Zeit für meinen Glauben

Beiträge zum Thema Zeit für meinen Glauben

Glaube & Spiritualität
Julia Hidrio: "Ich habe gelernt, die Dinge als Geschenk anzunehmen. So wie es ist, ist es gut. Gott will nur das Gute für mich."
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Zeit für meinen Glauben
Verliebt in Taizé

Auf einer Reise nach Taizé lernt Julia Hidrio den Franzosen Pascual kennen und verliebt sich. Nur: Pascual ist Priesterseminarist. Es beginnt eine schwere Zeit, in der Pascual prüft, ob er Julia heiraten oder Priester werden soll. Eigentlich“, sagt Julia Hidrio und lacht, „bin ich ein kontemplativer Mensch.“ Mit drei kleinen Kindern, fünf, drei und zwei Jahre alt, kommt Kontemplation, das stille, betrachtende Gebet, derzeit in ihrem Leben aber definitiv zu kurz. Dafür schickt die 36-Jährige...

  • 26.11.20
Glaube & Spiritualität
Schwester Adelma Leitner: „Ich hatte diesen Wunsch und habe nicht gefragt, wie und wohin der Weg mich führen wird. Der Weg entsteht Schritt für Schritt beim Gehen.“
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Zeit für meinen Glauben
Meine Wahl würde keine andere sein

Schwester Adelma Leitner blickt auf sechzig Jahre Ordensleben zurück. Die Entscheidung, ins Kloster zu gehen, würde sie heute wieder genauso treffen. Vor 60 Jahren hat Schwester Adelma Leitner ihre Profess im Orden der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul abgelegt, und es wirkt, als hätte sie in den vergangenen sechs Jahrzehnten kein bisschen an Begeisterung für das Ordensleben verloren. Im Gegenteil: „Ich freue mich heute noch genauso über meine Berufung wie damals und bin...

  • 12.11.20
Glaube & Spiritualität
Anna Becker: „Wie das Wasser sich mit dem Wein verbindet, so verbinden wir uns mit Christus.“
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Zeit für meinen Glauben
Aha-Erlebnisse im Atrium

Anna Becker ist Mitarbeiterin bei der „Katechese des Guten Hirten“. Ihr Glaube hat sich dadurch vertieft. Wie so vieles in diesem Jahr findet auch die „Katechese des Guten Hirten“ – das, wofür Anna Beckers Herz schlägt - unter erschwerten Bedingungen statt. Einmal wöchentlich treffen sich bei der Katechese, die auch ‚Atrium‘ heißt, Kinder zwischen drei und zwölf Jahren in verschiedenen Altersgruppen. Zumindest dann, wenn es keine weltweite Pandemie gibt. In Zeiten von Corona läuft alles...

  • 29.10.20
Bewusst leben & Alltag
Carolin Anett Lüdeke: "Es ist mir ein großes Anliegen, dass man Pornographie und ihr Suchtpotential als Problem wahrnimmt."
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Zeit für meinen Glauben
In mir war eine Riesenleere

Nach jahrelangem Pornokonsum hat Carolin Anett Lüdeke entdeckt, wie Gott Sexualität sieht. Carolin Anett Lüdeke ist erst elf Jahre alt, als sie das erste Mal mit Pornographie in Kontakt kommt. Wenige Monate später schaut die Jugendliche jeden Tag mindestens einmal am Tag einen Porno. „Ich war abhängig“, sagt die 26-Jährige rückblickend. „Als mich mein Papa einmal beim Schauen erwischt und für ein paar Wochen den Laptop weggenommen hat, hatte ich richtige Suchterscheinungen und habe...

  • 19.10.20
Glaube & Spiritualität
Schwester Maria Schütz, Ordensfrau in der Kongregation der Helferinnen: „Ordensleben bedeutet für mich, gemeinsam mit meinen Schwestern auf der Suche nach Gott zu sein.“
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Zeit für meinen Glauben
Das musste ich erst einmal verdauen

Vor 40 Jahren hat es bei Schwester Maria Schütz ‚Klick gemacht‘. Die Erkenntnis, dass Gott sie zuerst geliebt hat, und sie es ist, die auf diese Liebe antworten kann, hat alles umgedreht. Ganz viel Behutsamkeit und Sensibilität – die braucht es, wenn Schwester Maria Schütz mit jungen Migrantinnen über deren Lebensgeschichte spricht. Die 65-Jährige betreut im Lerncafé der Caritas geflüchtete Mädchen und erfährt dabei mitunter auch Details über die Flucht aus ihren Heimatländern. „Ich...

