Niederösterreich | Kirche bunt - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

P. Edmund Tanzer

Mein Hobby: Pater Edmund
Arbeiten im „Garten Eden“

„Es ist immer ein Erlebnis: Man sät kleine Körnchen aus und dann entwickelt sich daraus eine große Pflanze. Welch große Kraft steckt da dahinter. Für mich ist das ein Beweis der Liebe Gottes“, erzählt P. Edmund Tanzer OCist, der dem Zisterzienserstift Lilienfeld angehört, seit 1986 in Radlbrunn als Pfarrer tätig ist und dem Hobby des Gärtnerns nachgeht. Pfarren seien immer auch „Außenposten“ eines Stifts und „Zellen des Klosters“, die nach außen wirken. Radlbrunn gehört schon seit 1209 zu...

  • 08.04.20
P. Albert Groiß OSB

Mein Hobby: P. Albert Groiß v
Bücher ordnen statt Vollzeitseelsorge

Altenburg. „Nachdem ich 1985 ins Stift Altenburg eingetreten bin, hat mir der damalige Abt Bernhard Naber einen großen Haufen an Büchern gezeigt, den es zu ordnen galt. Diese Werke konnten während des Zweiten Weltkrieges vor den Nazis gerettet werden und wurden mit zwei Traktoranhängern in ein Versteck gebracht“, erzählt Pater Albert Groiß OSB. Seit seinem Eintritt ins Benediktinerkloster verwaltet P. Albert die Stiftsbibliothek mit derzeit rund 30.000 Büchern. Manche können ins 12....

  • 31.03.20
P. Yohanu Kat­ru und Grete Strauß

Mein Hobby: Kaplan P. Yohanu Kat­ru
Eierlikörmachen: Ins „Geheimnis“ eingeweiht

„Die österreichische Küche und deren Spezialitäten habe ich schnell schätzen gelernt“, erzählt Pater Yohanu Kat­ru, der seit 2016 in Steinakirchen als Kaplan tätig ist. „Ein geistiges Getränk, den Eierlikör, habe ich besonders schätzen gelernt“, schmunzelt der gebürtige Inder. Da er davon so begeistert war und Eierlikör leicht herzustellen ist, wurde er von Grete Strauß in dieses Küchengeheimnis eingeweiht (siehe Bild), damit er den Likör überall anders auch herstellen kann. P. Yohanu stammt...

  • 24.03.20
Erich Hitz

Mein Hobby: Erich Hitz
„Jägerschaft lehrt Schöpfungsnähe“

St. Gotthard. Wenn ich am Hochstand sitze und die Natur in Ruhe beobachte, dann ist das ein Lebensgenuss“, erzählt Jäger Erich Hitz, der 23 Jahre als Pfarrmoderator von Bischofstetten und bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2014 30 Jahre als Militärpfarrer gewirkt hat. Hitz betont die positive Bedeutung der Jägerschaft für die Umwelt aufgrund der vielen Hegearbeiten. Diese kümmere sich darum, dass sich keine Seuchen unter dem Wild ausbreitet, was für Nutztiere und Menschen gefährlich werden...

  • 18.03.20
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Pfarrer Emeka Emeakaroha

Mein Hobby: Pfarrer Emeka aus Nigeria
Pfarrer und Feuerwehrmann

Als Emeka Emeakaroha als junger Theologiestudent nach Österreich kam, war ihm das Feuerwehrwesen hierzulande unbekannt. „In meinem Dorf gibt es keine freiwillige Feuerwehr“, erzählt der Pfarrer von Ober-Grafendorf und Weinburg. Schnell lernte er diese Institution zu schätzen und man nahm ihn 1999 in der FF Ober-Grafendorf auf, wo er auch bald Feuerwehrkurat wurde. Die Basisausbildung absolvierte der Seelsorger mühelos, auch bei Einsätzen fuhr er mit. Das sei jetzt weniger geworden: „Wir haben...

  • 05.03.20
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Bild: Der heilige Franziskus steigt bei den Kapuzinern in Frankfurt am Main vom Podest herunter.

Serie zur Fastenzeit von P. Martin Werlen OSB; Kloster Einsiedeln: Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen
Verrückt: Die Lieblinge Gottes

Glaube ist Leben. Sobald wir das entdecken und erfahren, wird es spannend. Sogar unsere durchkreuzten Lebens­planungen sehen plötzlich überraschend anders aus. Miteinander wollen wir uns in diesen Tagen der Vorbereitung auf das Osterfest den Erfahrungen der Finsternis stellen und – hoffentlich – dahinter das Licht der Auferstehung entdecken. Unser Gott ist ein Gott der Überraschungen. Wer in der Heiligen Schrift liest, wird nicht um diese Feststellung herumkommen. Unser Gott bewegt,...

