Weltkirche
Souveränität achten
- Das Mittagsgebet des Papstes am 4. Jänner stand im Zeichen der US-Attacke auf Venezuela. Leo XIV. zeigte sich besorgt.
- Foto: KNA
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Deutliche Worte zum Angriff auf Venezuela
Nach der US-Militäraktion in Venezuela hat Papst Leo XIV. zur Achtung der Souveränität des Landes und zum Schutz der Bevölkerung aufgerufen. Das Wohl des „geliebten venezolanischen Volkes“ müsse Vorrang vor allen anderen Erwägungen haben, sagte Leo XIV. in einem Appell beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz, nachdem US-Präsident Donald Trump Venezuelas Hauptstadt Caracas militärisch angreifen und Präsident Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau Cilia Flores gefangennehmen lassen hatte.
Die Gewalt müsse überwunden und Wege der Gerechtigkeit und des Friedens eingeschlagen werden, indem die Souveränität des Landes gewährleistet und die in der Verfassung verankerte Rechtsstaatlichkeit gesichert würden, forderte der Papst. Dabei gelte es, die Menschen- und Bürgerrechte jedes Einzelnen zu achten und gemeinsam an einer friedlichen Zukunft der Zusammenarbeit, der Stabilität und der Eintracht zu arbeiten. In diesem Zusammenhang warb der gebürtige US-Amerikaner um besondere Aufmerksamkeit für die Ärmsten, die unter der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Venezuela leiden.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.