Niederösterreich | Kirche bunt - Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

In großer Vielfalt wirken auf uns die Farben des Lichtes, die wir mit dem von Gott geschaffenen Leben verbinden.

Wort zum Sonntag - von H. Sebastian Kreit O.Praem.
Er führt uns zu jenem Licht, …

Die turbulente Szene vom vergangenen Sonntag, die „Tempelreinigung“, dürfte noch nachklingen. Bewusst erinnere ich daran als klares Zeichen Jesu in der Öffentlichkeit. Nun befinden wir uns in einem Vier- Augen-Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus, der selbst ein angesehener Lehrer Israels und Ratsherr der Juden ist. Als Sympathisant oder bereits als ein anonymer Anhänger Jesu sucht er ihn bei Nacht zum spirituellen Gespräch auf. Man tauscht Lehrmeinungen aus. Wir bemerken dabei den...

  • 11.03.21
Bei der Tempel­reinigung hat Jesus für uns bereits Klartext gesprochen, wer er für uns alle ist. Bild: Fresko unter der Orgelempore in der Asambasilika Altenmarkt-Osterhofen (18. Jhdt.), einer ehemaligen Prämonstratenser-Kirche in Bayern.
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Wort zum Sonntag - von H. Sebastian Kreit O.Praem.
So spricht man Klartext

Immer wieder hat Jesus die Menschen in Staunen versetzt, sie durch sein Auftreten so gut wie sprachlos gemacht. Im Tempel erlebte man ihn bereits als Zwölfjährigen gegenüber den Lehrern seines Volkes (Lk 2,46f). Schließlich bei einem dramatischen Höhepunkt, der bekannten „Tempelreinigung“. Dabei löst Jesus einen Eklat aus und wird das einzige Mal im Neuen Testament handgreiflich. Alle vier Evangelisten erzählen von diesem Ereignis, das Johannes schon in seinem 2. Kapitel präsentiert. Der Inhalt...

  • 03.03.21
Die „Verklärung Jesu“ ist das letzte Bild Raffaels, an dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1520 arbeitete. Das oft imitierte Gemälde befindet sich heute in den Vatikanischen Museen. In der oberen Bildhälfte ist die Szene auf dem Berg Tabor: Jesus mit Mose (links) und Elija (rechts), die untere Hälfte stellt die Heilung des mondsüchtigen Knaben (Mt 17, 14-18) in eine enge Beziehung dazu

Wort zum Sonntag - von P. Dr. Josef Lackstätter OSB
Von Licht erfüllt - Ausblick auf das Ziel

Wie passt die Verklärung Jesu in die Fastenzeit? Würde man da nicht eher Stellen erwarten, in denen es um Anfeindung und Ablehnung Jesu geht? Ja, das ist richtig. Die Verklärung hat etwas mit dem verherrlichten Herrn zu tun. Aber sie passt auch sehr gut in die Fastenzeit: Wir bekommen ganz am Anfang einen Ausblick auf das Ziel der Fastenzeit, auf die Verherrlichung des Herrn in seiner Auferstehung. Das gibt der Fastenzeit eine innere Ausrichtung auf Ostern. Diese Bibelstelle hat aber auch einen...

  • 24.02.21
Fasten ist ein Weg, um unsere Verbindung mit Gott zu intensivieren. Es macht uns aber auch unsere Bedürftigkeit bewusst und befähigt uns, andere Menschen in ihrer Not besser zu verstehen.
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Wort zum Sonntag - von P. Dr. Josef Lackstätter OSB
Fasten verbindet mit Gott und den Menschen

Wie ist das: Fasten in Zeiten von Corona? Ist das nicht schon genug gefastet, mit all den Einschränkungen, die da hinzunehmen sind? Fasten heißt Buße tun. Buße soll mit Gott verbinden, sein Erbarmen auf uns herabziehen, wie es im Buch Jona so schön beschrieben ist. Eigentlich geht es dabei um Gemeinschaft mit Gott, mit der Quelle allen Seins, der Fülle des Lebens. Sein Erbarmen auf uns herabziehen, sich verbinden mit dem Leben: Das brauchen wir in diesen Tagen gerade besonders. Mit dieser...

