Musik
Der Rosenkranz- Rapper
- Der Wiener Musiker Philipp Michalitsch (r.) traf Papst Leo XIV. – dieser segnete ihn für seine Arbeit mit Jugendlichen.
- Foto: Vatican Media
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Den päpstlichen Segen für seinen „Rosenkranz-Rap“ hat Philipp Michalitsch bereits. Zusammen mit Bischof Hermann Glettler reiste der Wiener Künstler „Freeman Vienna“ Ende April in den Vatikan, um Papst Leo XIV. sein Projekt vorzustellen. „Mama Mary“ heißt das Lied, das er aufgenommen hat und mit dem er biblische Inhalte in einer Sprache weitergeben möchte, die Jugendliche anspricht.
„Jesus, der verspottet wurde“ und „Jesus, der mit Sündern gegessen hat“ – zwei Beispiele aus dem Rosenkranz, die Jugendliche gut mit ihrem Leben verbinden können. Übersetzt bedeute das: „Du musst nicht perfekt sein. Gott ist dein bester Bro, egal was“, erzählt Michalitsch im Kathpress-Interview. Dafür könne er persönlich ein Zeugnis abgeben. Auch er habe sich oft unverstanden gefühlt und Kirche mit Zwang verbunden. Nach vielen Irrwegen habe er eine „Watsche“ von Gott bekommen. Danach sei für ihn nichts mehr gleich gewesen. Das Beten des Rosenkranzes habe ihm aus der Krise geholfen. Und nun wolle er das Gebet weitergeben. Die Musik sei perfekt dafür geeignet.
Die Idee zum Rosenkranz-Rap stammt von dem damals 91-jährigen und mittlerweile verstorbenen Josef Pirmann, der über einen Artikel im Wiener „Sonntag“ auf Michalitsch aufmerksam wurde.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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