Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

Sonntag - 22. März 2026
Gottes Geist macht lebendig

5. FASTENSONNTAG, LESEJAHR A – 22. MÄRZ 2026 PSALM Aus den Tiefen rufe ich, Herr, zu dir: Mein Herr, höre doch meine Stimme! Lass deine Ohren achten auf mein Flehen um Gnade. Würdest du, Herr, die Sünden beachten, mein Herr, wer könnte bestehen? Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient. Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte auf sein Wort. Meine Seele wartet auf meinen Herrn mehr als Wächter auf den Morgen, ja, mehr als Wächter auf den Morgen. Israel, warte...

  • 19.03.26

5. Sonntag der Fastenzeit | 22. März 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Todesorte werden Orte des Lebens Als letztes und größtes der Heilszeichen Jesu inszeniert das Johannesevangelium in bewegender Dramaturgie die Auferweckung des Lazarus. Manches am Verhalten oder an den Worten Jesu erscheint recht befremdlich: die Krankheit diene der Verherrlichung Gottes, das lange Zuwarten Jesu, das Gebet, das er am Grab nur der Menge wegen spricht. Das wirkt wie eine genau geplante Aktion. Andererseits wird die enge Beziehung zwischen Jesus und Lazarus hervorgehoben, die...

  • 18.03.26

5. Sonntag der Fastenzeit | 22. März 2026
Meditation

Sternderln schaun Unscheinbar sind ihre zarten, weißen Sternen-Blüten. Ungefragt taucht sie in Beeten zwischen Gemüse und Blumen auf. Ungeliebt ist sie, weil sie Platz einnimmt. Die Rede ist von der Vogelmiere – stellaria media. Statt sie zu bekämpfen, habe ich mich in den letzten Jahren mit ihr vertraut gemacht: Die filigranen Blüten erfreuen mittlerweile mein Auge. Ihr Geschmack nach milchreifem Mais lässt mich gedanklich zurück in die Kindheit reisen, und mir wird warm ums Herz. Im Salat und...

  • 18.03.26

Sonntag - 15. März 2026
Jesus – Licht der Welt

4. FASTENSONNTAG (LAETARE), LESEJAHR A – 15. MÄRZ 2026 1. LESUNG 1. Buch Samuel 16,1b.6–7.10–13b Der Mensch sieht, was vor den Auge ist, der HERR aber sieht das Herz. In jenen Tagen sprach der HERR zu S amuel: Fülle dein Horn mit Öl und mach dich auf den Weg! Ich schicke dich zu dem Betlehem iter Isai; denn ich habe mir einen von seinen Söhnen als König ausersehen. Als Samuel den Eliab sah, dachte er: Gewiss steht nun vor dem HERRN sein Gesalbter. Der HERR aber sagte zu Samuel: Sieh nicht auf...

  • 12.03.26
Gott sieht unser Herz. Weil er das Herz sieht, handelt er anders, als es Menschen oft tun.  
 | Foto: deagreez - adobe.stock.com
2 Bilder

4.Fastensonntag/26: Dr. Isaac Padinjarekuttu
Fastenzeit als Einladung zu lernen, wie Gott sieht

Das „Sehen“ ist das Thema dieses vierten Fastensonntags. Jesus begegnet einem Mann, der von Geburt an blind ist, und öffnet ihm die Augen. Zum ersten Mal in seinem Leben kann er sehen. Doch diese Erzählung spricht nicht nur vom körperlichen Sehen. Sie führt uns tiefer, hin zu einem Sehen des Herzens. Die Jünger stellen zunächst eine Frage, die auch uns vertraut ist: Wer hat gesündigt, dass dieser Mann blind geboren wurde? War er es selbst oder seine Eltern? Sie suchen nach einer Ursache, nach...

