Wasser, 1 kg Äpfel, Schale von 1/2 ungespritzten Zitrone (gerieben), 100 g Rosinen, 100 g Graumohn, 100 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, 1 TL Zimt, 60 g Butter, 3 EL Semmelbrösel, Staubzucker zum Bestäuben. Zubereitung: Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, mit Salz, Öl und Wasser verkneten. Den Teig so lange rollen, schlagen oder kneten, bis er geschmeidig ist und glänzt. Unter einer angewärmten Schüssel 30 Minuten ruhen lassen. Äpfel schälen und...

  • 14.10.20
Premium

Erzählung von Paul Sieberer
Glück im Augenblick

Die Blätter sollen am Baum hängen bleiben! Der Schnee macht den Schmutz weg. Im Frühling sind sie wieder grün und sauber. Warum macht der Herbst die Blätter runter?“, fragt der achtjährige David, während er sich bückt, um eine besonders glänzende Kastanie aufzuheben. Seine Großmutter, die es genießt, in dieser Jahreszeit mit einem ihrer Enkelkinder spazieren zu gehen, sucht nach einer schönen Antwort: „Weißt du, David, die Menschen sagen, dass ein Jahr in der Natur wie das Leben eines...

  • 14.10.20

Rezept der Woche
Kürbislasagne

Zutaten: 150 ml Obers, 80 ml Gemüsesuppe, 200 g Käse (gerieben), 500 g Lasagneblätter, 1,5 kg Kürbis (Hokkaido), 6 EL Tomatenmark, 1 Zwiebel, Kräuter nach Wahl, 120 g Kürbiskerne. Zubereitung: Den Kürbis schälen, Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden. Gehackte Zwiebel in etwas Olivenöl glasig dünsten. Kürbisstücke kurz mitrösten, einen Schuss Gemüsesuppe zugeben und auf kleiner Flamme bissfest dünsten. Abschmecken. Die Lasagneblätter 5 Min. vorkochen. In einer gefetteten...

  • 07.10.20
Premium
In der Falkenschlucht.

Erzählung von Kurt Neumeyr
Umtausch ausgeschlossen

Da, schau‘n Sie her!“, forderte mich mein Wohnungsnachbar im halbdunklen Stiegenhaus auf, und ehe ich mich versah, hatte er mir schon sein Smartphone unter die Nase gehalten, dessen Bildschirm irgendeinen Sandstrand zeigte. Mein Nachbar war ansonsten nicht besonders gesprächig, aber diesmal sprudelte es nur so aus ihm heraus: „Zwei Wochen Griechenland – einfach traumhaft, sag’ ich Ihnen!“ Inzwischen bekam ich weitere Aufnahmen palmengesäumter Sandstrände vorgesetzt, Pools, Drinks,...

  • 07.10.20

Gesellschaft & Soziales

Kinder nehmen das Verhalten des psychisch kranken Elternteils wahr, finden aber keine Erklärungen, sind verunsichert und oft mit ihren Ängs­ten allein gelassen. Zusätzlich wollen sie ihren 
Eltern helfen.

Depressionen
Wenn Mama nicht aufsteht …

Dass Mama an einer Depression erkrankt ist, weiß Lisa. Trotzdem fällt es ihr schwer zu verstehen, warum Mama sie nicht in den Arm nimmt. Seit zehn Jahren unterstützt das Caritas-Projekt KIPKE („Kinder psychisch kranker Eltern“) diese Kinder. Wenn Lisa morgens nicht von ihrer Mama geweckt wird, bekommt sie ein mulmiges Gefühl im Bauch. Sie sucht nach ihrer Mama und findet sie müde und traurig im Bett. Auf ihre Frage, warum die Mama so traurig ist, bekommt sie wie immer keine Antwort. Sie geht...

  • 14.10.20
Volkschüler erzählen über besondere Momente im Religionsunterricht.

