Niederösterreich | Kirche bunt - Glaube

Beiträge zur Rubrik Glaube

Tausende Tote - doch wie trauert die Gesellschaft um sie?
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Tausende Opfer
Trauer um Corona-Tote

Tausende Tote – doch wie trauert die Gesellschaft um sie? Die Opfer der Corona-Pandemie scheinen hinter den Statistiken unterzugehen. Was kann die Kirche in dieser Situation beitragen? Gibt es Formen öffentlichen Trauerns, die nicht nur Christen ansprechen, sondern auch in eine plurale Gesellschaft hineinwirken? Während Menschen allein um ihre Angehörigen trauern, werden die Toten in den Nachrichten zu kalten Statis­tiken. Der Erfurter Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann konstatiert die...

  • 03.03.21
Kreuzwegstation in Ardagger-Stift
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Fastenzeit
Pfarren haben sich viel für ihre Kreuzwege überlegt

In der schwierigen Corona-Zeit be-mühen sich Pfarren, „coronataugliche Kreuzwegfeiern“ zu gestalten, mancherorts gibt es auch ganz neue Ideen. Die Religionslehrerinnen Maria Mag­net und Karin Weinreich aus der Pfarre Obritzberg haben sich etwas Besonderes überlegt: einen Mutmach-Weg. Es gibt seit 27. Februar verschiedene Stationen für Kinder und Erwachsene, bei denen es einiges zu entdecken gibt. Start ist am Kirchenplatz beim Kastanienbaum. Der Weg dient „zur persönlichen Stärkung“ und ist bis...

  • 03.03.21
Diözesanbischof Alois Schwarz

Fastenhirtenbrief von Bischof Alois Schwarz
Das Leben aus der Fülle neu entdecken

Liebe Gläubige! Vielleicht werden Sie sich am Beginn dieser Fastenzeit fragen: Wozu denn fasten, wenn wir doch schon ein ganzes Jahr des Verzichtens, des Einschränkens, des Zurückziehens hinter uns haben? Und ich möchte Ihnen sagen: So betrachtet haben Sie recht. Wir leben bereits ein Jahr lang in einem mehr oder weniger großen Mangel. Wer ständig das Gefühl hat, nicht genug zu haben, wer sich damit im eigenen Selbstmitleid verstrickt, dessen Leben wird schwer und einsam, um nicht zu sagen...

  • 17.02.21
965 Bibel-Zeichnungen haben uns für den ersten Bibel-Malwettbewerb im Vorjahr erreicht.
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Bibel-Malwettbewerb
Wir suchen die schönsten Zeichnungen!

Deine Zeichnung macht die Bibel lebendig: Wir suchen deshalb wieder die schönsten Bibel-Zeichnungen! Dieses Mal dreht sich alles um Jesus: was er getan, erlebt und erlitten hat, seine besten Geschichten und die erstaunlichsten Wunder. Male uns deine liebste Jesus-Geschichte und mach mit bei unserem Bibel-Malwettbewerb! Es warten wieder tolle Preise auf die kreativsten und schönsten Einsendungen! Kirchenzeitung und auf unserer Homepage veröffentlicht. Wir freuen uns auf dein Werk! So kannst du...

  • 09.02.21
  • 1
Diakon Manuel Sattelberger
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Neue pastorale Wege
Freude am Evangelium mit Puppen verkünden

In Kirchen werden derzeit kreative Nischen geschaffen, in denen Besucher etwas entdecken können, sich wohlfühlen und gerne verweilen. Vielerorts ist z. B. das Evangelium per Hand abgeschrieben worden und ausgestellt oder es gibt „Bäume“, von denen Zitate von Heiligen „gepflückt“ werden können. In manchen Pfarren gibt es die Ausstellung „Schritte der Hoffnung“ der PfarrCaritas. In der Pastoral wird auf kreative Ideen gesetzt – und das nicht nur seit der Coronakrise. In der Pfarre St. Valentin...

