Papst Leo XIV.

Beiträge zum Thema Papst Leo XIV.

Kirche hier und anderswo

Papst Leo XIV.
Unter den Menschen

Mit einem „High Five“, einer unter Jugendlichen beliebten Geste, bei der zwei Personen ihre erhobenen Handflächen gegeneinanderschlagen, begrüßte Papst Leo XIV. einen Teilnehmer auf dem Jugendfestival „Go!“ am 6. August 2026 in Assisi. Christ zu sein bedeute auch, Ängste zu überwinden, sagte der Papst. Auch solche, die durch Fehlinformationen und Mauern der Vorurteile hervorgerufen würden. Gemeinschaft gehöre zum Christsein dazu. „Bezeugt diese Lebensweise überall – besonders in einer Zeit, in...

  • 12.08.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Zeit der Freude

Papst Leo XIV.: Sommer soll geprägt sein von Gemeinschaft, Freundschaft und Geschwisterlichkeit. Nicht Materialismus und Exzesse, sondern Freundschaft und Miteinander: Geht es nach dem Papst, soll letzteres den Urlaub prägen. Im Vatikan-Magazin Piazza San Pietro vom 23. Juli beantwortet Leo XIV. so die Leserfrage „Wie kann man in den Ferien den eigenen Glauben vertiefen?“. Als Orientierung für die persönliche Glaubenspraxis in der Sommerzeit gibt Leo XIV. den Gläubigen mit: „Nutzt auch die...

  • 29.07.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Eine Welt

Leo XIV. wird im Oktober erstmals die „Papst-Leo-XIV.-Medaille für Nachhaltigkeit“, überreichen. Die Villanova-Universität, an der der heutige Papst Mathematik studierte, initiierte den Preis für Menschen, „deren Arbeit eine ganzheitliche Vision von Nachhaltigkeit verkörpert, die den Schutz der Umwelt, soziale Gerechtigkeit, die Sorge um schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen und den verantwortungsvollen Umgang mit wirtschaftlichen und natürlichen Ressourcen vereint.“ Einreichfrist: 31. Juli,...

  • 22.07.26
Kirche hier und anderswo

Päpstlicher Sommer-Wohnsitz
Brot und Schatten teilen

Anders als Papst Franziskus, verlegte Papst Leo seinen Sommer-Wohnsitz vom Apostolischen Palast nach Castel Gandolfo und knüpft damit an die 400 Jahre alte Tradition der Sommerresidenz an. Worin er es seinem Vorgänger aber gleichmacht, ist das Zusammentreffen mit sozial benachteiligten Menschen. Einige von ihnen hieß Papst Leo kürzlich am Mittagstisch willkommen. Im Garten seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo teilte man am 11. Juli neben dem Brot auch miteinander Schatten.

  • 15.07.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Am Tor Europas

Die „Porta d’Europa“ (dt: „Pforte zu Europa“) besuchte Papst Leo XIV. am 4. Juli auf der Mittelmeerinsel Lampedusa. Am Denkmal, das an Menschen auf der Flucht erinnert, traf das Kirchenoberhaupt auch eine Familie, der die gefährliche Bootsfahrt nach Europa glückte. Eines der Kinder schenkte dem Papst beim Treffen einen Ball aus Papier und sagte: „Ich hoffe, dass dieser Ball ein anderes Kind erreicht und es genauso glücklich macht wie mich.“ Seit 2014 sind mehr als 35.000 Menschen im Mittelmeer...

  • 08.07.26
Kirche hier und anderswo

Musik
Der Rosenkranz- Rapper

Den päpstlichen Segen für seinen „Rosenkranz-Rap“ hat Philipp Michalitsch bereits. Zusammen mit Bischof Hermann Glettler reiste der Wiener Künstler „Freeman Vienna“ Ende April in den Vatikan, um Papst Leo XIV. sein Projekt vorzustellen. „Mama Mary“ heißt das Lied, das er aufgenommen hat und mit dem er biblische Inhalte in einer Sprache weitergeben möchte, die Jugendliche anspricht. „Jesus, der verspottet wurde“ und „Jesus, der mit Sündern gegessen hat“ – zwei Beispiele aus dem Rosenkranz, die...