  • 11.03.26

4. Sonntag der Fastenzeit | 15. März 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Sehen und gesehen werden Das Sehen ist – gerade in unserer heutigen, von Bildschirmen und visuellen Reizen geprägten Welt – wohl jene Sinneswahrnehmung, deren Fehlen uns am stärksten beeinträchtigt. Wer nicht sehen kann, ist von sehr vielen Lebensbereichen oder Informationsquellen ausgeschlossen, sofern sie nicht „barrierefrei“ gestaltet sind, also über den Umweg des Hörens oder Fühlens dieses Defizit ausgleichen. Fast ebenso essentiell ist es, gesehen zu werden. Es herrscht ein beinharter...

  • 11.03.26

4. Sonntag der Fastenzeit | 15. März 2026
Meditation

Vom Himmel gefallen Bevor ich am Abend ins Bett gehe, stelle ich mir in der Küche meinen roten Becher mit den weißen Punkten bereit, gefüllt mit Leitungswasser. Am Morgen dann: Der erste Weg führt mich zu diesem Becher, dem Geschenk einer Freundin zum letzten Geburtstag. Noch halb im Traum stehe ich dann in der Küche, führe den Becher zu meinem Mund. Das Wasser fließt hinein in meinen Körper, fließt die Kehle, Speiseröhre hinab und weiter in die Körpermitte. Dann denk ich manchmal: Das ist...

  • 11.03.26

Sonntag - 08. März 2026
Christus – Quelle des Lebens

3. FASTENSONNTAG, LESEJAHR A – 8. MÄRZ 2026 PSALM Psalm 95 (94), 1–2.6–7c.7d–9 1. LESUNG Exodus 17,3–7 Ist der HERR in unserer Mitte oder nicht? In jenen Tagen dürstete das Volk nach Wasser und murrte gegen Mose. Sie sagten: Wozu hast du uns überhaupt aus Ägypten herau sgeführt, um mich und meine Söhne und mein Vieh vor Durst sterben zu lassen? Mose schrie zum HERRN: Was soll ich mit diesem Volk anfangen? Es fehlt nur wenig und sie steinigen mich. Der HERR antwortete Mose: Geh am Volk vorbei...

  • 05.03.26

3.Fastensonntag 26: P. Leonhard Obex
Zum Wasser des ewigen Lebens gelangen

Meine Großmutter hat mir oft erzählt, dass früher die Brunnen im Dorf der Treffpunkt schlechthin waren. Man hat die Tiere dorthin zur Tränke getrieben, das Trinkwasser geholt, wenn man keinen eigenen Brunnen hatte, und teilweise wurde dort sogar die Wäsche gewaschen. Wenn wir diese Tatsache in der Geschichte unserer Dörfer betrachten, können wir sehr gut nachvollziehen, wie wichtig damals ein Brunnen – das Wasser – besonders in den wasserarmen Regionen war. Unser Brunnen im Evangelium hatte...

  • 04.03.26

3. Sonntag der Fastenzeit | 8. März 2026
Meditation

Frauenzimmer Was bitte ist ein „Frauenzimmer“?, habe ich mich irgendwann gefragt. Gehört hatte ich den Begriff schon oft, als Bezeichnung für Menschen weiblichen Geschlechts. Im 16. Jh. war „Frauenzimmer“ einfach ein Zimmer, in dem sich Frauen höheren Standes aufhielten. Wo sonst sollten sie auch sein? Weite Teile der Öffentlichkeit waren ihnen verschlossen, aber zumindest hatten sie ihre eigenen Säle, wo es Frauendinge gab und sie Frauentätigkeiten nachgehen und nicht ohne weiteres auf die...

  • 04.03.26

3. Sonntag der Fastenzeit | 8. März 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Vom Brunnen zur Quelle Ein Wesenszug, der bei Jesus auffällt, ist sein besonderer Umgang mit Frauen. Er lässt sich nicht von Konventionen und Ausgrenzungsmechanismen bremsen, sondern begegnet ihnen mit großer Unbefangenheit, mit Wertschätzung und Respekt. Bei ihm erleben sie keine Herabsetzung oder Ausbeutung, sondern Bestärkung, Ermutigung und Ermächtigung. Ein schönes Beispiel dafür ist die Begegnung mit der Samariterin am Jakobsbrunnen. Laut Gepflogenheit hätte sie gar nicht zustande kommen...

