Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

KI denkt nicht selbst. Sie hat keine Gefühle, keine Meinung und kein Bewusstsein. Sie ist ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug kann sie hilfreich sein, wenn man sie richtig einsetzt. | Foto: pexels / cottonbro studio
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Künstliche Intelligenz erklärt | Teil 1
Künstliche Intelligenz

Katrin Leinfellner erklärt, warum Künstliche Intelligenz (kurz KI) weder Wundermaschine noch Bedrohung ist – sondern Werkzeug. Welche Mythen zu Künstlicher Intelligenz begegnen dir am häufigsten? Katrin Leinfellner: Ich höre häufig, dass die KI „böse“ ist und die Weltherrschaft übernehmen wird. Hinter Künstlicher Intelligenz stehen immer Menschen und deren Interessen. Solange wir Menschen das Denken nicht verlernen und KI kontrollieren können und wollen(!), kann alles gut sein – die wachsende...

  • 08.06.26
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APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
60. Karl, welche Jesus-Worte sind dir besonders wichtig?

Oh, das ist schwierig. Denn die vier Evangelien, in denen ich seit meiner Gymnasialzeit gerne und oft lese, bestehen aus 3.779 Versen (informiert mich ChatGPT). Ein beträchtlicher Teil dieser Verse sind in direkter Rede überlieferte Jesus-Worte. Sehr viele davon haben mich im Lauf meines Lebens angesprochen, aufgeregt, irritiert, getröstet, inspiriert … Aus dieser Fülle zitiere ich nun einige, die mir besonders ans Herz gewachsen sind (ein einleitendes Wort erklärt jeweils, warum): Entlastung...

  • 08.06.26
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APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
59. Irene, welche Jesus-Worte sind dir besonders wichtig?

Es gibt Worte, die mir – im buchstäblichen Sinn – unter die Haut gegangen sind. In meiner Herkunftsfamilie gibt es einen Lieblingsspruch, der immer wieder auftaucht: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20) – Ob auf dem Elektrikerkasten meines Bruders Thomas geschrieben oder schön ausgedruckt in einem goldenen Rahmen im Vorhaus platziert oder eben als tätowierter mit Efeu bekränzter Schriftzug auf Französisch: „Et voici, je suis avec vous tous les jours jusqu’à...

  • 08.06.26
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APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
58. Welche Rolle spielt Jesus in den Religionen der Welt?

Keine Person der Weltgeschichte ist so bekannt wie Jesus von Nazaret. Kein Wunder, dass man sich auch in anderen Religionen Gedanken über ihn gemacht hat und macht. „Jesus, dem Sohn der Maria, gaben wir Wunderkraft und rüsteten ihn mit dem heiligen Geist aus!“ Diese und ähnliche Worte Allahs im Koran begründen die Hochachtung der Muslime für Jesus (arabisch Isa). Er ist für sie ein von Gott gesandter Prophet, der – geboren von der Jungfrau Maria – als treuer Diener Allahs gelebt hat. Nicht...

  • 08.06.26
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APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
57. War Jesus katholisch?

Wenn man „katholisch“ wie „evangelisch“ und „orthodox“ als Konfessionsbezeichnung versteht, muss man sagen: nein. Denn christliche Konfessionen gab es zur Zeit Jesu noch nicht. Anders ist das, wenn man von der ursprünglichen Bedeutung des Wortes „katholisch“ ausgeht: universal, offen für alle, aus der Fülle Gottes lebend. In diesem Sinn war Jesus ohne Zweifel „katholisch“. „Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen“, sagt das Johannesevangelium (1,16). Weniger feierlich ausgedrückt: Jesus hat...

  • 08.06.26
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APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
56. Ist Jesus ein „Gestaltwandler“?

Als sie hörten, er [Jesus] lebe und sei von ihr [Maria Magdalena] gesehen worden, glaubten sie es nicht. Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten.“ (Mk 16,11f.) – Wieso „sieht“ Jesus nach seinem Tod anders aus? Warum erscheint er in einer anderen Gestalt? Einmal spricht Maria von Magdala sogar mit Jesus, ohne ihn zu erkennen. Sie glaubt, es sei der Gärtner (vgl. Joh 20,15). Ein andermal geraten die Jünger in große Angst...

  • 08.06.26

APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
55. Was ist aus Jesu Familie geworden?