  • 03.02.21
Eine Bibel in den Zweigen eines Olivenbaums, der wiederum ein Symbol des Lebens ist.

Sonntag des Wortes Gottes
Die Bibel in die Mitte stellen

Zum zweiten Mal wird der 3. Sonntag im Jahreskreis – heuer der 24. Jänner – als „Sonntag des Wortes Gottes“ oder kurz „Bibelsonntag“ gefeiert. Der „Sonntag des Wortes Gottes“ thematisiert die Bibel als Quelle des Glaubens und Grundlage des christlichen Handelns. Wegen des aktuellen Corona-Lockdowns sind Gottesdienste in den Kirchen nur sehr eingeschränkt möglich (siehe dazu Seite 2; ein Vorschlag für die Feier des Sonntags zu Hause ist auf Seite 10 dieser Ausgabe). Da die Kirchen tagsüber...

  • 20.01.21
Premium
Der Evangelist Markus, Illustration im karolingischen Evangeliar G 531, Saint-Amand, um 860/880.

Markusevangelium
Älteste Kunde von „Jesus Christus, Gottes Sohn“

Obwohl Markus an zweiter Stelle der Evangelien gereiht ist, ist sein Werk das früheste unter den vier kanonischen Evangelien. Anders als bei heutigen Büchern ist kein Erscheinungsjahr vermerkt. Man muss also nach anderen Indizien suchen. Eines könnte der Hinweis auf die Zerstörung des Tempels in der Rede Jesu über die Endzeit (Mk 13) sein. Im Jahr 70 n. Chr. besiegten römische Truppen jüdische Aufständische, nahmen Jerusalem ein und plünderten den Tempel. Die ungewisse Zukunft nach dieser...

  • 05.01.21
Mit Gottvertrauen ins neue Jahr - zu dieser Novene ruft die Österreichische Bischofskonferenz vom 1. bis 9. Jänner 2021 auf.

Bischöfe rufen zum Novene-Gebet auf
Mit Gottvertrauen ins neue Jahr

Die Corona-Pandemie hält den kirchlichen Terminkalender weiter fest im Griff. Österreichs Bischöfe laden die Gläubigen zum Jahresbeginn zu einem neuntägigen Gebet ein. Mit Gottvertrauen das neue Jahr beginnen“ heißt die Gebets­initiative, zu der die Bischöfe vom 1. bis 9. Jänner eingeladen haben. Die Novene, ein 9-Tage-Gebet, wird zu besonderen Anlässen und in Krisenzeiten gebetet, um Gottes Hilfe zu erbitten und im Glauben zu wachsen. Abrufbar ist die Novene hier: Mit Gottvertrauen das neue...

  • 28.12.20
„Herr, lehre uns beten“ (Lk 11,1) – die Bitte, welche die Apostel an Jesus gerichtet haben, drängt sich auch vielen von uns auf die Lippen.

Glauben verstehen - von Dr. Piotr Kubasiak
Beten zu Weihnachten? Ein Kind stellt alles auf den Kopf

„Herr, lehre uns beten“ (Lk 11,1) – die Bitte, welche die Apostel an Jesus gerichtet haben, drängt sich auch vielen von uns auf die Lippen. Man kann sich mit dem Beten oft allein gelassen fühlen – in Zeiten von Corona wird das sichtbarer denn je. Das Beten ist aber auch grundsätzlich nicht einfach: Man findet oft nicht viele Menschen im Freundeskreis, mit denen man sich zu diesem Thema austauschen kann. Wenn man über das Gebet nachdenkt, kommen Zweifel: Ist das wirklich ein Dialog oder rede ich...

  • 16.12.20
Geburtskirche Betlehem

Segen „Urbi et Orbi“
Ein Geheimnis der Freude, der Liebe und des Friedens

Gedanken von Papst Johannes Paul II. aus einer Ansprache zum Segen „Urbi et orbi“ am Weihnachtstag, dem 25. Dezember 2002: Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt (Jes 9,5). Heute erneuert sich das Weihnachtsgeheimnis: Auch für die Menschen unserer Zeit wird dieses Kind geboren, das der Welt das Heil darreicht; mit seiner Geburt bringt es Freude und Frieden für alle. Weihnachten ist ein Geheimnis der Freude! Die Engel haben in der Nacht gesungen: „Verherrlicht ist Gott in der Höhe...

