Nachrichten - Niederösterreich | Kirche bunt

Kirche bunt Top-Geschichten

Menschen & Meinungen
Das Gespräch fand in den Räumlichkeiten des Bischofs in der Diözese statt. Auf dem Foto (v. l.): Generalvikar MMag. Dr. Christoph Weiss, Bischof Dr. Alois Schwarz, Kirche bunt-Chefredakteurin Sonja Planitzer und Mag. Katharina Brandner, bischöfliche Medienreferentin und Leiterin der diözesanen Pressestelle.Das Gespräch fand in den Räumlichkeiten des Bischofs in der Diözese statt. Auf dem Foto (v. l.): Generalvikar MMag. Dr. Christoph Weiss, Bischof Dr. Alois Schwarz, Kirche bunt-Chefredakteurin Sonja Planitzer und Mag. Katharina Brandner, bischöfliche Medienreferentin und Leiterin der diözesanen Pressestelle.Das Gespräch fand in den Räumlichkeiten des Bischofs in der Diözese statt. Auf dem Foto (v. l.): Generalvikar MMag. Dr. Christoph Weiss, Bischof Dr. Alois Schwarz, Kirche bunt-Chefredakteurin Sonja Planitzer und Mag. Katharina Brandner, bischöfliche Medienreferentin und Leiterin der diözesanen Pressestelle.

Interview
Es geht um ein neues Miteinander

Bischof Dr. Alois Schwarz und Generalvikar MMag. Dr. Christoph Weiss sprechen im „Kirche bunt“-Interview über den Neustrukturierungsprozess in der Diözese St. Pölten, seine Intention und was dieser für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ehrenamtlich Engagierten und die ganze Diözese bedeutet. Sie gehen dabei auch auf die Kritik, die in der vergangenen Zeit laut geworden ist, ein. Derzeit wird in der Diözese St. Pölten viel über die laufende Neustrukturierung gesprochen. Warum ist diese...

Kirche hier und anderswo
Armin Haiderer (li.) und Anna Rosenberger beim Inspirationstag im Vorjahr mit Bischof Alois Schwarz (re.) und Sepp Eppensteiner (2.v.l.) beim diözesanen Inspirationstag.Armin Haiderer (li.) und Anna Rosenberger beim Inspirationstag im Vorjahr mit Bischof Alois Schwarz (re.) und Sepp Eppensteiner (2.v.l.) beim diözesanen Inspirationstag.Armin Haiderer (li.) und Anna Rosenberger beim Inspirationstag im Vorjahr mit Bischof Alois Schwarz (re.) und Sepp Eppensteiner (2.v.l.) beim diözesanen Inspirationstag.

Katholische Aktion und Frauenkommission
Kritische Reaktionen auf die Neustrukturierung der Diözese

Der geplante Neustrukturierungsprozess in der Diözese St. Pölten hat in den letz- ten Wochen für viel Diskussion, auch Kritik, gesorgt. Bischof Alois Schwarz will die Diözese St. Pölten zukunftsfit machen. Besonders wichtig sei ihm dabei, so der Bischof im Inter- view mit „Kirche bunt“, dass in der Organisation das Evangelium verankert wird. Alle Dienste sollten eine „evangelisierende Intention“ haben.Doch rund um den Reformprozess wurde in den vergangenen Wochen Kritik laut. Bekrittelt wurde,...

Kirche hier und anderswo
Die kfb-Diözesanleitung nahm für das Foto beim Katharinen-Tor kurz die FFP2-Masken ab. V. l.: Anna Raab, kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger, kfb-Diözesansekretärin Marianne Ertl, kfb-Geistliche Assistenten Franz Schabasser und Monika Liedler, Annemarie Kendler, Poldi Fröschl.Die kfb-Diözesanleitung nahm für das Foto beim Katharinen-Tor kurz die FFP2-Masken ab. V. l.: Anna Raab, kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger, kfb-Diözesansekretärin Marianne Ertl, kfb-Geistliche Assistenten Franz Schabasser und Monika Liedler, Annemarie Kendler, Poldi Fröschl.Die kfb-Diözesanleitung nahm für das Foto beim Katharinen-Tor kurz die FFP2-Masken ab. V. l.: Anna Raab, kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger, kfb-Diözesansekretärin Marianne Ertl, kfb-Geistliche Assistenten Franz Schabasser und Monika Liedler, Annemarie Kendler, Poldi Fröschl.
5 Bilder

Feier in Purgstall
Frauenbewegung lud zur stärkenden Katharinenfeier

In der renovierten Pfarrkirche Purgstall feierte die Katholische Frauenbewegung (kfb) der Diözese St. Pölten ihre Patronin, die heilige Katharina von Siena. Seit 2014 wird die Katharinenfeier veranstaltet. Kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger betonte die Sehnsucht nach Gemeinschaft und miteinander Gottesdienste zu feiern. Sie freute sich, dass neben den – coronabedingt nur wenigen – Mitfeiernden in Purgstall auch viele via Liveübertragung in ganz Österreich und sogar in Indien teilnahmen. An das...

Texte zum Sonntag
„Der blühende Baum war mir gleichsam ein Hoffnungszeichen für neues Leben und Auferstehung“ – Zeichen für das Leben in Fülle, das Gott denen gibt, die lieben.„Der blühende Baum war mir gleichsam ein Hoffnungszeichen für neues Leben und Auferstehung“ – Zeichen für das Leben in Fülle, das Gott denen gibt, die lieben.„Der blühende Baum war mir gleichsam ein Hoffnungszeichen für neues Leben und Auferstehung“ – Zeichen für das Leben in Fülle, das Gott denen gibt, die lieben.

Wort zum 6. Ostersonntag - von Josef Pichler
Das Testament unserer Mutter

Als unsere liebe Mutter im Jahr 1994 im Alter von 84 Jahren starb, war ich 5000 Kilometer weit weg von daheim. Ich war als Missionar unterwegs in Ghana im westafrikanischen Busch, auf dem Weg von der Hauptstadt Accra zurück in meine Pfarre Adeemmra in den entlegenen Afram Plains. Da ich telefonisch nicht erreichbar war, musste mir der Provinzial der Steyler Missionare nachfahren, um mir die Nachricht zu überbringen. Im Garten des Missionsspitals von Kwahu Tafo sagte er mir unter einem blühenden...

Glaube
Propst Petrus Stockinger, Weihbischof Anton Leichtfried, Diakon Jakobus Wendland, Propst em. Maximilian Fürnsinn.Propst Petrus Stockinger, Weihbischof Anton Leichtfried, Diakon Jakobus Wendland, Propst em. Maximilian Fürnsinn.Propst Petrus Stockinger, Weihbischof Anton Leichtfried, Diakon Jakobus Wendland, Propst em. Maximilian Fürnsinn.
2 Bilder

Stift Herzogenburg
Diakonweihe von H. Jakobus Wendland

Am 1. Mai wurde H. Jakobus Wendland im Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg von Weihbischof Anton Leichtfried zum Diakon geweiht. Aufgrund der aktuellen Regelungen konnten nur geladene Gäste an der Feier teilnehmen, aber zwei Kantoren und Stiftsorganist Johannes Zimmerl sorgten für eine feierliche Stimmung. Weihbischof Leichtfried ging in seiner Predigt auf die Schrifttexte ein, die sich H. Jakobus gewünscht hatte und die vom Thema Berufung handelten. H. Jakobus, Jahrgang 1985, stammt aus...