  • 17.02.21
Jesus hat Mitleid mit dem Aussätzigen, er berührt ihn (damals ein abso­lutes Tabu!) und heilt ihn.
Bild: Federzeichnung von Rembrandt Harmenszoon van Rijn 
(um 1665/1660)

Wort zum Sonntag - von Pfarrer Mag. Slawomir Grabiszewski
Jesus hat Rettung aus unserer Gebrechlichkeit …

Eine der Fantasien der modernen Welt ist es, ein „Paradies“ auf Erden zu schaffen. In der traditionellen Welt gab es Spannungen zwischen dem „gefährlichen“ Leben auf der Erde und dem ungestörten ewigen Leben nach dem Tod. Die Ideologie der Modernität versuchte, die Religion aus der Gesellschaft herauszureißen und die Sicherheit zu offerieren, die die Religion im Jenseits bot. Je fortschrittlicher und moderner eine Gesellschaft war, desto mehr Sicherheiten strebte man in jedem Aspekt des Lebens...

  • 10.02.21
Dieses Bild hat die achtjährige Bianca der Klasse 2b der VS Melk in einer Betreuungsstunde von Religionslehrerin Christine Butzenlechner Ende Jänner gezeichnet.

Sonntag zu Hause feiern
5. Sonntag im Jahreskreis

Einstimmung Bereiten Sie Kerze, Feuerzeug, ein Blatt Papier und Stifte vor.Schaffen Sie eine Atmosphäre der Achtsamkeit und der Aufmerksamkeit.Halten Sie ein paar Augenblicke der Stille.Beginnen Sie mit dem Kreuzzeichen. Impuls Nehmen Sie das Blatt Papier und ziehen Sie den Umriss Ihrer Hände nach. Überlegen Sie, wie Sie in den kommenden Tagen mit Ihren Händen im Sinne Jesu handeln können, wen Sie berühren und aufrichten können und notieren Sie Ihre Vorsätze in den Umriss. Einfach zum...

  • 03.02.21
Jesus will, dass wir unsere Sorgen und Anliegen zu ihm bringen, damit er sie, wie er es bei der Schwiegermutter des Petrus getan hat, berühren und heilen kann.
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Wort zum Sonntag - von Pfarrer Mag. Slawomir Grabiszewski
Er heilte viele, die an Krankheiten litten

Die Pandemie nimmt die Menschen auf der ganzen Welt in Beschlag, beeinträchtigt ihr Leben und oft auch ihre Gesundheit. Als wenn wir es nicht schon gewusst hätten, erfahren wir wieder aufs Neue, dass diese Welt nicht perfekt ist, dass es noch viel Unglück gibt und dass Menschen leiden – sei es an einem kleinen Virus, das die Welt in Atem hält, oder sei es an den vielen persönlichen Schicksalen. Mit all unseren Ängsten und Sorgen, mit unserer Ungewissheit und Einsamkeit, die uns im Leben...

  • 03.02.21
Das Bild zeigt die Blüte des Johannis­krauts (Hypericum perforatum). Johanniskraut ist eine der wichtigs­ten Heilpflanzen der traditionellen Medizin in Österreich.

Sonntag zu Hause feiern
4. Sonntag im Jahreskreis

Einstimmung Bereiten Sie einen Platz zum gemeinsamen Feiern vor (Tischtuch, Kerze, Bibel, Kreuz …).Entzünden Sie eine Kerze.Halten Sie zu Beginn dieser Feier ein paar Augenblicke Stille.Beginnen Sie mit dem Kreuzzeichen und dem Lied GL 140. Einführung zum heutigen Sonntag Das heutige Evangelium nimmt uns mit in eine Synagoge, in der der noch unbekannte Jesus spricht. Er machte die Menschen betroffen, denn er sprach wie einer, der göttliche Vollmacht hat. Jede und jeder von uns ist ebenso...

