Gedanken zum 2. Sonntag nach Weihnachten
Ein Licht für jeden Menschen!

Ein Licht des Friedens
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Die Weihnachtszeit ist geprägt durch das gemeinsame Feiern so vieler. Ob gläubig oder nicht, viele begehen Weihnachten. Man könnte sagen: „Was haben Nicht-Glaubende mit einem christlichen Fest zu tun? Sie haben ja keine Ahnung!“

Doch im Evangelium steht: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet …“ Licht macht keinen Unterschied, es sucht sich nicht aus, worauf es seine Strahlen wirft, es leuchtet einfach. Und das wahre Licht hat eine unglaubliche Anziehungskraft. Ob man das Fest nun in seiner Tiefe versteht oder nicht, man nähert sich dem Licht, wenn man Frieden und Liebe verbreitet.

Danylo schreibt: In den letzten Wochen durfte ich Zeuge so eines kleinen Licht-Wunders sein. Mitten in der Altstadt von Jerusalem befindet sich ein kleiner Ort, wo Kinder und Jugendliche christlicher, muslimischer und jüdischer Herkunft in Frieden, Freude und gegenseitiger Wertschätzung gemeinsam musizieren.

Im „Magnificat Institute of Music“ der Franziskaner arbeiten, singen und lernen die Kinder, Jugendlichen und Lehrer gemeinsam. Es entstehen Freundschaften, die bis in die Familien hineinreichen. Mit ihren Konzerten bringen sie das Licht dieses Friedens und es wird an viele weitergegeben in einer Welt, die so oft von Hass und Verdächtigungen geprägt ist.

Ja, das Thema Licht und Dunkel passt unglaublich gut in die Winterzeit, wenn die Tage kurz und die Nächte lang sind. Es ist kein Zufall, dass wir genau in dieser Zeit die Geburt Jesu feiern. Er, das Licht, das alle Menschen erleuchtet, kommt in die Welt mit seinem Frieden, seiner Freude. Es offenbart sich die Liebe Gottes zu den Menschen im kleinen Kind.

Markus Muth sagt dazu: Wenn ich Urlaub mache, bin ich oft an Orten mit wenig Lichtverschmutzung. Oft gehe ich dann vor dem Schlafen­gehen vors Haus, lege mich auf den Boden und schaue in den Sternenhimmel. Es ist faszinierend: die vielen hellen Punkte, die Milchstraße. Und je dunkler es ist, desto deutlicher werden die Lichtpunkte. Unserer Welt fehlt es im Moment nicht an Dunkelheiten wie Einsamkeit, Zerwürfnisse, Hass, Gewalt, Krankheit, Verzweiflung usw.

Lassen wir Christen es im neuen Jahr nicht an Lichtpunkten fehlen: Gemeinschaft, gegenseitige Aufmerksamkeit, Verständnis, Wertschätzung, Frieden und Ermutigung.

Leuchten wir einfach alle an – ohne Unterschied, so wie Jesus das gemacht hat, auch wenn gilt:
„Das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.“

Evangelium und Kommentar als PDF
Ein Licht des Friedens
Subdiakon Danylo Kolasa (byzantinischer Ritus)
Autor:

Markus Muth aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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