Serien

Marienlob bei der Fatima-Kapelle in Großhaselbach

In der Ortschaft Hausbach, die zur Pfarre Großhaselbach (Gemeinde Schwarzenau) gehört, befindet sich die Fatima-Waldkapelle. Diese Kapelle wurde 1985 in Erinnerung an den Gründer der weltweiten Gebetsgemeinschaft des Rosenkranz-Sühnekreuzzuges (RSK), P. Petrus Pav­licek (siehe auch S. 7), errichtet. P. Petrus hat sich in dem kleinen Ort sehr wohlgefühlt und oft seinen Urlaub in Hausbach verbracht und so manches Wochenende dort ausgeruht. Nach seinem Tod 1982 kam die Überlegung, ein religiöses...

Gesellschaft & Soziales
Auf die menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter im Zeitalter der beginnenden Industrialisierung reagierte Papst Leo XIII. mit  ,,Rerum novarum“ – die erste Sozialenzyklika. Auf dem Foto oben: Gemälde „Eisenwalzwerk“ (1872–1875) von Adolph Menzel, im Stil des Realismus.Auf die menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter im Zeitalter der beginnenden Industrialisierung reagierte Papst Leo XIII. mit  ,,Rerum novarum“ – die erste Sozialenzyklika. Auf dem Foto oben: Gemälde „Eisenwalzwerk“ (1872–1875) von Adolph Menzel, im Stil des Realismus.Auf die menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter im Zeitalter der beginnenden Industrialisierung reagierte Papst Leo XIII. mit  ,,Rerum novarum“ – die erste Sozialenzyklika. Auf dem Foto oben: Gemälde „Eisenwalzwerk“ (1872–1875) von Adolph Menzel, im Stil des Realismus.

Von Dr. Ingeborg Gabriel
Wie aktuell ist die katholische Soziallehre?

Gedanken zum 130. Geburtstag der ersten Sozialenzyklika „Über die Arbeiterfrage“ Was hat uns Rerum novarum von Papst Leo XIII. aus dem Jahr 1891 heute noch zu sagen? Überraschend viel. Schon die Einleitung, wo von „sklavenähnlichen“ Bedingungen, unter denen Industriearbeiter leben, die Rede ist, trifft die Lage in vielen Ländern. Und auch heute ist „das Kapital in den Händen einer geringen Zahl angehäuft“, wobei die Kapitalkonzentration – auch für die Weltwirtschaft – gefährliche Höchstwerte...

Gesellschaft & Soziales
Andrea Nagelstrasser arbeitet als Diplomierte Pflegekraft auf einer Covid-Station.Andrea Nagelstrasser arbeitet als Diplomierte Pflegekraft auf einer Covid-Station.Andrea Nagelstrasser arbeitet als Diplomierte Pflegekraft auf einer Covid-Station.
2 Bilder

Arbeiten auf einer Covidstation
Eine Stütze in der Krise

Andrea Nagelstrasser ist Diplomierte Pflegekraft im Landesklinikum Amstetten und arbeitet auf der Covid-Station. Mit vollem Körpereinsatz und viel Gespür steht sie den Patienten zur Seite. Seit mehr als einem Jahr ist es an Andrea Nagelstrassers Arbeitsplatz nicht mehr so wie je zuvor. Die Mostviertlerin arbeitet als Diplomierte Pflegekraft auf einer Interdisziplinären Station im Landesklinikum Amstetten. Seit November ist diese Station 52 die Covid-Station des Hauses. „Schwitze viel mehr“...

Bewusst leben & AlltagPremium
Ein gutes Verhältnis zwischen Stiefmütter und -kindern gelingt heute in vielen Familien. Konflikthafte Situationen können mit Gesprächen, Geduld, gegenseitiger Achtung oder auch neuen Regeln oftmals gut gelöst und in ein gutes Miteinander verwandelt werden.Ein gutes Verhältnis zwischen Stiefmütter und -kindern gelingt heute in vielen Familien. Konflikthafte Situationen können mit Gesprächen, Geduld, gegenseitiger Achtung oder auch neuen Regeln oftmals gut gelöst und in ein gutes Miteinander verwandelt werden.Ein gutes Verhältnis zwischen Stiefmütter und -kindern gelingt heute in vielen Familien. Konflikthafte Situationen können mit Gesprächen, Geduld, gegenseitiger Achtung oder auch neuen Regeln oftmals gut gelöst und in ein gutes Miteinander verwandelt werden.

Zum Muttertag
„Meine liebe Stiefmutter“

Am Muttertag werden die Mütter gefeiert – auch die Stiefmütter. Denn seit es Mütter gibt, gibt es auch Stiefmütter. Frauen, die aus verschiedenen Gründen die neue Frau an der Seite des Vaters sind. Stiefmutter – in diesem Ausdruck klingt auch heute noch etwas Unfreundliches mit. Kein Wunder: Wer hat als Kind nicht die Märchen von „Hänsel und Gretl“ oder vom „Schnittwittchen“ gehört, in denen die böse Stiefmutter ihr Unwesen treibt. Stiefmütter gibt es seit es Mütter gibt. Früher schon, vor...

Bewusst leben & Alltag
2 Bilder

Rezept der Woche
Milchrahmstrudel mit flüssigem Schokokern

Zutaten: 60 g Brioche (entrindet und gewürfelt), etwas Milch zum Beträufeln, 30 g Butter, 20 g Staubzucker, 2 Eier, Vanilleschote, Abrieb von je 1/2 unbehandelten Zitrone und Orange, 40 g Topfen, 30 g Sauerrahm, 10 g Kristallzucker, 1 Pkg. Strudelteig, 10 Schokodrops, Butter und Zucker für die Backformen. Zubereitung: Die gewürfelten Brioches mit Milch leicht beträufeln. Butter mit Staubzucker, Eidottern und Aromaten schaumig rühren. Die angeweichten Briochewürfel, Topfen und Sauerrahm...

Kirche hier und anderswo

Armin Haiderer (li.) und Anna Rosenberger beim Inspirationstag im Vorjahr mit Bischof Alois Schwarz (re.) und Sepp Eppensteiner (2.v.l.) beim diözesanen Inspirationstag.

Katholische Aktion und Frauenkommission
Kritische Reaktionen auf die Neustrukturierung der Diözese

Der geplante Neustrukturierungsprozess in der Diözese St. Pölten hat in den letz- ten Wochen für viel Diskussion, auch Kritik, gesorgt. Bischof Alois Schwarz will die Diözese St. Pölten zukunftsfit machen. Besonders wichtig sei ihm dabei, so der Bischof im Inter- view mit „Kirche bunt“, dass in der Organisation das Evangelium verankert wird. Alle Dienste sollten eine „evangelisierende Intention“ haben.Doch rund um den Reformprozess wurde in den vergangenen Wochen Kritik laut. Bekrittelt wurde,...

  • 05.05.21
Die kfb-Diözesanleitung nahm für das Foto beim Katharinen-Tor kurz die FFP2-Masken ab. V. l.: Anna Raab, kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger, kfb-Diözesansekretärin Marianne Ertl, kfb-Geistliche Assistenten Franz Schabasser und Monika Liedler, Annemarie Kendler, Poldi Fröschl.
5 Bilder

Feier in Purgstall
Frauenbewegung lud zur stärkenden Katharinenfeier

In der renovierten Pfarrkirche Purgstall feierte die Katholische Frauenbewegung (kfb) der Diözese St. Pölten ihre Patronin, die heilige Katharina von Siena. Seit 2014 wird die Katharinenfeier veranstaltet. Kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger betonte die Sehnsucht nach Gemeinschaft und miteinander Gottesdienste zu feiern. Sie freute sich, dass neben den – coronabedingt nur wenigen – Mitfeiernden in Purgstall auch viele via Liveübertragung in ganz Österreich und sogar in Indien teilnahmen. An das...

  • 05.05.21
Trauerfeier im Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie in der Akademie der Wissenschaften in Wien.