  • 16.12.20
Sr. Margarita, Sr. Marcellina und Sr. Theresa beim adventlichen Musizieren im Kloster von Gerersdorf.
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Ideen auch für Familien
Orden bereiten sich auf Weihnachten vor

Ordensleute aus Klöstern in Neustadtl, Herzogenburg, Gerersdorf und Göttweig geben „Kirche bunt“-Lesern einen Einblick in ihre adventliche Zeit sowie Tipps für das vorweihnachtliche Feiern. In der Neustadtler Gemeinschaft Ancillae Domini ist die Adventzeit stiller als im restlichen Jahr: Es gibt Zeiten in denen die Ordensfrauen bewusst schweigen, um so die Möglichkeit zu haben, sich auf das Wesentliche zu besinnen und auch das Herz auf den Geburtstag Jesu vorzubereiten. Im Advent hat die...

  • 09.12.20
Kunst- und Inventarisierungsexpertin Eva Voglhuber aus der Pfarre Stössing, so wie sie viele kennen: als Expertin für liturgische Gewänder und Geräte bei einer Mesnerschulung (vor Corona).

Mag. Eva Voglhuber
Diözesane Kunstexpertin erzählt über ihren Weg ins Klosterleben

In den Pfarren kennt und schätzt man Mag. Eva Voglhuber, 54, aus Stössing. Am 3. Dezember tritt die Referentin des Diözesanmuseums und Inventarisierungsexpertin in den kontemplativen Salesianerinnenorden ein. Das Kloster der Wiener Salesianerinnen am Rennweg gehört dem Orden der „Heimsuchung Mariens“ an, der vom hl. Franz von Sales gegründet wurde. Die Kunsthistorikerin führte viele Interessierte durch Dom und Diözesanmuseum und erwarb sich Verdienste um die Denkmalpflege. Sie haben Menschen...

  • 25.11.20
Der Besuch der Gräber der lieben Verstorbenen gehört für viele Menschen zu Allerheiligen/Allerseelen dazu.

Allerheiligen/Allerseelen
Brief von Bischof Alois Schwarz

Ich weiß nicht, ob der Himmel niederkniet, wenn man zu schwach ist, um hinaufzukommen?“, schreibt die Kärntner Lyrikerin Christine Lavant in ihrem Gedicht „Die Bettlerschale“. Mit dem Fest Allerheiligen wenden wir uns dem zu, was vom Himmel kommend heilig ist. Es ist gleichsam das Begegnungsfest zwischen Himmel und Erde, in das wir Menschen hineingewoben sind. Einige von Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, haben in diesem vergangenen Jahr einen lieben Angehörigen, einen Freund, eine Freundin,...

  • 28.10.20
Wie Vater, Sohn und Geist zueinander stehen, definieren die Glaubensbekenntnisse. Bild: Darstellung der göttlichen Dreifaltigkeit durch den Meister von Meßkirch um 1540 als „Gnadenstuhl“.

Serie der Theologischen Kurse
Niemand hat Gott je gesehen

Glaubensbekenntnisse ersetzen die Bibel nicht, sondern verweisen auf sie als Grundlage unseres Glaubens. Sonntag für Sonntag wird das Glaubensbekenntnis im Gottesdienst gesprochen – üblicherweise das Apostolische, zu besonderen Anlässen das so genannte Große Glaubensbekenntnis. Letzteres können nur wenige Gläubige auswendig – und nicht alle wissen, dass das Große, genauer: das „Nizäno-Konstantinopolitanische“ Glaubensbekenntnis, wichtige dogmatische Festlegungen enthält, die von den beiden...