Meine Sternstunde
Kinder erzählen über ihre Sternstunde

Volksschulkinder erzählen über besondere Momente im Religionsunterricht. Auszüge aus dem Buch „Sternstunden Religionsunterricht“ von Renate Bauinger, Silvia Habringer-Hagleitner und Maria Trenda (Hg.), Verlag Anton Pustet 2020. „Die Geschichten hat sie so aufregend erzählt“ Besondere Momente waren für mich das Singen, das hat mir immer ganz toll gefallen. Auch die Vorbereitungen für die Erstkommunion und das Geburtstagsfeiern und das Zeichnen im Heft waren schön. Jedes einzelne Bild hat...

  • 14.10.20
Kinderrechtsaktion in Seitenstetten

Jungscharaktion in Seitenstetten
Kinderrechte fest verwurzelt

Kinderrechte wollen Wurzeln – nachhaltige Entwicklung auch.“ Mit diesem Motto lädt die Katholische Jungschar der Diözese St. Pölten ein, zu „pflanzeln“ und damit ein Zeichen für die Kinderrechte und die 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) zu setzen. Die Aktion läuft bis zum „Tag der Kinderrechte“ am 20. November. Damit will die Jungschar Bewusstsein für die Kinderrechte schaffen und die Politik dazu auffordern, „Nachhaltigkeit bei uns zu verwurzeln“....

  • 14.10.20
Zum Religionsunterricht heute gehören vor allem auch Begegnungen und Gespräche auf Augenhöhe
3 Bilder

Religionsunterricht
Sternstunden im Schulalltag

Katholischer Religionsunterricht heute kann aus verschiedensten Gründen sehr herausfordernd sein, aber wenn er gelingt, kann er ein Kraftfach für alle Beteiligten sein. Es gibt Religionsstunden, an die erinnert man sich ein Leben lang, Sternstunden eben. Katholischer Religionsunterricht ist heu­te ein weit angelegtes Feld. Da geht es längst nicht nur um Vermittlung von Wissen rund um Religion und Glauben – das erkennt man spätestens beim Lesen der Lehrpläne für die einzelnen Schultypen und...

  • 07.10.20

Reisen

Premium
Der Religionslehrer im Kreis von Schulkindern.

Reportage von Marijan Orsolic, Pastoralassistent und Religionslehrer in der Diözese St. Pölten
Ruanda – „Land der tausend Hügel“

Als ich die Einladung zur Konferenz „Overcoming Violence“ in Kibuye in Ruanda Mitte September im Vorjahr angenommen hatte, war meine Familie plötzlich besorgt: Ruanda ist ein Land, das bei vielen Menschen zuerst mit Krieg und Gewalt in Verbindung gebracht wird. Selbst die Konferenz in Kibuye fand anlässlich des 25. Gedenkjahres des Genozids in Ruanda statt. Jedoch war meine Reise in dieses ostafrikanische Land voll von positiven Überraschungen und Erlebnissen, die mit dem historischen Image...

  • 22.01.20

Redaktionelles

Kathi Pertzl an ihrem Arbeitsplatz in der Redaktion von Kirche bunt.

Kathi Pertzl über ihr Praktikum
In den Journalismus schnuppern

Katharina Pertzl aus Zwettl studiert Theologie und Germanistik. Im August hat sie bei Kirche bunt ein einmonatiges Praktikum absolviert. Im folgenden Beitrag schreibt sie über ihre Eindrücke und Erfahrungen. Im Zuge meines Ferialpraktikums bei der St. Pöltner Kirchenzeitung Kirche bunt bekam ich die Gelegenheit, in das mir bisher unbekannte Gebiet des Journalismus hinein zu schnuppern. Die Mitarbeit im Redaktionsteam stellte sich hinsichtlich meiner Fächerkombination aus Germanis­tik und...

  • 26.08.20
Praktikantin Karin Marchsteiner bei der Recherche

Praktikantin Karin Marchsteiner berichtet
Mein "kirchenbuntes" Ferialpraktikum

Mein Ferialpraktikum durfte ich dieses Jahr im Presse­haus in St. Pölten in der Redaktion der Kirche bunt absolvieren. Da ich bereits seit zwei Jahren Katholische Theologie auf Lehramt studiere, war dies eine sehr wertvolle und vor allem neue Erfahrung für mich. Vor meinem Ferialpraktikum hatte ich noch keinerlei Erfahrung darin, was es wirklich bedeutet, Journalismus zu betreiben. Ich habe während meiner Zeit in der Redaktion gemerkt, dass die Hauptaufgaben der Journalistinnen und Journalisten...