  • 26.02.20
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P. Benjamin Schweighofer

Mein Hobby: Pater Benjamin Schweighofer, Pfarre Gansbach
Bierbrauen als Zurück zu den eigenen Wurzeln

Die Feier der Auferstehung ist der Höhepunkt des kirchlichen Jahreskreises. Für den Benediktiner Benjamin Schweig­hofer kommt zu Ostern etwas Besonderes hinzu: „Ich freue mich wie ein kleines Kind auf die Osternacht, denn dann gönne ich mir nach der 40-tägigen Fastenzeit mein selbstgebrautes Bier“, lacht der Pfarrmoderator von Gansbach im Dunkelsteinerwald. Der Benediktiner von Stift Göttweig hat mit den Brauvorarbeiten bereits begonnen. Im Vorjahr konnte er schon mit Selbstgebrautem...

  • 26.02.20
Pater Martin Werlen lebt seit 1983 als Mönch im schweizerischen Benediktinerkloster Einsiedeln. Vom 1. Fastensonntag bis zum Ostersonntag gibt er in „Kirche bunt“ spirituelle Impulse zum Thema „Durchkreuzt“.

Interview mit Martin Werlen, Alt-Abt von Einsiedeln
Einfach da sein dürfen vor Gott – auch wenn das Leben durchkreuzt wird

Schicksalsschläge werfen oft aus der Bahn. Benediktinerpater Martin Werlen weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn einen das Leben vor unerwartete Wendungen stellt. In der kommenden Fastenserie „Durchkreuzt“ macht Pater Martin Mut, in solchen Situationen nicht zu verzweifeln und er fordert dazu auf, den Glauben neu zu entdecken. Welche Bedeutung hat es, wenn das Leben durchkreuzt wird? Pater Martin Werlen: Jedes Menschenleben ist durchkreuzt. Bei keinem von uns läuft das Leben so...

  • 19.02.20
2 Bilder

Gewinnspiel für Kinder
Dein Bild für die Fastenzeit

Jede Woche ein Bild ausschneiden und einkleben: So können Kinder während der Fastenzeit bei einem Gewinnspiel mitmachen. In der aktuellen Ausgabe der "Kirche bunt" (Nr. 8/20) erhalten die Kinder ein unvollständiges Bild, das sie während der Fastenzeit vervollständigen und bunter gestalten sollen. In den kommenden Ausgaben finden sie die fehlenden Teile auf den Kinderseiten. Wer das vollständige Bild an Kirche bunt, Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten einsendet, kann bei unserem Gewinnspiel...

  • 19.02.20
Tabita Lipowski

Mein Hobby: Die Ordensfrau von der Gemeinschaft Ancillae Domini ist begeisterte Sportlerin
Tabita Lipowski verbindet Spiritualität und Sport

„Meinem Papa schwätzte ich sein altes Rennrad ab und von meiner Mama bekam ich ihre alten und nicht mehr genutzten Laufschuhe“, erinnert sich Tabita Lipowski von der Gemeinschaft Ancillae Domini an den Beginn ihrer sportlichen Hobbykariere. Die 23-jährige Novizin stammt aus der Nähe von Berlin und hat einen Bachelor in Maschinenbau. Laufen mochte sie schon immer, auch Reiten, Volleyballspielen und Klettern zählen zu den Hobbys der Ordensfrau. Das bedeute für sie Ausgleich und Entspannung....

  • 12.02.20
Pfarrer Anton Hofmarcher

Mein Hobby: Pfarrer Anton Hofmarcher
„Das Singen begeistert mich schon mein ganzes Leben“

„Bei uns daheim in Purgsall haben wir immer gesungen. Meine Geschwister und ich haben haben bald auch ein Instrument gelernt“, erinnert sich Anton Hofmarcher, Pfarrer von Scheibbs und St. Georgen/Leys. Während seiner Schulzeit im Bischöflichen Knabenseminar in Melk erhielt er eine weitere Ausbildung durch diözesane Kirchenmusikgrößen: Walter Graf und Otto Kargl. „Das Singen begleitet und begeistert mich schon mein ganzes Leben“, erzählt der Priester. Während seiner Kaplanszeit in St. Valentin...