  • 06.10.20
Glaube & Spiritualität
 Jana Roschitz: „Denen, die nicht so viel damit anfangen können, erklär ich es.“

Zeit für meinen Glauben
Willst du mich als Schwester haben?

Im Corona-Lockdown entscheidet sich Jana Roschitz dazu, in eine Ordensgemeinschaft einzutreten. Dem Entschluss geht ein langer, innerer Prozess voraus. Ob sie sich vorstellen könne, einmal Ordensfrau zu werden? „Warum eigentlich nicht?“, antwortet Jana Roschitz, als ihr eine Klassenkollegin diese Frage vor einigen Jahren stellt. „Es war eine Antwort aus dem Bauch heraus“, erzählt Jana rückblickend und lacht. Weder sie noch ihr Mitschüler können damals wissen, dass Jana mit 25 Jahren...

  • 30.09.20
Glaube & Spiritualität
Michaela Schlor: "Ich habe in meinem Leben nur Gutes erfahren und kann mich über nichts beschweren."
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Zeit für meinen Glauben
"Hol dir Kraft von oben!"

Auch Michaela Schlor erlebt Mühen und Belastungen. Den Blick auf ihr Leben bestimmt aber die Dankbarkeit. Bei unserer Hochzeit damals in der Kirche“, sagt Michaela Schlor, „habe ich mir gedacht: Das hält für immer.“ So wie es aussieht, könnte Michaela recht behalten. Die 66-Jährige ist seit 47 Jahren verheiratet. Und das sehr glücklich. „Der Herrgott hat uns immer begleitet“, sagt Michaela. Die Niederösterreicherin fühlt sich nicht nur durch ihre Ehe beschenkt. Segen, ist sie überzeugt,...

  • 23.09.20
Glaube & Spiritualität
Friedrich Oettingen: „Ich musste mich erst mal dran gewöhnen, mit der Kamera durch die Stadt zu gehen und in dieses Ding hinein zu quatschen.“
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Zeit für meinen Glauben
„Wiener Zeugnisse“

Friedrich Oettingen gibt in seinen Youtube-Videos Einblicke in das Leben eines „stinknormalen Kerls, der mit all seinem Scheitern und Siegen an Jesus glaubt“. Die Zuseher der „Wiener Zeugnisse“ wissen es jetzt: Friedrich Oettingen putzt sich seine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und kocht seinen Morgenkaffee in einer kleinen roten Espressokanne. In die Heilige Schrift wirft er in der Früh keinen Blick, auch Zeit fürs Gebet nimmt er sich nicht. So jedenfalls sieht die morgendliche...

  • 21.09.20
Glaube & Spiritualität
Ewald Riedelmayer: „Ich versuche, den Alltag und mein christliches Leben nicht zu trennen. Mein Ziel ist es nicht, alles richtig zu machen, sondern so zu leben, dass ich nach meinem Glauben gefragt werde.“
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Zeit für meinen Glauben
Ich will kein Sonntagschrist sein

Ewald Riedelmayer will sein Christsein auch im Alltag so leben, dass andere ihn nach seinem Glauben fragen. Als junger Mann steht Ewald Riedelmayer vor der Entscheidung: Bleibe ich katholisch oder trete ich aus der Kirche aus? Nicht weil er mit Gott und Glauben nichts anfangen kann, sondern – im Gegenteil – weil er fest entschlossen ist, ein christliches Leben zu führen, stellt sich der damals 25-Jährige diese Frage. „Ich bin im Waldviertel in einer traditionell katholischen Familie...

  • 15.09.20
Glaube & Spiritualität
Florian Riss: „Anderen vom eigenen Glauben zu erzählen, ohne aufdringlich zu sein – das ist etwas, was für mich zum Christsein dazugehört.“
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Zeit für meinen Glauben
Barhocker und Kirchgänger

Im „Corona-Sommer“ ist Florian Riss viel am Donaukanal unterwegs, spricht über seinen Glauben und vertraut auf das Wirken Gottes. Florian Riss ist ein kommunikativer Typ. Mit anderen ins Gespräch kommen, ist für ihn leicht – oder, wie der 29-Jährige es ausdrückt: „Leute anquatschen, das ist für mich kein Problem.“ Offenheit, die braucht der gebürtige Oberösterreicher auch bei seinen Jobs. Florian arbeitet als selbständiger Personenbetreuer und als „Mädchen für alles“ in zwei...