  • 29.07.20

Kunst & Kultur

Millenniumskirche in Stattersdorf-Harland (St. Pölten)
4 Bilder

Die Gemeinde rückt ins Zentrum
Moderne Kirchenbauten in der Diözese

Die Errichtung neuer Kirchen in unserer Diözese hatte verschiedene Gründe: von der pastoralen Notwendigkeit wegen neuer Ortsteile bis hin zur Gefahr des Abrutschens der Kirche wie in Stephanshart. Weltweit wurden nie so viele Kirchen gebaut wie im 20. Jahrhundert. Gründe waren Zerstörungen durch die Kriege, Bevölkerungwachstum oder neue Freiheiten in kommunistischen Ländern. Die modernen Kirchenbauten kennzeichen eine Abkehr vom Historismus – bei dem die klassische Formen des Altertums sowie...

  • 23.09.20
Der Kremser Künstler Wilhelm Pernerstorfer
2 Bilder

Geburtstag
Kremser Künstler Wilhelm Pernerstorfer beging 90-er

In seinem jahrzehntelangen Schaffen befasste sich der Kremser Künstler Wilhelm Pernerstorfer immer wieder mit religiösen Themen und brachte dabei auch seine Verbundenheit mit den Kremser Pfarren zum Ausdruck. Kürzlich beging er – unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen – in kleinstem Rahmen die Vollendung seines 90. Lebensjahres. Pernerstorfers Werke waren bei zahlreichen Ausstellungen und Wettbewerben zu sehen. Auch das diözesane Bildungshaus St. Hippolyt widmete ihm eine...

  • 09.09.20
4 Bilder

radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20
Bischof Alois Schwarz und Filmregisseurin Anita Lackenberger bie den Filmaufnahmen im Bischofshaus.
5 Bilder

Filmdoku über Bischof Memelauer
„Das Land, der Bischof und das Böse“

Die Aufnahmearbeiten für die Filmdokumentation über Bischof Michael Memelauer gehen in den Endspurt. Noch im Herbst soll der Film in den Kinos laufen. Nach dem coronabedingten Pause konnten die Dreharbeiten zur Filmdokumentation über das Leben von Bischof Michael Memelauer (1874-1961), der als einziger Bischof Österreichs in der Silvesterpredigt 1941 vor dem Euthanasieprogramm der Nazis gewarnt hatte, fortgesetzt werden. Regisseurin Anita Lackenberger zeigte sich von den Arbeiten begeistert:...

  • 26.08.20

Serien

P. Felix Fütterer

P. Felix Fütterer über Burkino Faso
"Burkino Faso hat meinen Horizont erweitert"

Melk. „2011 wurde ich zu einer Priesterweihe in Burkina Faso eingeladen. Ich war zutiefst beeindruckt von der Gastfreundschaft der Burkinabé, von den fröhlichen Menschen, von den Rhythmen der Musik und von den Farben der Kleidung“, erzählt Pater Felix Fütterer vom Stift Melk. Gleichzeitig habe ihn die Not im drittärmsten Land der Welt sehr bedrückt. Noch auf der Heimreise sei ihm klar gewesen, dass es nicht bei diesem einen Besuch bleiben dürfe. Und tatsächlich: Zehn Mal war er seitdem in dem...

  • 07.10.20

Pater Pirmin Mayer über sein Hobby
„Man muss ein Stück schlauer sein als der Fisch“

Pyhra. „Die Faszination beim Angeln ist, ob man etwas fängt oder nicht. Mitunter ist das ein wahres Geduldsspiel“, erzählt Pater Pirmin Mayer, Pfarrer von Pyhra und Benediktiner von Stift Göttweig. Wichtige Faktoren seien die richtige Technik und die Wahl des Futtermittels, etwa Mais oder Würmer. Beim Karpfen-Fischen müsse man ruhig und lange warten, bei anderen Arten dagegen oft den Standort wechseln. P. Pirmin kennt die Finessen des Anglerlateins. Allerdings kann Pater Pirmin gerade zu den...