  • 10.06.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Von Madrid zum Meer

Nach sieben Tagen, 7000 Kilometern und 22 Ansprachen endet für Papst Leo XIV. eine intensive Spanienwoche. Papst Leo XIV. reiste vom 6. bis 12. Juni durch Spanien – von Madrid über Barcelona bis auf die Kanaren. Für den seit einem Jahr amtierenden Papst ist es der erste EU‑Besuch außerhalb Italiens. Leo XIV., erster US‑Amerikaner im Papst-amt und langjähriger Seelsorger in Peru, spricht fließend Spanisch – eine Nähe, die ihm half, das vom Vatikan formulierte Ziel des Besuchs umzusetzen: Kultur...

  • 10.06.26
Glaube & Spiritualität

Stichwort: Magnifica Humanitas
Turm zu Babel – himmlische Stadt

Papst Leos erste Sozialenzyklika motiviert dazu, „Künstliche Intelligenz“ als Werkzeug zum Bau einer menschlicheren Welt zu nutzen. Eine Analyse des Sozialethikers Leopold Neuhold. Entweder errichtet die Menschheit „einen neuen Turm zu Babel oder sie erbaut die Stadt, in der Gott und die Menschheit gemeinsam wohnen.“ Der Mensch hat die Wahl, wie Papst Leo XIV. in seiner Enzyklika „Magnifica humanitas“ festhält. Die sogenannte Künstliche Intelligenz eröffnet nämlich dem Menschen großartige...

  • 02.06.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Humane Banken

Papst-Appell Papst Leo XIV. wünscht sich ein Finanzsystem, das die „Ethik der Solidarität“ pflegt. „Banken können die strukturelle Entwicklung einer Gesellschaft und auch ihre kulturelle Entwicklung stark beeinflussen“, sagte er am 16. Mai bei einer Audienz für VertreterInnen verschiedener italienischer Banken. „Die Konzentration von Kapital und die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte haben dem Finanzsystem erhebliche wirtschaftliche Ressourcen verschafft.“ Daraus ergebe sich nun die...

  • 02.06.26
Kirche hier und anderswo

Papst Leo XIV.
Erste Enzyklika

„Magnifica Humanitas. Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.“ Unter diesem Titel erscheint am Pfingstmontag, 25. Mai, die erste Enzyklika von Papst Leo. Unterzeichnet hat das Kirchenoberhaupt sein mit Spannung erwartetes erstes universales Lehrschreiben bereits am 15. Mai. Damit knüpft Leo XIV. auch „terminlich“ an die Tradition der großen päpstlichen Sozialenzykliken des 19. und 20. Jahrhunderts an. So hatte Leo XIII. das erste derartige Lehrschreiben am 15. Mai...

  • 20.05.26
Kirche hier und anderswo
Papst Leo XIV. bei einem Gottesdienst am 23. April im Stadion von Malabo, Äquatorialguinea.  | Foto: Romano Siciliani/KNA
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Interview
Der Löwe zeigt endlich Zähne

Papst Leo (auf Deutsch: Löwe) ist vor einem Jahr Papst Franziskus im Amt nachgefolgt. Unterschiede und Gemeinsamkeiten analysiert Andreas R. Batlogg im Gespräch. Das erste Jahr mit Papst Leo XIV. ist zunächst relativ ruhig verlaufen. In den letzten Wochen nahm es nach anmaßenden Wortmeldungen des US-amerikanischen Präsidenten und Vizepräsidenten, die den Papst theologisch belehren wollten, an Fahrt auf – Stichwort „gerechter Krieg“. Hat Papst Leo mit seiner deutlichen Abgrenzung die Feuertaufe...

  • 28.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
„Schluss mit Krieg!“

Papst Leo XIV. rief bei einer Gebetsvigil in Rom eindringlich zum weltweiten Einsatz gegen Krieg und Gewalt auf. Mit rund 10.000 Teilnehmenden betete Papst Leo am 11. April im Petersdom für den Frieden. Lesen Sie hier Auszüge aus seiner Ansprache: „Euer Gebet ist Ausdruck jenes Glaubens, der nach den Worten Jesu Berge versetzt (vgl. Mt 17,20). … Der Krieg trennt, die Hoffnung verbindet. Die Selbstherrlichkeit tritt nieder, die Liebe erhebt. Götzendienst macht blind, der lebendige Gott...

