Niederösterreich | Kirche bunt - Glaube & Spiritualität

Beiträge zur Rubrik Glaube & Spiritualität

Darstellung des Herrn - Mariä Lichtmess
Damit uns ein Licht aufgeht

Am Fest Darstellung des Herrn (2. Februar) gedenkt die Kirche der vorgeschriebenen Rituale nach Jesu Geburt. Es ist darüber hinaus ein vielschichtiges Fest. In Schönbach im Waldviertel reckt eine spätgotische Hallenkirche ihr hohes Giebeldach in die Höhe. Ihre Geschichte ist wechselhaft und oft widersprüchlich: Im 15. Jahrhundert von Starhembergern errichtet, ersetzte sie einen kleineren Vorgängerbau, der die Pilgerströme zu dem kleinen Ort nicht mehr fassen konnte. Die Pilger kamen deshalb...

  • 28.01.26

Glaubensserie
Paulus erleidet Schiffbruch – und sagt Worte d. Zuversicht

In einer vierteiligen Glaubensserie nähern sich Theologinnen und Theologen „stürmischen“ Bibeltexten an – mit überraschenden und fruchtbaren Einblicken für unser Leben. Im dritten Teil blickt Berufungscoach Szidónia Lőrincz auf Apostelgeschichte 27. Kapitel 27 der Apostelgeschichte gehört zu den bewegendsten Stellen des Neuen Testaments. Die Seereise ist mehr als ein historischer Bericht. Sie ist ein geistliches Bild davon, wie Gott Menschen durch Krisen begleitet, selbst wenn Entscheidungen,...

  • 14.01.26

Betrachtung
Das Leben: ein Heiliger Abend

Am 25. Dezember feiert die Kirche das „Hochfest der Geburt unseres Herrn“ – Weihnachten. Wirklich weihnachtlich ist bei uns aber der Heilige Abend. Warum das auch gar nicht falsch ist. Wir kennen es aus amerikanischen Weihnachtsfilmen: Am Weihnachtsmorgen laufen die Kinder die Stiege hinunter ins Wohnzimmer, wo dann schon die Geschenke unter dem reich geschmückten Christbaum warten; prall gefüllte Strümpfe hängen am Kaminsims, Fußspuren am Boden verraten den nächtlichen Besuch des...

  • 17.12.25
4 Bilder

Gaudete-Sonntag
Kleine Momente der Freude

Die Vorfreude auf Weihnachten, auf die Geburt Jesu in Betlehem und seine Ankunft in den Herzen der Menschen, bestimmt die ganze Adventzeit und im Besonderen den dritten Adventsonntag: „Freut euch!“ (lateinisch gaudete) ist das Motto des Gaudete-Sonntags. Freude ist überhaupt ein Grundzug des christlichen Glaubens. „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“, schreibt Paulus an die Gemeinde in Philippi, und weiter: „Noch einmal sage ich: Freut euch!“ Kleine Momente der Freude sind auch im Alltag zu...

  • 10.12.25

Alle Jahre wieder ...

Advent ist eine Zeit der Erwartung: Wir warten auf das Christkind, auf das Kommen unseres Erlösers. Warten kann aber auch eine Möglichkeit zur inneren Wartung werden: Dazu lädt uns der Advent auch dieses Jahr aufs Neue ein. Der Advent ist eine besondere Zeit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das neue wirft bereits seine Schatten voraus. Mit ihm ist die Einladung verbunden, den Lärm abzulegen, langsamer zu werden, zur Ruhe zu kommen und mit offenen Augen und Herzen Ausschau zu halten....

  • 26.11.25
Wieselburg | Foto: FotoLois.com
3 Bilder

Katholische Jugend:
Nacht der 1000 Lichter mit Rekordbeteiligung

Bei der Nacht der „Nacht der Lichter“ hat es mit 54 teilnehmenden Pfarren in der Diözese St. Pölten einen Rekord gegeben, freut sich Fabian Amstler, Vorsitzender der Katholischen Jugend der Diözese St. Pölten. Amstler hat selbst mehrere Pfarren besucht und freut sich über den großen Besucherandrang. Die verschiedensten Gruppen hätten mitgemacht: Ministranten, Pfarrgemeinderäte, Ältere und Jüngere – und oftmals die Katholische Jugend. Viele hätten am 31. Oktober die spirituelle Gänsehautstimmung...