  • 04.03.26

Sonntag - 01. März 2026
Jesus ist mit uns auf dem Weg

2. FASTENSONNTAG, LESEJAHR A – 1. MÄRZ 2026 1. LESUNG Genesis 12,1–4a Du sollst ein Segen sein! In jenen Tagen sprach der HERR zu Abram: Geh fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde! Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich werde segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den werde ich verfl uchen. Durch dich sollen alle Sippen der Erde Segen...

  • 26.02.26
Verklärungskirche am Berg Tabor in Israel. 
 | Foto: Gerald Mayer / Adobe.stock.com
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2.Fastensonntag 26: P. Leonhard Obex
Wann haben wir Tabor-Stunden erlebt?...

Wer hatte sie nicht schon einmal – eine Tabor-Stunde. Ein Erlebnis, ein Tag, eine Begegnung, bei der man sich innerlich wünschte, dass die Zeit stehenbleiben soll und dass dieses Glücksgefühl niemals vorbei geht. Genau eine solche Situation begegnet uns im heutigen Evangelium. Petrus, Jakobus und Johannes sind derart ergriffen und innerlich bewegt von den übernatürlichen Vorgängen am Berg, dass sie diese festhalten wollen, sogar Hütten wollen sie errichten, um dieses Glück zu bewahren. Doch...

  • 25.02.26

2. Sonntag der Fastenzeit | 1. März 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Wer steht auf dem Podium? Bei den Olympischen Spielen haben wir dieses Bild am Ende jedes Wettkampfs gesehen: das Podium, auf dem – erhöht und umjubelt – die GewinnerInnen der Medaillen stehen, funkelndes Edelmetall und strahlende Gesichter. Es ist ein Moment für die Ewigkeit, ein unvergessliches Ereignis im Leben der AthletInnen und eines, das vielen Menschen Freude bereitet, Mut macht und Kraft gibt. Es zeigt, was alles möglich wird, wenn jemand fest an etwas glaubt und mit ganzem Einsatz...

  • 25.02.26

2. Sonntag der Fastenzeit | 1. März 2026
Meditation

Bevor ich urteile Das Zusammenleben in einer WG ist schön – und manchmal anstrengend. Vor allem dann, wenn Dinge verschwinden, die eigentlich noch da sein sollten. In meinem Fall: die Milch. Ich war mir sicher, dass noch ein halber Karton im Kühlschrank stand. Doch als ich die Tür öffne, greife ich ins Leere. Sofort beginnt mein Kopf zu rattern. Wer von meinen zwei Mitbewohnerinnen war es? Wer ist zuhause? Gibt es Spuren, die darauf hinweisen, dass sich jemand einen Kaffee gemacht hat? Noch...

  • 25.02.26

2. Sonntag der Fastenzeit | 1. März 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 84: Morgenglanz der Ewigkeit 95: Du Licht vom Lichte 269: Du Sonne der Gerechtigkeit 357: Wie schön leuchtet der Morgenstern 358: Ich will dich lieben, meine Stärke 363: Herr, nimm auch uns zum Tabor mit (auch zur Melodie 375) 365: Meine Hoffnung und meine Freude 373: Du bist Licht 377: O Jesu, all mein Leben bist du 450: Gottes Wort ist wie Licht 481: Sonne der Gerechtigkeit 717: Alle Menschen höret (4. Strophe!) 823: Heilges Kreuz, sei hochverehret 853 oder 364: Schönster Herr Jesu...

  • 25.02.26

Sonntag - 22. Februar 2026
Gott will das Leben

1. FASTENSONNTAG, LESEJAHR A – 22. FEBRUAR 2026 1. LESUNG Genesis 2,7–9; 3,1–7 Die Erkenntnis von Gut und Böse führt zur Erkenntnis über sich selbst. Gott, der HERR, formte den Menschen, Staub vom Erdboden, und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann pfl anzte Gott, der HERR, in Eden, im Osten, einen Garten und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen...

  • 19.02.26

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