  • 27.01.21
In vielen Ländern setzen sich Salesianer für junge Menschen ein, um ihre Talente zu fördern und ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen. Im Bild P. Rudolf Osanger mit Jugendlichen im Don Bosco Haus in Wien.

Wort zum Sonntag - von P. Leopold Muttenthaler SDB
Jesus verkündet mit Vollmacht

Wer beim Besuch einer Kirche die Atmosphäre des Kirchenraumes auf sich wirken lässt, spürt eine Ruhe, die den Beter umfängt. In manchen gotischen Kirchen sind wunderbare Flügelaltäre zu sehen, die biblische Szenen zeigen. Das Markus-Evangelium stellt uns in Form einer dreiteiligen Bildertafel das Wirken Jesu dar. In der Bildmitte ist Jesus dargestellt, der im Gebet versunken ist, auf dem linken Bild Jesus, der den Besessenen heilt und rechts Jesus, der den Menschen die Botschaft vom Reich...

  • 27.01.21
Jona wird von einem großen Fisch verschlungen. In dessen Bauch betet er. Die Szene auf dem Fresko von Giulio Campi (1564-157) zeigt die Szene, wie Jona nach drei Tagen und drei Nächten wieder an Land ausgespien wird. Das Werk befindet sich in der Kirche „San Sigismondo“ in Cremona.

Sonntag zu Hause feiern
3. Sonntag im Jahreskreis

Einstimmung Bereiten Sie einen Platz zum gemeinsamen Feiern vor: Tischtuch, Kerze, Kreuz, nach Möglichkeit heute bewusst die Bibel. Entzünden Sie die Kerze.Halten Sie zu Beginn dieser Feier ein paar Augenblicke Stille.Beginnen Sie mit einem Lied (z.B. GL 144, 448, 477, 543 oder 891) und einem Kreuzzeichen. Einführung zum heutigen Sonntag Der von Papst Franziskus ausgerufene „Sonntag des Wortes Gottes“ wird seit letztem Jahr am 3. Sonntag im Jahreskreis begangen und soll so die Heilige Schrift...

  • 20.01.21
Viele Stimmen werben um mich. Wem kann ich vertrauen, wem kann ich folgen? Die Jünger folgen Jesus, weil sie sich von ihm angesprochen fühlen, weil sie durch ihn erfahren, was es heißt, Mensch zu werden.
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Wort zum Sonntag - von P. Leopold Muttenthaler SDB
Viele Rufe „Komm, folge mir!“

Stellen Sie ich vor, Sie sind mit dem Auto unterwegs. Da spüren Sie, dass ein Reifen langsam Luft verliert. Ein Nagel steckt. Sie halten am Straßenrand und rufen den Pannendienst. Dieser kommt und sieht nach, dann sagt er zu Ihnen: „In der Nähe ist eine Werk­stätte, folgen Sie mir langsam, ich zeige Ihnen den Weg dorthin. Die Techniker können das Rad gleich reparieren.“ Aber es gibt auch Stimmen, die uns in di­versen Medien zurufen: „Folge mir nach …“ Da bieten Internetbetrüger ‚günstige‘...

  • 20.01.21
ls Menschen sind wir immer Suchende, von Gott Gerufene. Es ist nicht immer einfach, zu erkennen, von wo der Ruf kommt.
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Wort zum Sonntag - von Dom Alfredo Schäffler
Wir sind Suchende

Fähigkeiten und Talente haben wir bekommen, um das Leben zu gestalten. Sie wurden uns von Gott geschenkt, nicht nur für den eigenen Gebrauch. Wir haben eine Berufung, an der Entwicklung des Reiches Gottes aktiv teilzunehmen. Sind wir nicht alle mitverantwortlich für die Gestaltung einer gerechteren Welt? Hat uns die Zeit der Pandemie nicht gezeigt, dass wir alle im selben Boot sitzen? In der ersten Lesung hören wir, wie Samuel von Gott gerufen wurde. Es ist nicht immer einfach, den Ruf zu...