  • 05.11.25

Rekordbeteiligung in der Diözese am 31. Oktober
Nacht der 1000 Lichter

Am Abend des 31. Oktober erstrahlen in vielen Pfarren der Diözese St. Pölten wieder tausende Lichter und Kerzen. Die Nacht der 1000 Lichter lädt Menschen jeden Alters dazu ein, in einer besonderen Atmosphäre von Licht, Stille und Besinnung innezuhalten und sich auf das bevorstehende Fest Allerheiligen einzustimmen. Was als kleine Idee in der Diözese Innsbruck begann, ist inzwischen zu einer eindrucksvollen Tradition geworden: Pfarrkirchen, Kapellen und Wege in vielen Pfarren der Diözese St....

  • 22.10.25

Erntedank
Geschenkte Gaben – nichts ist selbstverständlich

War der Boden gut bereitet, gab es ausreichend Regen und nährenden Dünger? Zu Erntedank zeigt sich, wie die Erntebilanz ausfällt. Wie war unsere Ernte? Ob es ein gutes Jahr war, das zeigt sich für so manche Firma am Jahresende, wenn Bilanz gezogen wird. Wenn man Einnahmen und Ausgaben zusammenrechnet und sieht, was am Ende übrig bleibt, schlägt für viele Geschäftsleute die Stunde der Wahrheit. Bilanzen sind wichtig. Sie zeigen nicht nur an, ob sich das vergangene Jahr finanziell rentiert hat;...

  • 04.09.25

Theologie
In Wolken erhoben

Christi Himmelfahrt gedenkt der Auffahrt Jesu Christi in den Himmel – von einer Wolke wurde er aufgenommen. Was bedeutet dieses Bild der Wolke? Es ist vor allem der Evangelist Lukas, der uns über die Himmelfahrt Christi berichtet. Am Beginn der Apostelgeschichte, die auch aus der Feder Lukas‘ stammt, schreibt er: „Als er (Jesus) das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.“ (Apg 1,9). Jesu Auffahrt in den Himmel ging ein...

  • 21.05.25
Gemälde von Cesare Nebbia (1536–1614). Dargestellt ist die Eröffnung des Konzils von Nicäa – Kaiser Konstantin eröffnet die Versammlung und deutet auf das in der Mitte aufgestellte Schriftstück, Symbol für die im Konzil erkannten Glaubenswahrheiten. | Foto: Wikimedia Commons
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1.700 Jahre Nicäa
Kein „Superman“, kein Hippie

Vor 1.700 Jahren begann das erste Konzil von Nicäa. Auf ihm legte die noch junge Kirche fest, wie die Person Jesus Christus zu verstehen sei: Er ist und war wahrer Gott. Warum ist das noch heute für uns wichtig? Für die noch junge Kirche war das Konzil von Nicäa eine Art Triumph: Nur wenige Jahre zuvor waren Christen im Römischen Reich noch verfolgt worden, nun konnten sie nicht nur frei und ohne Einschränkungen staatlicherseits ihrer Religionsausübung nachgehen, nein, zu jenem Treffen der...

  • 15.05.25

Eistage sind schon da!
Drei „Bazi“ und das „kalte Sopherl“

Heuer stellte sich das kalte Wetter schon Anfang Mai ein. Nach alten Bauernregeln gibt es rund um die Eisheiligen, deren Gedenktage zwischen 12. und 15. Mai liegen, nochmals kalte oder sogar frostige Temperaturen im Frühjahr. Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia – diese vier Heiligen, deren Gedenktage zwischen 12. und 15. Mai begangen werden, werden gemeinhin als die „Eisheiligen“ bezeichnet. Bauernregeln wie: „Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi und zum Schluss fehlt...

  • 07.05.25
Die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind. Ausschnitt aus Bild in der Pfarrkirche Weikertschlag. 
 | Foto: Archiv
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Theologie
Wer seine Mutter ehrt, sammelt Schätze!