  • 15.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Er trägt das Kreuz, sie eine Fackel.

Flankiert von einem Fackelträger rechts und einer Fackelträgerin links, beging Papst Leo XIV. die Kreuzweg-Andacht am Karfreitag, dem 3. April 2026, vor dem Kolosseum in Rom. Nach der Karfreitagsliturgie um 17 Uhr im Petersdom trug er das Kreuz entlang der 14 Stationen selbst. Damit war zum ersten Mal seit 2022 wieder ein Papst bei dieser Andacht anwesend. Im Vorjahr hatte Papst Franziskus wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustandes auf eine Teilnahme verzichten müssen; am Ostermontag...

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Wohlstand verpflichtet

Papst in Monaco. Im Staat mit der höchsten Dichte an Millionären predigte Leo XIV. Solidarität. Luxusautos, Traumstrände und Spielcasinos: Das alles bietet Monaco Menschen mit viel Geld. An der französischen Riviera war – wenn auch nur für neun Stunden – nun auch der Papst. Nach seiner ersten Auslandsreise in die wirtschaftlich viel schwächeren Länder Türkei und Libanon Ende 2025 vermag der Papstbesuch vom 28. März im reichen Zwergstaat verwundern. Laut Vatikan gibt es dafür aber gute Gründe....

  • 01.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Papst und Präsident

Alexander Van der Bellen traf im Apostolischen Palast erstmals Papst Leo XIV., der seit zehn Monaten im Amt ist. Die Audienz dauerte länger als erwartet und verlief in spürbar freundschaftlicher Atmosphäre. Auf dem Tisch lagen große Themen: Migration, der Dialog zwischen den Religionen und die weltweiten Konflikte, bei denen beide eine stärkere Rolle der internationalen Gemeinschaft einfordern. Van der Bellen, selbst evangelisch, würdigt Leo XIV. als „Menschen des Friedens“, der Hoffnung und...

  • 18.03.26
Kirche hier und anderswo

Papst-Botschaft zum Weltmissionssonntag
Verschiedenheit als Reichtum

Papst Leo XIV. ruft die Christen zu Einigkeit als Vorbild für die ganze Menschheit auf. „In vielen Situationen erleben wir Konflikte, Polarisierungen, Missverständnisse und gegenseitiges Misstrauen“, heißt es in seiner Botschaft zum 100. Weltmissionssonntag. „Wenn dies auch in unseren Gemeinschaften geschieht, schwächt es ihr Zeugnis.“ Der Auftrag zur Verbreitung der christlichen Botschaft „beginnt im Herzen jedes Christen und erstreckt sich dann auf die ganze Menschheit“, betonte Leo. Die...

  • 28.01.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Das Ganze und seine Teilchen

Es misst 137 Zentimeter im Durchmesser und kommt aus dem Mosaikstudio des Vatikans. Gemäß der Tradition, die mit der Wahl jedes Papstes einhergeht, erhielt auch Leo XIV. am 14. Jänner sein eigenes Mosaik. In der Galerie der Papst-Medaillons in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern wird das in acht Monaten fertiggestellte Kunstwerk Platz finden – neben jenem Mosaik, das seinen Vorgänger Franzsikus zeigt. Dem aktuellen Papst gefälltʼs.

  • 22.01.26
Kirche hier und anderswo
Anders als bei vergangenen Treffen wurden beim Konsistorium am 7. und 8. Jänner die Kardinäle nicht nach Sprachen in Arbeitsgruppen eingeteilt. Die „Jüngeren“ saßen an neun Tischen. Die über 80-jährigen Kardinäle, im Ruhestand und ohne Papstwahlrecht, waren zusammen mit den Kurienkardinälen auf elf Tische aufgeteilt. Das nächste Treffen über kirchliche Reformfragen ist im Juni geplant.  | Foto: Vaticanmedia
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Weltkirche
Kein Stillstand

Erstes Konsistorium unter Leo XIV. Mit dem Papst berieten 245 Kardinäle über Zukunftsfragen in der Kirche. Es sei „eine wunderbare Zeit“ gewesen, in der die Kardinäle sich gegenseitig und die Persönlichkeit des Papstes kennenlernen konnten. Mit diesen Worten über das am 8. Jänner zu Ende gegangene Konsistorium wird Kardinal Jean-Paul Vesco zitiert. Der algerische Erzbischof hat an der außerordentlichen Kardinalsversammlung teilgenommen. 245 Kardinäle aus der ganzen Welt hatte der Papst...