  • 15.09.20
Glaube & Spiritualität
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Zeit für meinen Glauben
Talente heben wie einen Schatz

Als Coach hilft Hélène Cuenod anderen zu entdecken, was in ihnen steckt. Als Initiatorin der Gebetsinitiative ‚Pray for Austria‘ will sie Gott konkret in die Politik Österreichs einbinden. Hélène Cuenod hat es oft erlebt: Es macht einen immensen Unterschied, ob ein Mensch weiß, was in ihm steckt – oder eben nicht. „Viele Menschen sind sich ihrer eigenen Ressourcen und Talente nicht bewusst. Entdecken sie diese, beginnen sie sich zu entfalten und persönlich und beruflich weiter zu wachsen.“...

  • 21.08.20
Menschen & Meinungen
Diakon Siegfried Bamer: „Ich kenne auch das Gefühl der Verliebtheit. Aber ich habe gemerkt, dass es mich in Richtung Priesteramt zieht. Ich habe mich also bewusst für den Zölibat entschieden."
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Zeit für meinen Glauben
„In dieser Lebensform fühle ich mich wohl"

Siegfried Bamer wollte schon als Kind Priester werden. Nun steht er kurz vor der Weihe. Es war einmal ein kleiner Bub, der zog den Pfarrer am Messgewand, schaute zu ihm auf und sagte: „Das, was du machst, möcht‘ ich auch machen.“ Der Bub ist mittlerweile 35 Jahre alt und steht nun tatsächlich kurz davor, in die priesterlichen Fußstapfen seines damaligen Heimatpfarrers zu treten. Im Oktober wird Siegfried Bamer zum Priester geweiht. Dass sich die Begebenheit in seiner frühen Kindheit so...

  • 18.08.20
Glaube & Spiritualität
Thomas Wallisch sind neben den klassischen Aufgaben als Diakon wie der Pfarrcaritas, der Leitung von Begräbnissen, predigen, taufen, die Themen Partnerschaft und Familie sowie die Seelsorge für wiederverheiratete Geschiedene ein großes Anliegen.
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Zeit für meinen Glauben
„Das Joch könnte schon leichter sein“

Thomas Wallisch betet für seine Mitarbeiter, steht seiner Frau im Kampf gegen ihre Krebserkrankung bei und begleitet als Diakon Paare in unterschiedlichen Lebenslagen. Nein, Thomas Wallisch jammert nicht. Aber er gibt zu: „Wenn das Joch etwas leichter wäre, wäre das nicht schlecht.“ Seit fünfzehn Jahren kämpft seine Frau gegen den Krebs. Dreimal haben sie unterschiedliche Krebs­erkrankungen heimgesucht. Das Familienleben wurde und wird durch die Krankheit geprägt – die jüngste Tochter...

  • 11.08.20
Glaube & Spiritualität
Hannes Grabner: „In der Pfarre St. Elisabeth bin ich picken geblieben, weil Glaube für mich auf einmal lebendig war.“
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Zeit für meinen Glauben
„Sei verrückt, geh‘ ins Priesterseminar“

Dass Hannes Grabner vor drei Jahren zum Priester geweiht wurde, hat unter anderem mit Gregorianik-Pop und einer Begegnung auf dem Weg zur Bundesheergrundausbildung zu tun. Ich glaub nicht mehr dran, also werde ich aus der Kirche austreten“, denkt Hannes Grabner mit knapp achtzehn Jahren. Die negativen Erfahrungen mit dem Glauben, der Kirche und ihren Vertretern sitzen tief: In der Pfarre vor Ort, „in der mich meine Eltern versucht haben unterzubringen“, fühlt Hannes sich als „typisches...

  • 29.07.20
Glaube & Spiritualität
„Ich hatte vorher nie Freunde, mit denen ich meinen Glauben teilen konnte. Aber ich brauche andere junge Leute, die auch an Gott glauben. Ganz alleine schaffe ich das nicht.“
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Zeit für meinen Glauben
„Allein schaffe ich es nicht“

Ronald Vellukunnel ist wie seine Eltern syro-malabarischer Christ. Seine indische Herkunft prägt seine Art zu glauben. Als Jugendlicher interessiert ihn der Glaube nur noch wenig, vor Kurzem hat er sich aber entschieden, neu in seine Gottesbeziehung zu investieren. In der Schule von Montag bis Freitag – für den Volksschüler Ronald Vellukunnel ist das mehr als genug. Dass er auch noch sonntags Religionsunterricht hat, eine Stunde vor der Heiligen Messe in der indischen Gemeinde, gefällt dem...

