Niederösterreich | Kirche bunt - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

Pater Martin Werlen lebt seit 1983 als Mönch im schweizerischen Benediktinerkloster Einsiedeln. Vom 1. Fastensonntag bis zum Ostersonntag gibt er in „Kirche bunt“ spirituelle Impulse zum Thema „Durchkreuzt“.

Interview mit Martin Werlen, Alt-Abt von Einsiedeln
Einfach da sein dürfen vor Gott – auch wenn das Leben durchkreuzt wird

Schicksalsschläge werfen oft aus der Bahn. Benediktinerpater Martin Werlen weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn einen das Leben vor unerwartete Wendungen stellt. In der kommenden Fastenserie „Durchkreuzt“ macht Pater Martin Mut, in solchen Situationen nicht zu verzweifeln und er fordert dazu auf, den Glauben neu zu entdecken. Welche Bedeutung hat es, wenn das Leben durchkreuzt wird? Pater Martin Werlen: Jedes Menschenleben ist durchkreuzt. Bei keinem von uns läuft das Leben so...

  • 19.02.20
2 Bilder

Gewinnspiel für Kinder
Dein Bild für die Fastenzeit

Jede Woche ein Bild ausschneiden und einkleben: So können Kinder während der Fastenzeit bei einem Gewinnspiel mitmachen. In der aktuellen Ausgabe der "Kirche bunt" (Nr. 8/20) erhalten die Kinder ein unvollständiges Bild, das sie während der Fastenzeit vervollständigen und bunter gestalten sollen. In den kommenden Ausgaben finden sie die fehlenden Teile auf den Kinderseiten. Wer das vollständige Bild an Kirche bunt, Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten einsendet, kann bei unserem Gewinnspiel...

  • 19.02.20
Tabita Lipowski

Mein Hobby: Die Ordensfrau von der Gemeinschaft Ancillae Domini ist begeisterte Sportlerin
Tabita Lipowski verbindet Spiritualität und Sport

„Meinem Papa schwätzte ich sein altes Rennrad ab und von meiner Mama bekam ich ihre alten und nicht mehr genutzten Laufschuhe“, erinnert sich Tabita Lipowski von der Gemeinschaft Ancillae Domini an den Beginn ihrer sportlichen Hobbykariere. Die 23-jährige Novizin stammt aus der Nähe von Berlin und hat einen Bachelor in Maschinenbau. Laufen mochte sie schon immer, auch Reiten, Volleyballspielen und Klettern zählen zu den Hobbys der Ordensfrau. Das bedeute für sie Ausgleich und Entspannung....

  • 12.02.20
Pfarrer Anton Hofmarcher

Mein Hobby: Pfarrer Anton Hofmarcher
„Das Singen begeistert mich schon mein ganzes Leben“

„Bei uns daheim in Purgsall haben wir immer gesungen. Meine Geschwister und ich haben haben bald auch ein Instrument gelernt“, erinnert sich Anton Hofmarcher, Pfarrer von Scheibbs und St. Georgen/Leys. Während seiner Schulzeit im Bischöflichen Knabenseminar in Melk erhielt er eine weitere Ausbildung durch diözesane Kirchenmusikgrößen: Walter Graf und Otto Kargl. „Das Singen begleitet und begeistert mich schon mein ganzes Leben“, erzählt der Priester. Während seiner Kaplanszeit in St. Valentin...

  • 05.02.20

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 5
Wo der Pfeffer wächst

„Schwester, du hast noch nicht gebetet!“ Als ich während meiner ersten Jahre in Liberia sah, wie Kinder aus den Dorfschulen das Wasser aus Tümpeln tranken, beschloss ich, die Lehrer und älteren Buben über die Gefahren von verseuchtem Wasser aufzuklären und versuchte, sie vom Wert eines eigenen Schulbrunnens zu überzeugen. Sie nahmen meine Idee mit Begeisterung auf und kannten auch einen Brunnengräber in der Gegend. Gesagt, getan – und so schickten wir die Schulältesten gemeinsam mit dem...