  • 30.09.20
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„Bekenntnisse“ heißt auch die berühmteste Schrift des heiligen Augustinus, hier an der gotischen Kanzel der Pfarrkirche Eggenburg.

In Kooperation mit den Theologischen Kursen
Credo - "Klein, aber gewaltig"

Schon der heilige Augustinus sagte, das Glaubensbekenntnis sei „klein in der Anzahl der Worte, doch gewaltig in der Bedeutung der Gedanken“. Die Glaubensbekenntnisse sind tatsächlich relativ kurz und neben dem Vaterunser gehörten sie lange zum Minimum dessen, was ein Christ auswendig können musste. Allerdings ist der Inhalt der Bekenntnisse so komplex, dass sie von Anfang an einer Auslegung bedurften: Die Auslegunstradition zieht sich von den Kirchenvätern über das Mittelalter und die...

  • 16.09.20
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Laudato si’ – mit diesen Worten beginnt der Sonnengesang.

Schöpfungszeit
Sorge um das „gemeinsame Haus“

Am 1. September, dem Tag der Schöpfung, beginnt die Schöpfungszeit, die bis 4. Oktober, dem Tag des heiligen Franziskus, dauert. Für Papst Franziskus ist die Schöpfung eines seiner wichtigsten Anliegen. Seit seinem Amtsantritt wiederholt er unermüdlich: „Rettet unseren Planeten!“ In seinem aktuellen Gebetsanliegen für den Monat September unterstreicht er einmal mehr, dass die „Rohstoffe unseres Planeten gerecht und nachhaltig verteilt“ werden sollten. Ölmagnaten, Bergbaubosse und politische...

  • 26.08.20
Der heilige Augustinus beim Philosophieren. Sandro Botticelli (1480). Florenz, Chiesa di Ognissanti.

Heiliger Augustinus
„Moderner" Kirchenvater

Von den Kirchenvätern liegt uns der heilige Augustinus am nächsten. Am 28. August gedenkt die Kirche des wortgewaltigen Theologen. Augustinus gehört zu den wirkungsreichsten Theologen der Antike. Das liegt an der Fülle seiner Schriften, seiner klaren Sprache und geistigen Spannkraft – und nicht zuletzt seiner lebenslangen intensiven Suche nach Wahrheit. Religion stand für ihn früh im Zent­rum seines Lebens, auch wenn er erst spät zum wahren Glauben fand. Aurelius Augustinus wurde am 13....

  • 19.08.20
Plakat zur Ausstellung in der Pfarre Grünau

Ausstellung in Pfarre Grünau
OMG – „Oh my God!“

Die Pfarre Grünau beschäftigte sich intensiv mit Fragen nach Gott und zeigt das ab 6. September in einer Ausstellung im Pfarrhof. Die Pfarrgemeinde Grünau – und darüber hinaus – beschäftigte sich in den letzten Wochen mit Fragen nach Gott. Das Ergebnis ist im Pfarrhof in der Ausstellung „OMG – Oh my God!“ oder „Wo GOTT zu finden ist“ zu sehen. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, die Schau wird am Sonntag, 6. September, um 10 Uhr eröffnet und kann bis Anfang Dezember besichtigt...

  • 19.08.20
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Die Aufnahme Marias in den Himmel mit Leib und Seele war schon vor der Dogmatisierung 1950 festes Glaubensgut.

70 Jahre Dogma:
Marias Aufnahme in den Himmel

Gerade einmal 70 Jahre ist es her, dass Papst Pius XII. das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel verkündet hat, und zwar nicht am 15. August, sondern am 1. November, dem Allerheiligentag – ein mit Bedacht gewähltes Datum. Bis heute war es das einzige Mal überhaupt seit dem Ersten Vatikanischen Konzil, dass ein Papst ein neues Dogma – also eine verbindliche Glaubensaussage – verkündet hat. Doch so einzigartig dieses Ereignis auch war, so viel Kritik hat es erfahren. Ein Anlass,...