Österreich gedenkt der Pandemie-Opfer

Bei Trauerakt der Republik beteten Spitzen der Kirchen und Religionen für die knapp 10.000 Opfer, ihre Hinterbliebenen, die Covid-Erkrankten und das Gesundheits- und Pflegepersonal. Die Spitzen von Staat, Kirchen und Religionen haben bei einer gemeinsamen Trauerfeier der bisher knapp 10.000 Toten der Corona-Pandemie in Österreich gedacht. Bundespräsident Alexander Van der Bellen erinnerte bei dem live in ORF II übertragenen Gedenken am 16. April in bewegenden Worten daran, dass viele Menschen...

  • 21.04.21
2 Bilder

Pastoraltheologin Regina Polak
Jugend hat keine Lobby

Assoz.-Prof. MMag. Dr. Regina Polak MAS wirkt am Institut für Praktische Theologie, Fachbereich Pas­toraltheologie und Kerygmatik, an der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien. Die renommierte Pastoraltheologin spricht im Kirche bunt-Interview über die Einstellung der Jugend zur Religiosität, fehlende Studien und Werte, die jungen Menschen heute wichtig sind. „Kirche bunt“: Was sagen große Studien – wie steht es um die Religiosität der Jugend? Prof. Regina Polak: Leider gibt es dazu keine...

  • 21.04.21

Glaube

Propst Petrus Stockinger, Weihbischof Anton Leichtfried, Diakon Jakobus Wendland, Propst em. Maximilian Fürnsinn.
2 Bilder

Stift Herzogenburg
Diakonweihe von H. Jakobus Wendland

Am 1. Mai wurde H. Jakobus Wendland im Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg von Weihbischof Anton Leichtfried zum Diakon geweiht. Aufgrund der aktuellen Regelungen konnten nur geladene Gäste an der Feier teilnehmen, aber zwei Kantoren und Stiftsorganist Johannes Zimmerl sorgten für eine feierliche Stimmung. Weihbischof Leichtfried ging in seiner Predigt auf die Schrifttexte ein, die sich H. Jakobus gewünscht hatte und die vom Thema Berufung handelten. H. Jakobus, Jahrgang 1985, stammt aus...

  • 05.05.21
„Die ersten Schritte des Jesusknaben“ aus dem Josefszyklus im Stift Lilienfeld. Josef ist von seiner zärtlichen Seite zu sehen, im Hintergrund ist die Werkstatt angedeutet.

Josef der Arbeiter
Zärtlicher Vater und Patron der Arbeiter

Er ist wichtig für das irdische Aufwachsen von Jesus Christus, bleibt aber sonst im Hintergrund: Josef von Nazaret, zu dessen Ehren Papst Franziskus ein noch bis zum 8. Dezember dauerndes „Jahr des heiligen Josef“ ausgerufen hat. Der Marienmonat beginnt mit einem Mann: Während Gewerkschaften und Arbeiterparteien zu ihren Kundgebungen zusammenkommen, feiert die Kirche einen Arbeiter und gedenkt des Zimmermanns Josef. „Josef der Arbeiter“ heißt der Gedenktag, den Papst Pius XII. 1955 einführte....

  • 28.04.21
Fatima-Feier in Krenstetten

Beginn am 13. Mai
Große Tradition der Fatima-Feiern

In der Diözese St. Pölten ist die Fatima-Tradition sehr lebendig. Von Mai bis Oktober richten die Gläubigen in den „Fatima-Kirchen“ jeweils am 13. im Monat ihre Gebete an die Mutter Gottes. Somit beginnt am 13. Mai wieder die „Saison“ der Fatima-Feiern, die ihren Ursprung in der Offenbarung der Gottesmutter an die drei Hirtenkinder Lúcia dos Santos, Jacinta Marto und Francisco Marto in Fatima haben. Auf die stimmungsvollen Lichterprozessionen wird derzeit coronabedingt verzichtet. Zu den...

  • 28.04.21

Firmung
"Es geht um Herzensbildung"

Corona hat vieles verändert und unmöglich gemacht. Wie kann die diözesane Katholische Jugend helfen? Ilse Kappelmüller: Es gab u. a. eine hohe Beteiligung am Angebot der Katholischen Jugend (KJ) zum Austausch über die Firmvorbereitung. Auch die Zugriffszahlen auf die Website der KJ zeigen, dass es großes Interesse an den Ideen gibt. Etliches läuft natürlich derzeit digital in den Pfarren. Was wurde konkret realisiert? Ilse Kappelmüller: Vieles wurde zuletzt in den Pfarren umgesetzt, alles...

  • 14.04.21
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Texte zum Sonntag

„Der blühende Baum war mir gleichsam ein Hoffnungszeichen für neues Leben und Auferstehung“ – Zeichen für das Leben in Fülle, das Gott denen gibt, die lieben.

Wort zum 6. Ostersonntag - von Josef Pichler
Das Testament unserer Mutter

Als unsere liebe Mutter im Jahr 1994 im Alter von 84 Jahren starb, war ich 5000 Kilometer weit weg von daheim. Ich war als Missionar unterwegs in Ghana im westafrikanischen Busch, auf dem Weg von der Hauptstadt Accra zurück in meine Pfarre Adeemmra in den entlegenen Afram Plains. Da ich telefonisch nicht erreichbar war, musste mir der Provinzial der Steyler Missionare nachfahren, um mir die Nachricht zu überbringen. Im Garten des Missionsspitals von Kwahu Tafo sagte er mir unter einem blühenden...

  • 05.05.21
Aus sich heraus bringt keine Rebe Frucht. Sie bringt nur Frucht, wenn sie am Weinstock bleibt.
2 Bilder

Wort zum 5. Ostersonntag - von Josef Pichler
Es zählt allein, dass ich mit dir verbunden bin

Unglaublich, was so ein Weinstock für eine Kraft in sich hat. Ganz anschaulich habe ich das bei einem Bauordenseinsatz in Griechenland erleben dürfen, wo wir einer orthodoxen Schwesterngemeinschaft geholfen haben, eine Schutzmauer rund um ihr Kloster zu bauen. Die Schwestern – unter ihnen übrigens auch eine Mostviertlerin aus Haag – leben sehr einfach. Sie sind arm und doch glücklich. Sie arbeiten fleißig, malen Ikonen, betreuen verwahrloste Kinder aus der gan­zen Gegend. Sie beten und fasten...

  • 28.04.21
Das Bild des guten Hirten ist verständlich, weil es schon immer in uns liegt – als tiefe Sehnsucht und als Hoffnung. Bild: Ein Wanderschäfer in der Eifel.

Wort zum Sonntag - von Gerrit Schulte / KNA
Der Hirte – Urbild liebender Fürsorge

Ich bin der gute Hirt.“ Das Wort, das Jesus im Johannes-Evangelium nennt, ist ein Bild für seinen Dienst, das wir auch heute noch auf Anhieb verstehen. Obwohl wir Hirten – wenn überhaupt – nur noch im Urlaub zu Gesicht bekommen, ist uns dieses Bild vertraut. Psychologen sagen, es liegt in uns, es ist ein Urbild des Menschen, ein archetypisches Bild: Geborgenheit und Sicherheit, liebende Fürsorge klingen darin an. Der mit so viel Sympathie, mit naturverbundener Fürsorge und Gelassenheit in...

  • 21.04.21
Habt ihr etwas zu essen hier?“ Mit dem Fischessen verweist der Auferstandene auf seine eigene Praxis, auf sein heilendes und für Gott werbendes Leben. So sollen auch die Jünger als „Menschenfischer“ sein.