  • 29.01.20
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Dechant P. Clemens Reischl, Pfarrer von Mautern

Mein Hobby: Dechant Pater Clemens Reischl
„Auch der Seele tut Sport als Ausgleich gut“

Mautern. Für den Pfarrer von Mautern, Dechant P. Clemens Reischl, ist das Tischtennisspielen ein Hobby, das für ihn ein wichtiger Ausgleich im oft stressigen Alltag darstellt. „Wir spielen regelmäßig alle 14 Tage und wir sind eine nette Gruppe von rund einem Dutzend jüngeren und älteren Sportlern“, berichtet der Benediktinerpriester von Stift Göttweig. Es tue ihm körperlich und psychisch gut. Wichtig sei ihm, „beweglich, fit und aufnahmefähig“ zu bleiben, betont der 63-Jährige. Dadurch habe...

  • 29.01.20
Schwester Johanna Datzreiter, Wo der Pfeffer wächst. Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola. Be&Be-Verlag, Heiligenkreuz 2019. 335 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-903118-91-1, € 12,90. 
Erhältlich in jeder Buchhandlung.

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 4
Wo der Pfeffer wächst

Pavolo, der Leprakranke Eines Tages, als ich mit meinem VW-Käfer, einem Geschenk von MIVA-Österreich, unterwegs war, hielt mich ein etwa 40-jähriger Mann an und bat mich um etwas Nahrung. Ich bemerkte, dass der untere Teil seiner Beine verbunden und er selbst ärmlich gekleidet war. Ich ahnte nichts Gutes und fragte den Mann, wie es ihm denn gehe und wohin er unterwegs sei. Seine Antwort war frappierend: „Ich suche meine Mutter und komme aus Monrovia, wo mein Sohn mit seiner Familie lebt....

  • 24.01.20
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Sr. Cornelia Waldbauer

Mein Hobby: Sr. Cornelia Waldbauer
Eine Idee, die hilft: „Kaufe mehr und schenk es her“

Amstetten. „Mir tun die Kinder so leid, es tut mir weh, wenn ich ihre bittere Not sehe!“ Die Amstettner Franziskanerin Sr. Cornelia Waldbauer kennt die für sie unerträgliche Armut in manchen Gegenden in osteuropäischen Ländern wie Albanien, Rumänien oder Bulgarien. Sie zeigt beim Besuch von „Kirche bunt“ Bilder, die davon zeugen, dass es in manchen Regionen Europas noch großes Elend gibt. Daher hat sie eine Hilfsaktion ins Leben gerufen, die viele als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnen: Seit...

  • 23.01.20
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Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 3
Wo der Pfeffer wächst

Meine drei neuen Mitschwestern, Schwester Nora aus Irland, Schwester Evelina aus den USA und Schwester Anita aus den Philippinen empfingen uns mit offenen Armen: „Ihr seht ja schon so schwarz wie die Afrikaner aus!“, riefen sie fröhlich aus und lachten über den vielen Staub in unseren Gesichtern. Bald versammelten sich vor dem Haus auch die vielen Kinder unserer Schule. Sie klatschten freudig in die Hände und begrüßten uns unter viel Gelächter mit einem Willkommenstanz. Bei der Haustür...

  • 23.01.20
 Premium
P. Jacobus Tisch mit seiner Häferlsammlung

Mein Hobby: Dechant Pater Jacobus Tisch
„Meine Häferl erzählen Geschichte“

Wolfsbach. 650 Häferl hat der Pfarrer von Wolfsbach und St. Johann, Dechant Pater Jacobus Tisch, bereits gesammelt. Vor dem Besuch von „Kirche bunt“ hat er seine eindrucksvolle Sammlung im Pfarrhof extra gezählt. Schon seit seinem 17. Lebensjahr häuft er historische Plakate, Postkarten oder Medaillen an. Als er 2004 als Kaplan nach Wolfsbach kam, begann der studierte Historiker das Hobby des Häferl-Sammelns. Die Keramik- und Glashäferl zeigen vor allem alte Ortsaufnahmen. „Meine Häferl erzählen...

  • 23.01.20
Pfarrer Thomas Tomski

Mein Hobby: Pfarrer Tomski
Erholung beim Puzzle-Bauen

Großgöttfritz. „Ich bin hartnäckig und rede mir ein, dass ich das schaffe“, lacht Pfarrer Thomas Tomski, wenn er vor einer neuen Herausforderung steht: nämlich ein Puzzle zusammenzubauen. Die meisten, die er bis jetzt gefertigt hat, hatten zwischen 1.000 und 3.000 Stück, „aber auch 6.000er sind dabei“. Aufgrund der kleinen Details brauche er manchmal eine Lupe, aber seine Sehkraft reiche prinzipiell aus. Diese Tätigkeit sei für ihn reines Hobby und echte Erholung. Er mache sich keinen Druck und...

