Papst Leo XIV.
Erste Enzyklika
- Fertiggeschrieben. Papst Leos erste Enzyklika handelt von der Bewahrung menschlicher Würde im Zeitalter Künstlicher Intelligenz und fragt nach deren Auswirkungen.
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„Magnifica Humanitas. Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.“ Unter diesem Titel erscheint am Pfingstmontag, 25. Mai, die erste Enzyklika von Papst Leo. Unterzeichnet hat das Kirchenoberhaupt sein mit Spannung erwartetes erstes universales Lehrschreiben bereits am 15. Mai.
Damit knüpft Leo XIV. auch „terminlich“ an die Tradition der großen päpstlichen Sozialenzykliken des 19. und 20. Jahrhunderts an. So hatte Leo XIII. das erste derartige Lehrschreiben am 15. Mai 1891 veröffentlicht. Aus der Enzyklika Rerum Novarum entwickelte sich in der katholischen Kirche die „Soziallehre“, die zu einem wichtigen Zweig der neuzeitlichen Theologie wurde. 40 Jahre später, am 15. Mai 1931, unterzeichnete Papst Pius XI. die Enzyklika Quadragesimo anno. Weitere 30 Jahre später unterschrieb Johannes XXIII. seine Sozialenzyklika Mater et magistra ebenfalls an einem 15. Mai. Im Jahr 1961 machte er sich vor allem für Mitbestimmung in den Betrieben stark.
Bei der offiziellen Vorstellung seiner Enzyklika Magnifica Humanitas (auf Deutsch: Großartige Menschheit) am 25. Mai um 11.30 Uhr wird Papst Leo XIV. selbst sprechen. An der Präsentation in der vatikanischen Synoden-Aula werden außerdem Kurienvertreter sowie namhafte WissenschafterInnen teilnehmen.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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