  • 12.08.20
„Krönung der Jungfrau Maria“ nach einem Entwurf von Raffael Sanzio (†1520), vollendet 1525. Die Apostel blicken staunend in ein Blütenmeer.

Mariä Himmelfahrt
Blütenmeer der Ewigkeit

Die Aufnahme Marias in den Himmel mit Leib und Seele ist Inhalt des jüngsten, von Papst Pius XII. am Allerheiligentag des Jahres 1950 verkündeten Dogmas. Das Fest und sein Inhalt sind jedoch alter Glaube der Kirche. Er besagt, dass Maria, die Mutter Jesu, wegen ihrer einzigartigen Verbindung mit der Erlösungstat Jesu Christi als die „Ersterlöste“ an der Auferstehungsgestalt ihres Sohnes teilnimmt. Bischof Kyrill von Alexandrien führte das Fest am 15. August im 5. Jahrhundert ein. Marias Leben...

  • 05.08.20
"Jona im Bauch des Fisches" von Theresia Füllerer (10), VS Michelhausen. Gemalt für den Bibel-Malwettbewerb der Kirchenzeitung "Kirche bunt".
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Für Kinder erklärt
Geborgen unter Gottes Schutz

Du kennst bestimmt die Geschichte von Jona, der von einem großen Fisch verschluckt wurde. Wenn nicht, kannst du die kurze Erzählung in der Bibel, im Buch Jona, nachlesen. Jona ist über Bord eines Schiffes geworfen worden und wacht im Bauch des Fisches auf. Dort ist es dunkel, aber auch warm und angenehm. Jona fühlt sich geborgen und singt sogar ein Lied über seine Rettung: „In meiner Not rief ich zum HERRN und er erhörte mich“, heißt eine Zeile dieses Lieds. Der Fisch speit Jona schließlich an...

  • 01.08.20
Erna Haidl aus Speisendorf mit Pfarrer Josef Pichler und Pfarrkirchenrätin Aloisia Kainz.
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Sind in vielen Haushalten zu finden
Herrgottswinkel zeugen vom Glauben

In christlichen Haushalten in unserer Diözese finden sich Herrgottswinkel, die zeigen, wie tief verwurzelt Glaube und Kirche sind. Diese Zeichen der Frömmigkeit haben meist in der Stube oder in der Küche einen unübersehbaren und zentralen Platz bei den Familien. Viele sind sehr persönlich gestaltet. "Unsere Gottesmutter bekommt immer frische und bunte Blumen“, erzählt Erna Haidl aus der Pfarre Speisendorf. Liebevoll hat sie den Herrgottswinkel hergerichtet. Dieser ist bei der Familie Haidl an...

  • 22.07.20

Meine Bibelstelle - von Ilse-Maria Müllner-Zrzavy
Evangelium - meine froh machende Botschaft

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Nieder­reißen und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz. (Kohelet 3,1-4) Schlag nach in dem Buch, denn nichts anderes heißt Bibel übersetzt. Und es ist...

  • 15.07.20
Blick in die Pfarrkirche Scheibbs. Auf dem Hochaltarbild die Begegnung der „Maria, genannt Magdalena“ (Lk 8,2), die von sieben Dämonen geheilt worden ist, mit Jesus.

Maria Magdalena
Auf den Spuren einer Apostelin

Eine kleine Zahl von Kirchen in unserer Diözese ist der heiligen Maria Magdalena, der „Apostelin der Apostel“, geweiht. Zumindest einige davon verbinden historische Beziehungen aus einer Zeit, als bayrische Herren im „Osten“ den Ton angaben. Apostel ist eine Person, die aus eigener Erfahrung bekunden kann, dass Jesus leibhaftig von den Toten auferstanden ist, und die von ihm selbst den Auftrag zur Verkündigung der frohen Botschaft ins Herz gelegt bekommen hat. Apostel sind „Gesandte“. Das gilt...

  • 15.07.20

Beiträge zu Glaube aus

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