  • 30.09.20

Aus der Serie "Mein Hobby"
Andreas Hofmann - ein begeisterter Bahn(p)fahrer

Ottenschlag. Der Pfarrer von Ottenschlag und Kirchschlag, Andreas Hofmann, entdeckte seine Leidenschaft schon als Kind: „Ich bin jahrelang mit dem Zug in die Schule gefahren, da ich in der Nähe einer Bahnstation aufgewachsen bin.“ Die Faszination des 1973 in Rosenheim geborenen Priesters blieb „auf Schiene“. Seine Jugendzeit ist ihm bezüglich Bahnfahren in guter Erfahrung: „Als 19-Jähriger bin ich mit einem Ferienticket zahlreiche Eisenbahnlinien in Bayern abgefahren.“ Volle Fahrt errreichte...

  • 23.09.20

Franz-Josef Trondl erzählt von seinem Hobby
Das Wandern ist des Pfarrers Lust

Das Wandern begleitet Franz-Josef Trondl, Pfarrer vom Pfarrverband Ötscherland, der aus den Pfarren Gaming, Lunz und Lackenhof-Neuhaus besteht, seit Kindheit auf Schritt und Tritt. Der gebürtige Rappottensteiner wuchs auf einem Bauernhof auf und lief als Kind etwa beim Betreuen der Rinder viel in der Natur herum. In bleibender Erinnerung sind Trondl auch die vielen Wanderungen im Heiligen Land während des Theologiestudiums. Auf den Spuren Jesu war er u. a. auf dem Berg der Seligpreisungen, am...

  • 16.09.20

Kirche, Feste, Feiern

Jubiläumsfest im Stift Herzogenburg mit Statthalter Andreas Leiner, Abt Thomas Renner und Gründungskomtur Dr. Gerhard Bonelli (v. l.).
2 Bilder

Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem
30 Jahre „Grabesritter“ in der Diözese St. Pölten

Die Komturei St. Pölten des „Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ beging im Stift Herzogenburg ihr 30-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier fand unter den gebotenen Corona-Sicherheitsmaßnahmen statt und stand ganz im Zeichen der Zahl 30 und der Zahlensymbolik: Angefangen von der Festmesse mit Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn, der seine anspruchsvolle Predigt dem Thema „Heiliger Augustinus und die Zeit“ widmete, über die Ansprache des Leitenden Komturs, DDr. Karl Lengheimer, der die 30...

  • 14.10.20
Diözesanjugendmesse in Ybbsitz

In Ybbsitz
Diözesanjugendmesse gefeiert

Jugendliche aus der ganzen Diözese nahmen am letzten Sonntag an der Diözesanjugendmesse in Ybbsitz teil. Neben den kreativen Ideen des Vorbereitungsteams und der liturgischen Leitung durch Abt Petrus Pilsinger bereicherte auch der Schacherhofchor Berg 11 mit wohlklingendem Gesang die Messe. Im Wissen, dass Gott jeden so nimmt wie er/sie ist und bedingungslos liebt, legten die Jugendlichen ihre Lasten in Beruf, Schule und Beziehungen ab. Für den anschließenden gemütlichen Ausklang sorgte die...

  • 14.10.20
Foto v. l.: Johannes Leitner, Vorsitzender der Berufsgemeinschaft, Christine Plank, Kathrin Riedel, Johanna Härtinger, Weihbischof Anton Leichtfried, Gregor Puchegger, Katharina Karl, Gerti Proßegger, Michaela Böldl, Geistl. Assistent Thomas Pichler.

Acht Personen in den kirchlichen Dient entsandt
Diözesane Sendungsfeier der Pastoralassistenten

Im St. Pöltner Dom entsandte Weihbischof Anton Leichtfried acht pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den kirchlichen Dienst. Bei der Sendungsfeier, bei der coronabedingt nur die engsten Angehörigen zugelassen waren und die unter dem Motto „GEH: Gemeinsam Ermutigt Handeln“ stand, dankte Leichtfried für die Bereitschaft, als Pastoralassistenten, Jugendleiter und Betriebsseelsorger zu wirken. Gerade auch, weil sich bekannte Persönlichkeiten aus der Bibel gegen ihre Berufungen anfangs...

