Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

Programm zum Aussuchen. Lustig ging es in den Straßen von Valencia vier Tage lang zu.  | Foto: Katholische Jugend
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WJT Madrid 2011 | Teil 03
Valencia heißt dich herzlich willkommen

Donnerstag, 11. August 2011. Wehmütig, aber voll Vorfreude brechen die 106 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Katholischen Jugend Steiermark in Barcelona auf. Ziel ist Valencia, die Stadt, in der die Paella – das spanische Nationalgericht – erfunden wurde. Vier Tage finden hier die so genannten „Vorbereitungstage“ statt. Als Papst Johannes Paul II. die Weltjugendtage ins Leben rief, waren die Treffen spontan und unstrukturiert. Die Tage in den Diözesen waren eine Erfindung des Weltjugendtages...

  • 21.08.11
Eine Basilika als Baustelle. Sagrada Familia, die gewaltige Kirche in Barcelona, ist ein Augenschmaus, aber immer noch im Entstehen. | Foto:  Amschl, kk (2)
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WJT Madrid 2011 | Teil 02
Zwischenstopp Barcelona faszinierte die Steirer

Am 7. August 2011 startete um 11.30 Uhr die „Air Berlin“-Maschine von Wien-Schwechat Richtung Spanien. Mit an Bord die Teilnehmer/innen der zweiwöchigen Reisevariante zum Weltjugendtreffen der Katholischen Jugend Steiermark. Von Wien aus ging die Reise über Palma de Mallorca zur ersten Station, Barcelona. Schon vom Flugzeug aus war zu sehen, dass Spanien den jungen Steirern und Steirerinnen mit Sonnenschein aufwartete. Spanien lag den Jugendlichen zu Füßen. Bei sonnigen Temperaturen um 30 Grad...

  • 14.08.11

Christentum - Ein Reiseführer | Etappe 014
Den Glauben verantworten

Rechenschaft des Glaubens vor der Vernunft Gottesbeweise tragen dazu bei, dass zwischen Glaubenden und Nichtglaubenden ein fundierter Dialog geführt werden kann. Gottesbeweise geben dem Glaubenden nämlich Gründe an die Hand, mit denen er seine Überzeugung im Gespräch verständlich machen und sie als plausibel aufweisen kann. Gerade indem der Glaubende aufzeigt, dass es für seine Haltung nachvollziehbare, wenngleich nicht zwingende Gründe gibt, wird er seinem nichtglaubenden Dialogpartner...

  • 14.08.11

WJT Madrid 2011 | Teil 01
Junge Menschen auf einer Reise des Glaubens

Aufbruchsstimmung war spürbar, als sich am Samstag, dem 30. Juli, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Fahrt zum Weltjugendtag nach Madrid zum Sendungsgottesdienst mit Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari und Weihbischof Dr. Franz Lackner im Grazer Dom versammelten. Diözesanbischof Kapellari wies in seiner Predigt an die Jugendlichen auf ein Buch des Mystikers Thomas Merton hin, das den Titel trägt: No man is an island (Kein Mensch ist eine Insel). Diese Erfahrung, dass der Mensch nicht für...

  • 07.08.11

Christentum - Ein Reiseführer | Etappe 013
Ist es möglich, Gott zu beweisen?

Glaubensbeweise Gottesbeweise gehören in den Bereich der so genannten „natürlichen Theologie“. Diese bedenkt die im Menschen gegebene naturgegebene Offenheit für Gott. Da die natürliche Theologie sich ausschließlich auf Gründe der Vernunft stützt, auf die göttliche Offenbarung also noch nicht Bezug nimmt, gilt sie als Vorstufe der eigentlichen Theologie. In der katholischen Kirche wird dieser natürlichen Offenheit des Menschen für Gott und damit auch der natürlichen Theologie besondere...

  • 31.07.11

Beten mit Israel | Teil 05
Du bist doch unser Vater

Mutter und Vatersind jene Menschen, denen wir unser Leben verdanken und die uns prägen. Die Bibel schreibt Gott auch elterliche Rollen zu. Das Volk Israel beruft sich in seiner „Klage“ darauf. Jesu Gebetsbelehrung im „Vater unser“ hat seine Wurzeln im Alten Testament, das öfter Gott als „Vater“ bezeichnet (z. B. Dtn 32,6; Ps 103,13) oder ihm mütterliche Züge beilegt (Jes 49,15; 66,13). Im Beten zu ihm dürfen wir eintreten in eine ähnlich innige und tiefe Beziehung wie mit unseren Eltern....

