Glaubenszeugnis

Beiträge zum Thema Glaubenszeugnis

Menschen & Meinungen
Karl Grohmann im Einsatz für die Erzdiözese Wien und die Menschen.
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Glaubenszeugnis
Ein Lächeln und ein Gruß: Das macht einen Unterschied

Vierzig Jahre lang arbeitete Karl Grohmann in der Erzdiözese. Jetzt geht er in Pension. Er blickt zurück und freut sich auf das, was kommt. Das Fundament, auf dem Karl Grohmann sein Leben aufgebaut hat, wurde in seiner Kindheit und Jugend gelegt. Ein gläubiges Elternhaus, die Heimatpfarre in Mistelbach, die Pfadfinder, ein Bundesheerdienst im Nahen Osten: All das prägt den 62-jährigen Wiener bis heute. Karl, worauf freuen Sie sich denn am meisten in der Pension?Karl Grohmann (lacht): Das ist...

  • 14.10.21
Glaube & Spiritualität
Sich zu dem zu bekennen, was ihm wichtig ist, ist Felix Geyer immer und überall ein Anliegen.

Glaubenszeugnis
Zum Glauben stehen

Seit Juli ist der Marchfelder Felix Geyer Präsident des Österreichischen Cartellverbands (ÖCV). Für den 27-Jährigen ist ‚Religio‘, der Glaube, der Grundpfeiler seines Handelns. Vier Prinzipien prägen die 50 Studentenverbindungen, die dem ÖCV angehören: Religio (Glaube), Patria (Heimat), Scientia (Wissenschaftlichkeit) und Amicitia (Lebensfreundschaft). Für Felix Geyer, der gerade dabei ist, sein Studium der ‚European Economy and Business Management‘ zu beenden, ist ‚Religio‘ kein bloßes...

  • 08.10.21
Glaube & Spiritualität
Stefan Haider will nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken anregen.
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Glaubenszeugnis
„Lehrer können Humor gut brauchen“

Der Kabarettist, Religionslehrer und Schuldirektor Stefan Haider übers Lustigsein im Unterricht und das Wirken des Heiligen Geistes im Kabarett. Sein kabarettistisches Talent entdeckt Stefan Haider vor über zweieinhalb Jahrzehnten, als er zwischen den christlichen Liedern seiner Band moderiert. Seitdem verarbeitet der gebürtige Steirer in seinen Kabarettprogrammen unter anderem seine Erfahrungen als Religionslehrer. Mit großer Leidenschaft unterrichtet er Religion und ist seit diesem Schuljahr...

  • 26.09.21
Glaube & Spiritualität
Birgit Liener ist mit Leib und Seele Weinbäuerin und Heurigenwirtin.
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Glaubenszeugnis
„Zu Ostern würde ich nie auf Urlaub fahren“

Die Weinbäuerin und Heurigenwirtin Birgit Liener ist engagierte Pfarrgemeinderätin in Drasenhofen im Weinviertel. Als Winzerin hört Birgit Liener die Bibelstellen, in denen von der Arbeit im Weingarten, von Reben und Trauen, vom Wein die Rede ist, mit einem etwas anderen Ohr. Aus eigener Erfahrung weiß die 47-Jährige, dass man die Reben zurückschneiden muss, damit sie Frucht bringen. Dass man sauber arbeiten muss und dass man deswegen – wie sie es erst vor Kurzem in einer Lesung in einem...

  • 18.09.21
Texte zum Sonntag

Wort zum Sonntag von Klaus Einspieler, Diözesanreferent für Liturgie und Bibel
Öffne dich

Das Evangelium dieses Sonntags erzählt von der Heilung eines Taubstummen. Es hat in der Feier der Taufe deutliche Spuren hinterlassen. Seit alters her werden den Taufbewerbern, später den Täuflingen, zum aramäischen Wort „Effata“ symbolisch Ohren und Mund geöffnet. – Sie sollen das Evangelium hören und bezeugen. Richten wir zunächst unsere Aufmerksamkeit kurz auf das Gehörlos-Sein. Der Taubstumme unseres Evangeliums trägt sein Los wohl schon von Geburt an. In einer Glaubensgemeinschaft, deren...

  • 10.09.21
Menschen & Meinungen
„Es ist wichtig, dass jeder seinen Platz in der Pfarre findet – ganz egal ob jung oder alt.“
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Glaubenszeugnis
Ich bin nicht so klein, wie ich immer gedacht habe

Hanna Martin ist gläubig, seitdem sie denken kann. Seit einiger Zeit hat ihr Glauben neue Facetten. Und die Pfarrgemeinderätin ist überzeugt: Man ist nie zu alt, um sich weiter zu entwickeln. Hanna Martin stellt eines gleich zu Beginn des Interviews mit dem SONNTAG klar: „Ich kann nicht über eine spektakuläre Hinwendung zu Gott berichten. Ich war nie eine verlorene Tochter. Ich war immer schon irgendwie dabei.“ Seit fünfzig Jahren ist die 69-Jährige in der Pfarre Lichtental im 9. Bezirk...