In der Bibel finden wir viele Berichte über Mütter: Maria natürlich, Rut, Eva, Jochebed, Lea, Rahel und so weiter. Ihre Geschichten erzählen von Leid, Angst, aber auch von der Freude und der Schönheit des Mutterseins. Weil Gott nicht alles allein machen wollte, schuf er die Mütter“, heißt es im Qabus-nama, einem der bedeutendsten Prosawerke aus dem Persien des 11. Jahrhunderts. Was die alten Perser in prägnante Worte zu fassen wussten, ist eine Erfahrung, die die meisten Menschen mit ihrer...

  • 07.05.25
Foto: Wikimedia Commons
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Vergessene Zeichen an Altären
Am Erchtag in die Kirche

Wer sich in alten Kirchen umsieht, findet manchmal an einem Altar die Inschrift „Altare privilegiatum“ – und kann noch manche andere Kuriositäten entdecken. Was hat es also mit einem privilegierten Altar auf sich? An ihm konnte durch Zelebration ein vollkommender Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden. Papst Paul VI. hat jedoch mit 1. Jänner 1967 das kirchliche Ablasswesen neu geregelt und die bis dahin üblichen „Altarprivilegien“ aufgehoben. Das hängt zuinnerst mit dem Zweiten...

  • 23.04.25

Katharina von Siena
Frau an die Macht!

Es wird viel über die Rolle der Frau in der Kirche diskutiert. Eine Frau, die bereits im tiefsten Mittelalter einiges mitzureden hatte, war die heilige Katharina von Siena. Ihre Überzeugungskraft in der Kirchenpolitik lag in ihrer Hingabe und ihrer Heiligkeit.  Die Geschichte der heiligen Katharina von Siena beginnt nicht sehr vielversprechend: im Jahr 1347 als zweitjüngstes von 25 Kindern in eine verarmte Adelsfamilie geboren, entging sie nur knapp dem Tod durch die Pest, der Großteil ihrer...

  • 23.04.25

Ostermontagsevangelium
Emmaus ist näher als man denkt

Der Ort Emmaus ist vielen Christen vom Ostermontagsevangelium bekannt. Wo sich dieser genau befindet, ist nicht eindeutig. Warum das Wissen darum auch gar nicht so wichtig ist, zeigt eine Spurensuche. Drei Orte im Heiligen Land beanspruchen heute für sich, jenes Emmaus zu sein, von dem der Evangelist Lukas im 24. Kapitel seines Evangeliums berichtet. Lukas nennt den Ort ein Dorf und erzählt, dass es sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist (Lk 24,13). Das Stadion ist ein Längenmaß aus...

  • 16.04.25

Wort Gottes
Wer seid ihr? Namenlose Frauen in der Bibel

Sie werden meist übersehen und überlesen. Doch sie alle hatten einmal einen Namen. Alle hatten eine Geschichte, die wir von manchen in Teilen noch kennen. Oft drücken diese Frauen etwas Exemplarisches, Typisches aus, damit Leserinnen und Hörer selbst in ihre Rolle schlüpfen können. Ich habe dich beim Namen gerufen“, spricht Gott im Buch Jesaja. Der Name steht für die individuelle Persönlichkeit eines Menschen und Gott spricht jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit an. Die Namensgebung ist in...

  • 02.04.25
Die idyllisch gelegene Wallfahrtskirche des Klosterguts Kronburg.  | Foto: Uwe Vate
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Pilgerweg
Pilgern zwischen Innsbruck und Meran

In Klöstern am Gebet teilnehmen, sich mit geistlichen Begleitern austauschen, schöne Landschaften durchwandern: Der „Pilgerweg der Spiritualität“ führt Einzelpilger durch das malerische Inntal über den Reschenpass nach Südtirol. Der 2023 eröffnete „Pilgerweg der Spiritualität“ verbindet das Wandern in einer alpinen Bergwelt mit Wallfahren und Spiritualität. Der Pilger oder die Pilgerin passiert auf diesem Weg sieben Klöster, die neben einer Übernachtsmöglichkeit und Verpflegung auch die...

  • 27.03.25

Interview mit Prof. Christian Rutishauser
Ein Pilger hält sich Gott hin

Im Interview mit „Kirche bunt“ spricht der Jesuit Pater Prof. Dr. theol. Christian M. Rutishauser SJ – Priester, Judaist und Theologe – über das Pilgern, Freiheit und Spiritualität. Pater Rutishauser, das Heilige Jahr steht unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“. Was ist ein Pilger der Hoffnung? P. Rutishauser: Wer pilgert, richtet sich auf Gott aus. Der Pilger gibt dem Leben Orientierung. Erwartungen und Zuversicht sind mit dem Aufbruch zu einem Pilgerort verbunden. Gerade wenn man zu Fuß geht,...