  • 22.01.20

Unsere Serie: Mein Hobby
Dechant Hasengst versprüht Freude beim Singen

Scheibbs. „Ich habe schon seit Kindheit an gesungen, dann in der Choralschola als Priesterseminarist und später 14 Jahre im Männergesangsverein von Weissenkirchen als junger Priester“, erzählt der Scheibbser Dechant Karl Hasengst, der kürzlich als Pfarrer in Pension gegangen ist. Das Singen in der Gemeinschaft habe ihm in Scheibbs gefehlt. Also gründete er 1996 im Rahmen einer Dreifaltigkeitsandacht das „Lampelsberg-Trio“. Die Liedauswahl der drei war breit: liturgische Lieder bei...

  • 22.01.20

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 2
Wo der Pfeffer wächst

„Ein afrikanisches Palaver“ Als ich bei meiner Ankunft am 8. Jänner 1975 in Monrovia, der Hauptstadt von Liberia, die Flugzeugtreppe hinunterbalancierte, schlug mir eine atemberaubende Hitze entgegen: Es war ein kompletter Klimawechsel gegenüber den Temperaturen, die ich in Europa gewöhnt war. In der Eingangshalle des Flughafens von Monrovia wurden wir von einem liberianischen Empfangskomitee herzlich begrüßt. Doch im Gedränge der vielen Passagiere verstand ich trotz meiner...

  • 17.01.20

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 1
Wo der Pfeffer wächst

Wie alles begann Als Älteste von neun Geschwistern – ich bin 1938 im niederösterreichischen Frankenfels geboren – musste ich bereits als junges Mädchen oft Verantwortung für meine Geschwister übernehmen, weil unsere Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg in der Landwirtschaft schwer arbeiten mussten. Nach dem Krieg zog meine Familie im Jahr 1947 nach Obergrafendorf. Dort waren wir sehr stark in das Leben der Pfarre eingebunden. Es war eine sehr lebendige Pfarre mit vielen pastoralen Aktivitäten,...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 22
Abbé Pierre

Vier Stunden später hat mich die argentinische Marine aus dem Wasser gefischt. Da ich kein Lebenszeichen mehr von mir gab, hat man mich zusammen mit den Toten in einem Gepäckabteil des Rettungsschiffs verstaut. Da hätte mein irdisches Abenteuer sein Ende finden können, wenn nicht einer der Matrosen, der einen weiteren Leichnam herbeitrug, auf einmal gesehen hätte, wie ich mich regte. Man trug mich auf die Brücke und versuchte, mich mit Mund-zu-Mund-Beatmung wiederzubeleben. Ich erwachte,...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 21
Abbé Pierre

Viel später, während des Krieges, war ich mehrere Male in Lebensgefahr. Eine Situation war alles andere als banal. Das war im Hochgebirge nach der Begleitung jüdischer Familien in die Schweiz. Es war beim Abstieg zurück mit meinem Freund, dem Bergsteiger Léon Balmat. Wir fühlten uns erleichtert, wie so oft bei der Rückkehr, und seilten uns nicht an. Plötzlich glitt ich mitten im Gletscher aus. Ich erinnere mich genau, dass mir wäh­rend der Sekunden dieses tollen Losschießens in Erinnerung kam,...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 20
Abbé Pierre

Ein lange erwartetes Rendezvous im Tod Kürzlich hatte ich Gelegenheit, in Paris ein Lokal zu besuchen, einen sogenann­ten „Trauersalon“, wie sie seit einigen Jahren in manchen Ländern üblich geworden sind. Da können sich Trauerfamilien beim Verstorbenen versammeln. Es ist ja klar, dass die modernen Lebens­umstände es mehr und mehr unmöglich machen, vor der Beerdigung oder Kremation einen Verstorbenen bei sich zu Hause aufzubahren. Gleichwohl konnte ich nicht umhin, mich zu fragen, ob...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 19
Abbé Pierre