  • 14.01.21
Weil Jesus sich in die Hand Gottes fallen ließ, öffnete sich in der Taufe der Himmel und erfuhr er sich als Sohn Gottes unbedingt geliebt. Das Bild zeigt eine Figurengruppe am Baptisterium des Doms in Florenz.

Wort zum Sonntag - von Wolfgang Acht/KNA
Wenn der Himmel sich öffnet

Wenn kein Wort leer zu Gott zurückkehrt, dann ist es verständlich, wieso Jesus bei der Taufe durch Johannes eine so überwältigende Erfahrung machte: Es öffnete sich ihm der Himmel. Haben Sie das beim Mitfeiern einer Taufe auch schon einmal erfahren? Hat sich der Himmel geöffnet, weil Gottes Zusage für das getaufte Kind so eindeutig und unwiderruflich war und ist? Wenn nicht, sollten wir genauer hinhören und hinschauen, warum Jesus diese Erfahrung machen konnte. Was waren die Vorausetzungen für...

  • 05.01.21
Der Engel Gabriel verkündet Maria, sie solle die Mutter des Erlösers werden. Mosaik (6. Jhdt.) in der Kathedrale von Porec (Istrien). – Von Maria, der „Schwester des Gottesknechtes“, können wir lernen, auch schwierige Situationen auszuhalten.

Wort zum 4. Adventsonntag - von Bischof Alois Schwarz
Weihnachten ist das Du-Wort Gottes an uns Menschen

Zu Weihnachten erinnern wir uns an die Geschichte, dass Maria, die mit Josef verlobt war, ein Kind erwartet. Bald wird es zur Welt kommen und wir werden seine Geburt feiern. Der jungen Frau wurde von einem Engel gesagt: „Du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.“ (Lk 51,31). Gott möchte Mensch werden. In Jesus Christus wird ER einer von uns, weil ER den Menschen so sehr liebt, dass ihm nichts Menschliches fremd sein möchte. ER taucht ein in...

  • 16.12.20
ohannes der Täufer hat sich selbst nicht wichtig genommen. Seine Aufgabe war es, auf Jesus zu verweisen. Er war gleichsam der Freudenbote, der Jesus Christus ankündigen durfte.
Bild: Statue Johannes’ des Täufers auf der Karlsbrücke in Prag.

Wort zum 3. Adventsonntag - von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz
„Freut euch!“

Am dritten Adventsonntag soll die Freude aufblühen dürfen. Nach den zwei violetten wird heute eine rosafarbene Kerze am Adventkranz angezündet. In den Texten der Liturgie ist von der Freude die Rede. Nicht mehr allzu lange dauert es, bis wir Weihnachten feiern, das Fest der Geburt Christi. Die Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest, dass Gott zu uns Menschen kommt und in der Gestalt eines Kindes einer von uns sein will, gibt dem heutigen dritten Adventsonntag seinen liturgischen Namen:...

  • 09.12.20
Die Zeit, in der wir uns befinden, braucht den gegenseitigen Zuspruch und Trost. Trösten wir einander, helfen wir einan­der über die schwere Zeit unserer Wüste hinweg.

Wort zum 2. Adventsonntag - von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz
„Tröstet, tröstet mein Volk"

In der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesa­ja wird eindringlich gesagt: „Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. (Jes 40,1) Es gibt viel zu tun, dort, wo der Mensch ein geglücktes Leben führen will. Gleich am Beginn heißt es: Tröstet! Wir sind eingeladen, einander im Leid, in der Niedergeschlagenheit, in der Krankheit oder in der Trauer um einen geliebten Menschen tröstend beizustehen. Dieser Text des Aufbruchs und Neuanfanges könnte aktuell passender nicht sein. Die Zeit, in der wir...

