2. Sonntag der Fastenzeit | 1. März 2026
Kommentar - Bibel und Leben
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Wer steht auf dem Podium?
Bei den Olympischen Spielen haben wir dieses Bild am Ende jedes Wettkampfs gesehen: das Podium, auf dem – erhöht und umjubelt – die GewinnerInnen der Medaillen stehen, funkelndes Edelmetall und strahlende Gesichter. Es ist ein Moment für die Ewigkeit, ein unvergessliches Ereignis im Leben der AthletInnen und eines, das vielen Menschen Freude bereitet, Mut macht und Kraft gibt. Es zeigt, was alles möglich wird, wenn jemand fest an etwas glaubt und mit ganzem Einsatz danach strebt, es zu erreichen.
Die drei Apostel auf dem Berg der Verklärung sehen für einen Moment Jesus auf dem Podium stehen, flankiert von Mose und Elija. In eindrucksvoller Inszenierung werden gleichsam die Medaillen für die größten Glaubensgestalten vergeben. Jesus überstrahlt dabei alle anderen. Er wird als das Licht der Welt erkennbar und uns als leuchtendes Vorbild vor Augen gestellt. Doch es sind nicht so sehr seine Leistungen, die Jesus leuchten lassen, sondern die Liebe Gottes.
So wird sein Beispiel für uns zur Ermutigung und zur Kraftquelle. Wenn ich in der Gewissheit lebe, dass auch ich ein geliebter Sohn, eine geliebte Tochter Gottes bin, dann kann auch mein Wesen zu leuchten beginnen.
Alfred Jokesch
alfred.jokesch@sonntagsblatt.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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