  • 11.06.21
Menschen & Meinungen
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Viele beten, wenn es ans Eingemachte geht

Jedes Mal wenn sich die Wohnungstüre öffnet, eröffnet sich ein neues Universum. Jede Wohnung ist anders, jeder Mensch ist anders.“ Elisabeth Kühnelt-Leddihn arbeitet in der mobilen Hauskrankenpflege bei den Johannitern und ist Sanitäterin. Mehrmals täglich betritt sie das Zuhause von Menschen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind. Die sie zuvor nie gesehen hat und denen sie – das ist ihr fester Vorsatz – mit größter Offenheit begegnen will. „Mir ist egal, woher der Patient kommt, ob die Wohnung...

  • 25.05.21
Glaube & Spiritualität
Franz Kahrer

Was mich trägt - Franz Kahrer
„In der Beziehung mit Gott gibt es auch Brösel“

Franz Kahrer, 62 Jahre, Vorbeter und Pfarrgemeinderatsmitglied, in St. Veit an der Gölsen, Landwirt in Pension „Der Glaube, wie ich ihn jetzt habe, ist wie ein Vertrauensverhältnis zu einem lieben Menschen“, sagt Franz Kahrer, pensionierter Landwirt aus St. Veit an der Gölsen und passionierter Vorbeter. Aufgewachsen in einem Elternhaus, wo Kirchgang, Kreuzweg und der Besuch des Mai-Segens eine Selbstverständlichkeit waren, gehörte er der Landjugend an, die mit verschiedenen Aktivitäten...

  • 17.03.21
Glaube & Spiritualität
„Brot ist ein Grundnahrungsmittel und zeigt uns, dass es nicht immer das Besondere braucht. Auch das Einfache kann man genießen, wie zum Beispiel ein Butterbrot.“ (Sophie Höfer)
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Zeit für meinen Glauben
Vom Brotbacken und Hinsehen

Das gemeinsame Essen mit der Familie ist Sophie Höfer heilig. Genauso wie der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus: Für bosnische Familien an der EU-Außengrenze, die dort gestrandete Flüchtlinge versorgen, hat sie ein Hilfsprojekt mit ins Leben gerufen. Brotbacken: Sophie Höfer nennt es ihr Hobby. Dass es für die 38-jährige Wienerin aber weit mehr ist als das, wird deutlich, wenn sie zu erzählen beginnt. Vom Genuss eines einfachen Butterbrotes. Vom Esstisch, der für sie nicht nur der Ort...

  • 23.12.20
Menschen & Meinungen
„Was Rudi und mir bisher immer wichtig gewesen ist: Sich bewusst zu verabschieden, wenn einer der beiden das Haus verlässt. Denn man weiß ja nie, was passieren kann. (Theresia Dastl)

Zeit für meinen Glauben
Einzigartig für den anderen

Theresia Dastl und ihr Mann Rudolf sind seit mehr als sechzig Jahren verheiratet. Auch in den schweren Zeiten sind sie abends nie eingeschlafen, ohne sich zu vertragen. Resi, es gibt nur einen Rudi für dich. Rudi, es gibt nur eine Resi für dich.“ Müsste Theresia Dastl eine Überschrift für ihre Ehe aussuchen, dann würde sie wohl so lauten. Diesen Satz sagt der Trauungspriester zu Theresia und ihrem Mann Rudolf vor mehr als 60 Jahren, als sie einander das Ja-Wort geben. Die beiden kennen sich aus...

  • 15.12.20
Glaube & Spiritualität
Michaela Schlor: "Ich habe in meinem Leben nur Gutes erfahren und kann mich über nichts beschweren."
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Zeit für meinen Glauben
"Hol dir Kraft von oben!"

Auch Michaela Schlor erlebt Mühen und Belastungen. Den Blick auf ihr Leben bestimmt aber die Dankbarkeit. Bei unserer Hochzeit damals in der Kirche“, sagt Michaela Schlor, „habe ich mir gedacht: Das hält für immer.“ So wie es aussieht, könnte Michaela recht behalten. Die 66-Jährige ist seit 47 Jahren verheiratet. Und das sehr glücklich. „Der Herrgott hat uns immer begleitet“, sagt Michaela. Die Niederösterreicherin fühlt sich nicht nur durch ihre Ehe beschenkt. Segen, ist sie überzeugt, liegt...