  • 02.12.20
Am 8. Dezember feiert die Kirche das Hochfest der „ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“. Bild: Maria Immaculata von Francisco de Zurbarán (1598–1664), das heute im Prado in Madrid ausgestellt ist.

Sonntag zu Hause feiern
Hochfest „Mariä Empfängnis“

Einstimmung Vorbereitung: sich um ein Marienbild versammeln oder ein solches in die Gebetsecke stellen. Papier und Schreibzeug bereitlegen.Die Kerzen am Adventkranz entzünden. In Stille das Bild und die Kerze betrachten. Zur Ruhe kommen.Ich betrachte und meditiere den Satz: Gott hat mich von Anfang an erwählt – aus Liebe. Fragen Bin ich mir bewusst, dass mein Leben einzigartig ist?Kann ich Ja zu meinem Leben sagen? Kann ich Ja zu Gott sagen?Vertraue ich dem Geist Gottes der Neues schaffen...

  • 02.12.20
Ein Stein steht für vieles, was den Weg schwierig macht, er lässt uns stolpern. Was sind in meinem Leben „Steine“, die mich bedrücken? Liegen Steine zwischen mir und meinen Mitmenschen?

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2. Adventsonntag

Einstimmung Suchen Sie auf einem Spaziergang oder in Ihrem Garten einen großen Stein.Versammeln Sie sich in Ihrer „Gebetsecke“ und werden Sie ruhig.Beginnen Sie mit dem Kreuzzeichen.Zünden Sie zwei Kerzen auf dem Adventkranz an und singen dazu: Wir sagen euch an den lieben Advent (GL 223). Fragen Gibt es etwas, das meine Beziehung zu Gott belastet?Was sind in meinem Leben „Steine“, die mich bedrücken?Liegen Steine zwischen mir und meinen Mitmenschen?Wo habe ich Ecken und Kanten, an denen sich...

  • 02.12.20
Die erste Kerze wird entzündet. Der Adventkranz am Foto wurde von Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, mit den Missionskerzen der kfb gestaltet.

Sonntag zu Hause feiern
1. Adventsonntag

Einstimmung Bereiten Sie einen Platz zum gemeinsamen Feiern vor (Tischtuch, Bibel …).Stellen Sie den Adventkranz und eventuell, wenn möglich, Weihwasser bereit.Halten Sie zu Beginn dieser Feier ein paar Augenblicke Stille.Beginnen Sie mit dem Kreuzzeichen. Einführung zum Fest Am 1. Adventsonntag bringen wir normalerweise unseren Adventkranz in die Kirche zum Segnen. Heuer bitten wir Gott in unserer Familie zu Hause um den Segen für uns und den Adventkranz. Wir bereiten uns auf Weihnachten vor:...

  • 25.11.20
Lernen wir, unsere Blicke wachsam dorthin zu fokussieren, wo wir dem Guten begegnen, wo wir einander helfend zur Seite stehen.

Wort zum 1. Adventsonntag - von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz
Gott in den Augen der anderen

Man kann die Texte des heutigen Evangeliums als Bilder einer seelischen Not verstehen. Wir hören von Menschen, die in ihrem Herzen Finsternis erleben, die mit dem Gefühl leben, dass ihnen alles zusammengebrochen ist. Sie haben nichts, worauf sie hoffen können. Menschen leben in der Angst, dass alles bald zugrunde gehen wird. In so eine Situation kommt der „Menschensohn“, wie Jesus sich hier selber bezeichnet: Er wird alle Geretteten sammeln. In diese Bedrängnis hinein kommt der Retter. Das...

  • 25.11.20
Jesu Rede vom Weltgericht ist – gerade auch für unsere Zeit – eine Hilfe zur Orien­tierung. Michelangelo Buonarroti (1475 bis 1564) arbeitete vier Jahre, von 1537 bis 1541, am „Jüngsten Gericht“, das die gesamte Stirnwand der Sixtinischen Kapelle ausfüllt, nachdem er bereits 30 Jahre davor die Deckenfresken fertiggestellt hatte.