Wort zum Ostersonntag - von Dr. Pichler
Ein dreifacher Beweis der Auferstehung

Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen, alles geschieht fast zur selben Zeit: Noch in der Stunde, in der den beiden Emmausjüngern die Augen aufgingen und sie in ihrem Begleiter den Auferstandenen erkannten, brechen sie auf, kehren nach Jerusalem zurück und wollen den anderen Jüngern und Jüngerinnen von ihrer Ostererfahrung erzählen. Doch diese lassen sie gar nicht erst zu Wort kommen, haben sie doch selbst die frohe Botschaft zu verkünden: „Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem...

  • 15.04.21

Menschen & Meinungen

Das Gespräch fand in den Räumlichkeiten des Bischofs in der Diözese statt. Auf dem Foto (v. l.): Generalvikar MMag. Dr. Christoph Weiss, Bischof Dr. Alois Schwarz, Kirche bunt-Chefredakteurin Sonja Planitzer und Mag. Katharina Brandner, bischöfliche Medienreferentin und Leiterin der diözesanen Pressestelle.

Interview
Es geht um ein neues Miteinander

Bischof Dr. Alois Schwarz und Generalvikar MMag. Dr. Christoph Weiss sprechen im „Kirche bunt“-Interview über den Neustrukturierungsprozess in der Diözese St. Pölten, seine Intention und was dieser für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ehrenamtlich Engagierten und die ganze Diözese bedeutet. Sie gehen dabei auch auf die Kritik, die in der vergangenen Zeit laut geworden ist, ein. Derzeit wird in der Diözese St. Pölten viel über die laufende Neustrukturierung gesprochen. Warum ist diese...

  • 05.05.21
Altabt Berthold Heigl.

Stift Seitenstetten
Altabt Berthold Heigl begeht seinen 75. Geburtstag

Am 16. April begeht Altabt Berthold Heigl OSB seinen 75. Geburtstag. Für diesen Tag sei „nicht viel geplant“, erzählt der Jubilar im Gespräch mit „Kirche bunt“. Auf die Frage, welchen Geburtstagswunsch er habe, meint der Alt­abt bescheiden: „Dass die Gesundheit halbwegs bleibt, dass ich meinen Dienst in der Pfarre versehen und dem Reich Gottes dienen kann“. In seiner Amtszeit als Abt von Seitenstetten wurden sämtliche Gebäude des Stiftes renoviert, der barocke Klostergarten wieder hergerichtet...

  • 08.04.21
Bischof Alois Schwarz

Interview mit Bischof Dr. Alois Schwarz
Ostern: Die Erinnerung, dass alles wieder gut wird

Das große Osterinterview mit Bischof Dr. Alois Schwarz über das zweite Osterfest in Pandemie-Zeiten, über Trauer, Homeschooling, Einsamkeit und die zunehmende Glaubensferne vieler Menschen. Der Bischof geht aber auch auf die Überlegungen zum Neustrukturierungsprozess ein und darauf, was die Kirche jungen Menschen heute zu bieten hat. Warum wird Ostern immer wieder in dieser Konzentration der Liturgien begangen? Bischof Dr. Alois Schwarz: Unser Glaube findet seine Erfüllung und seinen letzten...

  • 31.03.21
„Ich lasse einen Ort zurück, den ich als Daheim bezeichne.“

Ordensfrau Katharina Laner im Gespräch
„Als Mensch angenommen“

Was die Ordensspitäler so einzigartig macht und wie sich Karriere und der Ruf Gottes vereinbaren lassen, erklärt Sr. Katharina, die langjährige Geschäftsführerin des Kardinal Schwarzenberg Klinikums. Seit Kurzem leitet sie die Provinz Graz-Mitteleuropa der Barmherzigen Schwestern. Interview: Alexandra Laubner Sie haben sich Ende 2020 als Geschäfts­führerin des ­Kardinal Schwarzenberg Klinikums ­verabschiedet. Was vermissen Sie am meisten? Das ist schwierig zu sagen, denn in den 41 Jahren sind...

  • 10.03.21

Bewusst leben & Alltag

Die Blätter der Taubnessel lassen sich ebenso wie jene der Brennnessel zu einem Entgiftungstee verarbeiten.

Gesunde Vielfalt auf der Frühlingswiese

„Bevor ich eine Pflanze sammle, bedanke ich mich bei ihr“, sagt Anneliese Nußbaumer, Kräuterpädagogin aus Mondsee. Heute, an einem sonnigen und milden Tag im April, lädt sie uns ein zur Frühlingskräuter-Wanderung auf eine Almwiese am Mondseeberg. Es reichen nur wenige Schritte, um direkt unter unseren Füßen schon die ersten Pflänzchen zu entdecken: ein paar Gänseblümchen. „Gänseblümchen sind sehr schmackhaft und dekorativ, außerdem tun sie unserer Haut sehr viel Gutes, etwa als ‚Wiesensalbe‘...

  • 07.05.21
Premium
Ein gutes Verhältnis zwischen Stiefmütter und -kindern gelingt heute in vielen Familien. Konflikthafte Situationen können mit Gesprächen, Geduld, gegenseitiger Achtung oder auch neuen Regeln oftmals gut gelöst und in ein gutes Miteinander verwandelt werden.

Zum Muttertag
„Meine liebe Stiefmutter“

Am Muttertag werden die Mütter gefeiert – auch die Stiefmütter. Denn seit es Mütter gibt, gibt es auch Stiefmütter. Frauen, die aus verschiedenen Gründen die neue Frau an der Seite des Vaters sind. Stiefmutter – in diesem Ausdruck klingt auch heute noch etwas Unfreundliches mit. Kein Wunder: Wer hat als Kind nicht die Märchen von „Hänsel und Gretl“ oder vom „Schnittwittchen“ gehört, in denen die böse Stiefmutter ihr Unwesen treibt. Stiefmütter gibt es seit es Mütter gibt. Früher schon, vor...

  • 05.05.21
2 Bilder

Rezept der Woche
Milchrahmstrudel mit flüssigem Schokokern

Zutaten: 60 g Brioche (entrindet und gewürfelt), etwas Milch zum Beträufeln, 30 g Butter, 20 g Staubzucker, 2 Eier, Vanilleschote, Abrieb von je 1/2 unbehandelten Zitrone und Orange, 40 g Topfen, 30 g Sauerrahm, 10 g Kristallzucker, 1 Pkg. Strudelteig, 10 Schokodrops, Butter und Zucker für die Backformen. Zubereitung: Die gewürfelten Brioches mit Milch leicht beträufeln. Butter mit Staubzucker, Eidottern und Aromaten schaumig rühren. Die angeweichten Briochewürfel, Topfen und Sauerrahm...

  • 05.05.21
Jedes Tier hat andere Bedürfnisse. Manche kommen im neuen Zuhause schneller klar, andere brauchen mehr Zeit zum Eingewöhnen ...

Passt ein Haustier zu mir?

Ob Hund, Katze oder Meerschweinchen: Die Anschaffung eines Haustiers sollte gut überlegt sein. Nicht jedes Tier passt zu jedem Lebensstil, außerdem sollte der zeitliche und finanzielle Aufwand nicht außer Acht gelassen werden. „Papa, der Hund von Anna ist so süß! Ich möchte auch so einen!“ Sätze wie diese hören irgendwann wohl alle Eltern von ihren Kindern. Bevor Rex oder Mimi aber ins Haus kommen, sollten einige wichtige Fragen geklärt sein, weiß Bettina Hubner, Leiterin des Tierheims Linz:...

  • 30.04.21

Gesellschaft & Soziales

Auf die menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter im Zeitalter der beginnenden Industrialisierung reagierte Papst Leo XIII. mit  ,,Rerum novarum“ – die erste Sozialenzyklika. Auf dem Foto oben: Gemälde „Eisenwalzwerk“ (1872–1875) von Adolph Menzel, im Stil des Realismus.

Von Dr. Ingeborg Gabriel
Wie aktuell ist die katholische Soziallehre?