  • 23.09.20
Glaube & Spiritualität
Friedrich Oettingen: „Ich musste mich erst mal dran gewöhnen, mit der Kamera durch die Stadt zu gehen und in dieses Ding hinein zu quatschen.“
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Zeit für meinen Glauben
„Wiener Zeugnisse“

Friedrich Oettingen gibt in seinen Youtube-Videos Einblicke in das Leben eines „stinknormalen Kerls, der mit all seinem Scheitern und Siegen an Jesus glaubt“. Die Zuseher der „Wiener Zeugnisse“ wissen es jetzt: Friedrich Oettingen putzt sich seine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und kocht seinen Morgenkaffee in einer kleinen roten Espressokanne. In die Heilige Schrift wirft er in der Früh keinen Blick, auch Zeit fürs Gebet nimmt er sich nicht. So jedenfalls sieht die morgendliche...

  • 21.09.20
Glaube & Spiritualität
Ewald Riedelmayer: „Ich versuche, den Alltag und mein christliches Leben nicht zu trennen. Mein Ziel ist es nicht, alles richtig zu machen, sondern so zu leben, dass ich nach meinem Glauben gefragt werde.“
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Zeit für meinen Glauben
Ich will kein Sonntagschrist sein

Ewald Riedelmayer will sein Christsein auch im Alltag so leben, dass andere ihn nach seinem Glauben fragen. Als junger Mann steht Ewald Riedelmayer vor der Entscheidung: Bleibe ich katholisch oder trete ich aus der Kirche aus? Nicht weil er mit Gott und Glauben nichts anfangen kann, sondern – im Gegenteil – weil er fest entschlossen ist, ein christliches Leben zu führen, stellt sich der damals 25-Jährige diese Frage. „Ich bin im Waldviertel in einer traditionell katholischen Familie...

  • 15.09.20
Glaube & Spiritualität
Florian Riss: „Anderen vom eigenen Glauben zu erzählen, ohne aufdringlich zu sein – das ist etwas, was für mich zum Christsein dazugehört.“
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Zeit für meinen Glauben
Barhocker und Kirchgänger

Im „Corona-Sommer“ ist Florian Riss viel am Donaukanal unterwegs, spricht über seinen Glauben und vertraut auf das Wirken Gottes. Florian Riss ist ein kommunikativer Typ. Mit anderen ins Gespräch kommen, ist für ihn leicht – oder, wie der 29-Jährige es ausdrückt: „Leute anquatschen, das ist für mich kein Problem.“ Offenheit, die braucht der gebürtige Oberösterreicher auch bei seinen Jobs. Florian arbeitet als selbständiger Personenbetreuer und als „Mädchen für alles“ in zwei Studentenlokalen....

  • 15.09.20
Glaube & Spiritualität
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Zeit für meinen Glauben
Talente heben wie einen Schatz

Als Coach hilft Hélène Cuenod anderen zu entdecken, was in ihnen steckt. Als Initiatorin der Gebetsinitiative ‚Pray for Austria‘ will sie Gott konkret in die Politik Österreichs einbinden. Hélène Cuenod hat es oft erlebt: Es macht einen immensen Unterschied, ob ein Mensch weiß, was in ihm steckt – oder eben nicht. „Viele Menschen sind sich ihrer eigenen Ressourcen und Talente nicht bewusst. Entdecken sie diese, beginnen sie sich zu entfalten und persönlich und beruflich weiter zu wachsen.“...

  • 21.08.20
Glaube & Spiritualität
Thomas Wallisch sind neben den klassischen Aufgaben als Diakon wie der Pfarrcaritas, der Leitung von Begräbnissen, predigen, taufen, die Themen Partnerschaft und Familie sowie die Seelsorge für wiederverheiratete Geschiedene ein großes Anliegen.
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Zeit für meinen Glauben
„Das Joch könnte schon leichter sein“

Thomas Wallisch betet für seine Mitarbeiter, steht seiner Frau im Kampf gegen ihre Krebserkrankung bei und begleitet als Diakon Paare in unterschiedlichen Lebenslagen. Nein, Thomas Wallisch jammert nicht. Aber er gibt zu: „Wenn das Joch etwas leichter wäre, wäre das nicht schlecht.“ Seit fünfzehn Jahren kämpft seine Frau gegen den Krebs. Dreimal haben sie unterschiedliche Krebs­erkrankungen heimgesucht. Das Familienleben wurde und wird durch die Krankheit geprägt – die jüngste Tochter...