  • 07.10.20
Foto v. l.: Propst Petrus Stockinger, Laetitia Bertagnoli, Bischof em. Maximilian Aichern, Jakob Heigl, Neupriester H. Stephanus Rützler, Propst em. Maximilian Fürnsinn.

Stift Herzogenburg
Priesterweihe von H. Stephanus Rützler

Am 4. Oktober wurde der Augustiner-Chorherr H. Stephanus Rützler im Stift Herzogenburg vom Linzer Altbischof Maximilian Aichern zum Priester geweiht. Wegen der aktuellen Corona-Situation konnte der Gottesdienst nur im kleinen Rahmen stattfinden, sodass mit der Gemeinschaft des Stiftes 120 geladene Gäs-te feierten. Dennoch freute sich der gebürtige Loosdorfer H. Stephanus über die „sehr feierliche Stimmung“. In seiner Predigt ging Bischof Maximilian auf die Biographie von H. Stephanus ein. Er...

  • 07.10.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung...

  • 20.10.20
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
2 Bilder

Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
5 Bilder

Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
4 Bilder

Schwieriger Anfang für das St. Pöltner Kirchenblatt

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

  • 20.10.20

Leserreporter

Glaube & Spiritualität

Der innere Kompass hilft uns zu erkennen, was wir im Leben wirklich wollen.

Gute Entscheidungen treffen, 2. Teil
Den Kompass einnorden

Können Sie mir bitte sagen, wo ich hin will?“ – Mit dieser kuriosen Frage, die er an Passanten richtete, bringt der berühmte Komiker Karl Valentin die verbreitete Orientierungslosigkeit auf den Punkt. Worauf kommt es mir an? Wofür schlägt mein Herz? Wozu sage ich Ja im Leben? Und wozu Nein? Diese Fragen stellen sich, wenn wir nach einer richtigen Entscheidung suchen. Entwickeln wir eine Vorstellung von dem, was für uns wirklich von Bedeutung ist, steht uns ein innerer Kompass zur Verfügung. Mit...

  • 14.10.20
Wer seine Talente und Begabungen fördert und verwirklicht, wird Freude und Lebendigkeit spüren und das innere Licht zum Strahlen bringen.

Gute Entscheidungen treffen, 1. Teil
Das eigene Licht leuchten lassen

Die Corona-Pandemie zeigt in aller Deutlichkeit: Unser Leben ist von viel mehr Ungewissheit und Chaos durchzogen, als wir es im Alltag wahrhaben wollen. Umso mehr stellt sich die Frage, aus welchen Bausteinen sich eine tragfähige Entscheidung zusammensetzt. Ich werde in dieser Artikelserie, inspiriert von Josef Maureder, drei Bausteine einer tragfähigen Entscheidung entfalten. Sie lassen sich mit folgenden Fragen ausdrücken: Was kann ich? Was will ich? Was soll ich? Das Fundament einer...

  • 07.10.20
20. Ökumenisches Abendgebet in Großrust

Mit Bischof Schwarz in Großrust
20. Ökumenisches Abendgebet

Zum 20. ökumenischen Abendgebet vor der Filialkirche St. Georg in Großrust kamen viele Gläubige und Vertreter der Ökumene zusammen. Von katholischer Seite nahmen Bischof Alois Schwarz, Dechant P. Clemens Reischl und Pfarrer Marek Jurkiewicz teil. Weiters feierten NÖ-Superintendent Lars Müller-Marienburg, Pfarrerin Baukje Leitner-Pijl sowie Pas-tor Franz Strohmaier von der Freien Christengemeinde mit. Bischof Schwarz erinnerte daran, dass weltweit immer irgendwo Menschen den Lobpreis am...