  • 28.07.20
Glaube & Spiritualität
Pater Manuel Sandesh OFM „Ich bin zuerst einmal Franziskaner“, sagt der rappende Ordensmann und ergänzt: „Nein, eigentlich bin ich davor ein Mensch. Kein Engel, sondern ein Mensch mit beiden Beinen auf dem Boden.“
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Zeit für meinen Glauben
„Hinter meiner Musik steckt eine Botschaft“

Rap, Volkstümliches, Klassisches: Der Franziskanermönch Pater Sandesh Manuel macht unkonventionelle Musikvideos und sieht sich als Youtuber mit besonderer Botschaft. Er kann die lauten und die leisen Töne, ist cool und andächtig, lustig und tiefsinnig. Singt das ‚Ave Maria‘ von Bach/Gounod, rappt über Einsamkeit und Selbstbewusstsein und interpretiert ‚Wenn wir erklimmen‘, eines seiner Lieblingsvolks­musiklieder aus Österreich. Ein Blick in den Youtubekanal von Pater Sandesh Manuel zeigt,...

  • 21.07.20
Menschen & Meinungen
Opfer leiden mitunter jahrelang an den Folgen des Missbrauchs
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Zentraler Auftrag der Kirche:
Missbrauch vorbeugen

Sabine Ruppert ist die neue Leiterin der Stabstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention in der Erzdiözese Wien. Jeder, sagt sie, soll seine eigenen Grenzen und die des anderen wahrnehmen und respektieren. Sabine Ruppert übt – neben ihrem Job – eine spannende Tätigkeit aus. Seit sieben Jahren ist die 49-Jährige in der Menschenrechtskommission der Volksanwaltschaft. Als ausgebildete Krankenpflegerin und Pflegewissenschaftlerin ist die Wienerin eine der Experten, die unangekündigt...

  • 15.07.20
Glaube & Spiritualität
Rahel Jaidhauser: „Ich sage immer, ich bin Mama von vier Kindern. Es ist mir wichtig, die zwei Fehlgeburten nicht tot zu schweigen, sondern zu zeigen, dass da noch jemand war.“
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Zeit für meinen Glauben
Gott ist der beste Geburtshelfer

Als Doula begleitet Rahel Jaidhauser Frauen in der Schwangerschaft und bei der Geburt. Bei der Geburtsvorbereitung von gläubigen Frauen vermittelt sie: Gott steht dir bei der Geburt zur Seite. Es ist eine Frage, auf die Rahel Jaidhauser lange Zeit einfach keine Antwort gefunden hat: Was möchte ich mal sein? Als junge Frau kann sie sich zu keiner konkreten Ausbildung entschließen und verdient als Büroangestellte und Mitarbeiterin im Kindergarten ihr Geld. Die Suche nach dem, was ihr wirklich...

  • 14.07.20
Glaube & Spiritualität
Schwester Anna Mayrhofer: "Bei SOLWODI musste ich erst lernen, dass es nicht immer so eindeutig ist, wer wirklich Täter, wer Mittäter ist. Es hilft mir sehr zu glauben, dass es am Ende Gott ist, der weiß, wer wie schuldig geworden ist.“
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Zeit für meinen Glauben
Ich muss die Welt nicht mehr retten

Schwester Anna Mayrhofer betreut Frauen, die aus der Prostitution aussteigen wollen. Täglich hört sie Geschichten von Gewalt und Ausbeutung. Ihr Gottesbild und ihr Glaube haben sich dadurch verändert. Ich wollte diese Arbeit eigentlich nicht machen. Ich hatte Angst vor all den Geschichten von sexueller Gewalt. Aber viele Menschen haben mir gesagt, dass sie mir das zutrauen. Also habe ich zugesagt.“ Vor mehr als zwanzig Jahren wird die Ordensfrau Schwester Anna Mayrhofer – soeben fertig mit...

