Texte zum Sonntag

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Sonntag - 2. August 2026
Eine Liebe, die trägt

18. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A – 2. AUGUST 1. LESUNG Jes 55, 1–3 Aufbruch zu den Quellen des Lebens. So spricht der Herr: Auf, alle Durstigen, kommt zum Wasser! Die ihr kein Geld habt, kommt, kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld und ohne Bezahlung Wein und Milch! Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen! Neigt euer Ohr...

  • 30.07.26

18. Sonntag im Jahreskreis | 2. August 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 87: Aller Augen warten auf dich 149: Liebster Jesu, wir sind hier 209: Du teilst es aus mit deinen Händen 210: Das Weizenkorn muss sterben 211: Wir rühmen dich, König der Herrlichkeit 216: Im Frieden dein 365: Meine Hoffnung und meine Freude 378: Brot, das die Hoffnung nährt 389: Dass du mich einstimmen lässt 421: Mein Hirt ist Gott, der Herr 424: Wer nur den lieben Gott lässt walten 425: Solang es Menschen gibt auf Erden 427: Herr, deine Güt ist unbegrenzt 470: Wenn das Brot, das...

  • 29.07.26

18. Sonntag im Jahreskreis | 2. August 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Nahrung für Leib und Seele Die abenteuerliche Irrfahrt des griechischen Sagenhelden Odysseus kann momentan im Kino miterlebt werden. All die Prüfungen während der zehnjährigen Odyssee können wir als Prozess der Aufarbeitung des Traumas begreifen, das er im Trojanischen Krieg erlitten hat. Durch Klugheit, Mut und Entschlossenheit kann er die Anfechtungen überstehen und schließlich geläutert heimkehren. Die Nachricht von der Enthauptung des Täufers Johannes muss für Jesus ein schweres Trauma...

  • 29.07.26

18.Sonntag 2026: Prof. Josef Spindelböck
Der Mensch lebt vom Brot, aber ...

Fünftausend Männer, dazu noch Frauen und Kinder, wurden von Jesus auf wunderbare Weise gespeist, als sie sich mit ihm und den Jüngern an einem einsamen Ort aufhielten, um ihn zu hören. Eigentlich hatte Jesus das Bedürfnis sich zurückzuziehen. Wir verstehen das: Der Sohn Gottes war auch ganz Mensch wie wir und bedurfte der Ruhe und Erholung sowie des Gebets zu seinem himmlischen Vater. Aber weil ihn die Menschen auch dort aufsuchten, wohin er sich mit dem Boot zurückgezogen hatte, erbarmte er...

  • 29.07.26

18. Sonntag im Jahreskreis | 2. August 2026
Meditation

Wasser und Hahn Den Wasserhahn öffnen. Und wirklich: Es funktioniert! Es funktioniert täglich, stündlich, wann immer ich will. Eigentlich erstaunlich, dass dem so ist. Es könnte ja sein, dass ich den Hahn öffne und es würde gar nichts geschehen, kein Tropfen käme heraus. Oder eine verschmutzte oder gar vergiftete Brühe würde ausfließen. Doch ich gehöre zu den Glücklichen: Der Wasserhahn versiegt nicht in meiner Küche, in meinem Badezimmer. Alle meine Hähne geben Tag und Nacht sauberes Wasser...

  • 29.07.26

Sonntag - 26. Juli 2026
Zuversicht, die weiterträgt

17. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A – 26. JULI ANTWORTPSALM Mein Anteil ist es, Herr, das habe ich versprochen, deine Worte zu beachten. Gut ist für mich die Weisung deines Mundes, mehr als große Mengen von Gold und Silber. Tröste mich in deiner Liebe, nach dem Spruch für deinen Knecht! Dein Erbarmen komme über mich, sodass ich lebe, denn deine Weisung ist mein Ergötzen. Darum liebe ich deine Gebote mehr als Rotgold und Weißgold. Darum halte ich alle deine Befehle für richtig, alle Pfade der...

  • 23.07.26
Gemälde „Unterweisung Mariens durch Anna und Joachim“, 
in der Pfarrkirche Loosdorf.
 | Foto: Museum am Dom
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17.Sonntag im JK2026: Dr. Spindelböck
Großeltern tragen Schatz an Weisheit,...

Durch die verschiedenen Gleichnisse Jesu werden die Jünger eingeführt in die Geheimnisse des Reiches Gottes. Was ihnen vorher noch verborgen war, beginnt nun in den verschiedensten Farben zu leuchten. Durch sinnenfällige Zeichen sowie durch Bildreden und Gleichnisse offenbart Jesus seinen Zuhörern die Schönheit und Attraktivität des Himmelreiches. Er verkündet die rettende Nähe Gottes und bringt durch sein Leben und seine Lehre Gott den Vater den Menschen nahe. Wer im Glauben Ja sagt zu Gott,...