  • 23.09.20

Wallfahrt nach Maria Taferl und Maria Dreieichen
Tipps und Segen für Mesner

Die große Österreich-Wallfahrt der Mesnergemeinschaft mit 500 Teilnehmern musste coronabedingt abgesagt werden. Stattdessen hat die St. Pöltner Mesnergemeinschaft kürzlich zu zwei kleineren Wallfahrten eingeladen. An jener nach Maria Dreieichen nahmen 40 Pfarrmitarbeiter teil. Den Gottesdienst zelebrierte H. Simon Petrus Burbach vom Stift Geras gemeinsam mit Mesnerseelsorger Pfarrer Hans Lagler. Zur Wallfahrt nach Maria Taferl kamen 60 Mesner. An beiden Tagen stellte im Anschluss an die...

  • 09.09.20

Geschichtliches & Wissen

Die spanische Ordensfrau und Mystikerin wurde 40 Jahre nach ihrem Tod heiliggesprochen. Nochmals 300 Jahre später verlieh ihr Papst Paul VI. als der ersten Frau überhaupt den Titel Kirchenlehrerin.

Teresa von Avila
Erste Kirchenlehrerin vor 50 Jahren

Genau vor 50 Jahren – am 27. September 1970 – verlieh Papst Paul VI. Teresa von Avila den Titel Kirchenlehrerin. Sie ist die erste Frau, die von der Kirche mit diesem Titel ausgezeichnet wurde. Vorwärtsschritte setzen manchmal eine Vorbereitung von vielen Jahren voraus. Im Jahr 1674 – Teresa von Avila lebte von 1515 bis 1582 – wurde eine neue Auflage ihrer Werke in Brüssel herausgegeben. Im Innern des Einbanddeckels sieht man eine Zeichnung Teresas mit Doktorhut und folgendem Text: „Den...

  • 23.09.20
Diese Figur in den Vatikanischen Museen wurde lange für eine Abbildung des heiligen Hippolyt gehalten. Heutige Forscher sind sich diesbezüglich weniger sicher.

Diözesanpatron hl. Hippolyt
Von Legenden umrankter Diözesanpatron

Am 13. August feiert die Diözese St. Pölten ihren Patron, den heiligen Hippolyt von Rom. Als Theologe geriet er weitgehend in Vergessenheit, als erster „Gegenpapst“ ging er in die Geschichte ein. Hippolyt von Rom wird stets in Soldatenkleidung dargestellt; er wird meistens zu den sogenannten „Soldatenheiligen“ gezählt. Diese legendenhafte Umwandlung des in Rom verehrten Märtyrers und Bischofs entbehrt jedoch jeder Grundlage. Wenn er ein Kämpfer war, dann einer für den Glauben an Jesus...

  • 05.08.20
Der Truppenübungsplatz Allentsteig (früher Döllersheim) wurde in der NS-Zeit angelegt. Heute hält das Bundesheer hier seine Übungen ab.
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Zwangsentsiedelung Truppenübungsplatz Allensteig
„Auf oamoi hot’s g’hoaßn, mia miaßn weg“

Vor 75 Jahren, am 15. August 1945, beschloss die Regierung, den in der NS-Zeit zwangsentsiedelten Truppenübungsplatz Döllersheim wieder zu besiedeln. Viele Aussiedler hofften damals, in ihre Heimat zurückkehren zu können – vergeblich. Der Waldviertler Hannes Riemer erzählt, wie es seinen Großeltern als Heimatvertriebenen aus Kühbach damals erging. Ein Schild und dahinter ein Feld voller Dis­teln. „Halt! Es wird scharf geschossen“ steht auf dem Schild an der Grenze zum Truppenübungsplatz...

  • 05.08.20
Johann Georg Trautmann, Die Verklärung Christi, ca. 1750-1765, im Städel Museum Frankfurt. -
Jesus, im Gespräch mit Mose und Elija, auf einem hohen Berg und entrückt in ein überirdisches Licht, davon geblendet Pet­rus, Jakobus und Johannes auf dem harten Boden: In der Verklärung Jesu wird seine göttliche Herrlichkeit sichtbar. Der Weg dahin führt aber über Golgota.