Gedanken zum 130. Geburtstag der ersten Sozialenzyklika „Über die Arbeiterfrage“ Was hat uns Rerum novarum von Papst Leo XIII. aus dem Jahr 1891 heute noch zu sagen? Überraschend viel. Schon die Einleitung, wo von „sklavenähnlichen“ Bedingungen, unter denen Industriearbeiter leben, die Rede ist, trifft die Lage in vielen Ländern. Und auch heute ist „das Kapital in den Händen einer geringen Zahl angehäuft“, wobei die Kapitalkonzentration – auch für die Weltwirtschaft – gefährliche Höchstwerte...

  • 05.05.21

Erzählung von Paul Sieberer
Marcel, Markus und Maria

Marcel hat sein Mikrofon bereits vorbereitet. Herr Holm wohnt seit Jahren im Pflegezent­rum und genießt die Fürsorge, mit der er hier betreut wird. Marcel benötigt dieses Interview für ein Projekt im Rahmen seiner Firmvorbereitung. Seine erste Frage lautet: „Wie oft bekommen Sie Besuch?“ Herr Holm hält inne, atmet tief ein und meint schließlich: „Mein Sohn ist vielbeschäftigt. Er hat einen verantwortungsvollen Beruf.“ Das ist die Antwort. Mehr kommt nicht. Marcel vermutet, dass er ein heik­les...

  • 28.04.21
Andrea Nagelstrasser arbeitet als Diplomierte Pflegekraft auf einer Covid-Station.
2 Bilder

Arbeiten auf einer Covidstation
Eine Stütze in der Krise

Andrea Nagelstrasser ist Diplomierte Pflegekraft im Landesklinikum Amstetten und arbeitet auf der Covid-Station. Mit vollem Körpereinsatz und viel Gespür steht sie den Patienten zur Seite. Seit mehr als einem Jahr ist es an Andrea Nagelstrassers Arbeitsplatz nicht mehr so wie je zuvor. Die Mostviertlerin arbeitet als Diplomierte Pflegekraft auf einer Interdisziplinären Station im Landesklinikum Amstetten. Seit November ist diese Station 52 die Covid-Station des Hauses. „Schwitze viel mehr“...

  • 28.04.21
2 Bilder

Heilige Messe auf Schrottplatz anlässlich des Tages der Arbeitslosen
"Jeder Mensch ist wertvoll"

Aufgrund der Corona-Krise haben viele Menschen ihre Arbeit verloren, befinden sich in Kurzarbeit oder müssen Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Am 30. April ist der Tag der Arbeitslosen, am 1. Mai der Tag der Arbeit. Die Katholische Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) hat aus diesem Anlass gemeinsam mit der Betriebsseelsorge Oberes Waldviertel auf einem Schrottplatz bei Gmünd eine Messe zum Thema „Bedingungsloses Recyceln – Gott: jeder Mensch ist wertvoll“ gefeiert. Dechant Herbert Schlosser und...

  • 28.04.21

Reisen

Premium
Der Religionslehrer im Kreis von Schulkindern.

Reportage von Marijan Orsolic, Pastoralassistent und Religionslehrer in der Diözese St. Pölten
Ruanda – „Land der tausend Hügel“

Als ich die Einladung zur Konferenz „Overcoming Violence“ in Kibuye in Ruanda Mitte September im Vorjahr angenommen hatte, war meine Familie plötzlich besorgt: Ruanda ist ein Land, das bei vielen Menschen zuerst mit Krieg und Gewalt in Verbindung gebracht wird. Selbst die Konferenz in Kibuye fand anlässlich des 25. Gedenkjahres des Genozids in Ruanda statt. Jedoch war meine Reise in dieses ostafrikanische Land voll von positiven Überraschungen und Erlebnissen, die mit dem historischen Image...

  • 22.01.20

Redaktionelles

Ein symbolisches Hoch auf Paul Sieberer zum 60. Geburtstag

60. Geburtstag
Wir gratulieren Paul Sieberer

Am 14. April konnten wir leider nur symbolisch anstoßen, aber wir wollen es nicht versäumen, einem sehr kreativen, fleißigen, talentierten, lebensfrohen und sehr liebenswerten Kollegen zu gratulieren. Alles Liebe und Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen zum besonderen Geburtstag lieber Paul Sieberer sagt das gesamte Team von Kirche bunt. Paul Sieberer verstärkt seit 2020 das Kirche bunt-Team als freier Mitarbeiter. Er zeichnet u. a. für den wöchentlichen Vierzeiler auf Seite 2, für viele...

  • 15.04.21
Prälat Franz Willinger wurde im Herbst 1945 mit dem Aufbau des „Kirchenblattes für die Diözese St. Pölten“ beauftragt und leitete die Kirchenzeitung bis zu seinem Tod im April 1985.
3 Bilder

75-Jahr-Jubiläum
75 Jahre unterwegs als „Bote der frohen Kunde“

Als vor 75 Jahren am 1. Jänner 1946 das „Kirchenblatt für die Diözese St. Pölten“ seinen Weg hinaus zu den Menschen im ganzen Diözesangebiet antrat, war es die einzige Kirchenzeitung Österreichs, die ausschließlich in der russischen Besatzungszone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde. Das brachte vielfältige Schwierigkeiten mit sich. Doch von den Menschen in den Pfarren wurde das Kirchenblatt von Anfang an mit viel Zustimmung aufgenommen. Ein Bote mit froher Kunde klopft an der Tür und...

  • 28.12.20
„Kirche bunt“-Chefredakteurin Sonja Planitzer

Kommentar von Chefredakteurin Sonja Planitzer
Ein herzliches Vergelt's Gott

Ein herzliches Vergelt’s Gott! Dieser Ausgabe von „Kirche bunt“ liegt ein Inpuncto bei, das dem 75-jährigen Bestehen der (allermeisten) österreichischen Kirchenzeitungen gewidmet ist. Erstmals gedruckt wurde das „Kirchenblatt für die Diözese St. Pölten“ am 20. Dezember 1945, mit Erscheinungsdatum 1. Jänner 1946. Dass es überhaupt soweit kam, ist zwei Personen zu verdanken: Bischof Michael Memelauer, der als einer der ersten Bischöfe Österreichs eine diözesane Kirchenzeitung schon zu Pfingsten...

  • 22.10.20
Kathi Pertzl an ihrem Arbeitsplatz in der Redaktion von Kirche bunt.

Kathi Pertzl über ihr Praktikum
In den Journalismus schnuppern

Katharina Pertzl aus Zwettl studiert Theologie und Germanistik. Im August hat sie bei Kirche bunt ein einmonatiges Praktikum absolviert. Im folgenden Beitrag schreibt sie über ihre Eindrücke und Erfahrungen. Im Zuge meines Ferialpraktikums bei der St. Pöltner Kirchenzeitung Kirche bunt bekam ich die Gelegenheit, in das mir bisher unbekannte Gebiet des Journalismus hinein zu schnuppern. Die Mitarbeit im Redaktionsteam stellte sich hinsichtlich meiner Fächerkombination aus Germanis­tik und...

  • 26.08.20

Kunst & Kultur

Museumsdirektorin Barbara Taubinger mit Reliquien der Apostel Peter und Paul.
2 Bilder

Hochkarätige Schau eröffnet
„Museum am Dom“ startet mit Reliquienausstellung neu

Das „Museum am Dom St. Pölten“ – bisher: Diözesanmuseum – startete am 5. Mai neu durch: Nach mehrmonatiger Schließung und umfangreichen Adaptierungsarbeiten wird die erste Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“ thematisiert die umfangreiche Schau Reliquien und deren Verehrung. Coronabedingt gab es eine Verschiebung um ein Jahr auf 2021 und nun startet man nach dem Lockdown unter den Auflagen, die für österreichische Kultureinrichtungen gelten. Zu sehen ist...