  • 19.03.25

Mein Gebet, Pater Dominik Riegler
Wir stehen vor Dir, Heiliger Geist, ...

Pater Dominik Riegler vom Stift Seitenstetten ließ uns dieses schöne Gebet zukommen. Es wird dem heiligen Isidor von Sevilla zugeschrieben. Wir stehen vor Dir, Heiliger Geist, in Deinem Namen sind wir versammelt. Du, unser wahrer Ratgeber: Komm zu uns, steh uns bei, kehre ein in unsere Herzen. Lehre uns, wohin wir gehen sollen; zeige uns, wie wir das Ziel erreichen können. Bewahre uns davor, als schwache und sündige Menschen die Orientierung zu verlieren. Lass nicht zu, dass uns Unwissenheit...

  • 21.11.24

Mein Gebet, Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel
Gott, auf Dich vertraue ich, ...

Die Theologin Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel ist die theologische Referentin der Caritas St. Pölten. Gott, auf Dich vertraue ich, in Deine Hände lege ich mein Leben. Lass leuchten über Deiner Magd und Deinem Knecht Dein Antlitz, hilf uns in Deiner Güte. In Deine Hände lege ich mein Leben. Ehre sei dem Vater durch den Sohn im Heiligen Geist. Gott, auf Dich vertraue ich, in Deine Hände lege ich mein Leben. Veronika Prüller-Jagenteufel schreibt: Dieses Gebet bete ich seit Jahren mit meinem Mann...

  • 14.11.24

Mein Gebet, Hildegard Kronister
Wenn ich des Abends schlafen geh, ...

Im Laufe des „Jahres des Gebets“ haben uns viele Leserinnen und Leser ihre Lieblingsgebete zugeschickt. So auch Hildegard Kronister aus Neustadtl, die uns ein Abendgebet, das ihr lieb und wichtig ist, zukommen ließ. Wenn ich des Abends schlafen geh, vor dir mein Gott als Sünder steh. Verzeih mir, was ich falsch gemacht, behüte mich auch diese Nacht. Breit schützend deine Vater Hand, auch über unser Volk und Land. Dir Lieben mein behüte du, schenke ihnen Friede, Rast und Ruh. Und nimm das Böse...

  • 06.11.24

Mein Gebet, Gerti Ziselsberger
„Ich denke an dich, ich erzähle von dir, ...“

Für Gerti Ziselsberger, Leiterin der Kompetenzstelle Trauer, ein Angebot der Diözese St. Pölten und der Caritas, ist ein kurzes Gebet wichtig. „Ich denke an dich, ich erzähle von dir, ich spüre, du bist bei mir!“ Gerti Ziselsberger: Wie mag ich dieses Gebet. Darin ist so viel enthalten und tief in meinem Herzen spürbar. Ähnlich ist es für mich auch, wenn ich an mir liebe Menschen denke, die gestorben sind; wenn ich von ihm oder ihr erzähle und spüre: Sie sind ganz tief in meinem Herzen....

  • 23.10.24

Mein Gebet, Richard Wöginger
Bleibe bei uns Herr, denn es wird bald Abend, ...

Richard Wöginger lebt in Oberthalheim, Gemeinde Maria Taferl, ist Diözesanleiter der Mesner Gemeinschaft der Diözese und war hauptamtlicher Mesner in der Wallfahrtsbasilika. Wichtig sind ihm zwei Verse aus dem Lukasevangelium. Bleibe bei uns Herr, den es wird, bald Abend, … brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss. Richard Wöginger: Auf diese beiden Verse aus der Emmaus Geschichte, die wir am Ostermontag im Evangelium hören,...

  • 16.10.24

Mein Gebet, Christian Zeitlberger
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir

Für Christian Zeitlberger, Pastoralassistent im Pfarrverband im Horner Becken, ist ein altes Mariengebet sein Lieblingsgebet. Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter, verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren. O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin, versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne. Christian Zeitlberger:...

  • 09.10.24

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