Von seinem öffentlichen Auftreten war die Familie Jesu nicht begeistert. Seine Angehörigen dachten, er sei verrückt geworden (vgl. Mk 3,21). Das Johannesevangelium betont sogar: „Auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.“ (Joh 7,5) – Von seinen Schwestern erfahren wir in der Bibel nichts. Maria, seine Mutter, taucht erst wieder unter dem Kreuz auf. Und was ist mit Josef? Spannend ist, dass Jesus seit seinem öffentlichen Auftreten nicht, wie im jüdischen Kontext üblich, als Sohn des Soundso...

  • 08.06.26
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APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
54. Welche Rolle spielte Paulus für die junge Jesusbewegung?

„Ich bin Jesus, der Nazoräer, den du verfolgst … Brich auf, denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden! (Apg 22,8.21) Paulus spielte eine große Rolle in der jungen Jesusbewegung. Die weitreichenden Folgen seines aufopfernden Tuns sind für die Urkirche von unschätzbarem Wert. Ohne Paulus gäbe es wohl kein Christentum im heutigen Sinne! – Aber warum? Als strenggläubiger Pharisäer (vgl. Apg 26,4f.), der in der jüdischen Diaspora aufgewachsen ist, will Paulus zunächst nichts von der...

  • 08.06.26

APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
53. Wie ist das mit dem Heiligen Geist?

Schon in den heiligen Schriften des Volkes Israel, wie sie zur Zeit Jesu in den Synagogen vorgelesen werden, ist oft vom „Geist“ Gottes die Rede (z. B. Lk 4,16–19). Das hebräische Wort dafür lautet rúach und bedeutet: Wind, Hauch, Atem, Lebenskraft, Energie. Gottes „Geist“ ist demnach eine dynamische, erfrischende, belebende Wirklichkeit. Interessant ist auch, dass rúach in der hebräischen Bibel meist weiblich ist. (Das gilt auch für das Aramäische, die Alltagssprache Jesu. Gottes Geist wird...

  • 08.06.26
Im Leben kann man sich zur Dankbarkeit entscheiden.  | Foto: oksix/AdobeStock
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Grenzen lassen sich gestalten

Gott sei Dank gibt es Grenzen 4/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Wir sind täglich mit Menschen zusammen. Daheim, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und überall dort, wo wir ehrenamtlich tätig sind. Wo Menschen sind, gibt es Ansprüche, Reibereien, Missverständnisse, Wohlwollen und...

  • 28.05.26
Gefährlich ist die „Mannosphäre“ – ein digitales 
Männermilieu – nicht nur wegen ihrer Rohheit, sondern vor allem wegen ihrer Verführungslogik.  | Foto: pexels
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Weltanschaungsarbeit heute | 27
Wut der Verunsicherten

Die „Mannosphäre“ und die „perfekte“ Männlichkeit. Frauen wollen von Männern geführt werden.“ Was wie ein Echo aus vergangenen Zeiten klingt, gehört zum Klang digitaler Gegenwart. Eine Rhetorik von Dominanz und Selbstüberhöhung. Das Destillat eines Männerideals aus Selbstoptimierung und Frauenhass. Ein Leitbild der „Mannosphäre“. Die „Mannosphäre“ bezeichnet eine digitale Strömung, die von subtiler Frauenfeindlichkeit bis hin zu offener Radikalisierung reicht. Verbindungen zu rechtsextremen und...

  • 28.05.26
Pfarrgruppen – das Fundament der kfb. V. l.: Angelika Schuster und Jacqueline Scherübel aus St. Martin im Sulmtal.  | Foto: privat
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75 Jahre kfb - Teil 7
Stimmen aus den Pfarren

Neue Ideen und junge Aufbrüche in der kfb Steiermark. Den Weg zurück gefunden Seit März 2026 bin ich bei der kfb und auch bei meiner Ortsgruppe. Unser Pfarrer hat mich in einem Gespräch gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die Leitung der Gruppe zu übernehmen. Da mir Frauenthemen immer schon sehr am Herzen lagen, habe ich sehr spontan zugesagt. Ich bin derzeit in Karenz und habe es schön gefunden, dass er mir diese Tätigkeit zutraut und eine neue Aufgabe auf mich wartet, an der ich wachsen...

  • 27.05.26

GEIST_REICH
Liebevoll mit mir

Gott sei Dank gibt es Grenzen 3/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Das Herz gilt als Symbol für Liebe, Empathie, Fürsorge, Wärme. Ein Herzensmensch ist ein Mensch, der positive Gefühle für sich und andere im Herzen trägt und freigebig verschenkt. Gott wird als barmherzig bezeichnet, ein Gott,...