  • 22.07.26

17. Sonntag im Jahreskreis | 26. Juli 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Wer knackt den Jackpot zum Glück? Ein Lottotipp, der in der Steiermark abgegeben wurde, knackte den ersten Achtfach-Jackpot. Ob sich die Millionen für den Gewinner oder die Gewinnerin als Schlüssel zum großen Lebensglück erweisen, steht auf einem anderen Blatt Papier als dem Lottoschein. Glück haben und glücklich sein sind ganz unterschiedliche Realitäten. Ob ich Glück habe, hängt von Ereignissen ab, die sich meinem Einfluss entziehen, die zufällig oder gnadenhaft eintreten. Ob ich glücklich...

  • 22.07.26

17. Sonntag im Jahreskreis | 26. Juli 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 148: Komm her, freu dich mit uns 149: Liebster Jesu, wir sind hier 357: Wie schön leuchtet der Morgenstern (vor allem Strophen 2 und 3) 358: Ich will dich lieben, meine Stärke 361: Mein schönste Zier und Kleinod bist (4. Strophe nur am Abend) 365: Meine Hoffnung und meine Freude 448: Herr, gib uns Mut zum Hören 483: Halleluja, Hallelu, Halleluja (3. Strophe) 853 oder 364: Schönster Herr Jesu 867: Ich sing dir mein Lied 891: Alle meine Quellen entspringen in dir 980/1: Die Freude an...

  • 22.07.26

17. Sonntag im Jahreskreis | 26. Juli 2026
Meditation

Sich frei machen Ein Holzschnitzer schuf einmal eine herrliche Skulptur, ein wahrhaftes Kunstwerk, das von allen außerordentlich bewundert wurde. Auch sein Fürst, Prinz Li, war des Lobes voll und fragte ihn nach dem Geheimnis seiner Kunst. Der Bildhauer antwortete: Wie könnte ich als einfacher Mann und Euer Knecht vor Ihnen ein Geheimnis haben? Ich hüte weder ein Geheimnis noch ist meine Kunst etwas Außergewöhnliches. Ich möchte Ihnen allerdings erzählen, wie mein Werk entstanden ist. Als ich...

  • 22.07.26

16. Sonntag 2026: Martin Hochedlinger
Auch in schwierigen Zeiten gibt es Zeichen der Liebe Gottes

Unkraut vergeht nicht“ – ein Sprichwort, das oft mit einem Lächeln gesagt wird. Doch würde Jesus uns diesen Satz auch dann zusprechen, wenn wir Leid erfahren? In meiner Tätigkeit als „Krankenhauspfarrer“ begegne ich immer wieder Menschen, deren Krankheit, Schmerz und Hoffnung die großen Fragen des Lebens unausweichlich aufwerfen: Woher komme ich, wer bin in ich, warum leide ich, was gibt meinem Leben Sinn, wie kann Hoffnung selbst im Schmerz bestehen – und was trägt mich über den Tod hinaus?...

  • 17.07.26

Sonntag - 19. Juli 2026
Der Geist, der für uns eintritt

16. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR A – 19. JULI 2026 1. LESUNG Buch der Weisheit 12, 13.16–19 Du hast deinen Söhnen und Töchtern die Hoffnung geschenkt, dass du den Sündern die Umkehr gewährst. Es gibt keinen Gott, Herr, außer dir, der für alles Sorge trägt; daher brauchst du nicht zu beweisen, dass du gerecht geurteilt hast. Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit und deine Herrschaft über alles lässt dich alles schonen. Stärke beweist du, wenn man an deine unbeschränkte Macht...

  • 16.07.26

16. Sonntag im Jahreskreis | 19. Juli 2026
Meditation

Verweilen Ein oftmals übersehener, aber wichtiger Moment, nach allem Unterwegssein und dem Ankommen, ist das Verweilen am Ziel: ausruhen, die Seele nachkommen lassen. Falls ich doch mit den Füßen zu schnell war: einfach da sein im Angesicht des Zieles. Auszuruhen in der Mystik eines Kirchenraumes mit seinen Farben und Gerüchen oder im Park davor, neben einem Brunnen, im kühlenden Schatten eines Baumes. Ja, die Ankunft am Ende des Wegs darf auch gefeiert werden. Vielleicht mit einem...