  • 05.05.21
Pater Lambert Karner
2 Bilder

Stift Göttweig
Sonderausstellung zu Höhlenforscher P. Lambert Karner

Erdställe sind seit jeher Orte des Geheimnisvollen und der Mystik – nicht zuletzt, da ihr Zweck bis heute nicht eindeutig geklärt ist und weiterhin Fragen aufwirft. Pater Lambert Karner vom Benediktinerstift Göttweig erforschte diese um das Jahr 1900. Die Göttweiger Sonderausstellung 2021 „Pater Lambert Karner – Ein Benediktiner als Höhlenforscher“ beleuchtet das Lebenswerk des Göttweiger Ordensmannes (1841-1909), der mehr als 400 künstliche Höhlen, so genannte Erdställe, erforschte und seine...

  • 21.04.21
Herzstück der neuen Jahresausstellung im Museum am Dom ist die Reliquie des heiligen Tiburtius, wie Museumsdirektorin Barbara Taubinger (li.) und Restauratorin Elisabeth Macho-Biegler (re.) im Gespräch mit „Kirche bunt“ erzählen.

„Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“
Museum am Dom eröffnet mit einer Jahresausstellung

Österreichs ältestes Kirchenmuseum eröffnet nach dem Lockdown mit der Jahresschau „Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“. Eigentlich hätte das neu adaptierte Museum am Dom am 24. April mit einer neuen Jahresausstellung zum Thema Reliquien eröffnet werden sollen. Doch der Start wird wegen der Verlängerung des Lockdowns bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt verschoben, sagt Museumsdirektorin MMag. Barbara Taubinger im Gespräch mit „Kirche bunt“. Sollte der Lockdown nicht wieder verlängert werden,...

  • 14.04.21
Abt Petrus Pilsinger, Altabt Berthold Heigl, Michaela Hinterholzer (Obfrau Moststraße).

Seitenstettner Hofgarten
Seit 25 Jahren ein Besuchermagnet

Im April 1996 wurde der Hofgarten des Benediktinerstifts Seitenstetten zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem hat sich der barocke Garten an der Moststraße zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Dieser Garten ist nicht nur ein Ebenbild unserer Kul­turlandschaft, sondern stellt auch einen Kraftplatz und Rückzugsort für viele Menschen aus der Region dar. Das Stift ist ein kulturelles und spirituelles Zentrum für Gäste über die regionalen und nationalen Grenzen hinweg....

  • 14.04.21

Serien

Marienlob bei der Fatima-Kapelle in Großhaselbach

In der Ortschaft Hausbach, die zur Pfarre Großhaselbach (Gemeinde Schwarzenau) gehört, befindet sich die Fatima-Waldkapelle. Diese Kapelle wurde 1985 in Erinnerung an den Gründer der weltweiten Gebetsgemeinschaft des Rosenkranz-Sühnekreuzzuges (RSK), P. Petrus Pav­licek (siehe auch S. 7), errichtet. P. Petrus hat sich in dem kleinen Ort sehr wohlgefühlt und oft seinen Urlaub in Hausbach verbracht und so manches Wochenende dort ausgeruht. Nach seinem Tod 1982 kam die Überlegung, ein religiöses...

  • 28.04.21

Serie zu Kleindenkmälern
„Mittagsmarterl“ – letzte Station vor Basilika Maria Dreieichen

Maria Dreieichen. Seit Jahrhunderten ist die herrliche barocke Wallfahrtskirche „Zur schmerzhaften Mutter Gottes“ in Maria Dreieichen mit den berühmten Fresken von Paul Troger eine Krönung des Horner Beckens. Die Basilika schmiegt sich wie ein Brillant in den Ring des Waldes nahe dem Manhartsberg, der Grenze zwischen Wald- und Weinviertel. Bereits im Jahr 1740 wurden laut schriftlicher Überlieferung an die 40.000 Besucher gezählt, welche Zuflucht, Heilung und Tröstung beim Gnadenbild von Maria...

  • 21.04.21

Erzählung
Besuch am Samstag

Schon beim Zähneputzen überlegte Johann, was er an diesem Tag sagen könnte. Vielleicht einen Satz über das Wetter. Oder über den Feuerwehreinsatz am Donnerstag. Langsam und sorgfältig rasierte er über seine faltige Wange. Mit fast 70 Jahren zitterte seine Hand ein wenig. Dennoch nahm sich Johann samstags besonders viel Zeit dafür. Johann mochte seinen gewohnten Alltag. Am Montag telefonierte er mit seiner Tochter. Am Freitag kam sie, um sauber zu machen und nach dem Rechten zu sehen. Jeden...

  • 16.04.21
Anderl-Kapelle in Vitis

Anderl-Kapelle in Vitis
Kapelle erinnert an schweres Zugunglück – und böse Tat

Kapelle erinnert an schweres Zugunglück – und böse Tat Im Jahre 1870 wurde die zweigleisige Franz-Josefs-Bahn von Wien nach Prag errichtet. Am 4. November 1875 kam es auf dieser Strecke im Bereich von Schwarzenau zu einem schweren Zugsunglück. Ein Personenzug kam um 0.30 Uhr vom Wiener Franz-Josefs-Bahnhof nach Prag. Es befanden sich 128 Reisende im Zug. Der für den Streckenabschnitt zuständige Streckenwärter befand sich in einer misslichen wirtschaftlichen Lage und entwickelte daher die Idee,...

  • 14.04.21

Kirche, Feste, Feiern

Fastenbesinnung des Katholischen AkademikerInnen-Verbandes im St. Pöltner Dom

Fastenbesinnung des KAV
„Mein Kreuz abwerfen“

Am 29. März lud der „Katholische AkademikerInnen-Verband – Kirche aus Verantwortung“ (KAV) – zur diesjährigen Fastenbesinnung unter dem Motto „Mein Kreuz abwerfen“ in den St. Pöltner Dom. H. Mauritius Lenz, geistlicher Assistent des KAV, verwies auf die vielfältige Erfahrung von Hunger, Verfolgung, Ausgrenzung und Krankheit in der Gegenwart. Die Passion bleibe uns Menschen nicht erspart, aber es stecke schon in diesem Wort, dass sie ein Übergang ist – hin zum Licht der Auferstehung. Jesus habe...

  • 31.03.21
Eine der Kreuzwegstationen

Schöne Idee in der Pfarre Behamberg
Kreuzweg als "Knotenweg"

Aufgrund der Co­rona-Situation hatten Pfarrverantwortliche von Behamberg die Idee, eine besondere Form des Kreuzweges, nämlich einen 500 Meter langen „Knotenweg“ im Freien aufzustellen. Ausgehend von unterschiedlichen Themen (Knoten) unseres Alltages laden 15 Stationen zur Besinnung und zum Trost ein. Spontan haben sich zahlreiche Personen für die Gestaltung gemeldet. Seit 21. Februar kann man das neue Angebot zur spirituellen Begegnung beim Naturpfad nahe der Pfarrkirche besuchen. Wenn es die...

  • 24.02.21
Daniel Koller, Militärpfarrer Oliver Hartl, Paul Dirringer, Propst Markus Grasl, Dominic Fialka, Militärpfarrer Alfred Weinlich, Michael Frömmel, Militärdiakon Andreas Binder.

Militärpfarre
Soldatenfirmung in St. Pölten

Drei Tage wurden Rekruten aus verschiedenen Garnisonen Niederös­terreichs in St. Pölten unter der Leitung von Militärpfarrer Oliver Hartl vorbereitet. Am 12. Februar empfingen sie in der St. Pöltner Franziskanerkirche das Sakrament der Firmung. Im Auftrag von Militärbischof Werner Freistetter war als Firmspender Propst Markus Grasl vom Stift Reichersberg gekommen.