  • 07.07.20
Glaube & Spiritualität
Tabea: Von der Intensivstation auf die Musicalbühne
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Zeit für meinen Glauben
Von der Intensivstation auf die Musicalbühne

Tanzen als Lebensinhalt, wenn man schwerverletzt und ohne Kontrolle über den eigenen Körper im Krankenhaus lag? Ja es ist möglich, das zeigt die Lebensgeschichte von Tabea. Und Jesus begleitet sie auf ihrem Weg. "Es war für mich das Schlimmste ans Bett gefesselt zu sein, ewig zu warten, Kreuzbänder und alle möglichen Sachen gerissen, Narben überall, Kopfverletzungen …", erzählt Tabea Wendelin. Sie war knapp elf Jahre alt und mit einer Freundin auf dem Fahrrad unterwegs, als ein...

  • 24.06.20
Glaube & Spiritualität
„Mein Glaube ist an vielen Orten gewachsen. In Bolivien, beim christlichen Verein Famundi, habe ich gelernt, dass es nicht auf den Reichtum, sondern auf die Herzenseinstellung der Menschen ankommt“. (Veronika Baumgartner)
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Zeit für meinen Glauben
Schwer vorstellbar und doch real

Kärnten, Frankreich, Bolivien, Technische Universität Wien: Veronika Baumgartners Glaube hat sich an unterschiedlichen Orten entwickelt. Sie hat gelernt, dass es in der Beziehung zu Gott nicht nur um das Gefühl geht. Als ich dreizehn Jahre alt war, gab es bei uns ein Familiendrama. Es ging um eine Person, die sich das Leben nehmen wollte, und ich habe gewusst, Gott ist der einzige, der helfen kann.“ Veronika Baumgartner, heute zweiundzwanzig, erinnert sich genau an diesen Tag, an dem sie...

  • 22.06.20
Glaube & Spiritualität
P. Olivier Ongway Matondo bei einer Tauffeier.  „Ich wollte immer das Evangelium in anderen Sprachen und Kulturen verkünden“, erzählt der Steyler Missionar. „Am Anfang habe ich mich nur gefragt, warum die Liturgie hier so ruhig gefeiert wird.“
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Zeit für meinen Glauben
Vom Zurücklassen und Finden

Der 35-jährige Pater Olivier Ongway Matondo ist Steyler Missionar und seit Kurzem in Österreich. Er ist bereit, sich dorthin senden zu lassen, wo ihn sein Orden braucht. Zufall oder Fügung? Auf jeden Fall sehr passend. Das SONNTAG-Interview mit Pater Olivier Ongway Matondo, Steyler Missionar aus dem Kongo, fällt genau auf den Gedenktag des Heiligen Karl Lwanga und seiner Gefährten. Die afrikanischen Heiligen aus Uganda – 1886 wegen ihres Glaubens getötet und rund achtzig Jahre später von...

  • 10.06.20
Glaube & Spiritualität
Dem Nächsten dienen, sich für eine Sache und für andere einsetzen sind für Franz keine Floskeln.
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Zeit für meinen Glauben
„Das hätte auch ganz anders ausgehen können“

Franz Fritz hat als Feuerwehrmann viel erlebt. Das Ehrenamt bedeutet ihm sehr viel. Helfen zu können, sagt der Weinviertler, ist ein erhabenes Gefühl. Bei Unfällen mit Todesopfern bleibt ihm nur, den Verstorbenen Gott anzuvertrauen. Es gibt Bilder, die kriegt man selbst als erfahrener, langjähriger Feuerwehrmann lange nicht aus dem Kopf. Einsätze, die einem tage- und nächtelang nachgehen. Franz Fritz blickt auf viel Erfahrung als Feuerwehrmann zurück und dementsprechend auch auf viele...

  • 26.05.20
Glaube & Spiritualität
Pavol Tomanek (hier mit Familie): „,Herr, wenn du mich brauchst‚ warum sagst du mir dann nicht endlich, was du willst. Ich bin nur ein einfacher Mensch, der Maurer sein wollte, aber Kellner wurde.
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Zeit für meinen Glauben
Mein Traum vom Fliegen

Pavol Tomaneks Lebensweg ist einer mit vielen Wendungen. Ein Traum begleitet ihn viele Jahre, irgendwann kann er ihn deuten: Gott ruft ihn, Diakon zu werden. Maurer wollte er werden, Kellner hat er gelernt, heute ist Pavol (Pauli) Tomanek Religionslehrer, Universitätsprofessor und ehrenamtlicher Diakon. In der Slowakei geboren, lebt Pauli seit 2009 mit seiner Familie im niederösterreichischen Wolfsthal und pendelt zum Unterrichten in die Slowakei. Ein Lebensweg mit vielen Wendungen?...

  • 25.05.20
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