  • 05.02.20

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 5
Wo der Pfeffer wächst

„Schwester, du hast noch nicht gebetet!“ Als ich während meiner ersten Jahre in Liberia sah, wie Kinder aus den Dorfschulen das Wasser aus Tümpeln tranken, beschloss ich, die Lehrer und älteren Buben über die Gefahren von verseuchtem Wasser aufzuklären und versuchte, sie vom Wert eines eigenen Schulbrunnens zu überzeugen. Sie nahmen meine Idee mit Begeisterung auf und kannten auch einen Brunnengräber in der Gegend. Gesagt, getan – und so schickten wir die Schulältesten gemeinsam mit dem...

  • 29.01.20
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Dechant P. Clemens Reischl, Pfarrer von Mautern

Mein Hobby: Dechant Pater Clemens Reischl
„Auch der Seele tut Sport als Ausgleich gut“

Mautern. Für den Pfarrer von Mautern, Dechant P. Clemens Reischl, ist das Tischtennisspielen ein Hobby, das für ihn ein wichtiger Ausgleich im oft stressigen Alltag darstellt. „Wir spielen regelmäßig alle 14 Tage und wir sind eine nette Gruppe von rund einem Dutzend jüngeren und älteren Sportlern“, berichtet der Benediktinerpriester von Stift Göttweig. Es tue ihm körperlich und psychisch gut. Wichtig sei ihm, „beweglich, fit und aufnahmefähig“ zu bleiben, betont der 63-Jährige. Dadurch habe...

  • 29.01.20
Schwester Johanna Datzreiter, Wo der Pfeffer wächst. Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola. Be&Be-Verlag, Heiligenkreuz 2019. 335 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-903118-91-1, € 12,90. 
Erhältlich in jeder Buchhandlung.

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 4
Wo der Pfeffer wächst

Pavolo, der Leprakranke Eines Tages, als ich mit meinem VW-Käfer, einem Geschenk von MIVA-Österreich, unterwegs war, hielt mich ein etwa 40-jähriger Mann an und bat mich um etwas Nahrung. Ich bemerkte, dass der untere Teil seiner Beine verbunden und er selbst ärmlich gekleidet war. Ich ahnte nichts Gutes und fragte den Mann, wie es ihm denn gehe und wohin er unterwegs sei. Seine Antwort war frappierend: „Ich suche meine Mutter und komme aus Monrovia, wo mein Sohn mit seiner Familie lebt....

  • 24.01.20
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Sr. Cornelia Waldbauer

Mein Hobby: Sr. Cornelia Waldbauer
Eine Idee, die hilft: „Kaufe mehr und schenk es her“

Amstetten. „Mir tun die Kinder so leid, es tut mir weh, wenn ich ihre bittere Not sehe!“ Die Amstettner Franziskanerin Sr. Cornelia Waldbauer kennt die für sie unerträgliche Armut in manchen Gegenden in osteuropäischen Ländern wie Albanien, Rumänien oder Bulgarien. Sie zeigt beim Besuch von „Kirche bunt“ Bilder, die davon zeugen, dass es in manchen Regionen Europas noch großes Elend gibt. Daher hat sie eine Hilfsaktion ins Leben gerufen, die viele als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnen: Seit...

  • 23.01.20
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Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 3
Wo der Pfeffer wächst

Meine drei neuen Mitschwestern, Schwester Nora aus Irland, Schwester Evelina aus den USA und Schwester Anita aus den Philippinen empfingen uns mit offenen Armen: „Ihr seht ja schon so schwarz wie die Afrikaner aus!“, riefen sie fröhlich aus und lachten über den vielen Staub in unseren Gesichtern. Bald versammelten sich vor dem Haus auch die vielen Kinder unserer Schule. Sie klatschten freudig in die Hände und begrüßten uns unter viel Gelächter mit einem Willkommenstanz. Bei der Haustür...

  • 23.01.20
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P. Jacobus Tisch mit seiner Häferlsammlung

Mein Hobby: Dechant Pater Jacobus Tisch
„Meine Häferl erzählen Geschichte“

Wolfsbach. 650 Häferl hat der Pfarrer von Wolfsbach und St. Johann, Dechant Pater Jacobus Tisch, bereits gesammelt. Vor dem Besuch von „Kirche bunt“ hat er seine eindrucksvolle Sammlung im Pfarrhof extra gezählt. Schon seit seinem 17. Lebensjahr häuft er historische Plakate, Postkarten oder Medaillen an. Als er 2004 als Kaplan nach Wolfsbach kam, begann der studierte Historiker das Hobby des Häferl-Sammelns. Die Keramik- und Glashäferl zeigen vor allem alte Ortsaufnahmen. „Meine Häferl erzählen...