  • 31.07.11

Beten mit Israel | Teil 04
In den Fußstapfen des Vaters

In unserer Reihe (Teil 1) haben wir Hanna als fromme Frau kennen gelernt. Ihre Hingabe und Einstellung zu Gott setzt sich fort in ihrem Kind Samuel, das sich ganz Gott schenkt und später, als Erwachsener, ein großer Beter und Fürsprecher für sein Volk wird (1 Sam 7–12). Ähnliches zeigt sich bei David (Folge 2 und 3), dessen Sohn Salomo ebenfalls betet und dabei der Richtung seines Vaters folgt. Der Anlass. Herausragend ist jenes sehr lange Gebet, das Salomo aus Anlass der Einweihung des von ihm...

  • 24.07.11

Christentum - Ein Reiseführer | Etappe 012
Eine Wissenschaft von Gott?

Die Theologie hat nach christlichem Verständnis die Aufgabe, die göttliche Offenbarung vor der menschlichen Vernunft zu verantworten. Diese Aufgabe muss deshalb geleistet werden, weil der Glaube den ganzen Menschen erfasst. Wer glaubt, spürt und weiß, dass dieser Glaube sämtliche Dimensionen seines Lebens berührt und seine Persönlichkeit nicht nur im Bereich der Gefühle, sondern auch von der Vernunft her herausfordert. Bei der Erfüllung ihrer Aufgabe hat die Theologie den Glauben der Kirche zum...

  • 17.07.11

Beten mit Israel | Teil 03
Dank am Ende des Lebens

David und seine Erfahrung von Gottes tragender KraftAm Ende seines Lebens singt David Gott ein Danklied. Er bekennt ihn als die tragende Kraft seines Lebens. Alte Menschen haben meist viel erlebt und können auf reiche, gefüllte Jahre zurückblicken. Sie haben einen weiteren Horizont als in der Jugend und wissen um Bewährtes. Aus der Fülle der Erfahrung können sie Wesentliches erkennen und so weise Orientierung geben. Mose hatte am Ende seines Lebens den Israeliten ein Lied für Gott hinterlassen...

  • 17.07.11

Beten mit Israel | Teil 02
Der Typ des Betenden

David – ein betender König Auch wenn die Psalmen ziemlich sicher nicht von König David aus dem 10. Jh. v. Chr. stammen, wird daran deutlich, dass David gleichsam als „Typ eines betenden Menschen“ angesehen wurde. Von seiner Haltung und von seinen Erfahrungen her erschließt sich auch ein Großteil der Psalmen. In dieser Reihe sollen die zwei ausführlichsten ihm zugeschriebenen Gebete vorgestellt werden. Heute: Davids Dankgebet (2 Samuel 7,18–29). Beschenkt. David hatte zu Beginn des Kapitels das...

  • 10.07.11

Beten mit Israel | Teil 01
Die Verwandlung im Beten

Hanna – eine tieffromme Mutter Elkana liebt seine Frau Hanna. Doch nicht so, dass er nicht, wegen deren Unfruchtbarkeit, noch eine zweite Frau, Peninna, hielte, die ihm Kinder gebiert und Hanna regelmäßig kränkt und zum Weinen bringt (1. Buch Samuel 1,1–8). Mit diesem Dreiecksverhältnis beginnt nicht nur ein biblisches Buch, sondern auch eine ergreifende Wende von Leid zum Jubel. Verwandelndes Beten (1 Sam 1,8–18) Vor lauter Bitterkeit kann Hanna nicht mehr essen (v7f). In ihrer Trauer und Not...

  • 03.07.11
Der auferstandene Jesus erscheint zwei Jüngern in Emmaus. Eine moderne Ikone. | Foto: Wollenek
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Christentum - Ein Reiseführer | Etappe 011
Hören auf das Wort

Biblische Offenbarung Mit dem Judentum geht es zudem davon aus, dass die Offenbarung in der Geschichte der Menschen greifbare Gestalt gewonnen hat. Unterschiedliche Meinungen vertreten beide Religionen hinsichtlich der Person Jesu. Während Jesus aus jüdischer Sicht allenfalls als Prophet anerkannt wird, sind Christen davon überzeugt, dass mit ihm Gott selbst seiner Welt nahegekommen ist. Diese Aussage ist spektakulär, denn mit ihr ist ausgesagt, dass die Distanz zwischen Gott und Mensch...

