Haben Sie es gewusst?
Sparefroh und Sparsamkeitstag

Ab 1956 wurde der Sparefroh als Maskottchen nach Österreich "importiert". Wenig später entstand die beliebte „Biegefigur“, die noch heute in vielen Familien zu finden ist
  • Ab 1956 wurde der Sparefroh als Maskottchen nach Österreich "importiert". Wenig später entstand die beliebte „Biegefigur“, die noch heute in vielen Familien zu finden ist
  • Foto: sparkasse
  • hochgeladen von Wolfgang Linhart

Viele Menschen kennen ihn noch aus der Kindheit: den Weltspartag. Was früher eine lebendige Tradition war, wird auch heute noch von Erste Bank und den Sparkassen hochgehalten und oft sogar - so wie heuer wegen der Corona-Pandemie - sogaer zu zwei Weltsparwochen erweitert.

Der Weltspartag findet seit dem Jahr 1925 jedes Jahr offiziell am 31. Oktober statt. Sinn und Zweck seiner Gründung war es, den Menschen und insbesondere den Kindern das Sparen schmackhaft zu machen und den Wert des Sparens auf der ganzen Welt zu verbreiten. – Lediglich in den USA, wo er mit Halloween zusammenfällt, konnte er sich nicht durchsetzen. Seither ist der Weltspartag (eigentlich „Weltsparsamkeitstag“ („World Thrift Day“)) ein fester Jahrestag in den Kalendern der Sparkassen und zunehmend auch der anderen Geldinstitute.
Seinen Höhepunkt erlebte er in der Zeit zwischen 1955 und 1970. In Österreich gibt es sogar das Sparefroh-Magazin für Jugendliche, das damals eine Auflage von bis zu 400.000 Exemplaren erreichte, und heute auch im Internet zu finden ist: Siehe www.sparkasse.at/sparefroh/medien/sparefroh-magazin. Dazu kam die symbolträchtige Figur des „Sparefroh“ – ursprünglich von einem Stuttgarter Grafiker erfunden, dann von der Salzburger Sparkasse „adoptiert“ und 1956 als Maskottchen nach Österreich gebracht. Wenig später entstand die beliebte „Biegefigur“, die noch heute in vielen Familien zu finden ist. Ab 1990 verliert der Weltspartag an Bedeutung, und damit auch die Popularität des Sparefroh, aber 2006 kommt sein Comeback.
2016 feierte Sparefroh seinen 60. Geburtstag – etwas runderneuert, aber so frisch wie eh und je. Mittlerweile hat Sparefroh sogar eine eigene Fernsehstation: Im Sparefroh TV auf www.sparefroh.at erfahren die jungen Seher viel Interessantes rund ums Geld.

Autor:

Wolfgang Linhart aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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