  • 14.01.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Souveränität achten

Deutliche Worte zum Angriff auf Venezuela Nach der US-Militäraktion in Venezuela hat Papst Leo XIV. zur Achtung der Souveränität des Landes und zum Schutz der Bevölkerung aufgerufen. Das Wohl des „geliebten venezolanischen Volkes“ müsse Vorrang vor allen anderen Erwägungen haben, sagte Leo XIV. in einem Appell beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz, nachdem US-Präsident Donald Trump Venezuelas Hauptstadt Caracas militärisch angreifen und Präsident Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau Cilia Flores...

  • 07.01.26
Glaube & Spiritualität

Entwaffnender Friede

Die Weltfriedensbotschaft von Papst Leo XIV. zum Beginn des Jahres 2026 ruft zur „Entwaffnung der Herzen“ auf. Der Friede sei mit dir!“ Nach Papst Leo ist dies nicht nur ein Wunsch, sondern das Schaffen einer Veränderung in denen, die ihn annehmen. Diese Änderung der Denkrichtung auf den Frieden hin ist für ihn notwendig, um dem Frieden näher zu kommen. Ist diese Umkehr aber heute nicht illusorisch? Ist der Weg zu einem „unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“, wie ihn der Papst in seiner...

  • 07.01.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Gemeinsam für den Frieden

Sie bringen Kunde von der Geburt des Friedensfürsten und symbolisieren Solidarität unter den Völkern: Am ersten Tag im neuen Jahr besuchten Sternsinger auch den Papst. Die Gegenwart müsse so verändert werden, dass eine „Epoche des Friedens und der Freundschaft unter den Völkern“ beginnen könne, sagte Leo XIV. bei der hl. Messe am katholischen Weltfriedenstag (1. 1.). Die etwa zehntausend Menschen am Petersplatz lud er zum Gebet um Frieden ein – zwischen den Nationen mit ihrem „Blutvergießen in...

  • 07.01.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Im Stillen Gebet

Am Hafen von Beirut, wo am 4. August 2020 eine der größten nicht-atomaren Explosionen der Geschichte geschehen war, betete Papst Leo XIV. still. Er besuchte das dort entstandene Monument im Rahmen seiner ersten Auslandsreise, die ihn in die Türkei und den Libanon führte . Angehörige hatten Fotos von einigen der hunderten Getöteten mitgebracht. Sie baten den Papst unter Tränen, sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Die Hintergründe des Vorfalles sind bis heute nicht abschließend geklärt.

  • 03.12.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Auf Friedensmission

Erste Papstreise. Auf seiner sechstägigen Auslandsreise ruft Leo XIV. zu Frieden auf – in der Türkei, vor allem aber im Libanon. Der Friede sei mit euch!“ Mit diesen Worten richtete sich Leo XIV. unmittelbar nach seiner Wahl zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche am 8. Mai 2025 erstmals an die am Petersplatz wartende Menge. Der Friedensgruß des auferstandenen Christus solle die Herzen durchdringen, alle Menschen erreichen, alle Völker und die ganze Erde – das war der erste Wunsch des...

  • 03.12.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Live Dabei und Mittendrin

Der Papst sieht fern – so scheint es. Tatsächlich zeigt das Foto Leo XIV., der mitten in die „Zukunft der Kirche“ blickt. Am 21. November sprach der Pontifex per Video-Schaltung vor rund 16.000 Jugendlichen der National Youth Conference (NCYC) in einem Football-Stadion im amerikanischen Bundesstaat Indianapolis. „Künstliche Intelligenz kann keine wahre Weisheit bieten, sie kann nicht zwischen Richtig und Falsch entscheiden oder Schönheit bewundern“, so der gebürtige Chicagoer über die Grenzen...

  • 26.11.25
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