  • 03.07.11

Werde Religionslehrer/in | Serie 2011_Teil 2
Ich trau mir das Unterrichten heute zu

Wie Angelika Dachs-Wiesinger zu Religion als Unterrichtsfach gekommen ist? Es fällt ihr schwer, das zu erklären. Denn begonnen hat sie mit zwei Fächern, die ganz anders sind: Chemie und Französisch. Weit weg von dem, was die 40-jährige Mutter von vier Kindern momentan bewegt. Die gebürtige Oberösterreicherin lebt mit ihrem Mann schon fast 20 Jahre in Graz. Da sie für ihren Jüngsten keinen Betreuungsplatz fand, wollte sie das Fernstudium für Religionspädagogik beginnen, das in diesem Jahr nicht...

  • 26.06.11

Christentum - Ein Reiseführer | Etappe 010
Begegnung mit Gottes Wort

Offenbarung Ein bedeutender Sachverhalt, der bis dahin verborgen war, ist plötzlich sonnenklar. Man kennt und respektiert also „Offenbarung“ im öffentlichen und zwischenmenschlichen Bereich, reagiert jedoch mit Skepsis, wenn von göttlichen Offenbarungen die Rede ist. Diese Zurückhaltung besitzt ihre Wurzeln in der Aufklärung, einer geistesgeschichtlichen Epoche, die von den Möglichkeiten der menschlichen Vernunft fasziniert war. Die damals gewonnenen Einsichten in das Wirken von Naturgesetzen...

  • 19.06.11

Werde Religionslehrer/in | Serie 2011_Teil 1
Habe ein Leben gefunden, das (zu) mir passt

Ursprünglich wollte sie unbedingt Krankenschwester werden, weil „meine Mutter von diesem Beruf immer so geschwärmt hat“. Aber schon die erste Zeit auf der „Krankenschwesternschule“ machte ihr klar, dass das nicht „ihres“ ist. „Mit den Sterbenden konnte ich damals nicht wirklich umgehen.“ Und so suchte sie etwas Neues. Eva-Maria Wilhelm aus Puch bei Weiz hat sich für eine Lehre bei Hofer und bei einem Drogeriemarkt beworben und wurde beim günstigen Lebensmittelhändler sofort genommen. Bald...

  • 19.06.11

Zeit für Kirche - Mein Ehrenamt | Teil 13
Eine Gemeinschaft braucht einige, die mehr tun

„Augustinum-Stüberl“ oder einfach nur „Stüberl“. Wie’s auch immer heißt: Hauptsach’, es passt für die Burschen. Im Keller des Bischöflichen Seminars im Augustinum in Graz gibt es Räume, die von jungen Menschen für junge Menschen gestaltet wurden und in denen einige Freizeitmöglichkeiten von Spiel über Sport bis hin zum Ausschenken von Getränken sowie der Zubereitung von kleineren Speisen geschaffen wurden. Um neben den neuen (und in ihren Augen perfekten) Internatszimmern auch einen Treffpunkt...

  • 12.06.11

Christentum - Ein Reiseführer | Etappe 009
Wer glaubt woran?

Brauchen wir den Glauben? Die einen würden darauf verweisen, dass der Glaube ihnen und zahllosen anderen Menschen Halt gibt. Sie würden darauf hinweisen, dass Religionen das Zusammenleben der Menschen fördern, indem sie ethische Grundsätze aufstellen, begründen und vermitteln. Andere hingegen würden die gegenteilige Position einnehmen und behaupten, dass der Glaube etwas ganz Privates sei und eine Anschauung darstelle, welche die einen sich leisteten, während andere problemlos auf sie...

  • 05.06.11

Zeit für Kirche - Mein Ehrenamt | Teil 12
Beim Ministart dabei zu sein macht viel Spaß

Schnitzer kommen vor, das muss Martin Milajkovic schon zugeben und bei der Erinnerung daran ein bisschen grinsen. Wenn er nicht aufpasst, kann es passieren, dass er sich Wachs in die Haare tropft beim Gehen mit dem Leuchter. Er ist schon vier Jahre lang Ministrant und beherrscht es mittlerweile schon gut, den Leuchter schön gerade zu balancieren, einmal „hätte er aber fast den Pfarrer abgebrannt“. Auch bei der Händewaschung ist aufzupassen. Ja nicht zu viel Wasser, heißt dabei die Devise. Heute...