Wort zum Sonntag - von Msgr. Dr. Gottfried Auer
Worauf es ankommt

Michelangelo hat in dem großen Fresko an der Altarwand der Sixtinischen Kapelle die Rede vom Gericht des Menschensohnes, die wir im heutigen Evangelium hören, eindrucksvoll dargestellt. Im Zentrum steht die Gestalt Jesu, der als strenger Richter mit machtvoller Gebärde diejenigen, die ihm nicht geholfen haben, zur Unterwelt stürzen lässt. So gesehen kann dieser Evangeliumstext bedrohlich und angsteinflößend wirken. Er kann aber auch als hilfreich für das Glaubensleben verstanden werden. So hat...

  • 19.11.20
Zu Christkönig wird das „Hochfest Christus, König des Weltalls“ gefeiert. Foto oben: Mosaik in der Basilika Sacre Couer in Montmartre in Paris.

Sonntag zu Hause feiern
Christkönigssonntag

Einstimmung Bereiten Sie einen Platz zum gemeinsamen Feiern vor (Tischtuch, Kerze, Bibel, Kreuz ...).Entzünden Sie eine Kerze.Halten Sie zu Beginn dieser Feier ein paar Augenblicke Stille.Beginnen Sie mit einem Lied (z.B. GL 144, 370, 393 oder 560) und einem Kreuzzeichen. Einführung zum Fest Das erst 1925 von Papst Pius XI. eingeführte Hochfest Christkönig beschließt seit 1970 das Kirchenjahr. Weltliche Monarchien kommen und gehen, etwa mit dem Ende des 1. Weltkriegs; Christus als König bleibt....

  • 19.11.20
Das von Prof. Arnulf Rainer (geb. 1929) für die Leopold-Kapelle im NÖ Landhaus in St. Pölten geschaffene Bild ist die Übermalung der Fotografie einer Statue des Heiligen an der Stiftskirche Klosterneuburg.
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Wort zum Sonntag - von Msgr. Dr. Gottfried Auer
Dem Leben dienen

Im Evangelium vom Fest des heiligen Leopold mahnt uns Jesus, mit unseren Talenten und Fähigkeiten gut zu wirtschaften, sie zu vermehren und nicht ängstlich zu hüten, wie es der letzte Knecht getan hat. Denn er erwartet wie der Herr im Gleichnis Treue zu seinem Auftrag, Tatkraft und umsichtige Arbeit. Der heilige Leopold hat seine Talen­te, die ihm als Angehörigen des Hochadels mit einem wichtigen politischen Amt gegeben waren, gut genützt. Ein Bewahrer des Friedens in seinem Land Er hat seinem...

  • 12.11.20
An alten Domportalen wie hier in Erfurt sind oft die „klugen“ und die „törichten“ Jungfrauen dargestellt – in der Erwartung, zum Hochzeitsmahl zu kommen. Was für Gesichter! Hier das heitere, erlöste Lachen der klugen, die mit dem Bräutigam ziehen…
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Wort zum Sonntag von P. Vitus Weichselbaumer OSB
Damit das Öl nicht zur Neige geht

Abgehetzt, atemlos und schwere Koffer in beiden Händen kommen wir zum Bahnsteig, freuen uns, dass der Zug, den wir unbedingt erreichen müssen, noch da steht, aber – die Tür rührt sich nicht, trotz ungefähr hundertmaligen Drückens auf den Knopf zum Öffnen. Der Zug ist schon abgefertigt, nichts geht mehr und hilflos können wir nur mehr zuschauen, wie er sich langsam in Bewegung setzt und gemeinsam mit unseren Plänen, einen Termin noch rechtzeitig zu erreichen, abfährt. Manchen kommen dabei...

  • 04.11.20

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