  • 17.02.21
Mit einer an die Sakraments­prozession in Lourdes erinnernden Segnung der Gläubigen klang die Festmesse aus, die die Solisten der Jugendband musikalisch gestalteten. Die Ministranten (Bild rechts) sind Geschwister.

Pfarrjubiläum
60 Jahre Pfarre Maria Lourdes

Die St. Pöltner Pfarre Maria Lourdes hätte am 14. Februar das 60-Jahr-Jubiläum gefeiert. Wegen der Corona-Sicherheitsvorschriften musste die Festmesse mit Bischof Alois Schwarz auf den Herbst verschoben werden. Im kleinem Rahmen wurde an das Patrozinium erinnert. Die Messe leitete Pfarrer Karl Höllerer, Diakon Josef Neuhold legte das Evangelium aus. Mit einer an die Sakraments­prozession in Lourdes erinnernden Segnung der Gläubigen klang die Festmesse aus, die die Solisten der Jugendband...

  • 17.02.21

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
2 Bilder

Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
Camping-Seelsorge einst in Zell am See ­Anfang der 1990er-Jahre.
2 Bilder

Camping boomt
Seelsorge und Spiritualität am Campingplatz

An zwei Kärntner Seen gibt es im Sommer noch regelmäßig Gottesdienste für Campingurlauber – ein solches Angebot war der Ursprung der Tourismusseelsorge in Österreich. Acht Gottesdienste an acht Camping­plätzen an acht verschiedenen Kärntner Seen, alles an einem Sonntag. Das hat in vergangenen Zeiten der „legendäre“ Franziskanerpater Gustav Bergmans (1924 – 2007) zuwege gebracht. Der aus den Niederlanden stammende Pater war ab den 1960er-Jahren einer der Pioniere der Touristen­seelsorger in...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
3 Bilder

Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Mag. Gudrun Sailer

Gastkommentar von Mag. Gudrun Sailer
Dass ich liebe, wo man hasst

Noch bis zum Morgen des Abflugs Richtung Bagdad schien diese Reise unmöglich. Bei Radio Vatikan hätten wir uns über eine Absage nicht gewundert. Ein Papst im Irak, zum ersten Mal, und das unter diesen Bedingungen: Terror und Seuche. Der jüng­ste Anschlag lag wenige Wochen zurück, 32 Menschen waren gestorben. Und die Coronapandemie fordert auch im Irak ihre Opfer. Aber diese Reise war derart wichtig, und zwar für alle Beteiligten, dass sie trotz aller Warnungen zustande kam. Vonseiten des...

  • 11.03.21

Erzählung
Näher, mein Gott, zu dir

Am Abend sitze ich vor dem Fernseher, sehe und höre auf den Querschnitt von Höhepunkten aus den Maastricht-Konzerten des Johann Strauß-Orchesters von André Rieu. Coronabedingt hat es dieses populäre Konzert 2020 nicht gegeben. Viele bekannte Melodien stehen auf dem Programm, sorgen für heitere Stimmung unter den Konzertbesuchern, die sich auch auf die Zuseher vor dem Fernsehschirm überträgt. Ungefähr in der Mitte des Programms sagt der dirigierende André Rieu einen Titel an, bei dem ich...

  • 16.12.20
Mattia Coser unterrichtet Religion im Stiftsgymnasium Melk. Er berichtet von seinen Sternstunden im Religionsunterricht.

Meine Sternstunde - von Mattia Coser
„Was ist wichtiger? Neues Handy oder die Umwelt?“

Als Religionslehrer habe ich schon einige Sternstunden erleben dürfen, aber eine gewisse Stunde ist mir mehr als alle anderen in Erinnerung geblieben. Es war in einer dritten Klasse der Unterstufe, wo wir über das Thema Schöpfungsverantwortung diskutierten. Um ein Beispiel zu nennen, das den Lebensbereich der SchülerInnen betrifft, sprach ich von der Umweltverschmutzung in Verbindung mit der Herstellung und Entsorgung von Handys. Ich vermittelte zunächst statistische Daten und holte dann...

  • 11.11.20
Premium
Michael Kammerhuber erzählt von berührenden Momenten, „Sternstunden“, im Religionsunterricht an der Volksschule Oed.

Meine Sternstunde - von Michael Kammerhuber
„Den Psalm 23 können sie nach Jahren auswendig“

Auf dem Weg in die Schule hatte ich Anfang Juni am Friedhof eine kurze Unterhaltung mit einer Bekannten, die ich nach einem Blick auf die Turmuhr mit den Worten beendete: „Ich muss jetzt in die Schule, sonst fangen die Kinder ohne mich an.“ „Wie das?“ „Sie beten ohne mich. Wirklich, das ist mir schon passiert.“ Sie lachte verwundert und ich ging. Da sah ich beim offenen Fenster der Klasse das strahlende Gesicht der Lehrerin, die mir zuwinkte, und als ich näherkam, hörte ich: „… Meine...

  • 30.10.20

Leserreporter

Glaube & Spiritualität

Ob allein oder in Gemeinschaft – für die Gestaltung der Novene gibt es in der Broschüre auch Anregungen und Tipps zu finden.

Pfingstnovene
„Worauf wartest du? Komm, Heiliger Geist!“

Auch heuer lädt die Diözese St. Pölten in den neun Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten zum Mitbeten bei der Pfingstnovene ein. Dazu haben die Pastoralen Dienste im Vorfeld eine Broschüre unter dem Titel „Worauf wartest du? Komm, Heiliger Geist!“ herausgegeben. Die Broschüre bietet für jeden Tag auf Pfingsten hin biblische Texte, Gebete, Meditationen und Impulse. Bischof Alois Schwarz verweist in seiner Einladung zum Mitbeten in der Broschüre auf die Krisen- und Konfliktherde,...

  • 28.04.21
Eine aufgeschlagene Bibel

„Wort-Schatz Bibel“ gibt Impulse

Wort-Schatz Bibel – das heißt: biblische Texte und Erzählungen wissenschaftlich konzise bearbeitet, kontextsensibel interpretiert, lebens- und pra­xisrelevant durchbuchstabiert und verständlich präsentiert – so stellt sich eine neue Publikationsreihe vor, die sich zum Ziel gesetzt hat, zentrale Bibeltexte in interdisziplinärer Weise – exegetisch, pastoraltheologisch-homiletisch, religionspädagogisch-didaktisch – sowie in hoher fachlicher Qualität aufzubereiten. Initiiert wurde das Projekt von...

  • 21.04.21
Katharina von Siena im Gebet.

Werner Schmid über Katharina v. Siena
Lehrerin der Wahrheit und der Liebe

Am 29. April ist der liturgische Festtag einer großen Frau der Kirche: der heiligen Katharina von Siena (1347-1380). Katharina von Siena (1347-1380). Sie ist Pat­ronin der Stadt Rom, Patronin Italiens (gemeinsam mit dem heiligen Franziskus), Mit­patronin Europas und seit 1970 (mit Teresa von Ávila) die erste Frau mit dem Titel einer Kirchenlehrerin. Eine Auszeichnung, die ihr – neben der persönlichen Heiligkeit – aufgrund der herausragenden Lehre ihrer Werke (dem „Dialog“, den über 380...

  • 21.04.21
Zwei Jünger treffen auf dem Weg nach Emmaus den Auferstandenen:  „Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?“ (Lk 24,32)

Glauben verstehen - von Mag. Oliver Achilles
Auf dem Weg des Verstehens nach Emmaus

Lukas erzählt im letzten Kapitel seines Evangeliums von zwei Anhängern Jesu (von denen er nur einen namentlich nennt), die auf dem Weg nach Emmaus waren. Auf diesem Weg sprachen sie über die tragischen und beunruhigenden Ereignisse in Jerusalem im Zusammenhang mit der brutalen Hinrichtung des Menschen, auf den sie so große Hoffnungen gesetzt hatten. Auf die Rückfrage eines dazu gekommenen Fremden beschreiben sie ihn als Propheten, von dem sie die Erlösung Israels erhofften. Es fällt aus...