Ich habe erst kürzlich das Gebet zum Schutzengel wieder entdeckt. Nachdem ich fast völlig die Anwesenheit von Engeln, von der die Bibel doch so oft berichtet, vergessen hatte, habe ich diese Übung wieder aufgenommen. Seit einigen Jahren bete ich in schwierigen Situationen wieder zu meinem und anderer Schutzengel, oder wenn ich mich in einer verzwickten Lage befinde. Und tatsächlich kommt sie dann ziemlich oft ins richtige Geleise. Oft habe ich auch festgestellt, dass Gott unserem Beten...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 18
Abbé Pierre

Wie im Fall eines bewaffneten Konflikts muss doch heute die ganze Bevölkerung mobilisiert werden, um unerbittlich Krieg gegen Arbeitslosigkeit, Rassismus und jede Art neuer Armut zu führen. Die Politiker müssen den Mut zur Erklärung finden: „Das ist ein Ausnahmezustand wie im Kriegsfall. Da tun Generalmobilmachung und Bereitschaft zu jedem Opfer Not!“ Und die Bürger müssen den Mut aufbringen, dergleichen mutige Männer und Frauen in die entscheidenden Ämter zu wählen. Es gibt schmutzige...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 17
Abbé Pierre

Menschenbrüder Jesus lehrte nichts als Nächstenliebe. In dem Maß, in dem ich mich bemühte, seine Botschaft zu praktizieren, habe ich mich ein Leben lang zu lieben bemüht. Ich hätte diesen Weg in einer Mönchsgemeinschaft gehen können, wie ich es anfänglich versucht habe. Doch Gottes Vorsehung hatte anderes beschlossen und zog meinen Lebensfaden aus dem Nadelöhr. Ich wurde aus dem Kloster entführt zu einem Apos­tolat als Krankenhausseelsorger in den Bergen, dann als Domkaplan, um mich endlich...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 16
Abbé Pierre

Als ich zur Präsentation unseres Films Winter 1954 nach Brasilien kam, wurde mir Gelegenheit geboten, mich im Fernsehen Millionen von Zuschauern vorzustellen. Das war gerade während der Schulferien. Ich wandte mich besonders an die Jugend der wohlhabenderen Familien und sagte ihnen: „Ihr könnt es euch leisten, im Urlaub nach Europa zu fliegen, euch in besseren Hotels und an privaten Badestränden usw. zu erholen. Habt ihr euch auch je die Frage gestellt: Woher kommt denn unser Vermögen? Wer hat...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 15
Abbé Pierre

Natürlich hatte dieser Bischof völlig recht: Alphabetisierung macht die Leute aufgeweckter, da werden sie sich ihrer Menschenrechte bewusst, werden selbstständiger und damit von Machthabern weniger manipulierbar. Was nutzt es, die Völker zu evangelisieren, wenn man ihnen nicht zu besserer Bildung verhilft? Was nutzt es, ihnen das Wort zu verkünden, wenn sie unfähig sind, es selber zu lesen und sich anzueignen? Was dieser Bischof fürchtete, war, dass die Armen die vielen Seiten des Evangeliums...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 14
Abbé Pierre

Besser habe ich Johannes XXIII. gekannt, der während meiner Parlamentszeit Nuntius in Paris war. Ich sah ihn fast jeden Monat und er war zuweilen mein Beichtvater. Wir standen uns sehr nahe. Nach meinen Gesprächen mit ihm und lange vor dem Konzil strich ich in meinem Missale am Karfreitag die Fürbitte für die Juden mit dem unerträglichen Ausdruck „treulose Juden“ (perfidi Iudaei) – treulos wegen ihres „Gottesmords“ – aus. Gott sei Dank wurde dieser Antisemitismus, der so lange viele Christen...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 13
Abbé Pierre

Mein erster Kontakt mit Pius XII. war indirekt, doch lud er mir eine schwere Verantwortung auf. Am 16. Juni 1944 war ich in Algier angekommen, nachdem ich am 18. Mai 1944 wegen meines geheimen Übertritts über die spanische Grenze festgenommen worden war. Doch ich floh aus der Haft und gelangte nach Algier. Sobald ich in Algier angekommen war, bat man mich, auf der Radiowelle zu sprechen, die man damals schon „Radio der Vereinten Nationen“ nannte. Damals gab man mir von den verschiedensten...

  • 17.01.20
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