  • 23.01.20
Pfarrer Thomas Tomski

Mein Hobby: Pfarrer Tomski
Erholung beim Puzzle-Bauen

Großgöttfritz. „Ich bin hartnäckig und rede mir ein, dass ich das schaffe“, lacht Pfarrer Thomas Tomski, wenn er vor einer neuen Herausforderung steht: nämlich ein Puzzle zusammenzubauen. Die meisten, die er bis jetzt gefertigt hat, hatten zwischen 1.000 und 3.000 Stück, „aber auch 6.000er sind dabei“. Aufgrund der kleinen Details brauche er manchmal eine Lupe, aber seine Sehkraft reiche prinzipiell aus. Diese Tätigkeit sei für ihn reines Hobby und echte Erholung. Er mache sich keinen Druck und...

  • 22.01.20

Unsere Serie: Mein Hobby
Dechant Hasengst versprüht Freude beim Singen

Scheibbs. „Ich habe schon seit Kindheit an gesungen, dann in der Choralschola als Priesterseminarist und später 14 Jahre im Männergesangsverein von Weissenkirchen als junger Priester“, erzählt der Scheibbser Dechant Karl Hasengst, der kürzlich als Pfarrer in Pension gegangen ist. Das Singen in der Gemeinschaft habe ihm in Scheibbs gefehlt. Also gründete er 1996 im Rahmen einer Dreifaltigkeitsandacht das „Lampelsberg-Trio“. Die Liedauswahl der drei war breit: liturgische Lieder bei...

  • 22.01.20

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 2
Wo der Pfeffer wächst

„Ein afrikanisches Palaver“ Als ich bei meiner Ankunft am 8. Jänner 1975 in Monrovia, der Hauptstadt von Liberia, die Flugzeugtreppe hinunterbalancierte, schlug mir eine atemberaubende Hitze entgegen: Es war ein kompletter Klimawechsel gegenüber den Temperaturen, die ich in Europa gewöhnt war. In der Eingangshalle des Flughafens von Monrovia wurden wir von einem liberianischen Empfangskomitee herzlich begrüßt. Doch im Gedränge der vielen Passagiere verstand ich trotz meiner...

  • 17.01.20

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 1
Wo der Pfeffer wächst

Wie alles begann Als Älteste von neun Geschwistern – ich bin 1938 im niederösterreichischen Frankenfels geboren – musste ich bereits als junges Mädchen oft Verantwortung für meine Geschwister übernehmen, weil unsere Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg in der Landwirtschaft schwer arbeiten mussten. Nach dem Krieg zog meine Familie im Jahr 1947 nach Obergrafendorf. Dort waren wir sehr stark in das Leben der Pfarre eingebunden. Es war eine sehr lebendige Pfarre mit vielen pastoralen Aktivitäten,...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 22
Abbé Pierre

Vier Stunden später hat mich die argentinische Marine aus dem Wasser gefischt. Da ich kein Lebenszeichen mehr von mir gab, hat man mich zusammen mit den Toten in einem Gepäckabteil des Rettungsschiffs verstaut. Da hätte mein irdisches Abenteuer sein Ende finden können, wenn nicht einer der Matrosen, der einen weiteren Leichnam herbeitrug, auf einmal gesehen hätte, wie ich mich regte. Man trug mich auf die Brücke und versuchte, mich mit Mund-zu-Mund-Beatmung wiederzubeleben. Ich erwachte,...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 21
Abbé Pierre

Viel später, während des Krieges, war ich mehrere Male in Lebensgefahr. Eine Situation war alles andere als banal. Das war im Hochgebirge nach der Begleitung jüdischer Familien in die Schweiz. Es war beim Abstieg zurück mit meinem Freund, dem Bergsteiger Léon Balmat. Wir fühlten uns erleichtert, wie so oft bei der Rückkehr, und seilten uns nicht an. Plötzlich glitt ich mitten im Gletscher aus. Ich erinnere mich genau, dass mir wäh­rend der Sekunden dieses tollen Losschießens in Erinnerung kam,...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 20
Abbé Pierre

Ein lange erwartetes Rendezvous im Tod Kürzlich hatte ich Gelegenheit, in Paris ein Lokal zu besuchen, einen sogenann­ten „Trauersalon“, wie sie seit einigen Jahren in manchen Ländern üblich geworden sind. Da können sich Trauerfamilien beim Verstorbenen versammeln. Es ist ja klar, dass die modernen Lebens­umstände es mehr und mehr unmöglich machen, vor der Beerdigung oder Kremation einen Verstorbenen bei sich zu Hause aufzubahren. Gleichwohl konnte ich nicht umhin, mich zu fragen, ob...

  • 17.01.20
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