  • 21.05.26

Meine Pfarrbibliothek
Pfarrbibliothek: Johanna Umgeher aus Frankenfels

Johanna Umgeher, Frankenfels, berichtet: Da ich bei der Neueröffnung 2008 in der Schule als Lehrerin tätig war, ist mir die Leitung der Gemeinde-Schul- und Pfarr-Bibliothek Frankenfels „zugefallen“. Mittlerweile bin ich froh darüber, da der Kontakt zur Schule und natürlich auch zur Pfarre einfacher ist. Unser Team besteht aus 13 Frauen und 2 Männern, die sich in unterschiedlichen Bereichen engagieren. Unsere Herausforderungen bestehen vor allem darin, die Kinder und Jugendlichen zum Lesen zu...

  • 20.05.26

75 Jahre kfb - Teil 6
Stimmen aus der Gegenwart

Die kfb Steiermark unterwegs im 21. Jahrhundert. Zu Beginn möchte ich einen herzlichen Dank aussprechen an Professorin Michaela Sohn-Kronthaler für die eindrucksvolle historische Aufarbeitung der kfb Steiermark im Rahmen dieser SONNTAGSBLATT-Serie. Verena Hohenadler danke ich für die bewegenden Erinnerungen an ihre Mutter Rosa Illek, eine kfb-Frau der ersten Stunde. Unser großes Fest „bewegt.beherzt.unterwegs. 75 Jahre kfb Steiermark“ am 28. Juni in Mariazell rückt näher. Als kfb-Frau sind mir...

  • 20.05.26

GEIST_REICH
Genieß deine Pause

Gott sei Dank gibt es Grenzen 2/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Jesus selbst suchte einsame, stille Orte auf, um im Gebet wieder Kraft für seine fordernde Arbeit zu schöpfen. Von allen Seiten in Anspruch genommen, musste er sich abgrenzen. Es gibt aber auch die Wahrnehmung seiner...

  • 13.05.26
Bei der 50-Jahr-Feier der kfb Steiermark im Herbst 2001 am Grazer Freiheitsplatz mit Bischof Egon Kapellari (Bild Mitte).  | Foto: Archiv
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75 Jahre kfb - Teil 5
Brückenbauerinnen

Die kfb Steiermark auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert In der Entwicklung der Katholischen Frauenbewegung (kfb) der Diözese Graz-Seckau nahm Ilse Karch, Diözesanleiterin von 1985 bis 1993 und Nachfolgerin von Rosa Illek, eine wichtige Weichenstellung vor. Sie selbst verstand sich als „Brückenbauerin“ in einer Zeit der Umstrukturierung. Innerhalb des Leitungsteams wurde die Verantwortung stärker aufgeteilt, Gleiches galt ebenso für die Dekanats- und Pfarrebene. Das Leitbild der „Helferin“ wandelte...

  • 12.05.26
Die Beichtwanderung mit dem Maskottchen „Zicki“ ist ein fester Bestandteil in der religiösen Begleitung der Volksschulkinder, die in der Feier der Erstkommunion ihren Höhepunkt findet. | Foto: Faustmann
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SR vorgestellt: SR Oberers Feistritztal
Joglland trifft Almenland

Der Seelsorgeraum Oberes Feistritztal ist von Wäldern, Wiesen und dem Feistritzfluss geprägt. Wachsend und fließend vollziehen sich auch kirchliche Entwicklungen. Ihr Seelsorgeraum aus der Luft betrachtet; Was sticht sofort ins Auge? Pfarrer Martin Waltersdorfer, SL: Ich bin zwar noch nicht über das Obere Feistritztal geflogen, aber bei einem Flug im Mai würde sich dem Auge wohl ein Fleckerlteppich mit den unterschiedlichsten Grüntönen bieten. Es ist von einem hohen Waldanteil, unterbrochen von...

  • 11.05.26
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GEIST_REICH
Friede deinen Grenzen

Gott sei Dank gibt es Grenzen 1/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Angesichts der vielen politischen und persönlichen Grenzüberschreitungen, von denen die Nachrichten täglich berichten, geben klare Grenzen Halt. Wer Grenzen unaufgefordert überschreitet, verletzt auf verschiedenen Ebenen:...