6. August - Fest der Verklärung Jesu
Eine Stunde des Lichts

Am 6. August ist das Fest der Verklärung Jesu. Das Evangelium von der Verklärung Jesu findet sich jeweils am 2. Fastensonntag. Dass es darüber hinaus ein eigener Festtag ist, unterstreicht seine Bedeutung. Schon früh wurde die Verklärung des Herrn in der armenischen Kirche sieben Wochen nach dem Dreifaltigkeitssonntag als eines der Hauptfeste gefeiert. In anderen orthodoxen Kirchen wurde es an einem festen Termin gefeiert. Erst gegen Ende des ersten Jahrtausend wurde das Fest auch in der...

  • 30.07.20

Pfarrleben

Die Pfarrkirche von Reinprechtspölla strahlt in neuem Glanz, freut sich Pfarrer H. Sebastian Schmölz (Bild Mitte).

Kirchenrenovierung in Reinprechtspölla
Kleine Pfarre mit großem Herz

Es war ein Kraftakt einer Pfarre mit nur rund 300 Katholiken, aber jetzt ist der Pfarrer von Reinprechtspölla, H. Sebastian Schmölz, froh: Die umfangreiche Innenrenovierung der Pfarrkirche ist abgeschlossen. „Kirche bunt“ stellt Mitarbeiter vor, die das mitermöglicht haben. Über 3.000 Arbeitsstunden an Eigenleistung erbrachten die Pfarrmitglieder. Allein Johannes Dietrich werkte über 1.000 Stunden mit. Was fühlt er jetzt nach den Arbeiten? „Friede! Es ist jetzt ein wunderbares Gefühl, in Stille...

  • 14.10.20
„Nach dem Corona-Lockdown gilt es, noch mehr junge Menschen für Sport zu begeistern, damit unser Land fit für die Zukunft ist“, fordert Eppensteiner.

Tag der Jugend
Sport in Pfarren für Jugendliche von großer Wichtigkeit

Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft (DSG) St. Pölten, appellierte anlässlich des „Internationalen Tages der Jugend“ an die Pfarren, weiterhin Sportmöglichkeiten für Jugendliche zu bieten. Laut den ihm vorliegenden Zahlen seien österreichweit 240.000 Jugendliche, also die Hälfte der Zehn- bis 18-Jährigen, bei einem Sportverein aktiv. „Nach dem Corona-Lockdown gilt es, noch mehr junge Menschen für Sport zu begeistern, damit unser Land fit für die Zukunft ist“, fordert...

  • 19.08.20
Immer im September heißt die KJ Haag mit dem Feiern des „Jugendstarts“ neue Mitglieder willkommen (alle Bilder stammen aus der Zeit vor dem Corona-Virus).

KJ Haag stellt sich vor
(Pfarrliche) Feste feiern mit der KJ Haag

Kirche bunt lädt Katholische Jugendgruppen (KJ) aus der Diözese St. Pölten ein, sich auf der Jugendseite vorzustellen. In dieser Ausgabe präsentiert sich die KJ der Stadt Haag. Wie wir organisiert sind Wir, die KJ Haag, sind momentan rund 40 Mitglieder, die regelmäßig zu unseren Jugendstunden erscheinen. Dazu treffen wir uns jeden Samstag um 16 Uhr im Jugendraum im Pfarrhof und verbringen dort gemeinsam Zeit. Unsere Aktivitäten reichen vom Kekserl-Backen in der Adventzeit über...

  • 19.08.20
Peter Bösendorfer, Pfarrer von Amstetten-St. Stephan, Erika Naderer und Christian Köstler, Leiter der diözesanen PfarrCaritas, vor einer der Stationen.

Rundgang
PfarrCaritas-Initiative in Kirchen: „Schritte der Hoffnung“

Unter dem Motto „Schritte der Hoffnung“ lädt die diözesane PfarrCaritas dazu ein, „einen stärkenden und ermutigenden Rundgang durch die Kirche mit inspirierenden Stationen zum Thema Hoffnung“ zu machen. Denn wir würden gerade eine herausfordernde Zeit erleben, so Christian Köstler, Leiter der diözesanen PfarrCaritas. Infolge der Coronakrise suchen Menschen die Caritas auf, „die nie damit gerechnet hätten, die Angebote der Caritas zu benötigen“, berichtet Köstler. Veränderung, Verunsicherung...

  • 15.07.20
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