  • 31.03.21

Geschichtliches & Wissen

Kirchliche Bauten prägen das Stadtbild Krakaus. Im Vordergrund die Königliche Basilika und Erzkathedrale der Heiligen Stanislaus und Wenzel  am Wawelhügel. Die Kathedrale hat eine tausendjährige Geschichte und gilt als polnisches Nationalheiligum. Sie diente als Ort der Krönung und Eheschließung der polnischen Monarchen sowie als Grabstätte der meisten Könige Polens und der Bischöfe und Erzbischöfe Krakaus.
4 Bilder

NS-Zeit
Krakau – wo Oskar Schindler zum Helden wurde

Krakau, das „Paris an der Weichsel“ und einst Hauptstadt Polens, blickt auf eine große und wechselvolle Geschichte zurück und besticht Besucher auch heute noch mit seiner reichhaltigen Architektur. Ein Haus im Stadtteil Podgorze gehört für viele Krakau-Besucher zum Muss. Dort befindet sich die ehemalige Fabrik von Oskar Schindler, der rund 1.200 Juden vor der Ermordung durch die Nazis rettete. Einst war Krakau Hauptstadt des Königreichs Polen, bis Sigismund III. Wasa 1596 seine Residenz nach...

  • 21.04.21
Premium
Das Buch auf dem Thron in der Vorhalle über dem Haupttor zum Kirchenraum.

Hagia Sophia
Die Kirche der „Heiligen Weisheit“

Im kommenden Jahr wird des Baubeginns der Hagia Sophia vor 1490 Jahren gedacht: Die Sophienkirche ist eine von 532 bis 537 n. Chr. erbaute ehemalige byzantinische Kirche. Diese wurde ab 1453 bis 1935 und wieder seit Juli 2020 – trotz weltweiter Kritik – als Moschee genutzt. Einen höchst prachtvollen Anblick bietet die Kirche dar, außer Vergleich für alle, die sie erblicken, und ganz und gar unglaublich für jene, die von ihr sagen hören. … Sie ist ausgezeichnet durch aller Beschreibung spottende...

  • 08.04.21
Die vor 1.700 Jahren erstmals in einem Rechtstext festgehaltene Sonntagsruhe ist auch heute in vielen Staaten Bestandteil der Verfassung. Im Bild eine entsprechende Regelung in der Weimarer Verfassung des Deutschen Reichs 
vom 31. Juli 1919.

Erlass des Kaisers am 3. März 321
Sonntagsruhe wurde vor 1.700 Jahren Gebot

Der römische Kaiser Konstantin war es, der am 3. März des Jahres 321 nach jüdischem Vorbild die Sonntagsarbeit gesetzlich einschränkte und den Tag für Richter, Händler und die Stadtbevölkerung zum öffentlichen Ruhetag machte. Brötchenverkauf am Sonntagmorgen, Einkaufsbummel in der City und Freizeitkleidung statt Festtagsoutfit: Der Sonntag ist nicht mehr das, was er mal war. Wenn Städte zu verkaufsoffenen Sonntagen einladen, wenn der Online-Händler Amazon an Adventsonntagen Zehntausende...

  • 24.02.21
Blick in die entgegengesetzte Richtung von der Kuppel des Petersdoms über Rom und den Petersplatz mit den Bernini-Kolonnaden.
4 Bilder

Rom wurde vor 150 Jahren Hauptstadt Italiens
Als die weltliche Macht des Papstes zu Ende ging

Mit einem Gesetz vom 3. Februar 1871 wurde Rom offiziell zur Hauptstadt Italiens. Die politische Macht der Päpste, die 1.116 Jahre lang über die Stadt und weite Teile Mittelitaliens geherrscht hatten, ging damit – vor nunmehr 150 Jahren – zu Ende. Nach fast kampfloser Eroberung Roms am 20. September 1870 durch piemontesische Truppen brauchte das neue Italien eine Hauptstadt. Der einstige Kirchenstaat war am 6. Oktober 1870 per Dekret an Italien angegliedert worden. Und am 3. Februar 1871...

  • 20.01.21
  • 1

Pfarrleben

Weinzierl/Walde und St. Johann
Priesterseminaristen auf Besuch

Am Sonntag des Guten Hirten besuchten die Seminaristen des St. Pöltner Priesterseminars die Pfarren Weinzierl/Walde und St. Johann. Pfarrer Przemyslaw Kocjan und die beiden Pfarren hießen die künftigen Priester herzlich willkommen. Nach der heiligen Messe wurden mit den Firmlingen wertvolle und interessante Gespräche geführt. Die Seminaristen leben und studieren gemeinsam mit jenen der Diözesen Wien und Eisenstadt in der Bundeshauptstadt. Da ihnen der Kontakt mit Pfarren wichtig ist, besuchen...

  • 28.04.21
Pfarrkirche Imbach

Klosterkirche Imbach
Erste Etappe der Renovierung

Die 1. Etappe der Innenrestaurierung der Klosterkirche Imbach wurde in Angriff genommen und umfasst die Sanierung des Verputzes und der Steinflächen im Altarraum/Presbyterium sowie des Hochaltars. Geplante Bauzeit ist vom Frühjahr bis zum Herbst 2021. Die Führung des Projekts läuft über das Bauamt der Diözese St. Pölten, den Förderverein zur Renovierung der Klosterkirche Kremstal in Imbach und den Pfarrkirchenrat Imbach. Im Februar und März 2021 fand weiters die Befundung des Hochaltars und der...

  • 21.04.21
Nach der Segnung des Osterfeuers am Purgstaller Kirchenplatz haben Jugendliche das Osterlicht zu den zwölf Plätzen gebracht. Sie haben sich für das Foto für einen kurzen Moment zusammengestellt.

Pfarre Purgstall regionalisierte Gottesdienste
„12 Plätze – 12 Schätze“

In der Pfarre Purgstall mit ihren 4600 Katholiken hat man in der Corona-Zeit ein besonderes Konzept entwickelt. Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme an Gottesdiensten zu ermöglichen, haben Pfarrer Franz Kronister und sein Team das pastorale Projekt „12 Plätze – 12 Schätze“ ins Leben gerufen. Der Name lehnt sich an den ORF-Wettbewerb 9 Plätze, 9 Schätze“ an. Aber es geht theologisch tiefer, wie der Pfarrer erzählt: „Wir haben auf zwölf aufgestockt und denken dabei auch an die zwölf...

  • 14.04.21
In St. Valentin wird der Rohrberg zum Kreuzberg. Kreuze mit meditativen Texten, die per QR-Code lesbar sind, laden zur individuellen Andacht im Freien.
3 Bilder

Traditionelle Fastenzeitangebote
Wie in unseren Pfarren die Fastenzeit gestaltet wird

Coronabedingt ist es schwierig, die Vorbereitungen auf Ostern hin wie gewohnt zu gestalten. Viele Pfarren verzichten daher auf größere Veranstaltungen. Aber die traditionellen Fastenzeitangebote wie Kreuzwegandachten werden vielerorts angeboten und auch Neues hat man sich in der Pastoral einfallen lassen. Die Pfarren wollen in dieser schwierigen Corona-Zeit den Menschen pastorale Angebote machen. Für die Fastenzeit gibt es viele Ideen, wie ein „Kirche bunt“-Rundblick zeigt: sowohl virtuell als...

  • 17.02.21
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Das Portal meinekirchenzeitung.at wird von Kooperation Kirchenzeitungen bereitgestellt.
Powered by PEIQ