  • 05.06.11

Zeit für Kirche - Mein Ehrenamt | Teil 10
Wer auf die Ehre wartet, verliert die Freude

Das Wesentliche ist, dass das Herz dabei ist.“ Andrea Grangl, Hauptschullehrerin in Neumarkt, spricht eine einfache Wahrheit aus. Mit ihrer Kollegin Heidi Tritscher gestaltet sie in St. Lorenzen bei Scheifling die Jungscharstunden, beide sind im Pfarrgemeinderat aktiv und erleben dieses Engagement als große persönliche Bereicherung. „Warum tust du dir das an? Wenn ich am Freitag von der Schule nach Hause komme und weiß, dass ich für die Kinder noch etwas vorbereiten muss, frage ich mich das...

  • 22.05.11

Christentum - Ein Reiseführer | Etappe 008
Neue Zugänge zur Bibel entdecken

Moderne Methoden der Schriftauslegung Neben den traditionellen Auslegungsformen der Schrift hat sich mittlerweile eine Anzahl verschiedener Zugangsweisen der Bibelauslegung etabliert. Der evangelische Theologe Horst Klaus Berg gibt in seinem Standardwerk „Ein Wort wie Feuer“ (München 1991) einen gelungenen Überblick über Formen lebendiger Schriftauslegung: Die existenziale Auslegung sucht Grundfragen und Grunderfahrungen des menschlichen Lebens (Angst, Freude, Glück usw.) in den biblischen...

  • 22.05.11

Sakramente feiern | Teil 04
Taufe

Wasser des Lebens Die Sehnsucht nach Leben, die in mir erwacht ist, ruft nach Zuwendung und Liebe. Ich danke Dir, Gott des Lebens, Du Quelle, Du Tiefe, Weite und Kraft, der Du mich in Christus begleitest und im Geist in mir wohnst. Du erfüllst uns mit Zuwendung und Liebe. In den Menschen, die sich mir zuwenden, in Vater, Mutter, Paten und Freunden, erkenne ich Dich als Begleiter. Du lebst in mir wie eine Quelle, die Leben spendet und Wachstum, wie ein Funke, der Feuer entfacht, wie Licht, das...

  • 22.05.11

Sakramente feiern | Teil 03
Die Ehe

Liebe verleiht Flügel Seit ich dich sah, von deinem Blick getroffen wurde, hat sich die Welt verwandelt, oben und unten sehe ich neu, mich, dich und die Welt. Neues taucht auf aus Himmel und Meer. Aus eins wird zwei und drei im Geben und Nehmen, Ersehntes geschieht und mehr noch: Weniges wird Fülle und Segen, Farben, Räume bewegen sich im Kreistanz nach oben. Und gebaut wird am Haus, in dem viele wohnen. Gott der Liebe, der du selbst Liebe bist, und uns mit Liebe umgibst wie Glut und Feuer, du...

  • 15.05.11

Zeit für Kirche - Mein Ehrenamt | Teil 09
Kümmert’s euch, das war sein Auftrag

Mit dem „Andrä Foyer“, das es seit sechs Jahren gibt, wollen Engagierte aus der herkunftsmäßig bunt durchmischten Pfarre in der Grazer Innenstadt der Isolation von Migrantinnen entgegentreten. „Ich hab das aus der Schule schon gekannt, manchmal sitzen diese Frauen daheim und können selbst nach acht Jahren noch keine zwei Sätze Deutsch.“ Man kann Renate Marschnig in dieser Hinsicht nichts vormachen. Gemeinsam mit Elfi Wagner und Renate Pugneth gestaltet die frühere Hauptschullehrerin ein...

  • 15.05.11

Sakramente feiern | Teil 02
Die Firmung

Begeistert leben Ich werfe meine Sehnsucht aus … Hallo, Gott, ich bin voller Energie in alle Richtungen – cool und hot ist meine Stimmung manchmal grenzwertig high und deep – ich könnte alles und nichts spirit und body – weit offen und tief verschlossen werfe ich meine Gedanken aus tanzen meine Schritte einen Step Mut erfüllt mich … Du Geist des Lebens, von dem viele erfüllt wurden, der du Grenzen sprengst, der du Hartes sanft machst und Schwache mit Kraft füllst, Dunkel in Licht verwandelst,...

  • 08.05.11

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