  • 06.05.26
Rosa Illek bei der 60-Jahr-Feier der kfb Steiermark 2011 auf Schloss Seggau.  | Foto: Neuhold
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75 Jahre kfb - Teil 4
Wenn ich an meine Mutter denke ...

bewegt.beherzt.unterwegs - Teil 4 Eine kfb-Frau der ersten Stunde war Rosa Illek. Ihre Tochter Verena Hohenadler erinnert sich. Zm Muttertag: Persönliche Erinnerungen einer Tochter an ihre Mutter – Rosa Illek (1927–2014) war eine prägende Persönlichkeit der Katholischen Frauenbewegung. Wenn ich an meine Mutter denke, die leider schon vor zwölf Jahren verstorben, aber in vielen Gedanken und Bildern unserer Familie noch immer sehr lebendig ist, fallen mir zwei Dinge ein: ihr Einsatz für die...

  • 06.05.26
Das hauptamtliche Team des SR Graz-Südwest hält den Rahmen, die Ehrenamtlichen helfen dabei, das Bild zu gestalten. Im Pastoralplan hat man sich folgende Schwerpunkte gesetzt: Diakonie, Liturgie, Innovation, Jugend, Zugezogene, Kommunikation und Ehrenamtsentwicklung. | Foto: Ausflug Skulpturenpark/Fritzl
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Seelsorgeräume vorgestellt: SR Graz-Südwest
Achtsam Kirche sein

Der Seelsorgeraum Graz-Südwest beherbergt und lebt Vielfalt. Ihren SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Pfarrer Friedrich Weingartmann, SR-Leiter: Der Seelsorgeraum Graz-Südwest zeichnet sich durch geographische, strukturelle und historische Vielfalt aus. Er reicht vom Grazer Flughafen bis zur bewaldeten Hügelkette im Westen von Graz mit der Florianikirche, dem Schloss St. Martin, der Bergkirche St. Johann und Paul und der Allerheiligenkirche. Die sehr bunte...

  • 05.05.26

VOLL VERTRAUEN
Sehnsucht nach mehr

Von Jesus leben lernen 4/4 Jesus hat durch das Beispiel seines Lebens gezeigt, wie menschliche Lebensführung gelingen kann. Clemens Sedmak wirft einen tieferen Blick auf das Leben Jesu als „Lebensschule“. Sehnsucht ist eine wichtige Kraftquelle. Sehnsucht nach Frieden in der Ukraine, Sehnsucht nach Geborgenheit, Sehnsucht nach selbstverständlicher Vertrautheit und Akzeptanz in einer Freundschaft. Sehnsucht kommt in verschiedenen Formen vor, nicht alle sind gesund. Nostalgie als trügerischer...

  • 29.04.26
Lächeln und Lachen machen schön, ist Meinrad Föger, Fachberater für Weltanschauungsfragen der Erzdiözese Salzburg, überzeugt. Bei Fragen wenden Sie sich an das Referat bzw. die Fachstelle für Weltanschauungsfragen in Ihrer Diözese: weltanschauungsfragen.at | Foto: pixabay
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Weltanschaungsarbeit heute | 26
Schönheit

Ein zentraler Aspekt von Selbstoptimierung und der Inszenierung auf Social-Media-Plattformen. Attraktiv und erfolgreich, wer will das nicht sein? Oder etwas volkstümlicher ausgedrückt: Reiche und Schöne prägen die Öffentlichkeit, die Medien und die Kultur, und das Mantra von Effizienzsteigerung und Verbesserung ist allgegenwärtig. Im vergangenen Jahrhundert schrieb der Philosoph Martin Buber den Satz „Erfolg ist keiner der Namen Gottes“. Allerdings ist auch Erfolglosigkeit oder Misserfolg nicht...

  • 29.04.26
Herr Ulrich Mauterer ist der Bibliothekar des Stifts Herzogenburg. | Foto: Patricia Harant-Schagerl
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Mein Lieblingsbuch - Bücherschätze der Stifte
Ein Buch für Chorherren, eines für den Adel

Herr Ulrich Mauterer ist Bibliothekar im Stift Herzogenburg – und damit Hüter eines über 900 Jahre gewachsenen Schatzes. Als „Lieblingsbuch“ hat er gleich zwei Werke ausgesucht: ein im Stift 1759 geschriebenes Gebetbuch sowie ein 1754 entstandenes Buch aus dem Schloss Walpersdorf. Die Schrift des Gebetbuches ist erstaunlich groß. Der überraschende Grund dafür: Das Buch lag im Chorgestühl auf und wurde von meist sechs Ordensmännern gleichzeitig benutzt. Einige saßen in der ersten Reihe, die...

  • 28.04.26

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