  • 15.07.26

16. Sonntag im Jahreskreis | 19. Juli 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Kleiner als Unkraut Auf den Social-Media-Plattformen, aber auch in der nicht-virtuellen Welt scheint es manchmal, als ob Unkraut-Jäten das Lieblingshobby von Christinnen und Christen sei: Wie schnell spricht die eine Gruppierung der anderen das Katholisch-Sein ab. Wie schnell wird ganz genau gewusst, was als „katholisch“ gelten darf und was nicht. Und wie schnell wird gleichzeitig vergessen, was „katholisch“ heißt: allumfassend. Das Bild von Gott als „Richter“ ist so unpopulär wie nur was....

  • 15.07.26

Wort zum Sonntag, 19. Juli
Der Geist, der für uns eintritt

Kraft, Mut, Unterstützung. Der Heilige Geist ist wie unser Fürsprecher. Wenn uns die Stimme fehlt, tritt er für uns ein. Mir fehlt tatsächlich oft die Stimme, wenn es ums Beten geht. Schon seit längerer Zeit beschäftige ich mich damit und versuche, eine Form des Betens zu finden, die zu mir passt. Vielleicht kennen manche von Ihnen den Spruch: Wer singt, betet doppelt. Er hat mich durch meine ganze Volksschulzeit begleitet und ist mir auch später immer wieder begegnet. Zwar wurde er oft mit...

  • 15.07.26

Wort zum Sonntag, 12. Juli
Die Hoffnung der Schöpfung

Wort zur zweiten Lesung Römer 8,18-23 Die Lesungen und das Evangelium lösen in mir zahlreiche Bilder aus: von wachsenden Pflanzen, kleinen Knospen, die auf den Zeitpunkt ihrer Blüte warten, bis hin zu saftig grünen Blättern, die hoch oben ein üppiges Blätterdach bilden. Ich schätze mich überaus glücklich, dass ich diese inneren Bilder beim Blick aus meinem Fenster tatsächlich vor Augen habe. Denn wie Paulus schreibt, ist auch die Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen und den Menschen...

  • 10.07.26

15. Sonntag 2026: Martin Hochedlinger
Ein freundliches Wort, ein offenes Ohr, ein Gebet können Samenkörner sein

Es gibt Bilder aus dem Alltag meiner Tätigkeit als „Krankenhauspfarrer“, die sich tief einprägen. Da sitzt ein Mensch am Krankenbett eines Angehörigen. Die Diagnose ist schwer, die Zukunft ungewiss. Worte werden nur wenige gesprochen. Und doch geschieht etwas: Eine Hand wird gehalten, ein Blick schenkt Trost, ein stilles Gebet wird gesprochen. Von außen betrachtet, mag dies unscheinbar wirken. Aber oft sind es gerade diese kleinen Gesten, die Hoffnung wachsen lassen. Das Evangelium vom Sämann...

  • 10.07.26

Sonntag - 12. Juli 2026
Die Hoffnung der Schöpfung

15. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR A – 12. JULI 2026 1. LESUNG Jesája 55, 10–11 Wie der Regen die Erde zum Keimen und Sprossen bringt, so bewirkt mein Wort, was ich will. So spricht der Herr: Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken,...

  • 10.07.26

15. Sonntag im Jahreskreis | 12. Juli 2026
Meditation

Gott im Alltag Ein einfacher Karmelit des 17. Jh. inspirierte nicht nur Papst Franziskus, sondern unlängst auch BesucherInnen, die in Graz beim Bildungsforum bei den Minoriten Weihbischof Johannes Freitag lauschten. Er sprach über einen gewissen Bruder Lorenz, auch „Küchenbruder Lorenz“ genannt. Lorenz von der Auferstehung, wie der Ordensname von Nicolas Herman (1614–1691) lautet, unterscheidet sich von anderen großen Theologen. Kaum Schriftliches ist von ihm vorhanden. Sein späteres...

  • 08.07.26

15. Sonntag im Jahreskreis | 12. Juli 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Klartext oder durch die Blume? Die Frage stellt sich unweigerlich, wenn es gilt, jemandem eine unbequeme Nachricht zu überbringen oder eine Rückmeldung zu geben, die auf eine Verhaltensänderung abzielt: Soll ich es der betreffenden Person unverblümt ins Gesicht sagen oder möglichst schonungsvoll beibringen? Welche Worte helfen ihr optimal, die Botschaft anzunehmen, und ermutigen sie dazu, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben? Es hängt ganz wesentlich davon ab, wie sich die Beziehung zu...

  • 08.07.26

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