  • 11.08.20
Glaube & Spiritualität
„Ich hatte vorher nie Freunde, mit denen ich meinen Glauben teilen konnte. Aber ich brauche andere junge Leute, die auch an Gott glauben. Ganz alleine schaffe ich das nicht.“
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Zeit für meinen Glauben
„Allein schaffe ich es nicht“

Ronald Vellukunnel ist wie seine Eltern syro-malabarischer Christ. Seine indische Herkunft prägt seine Art zu glauben. Als Jugendlicher interessiert ihn der Glaube nur noch wenig, vor Kurzem hat er sich aber entschieden, neu in seine Gottesbeziehung zu investieren. In der Schule von Montag bis Freitag – für den Volksschüler Ronald Vellukunnel ist das mehr als genug. Dass er auch noch sonntags Religionsunterricht hat, eine Stunde vor der Heiligen Messe in der indischen Gemeinde, gefällt dem...

  • 28.07.20
Menschen & Meinungen
Opfer leiden mitunter jahrelang an den Folgen des Missbrauchs
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Zentraler Auftrag der Kirche:
Missbrauch vorbeugen

Sabine Ruppert ist die neue Leiterin der Stabstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention in der Erzdiözese Wien. Jeder, sagt sie, soll seine eigenen Grenzen und die des anderen wahrnehmen und respektieren. Sabine Ruppert übt – neben ihrem Job – eine spannende Tätigkeit aus. Seit sieben Jahren ist die 49-Jährige in der Menschenrechtskommission der Volksanwaltschaft. Als ausgebildete Krankenpflegerin und Pflegewissenschaftlerin ist die Wienerin eine der Experten, die unangekündigt Einrichtungen...

  • 15.07.20
Glaube & Spiritualität
Rahel Jaidhauser: „Ich sage immer, ich bin Mama von vier Kindern. Es ist mir wichtig, die zwei Fehlgeburten nicht tot zu schweigen, sondern zu zeigen, dass da noch jemand war.“
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Zeit für meinen Glauben
Gott ist der beste Geburtshelfer

Als Doula begleitet Rahel Jaidhauser Frauen in der Schwangerschaft und bei der Geburt. Bei der Geburtsvorbereitung von gläubigen Frauen vermittelt sie: Gott steht dir bei der Geburt zur Seite. Es ist eine Frage, auf die Rahel Jaidhauser lange Zeit einfach keine Antwort gefunden hat: Was möchte ich mal sein? Als junge Frau kann sie sich zu keiner konkreten Ausbildung entschließen und verdient als Büroangestellte und Mitarbeiterin im Kindergarten ihr Geld. Die Suche nach dem, was ihr wirklich...

  • 14.07.20
Glaube & Spiritualität
Tabea: Von der Intensivstation auf die Musicalbühne
Video

Zeit für meinen Glauben
Von der Intensivstation auf die Musicalbühne

Tanzen als Lebensinhalt, wenn man schwerverletzt und ohne Kontrolle über den eigenen Körper im Krankenhaus lag? Ja es ist möglich, das zeigt die Lebensgeschichte von Tabea. Und Jesus begleitet sie auf ihrem Weg. "Es war für mich das Schlimmste ans Bett gefesselt zu sein, ewig zu warten, Kreuzbänder und alle möglichen Sachen gerissen, Narben überall, Kopfverletzungen …", erzählt Tabea Wendelin. Sie war knapp elf Jahre alt und mit einer Freundin auf dem Fahrrad unterwegs, als ein betrunkener...

  • 24.06.20
Menschen & Meinungen
„Ich muss ewig weiterdenken und mich selber infrage stellen. Nicht einfach beim Erreichten stehen bleiben“, sagt der emeritierte Abtprimas Notker Wolf.
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Zum 80. Geburtstag von Notker Wolf
Was Manager von Mönchen lernen können

Notker Wolf, von 2000 bis 2016 Abtprimas der Benediktiner und als solcher Repräsentant von über 20.000 Mönchen, Nonnen und Schwestern, wird am 21. Juni 2020 80 Jahre alt. Der in Bad Grönenbach im Allgäu geborene Wolf ist einer der bekanntesten deutschen Ordensleute. Seit seinem Rückzug vom Amt lebt er wieder in seinem oberbayerischen Heimatkloster Sankt Ottilien. Seine Bücher über Spiritualität, Glauben und Lebensführung sind Bestseller. Im Herbst 2014 gab Notker Wolf dem SONNTAG ein Interview...

  • 19.06.20
Menschen & Meinungen
Symbolbild: „Wir haben das Haus wie ein Gottesgeschenk empfunden. Von Anfang an beschlossen wir, die Überschüsse aus dem Garten zu verschenken. Es sollten auch andere etwas davon haben.“

Zeit für meinen Glauben
Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Ein Pensionist nimmt geflüchtete Menschen in sein Haus auf. „Das ist eine Win-Win-Situation für alle“, sagt der 80-Jährige. Eine gleichberechtigte Partnerschaft. Das ist es, was der achtzigjährige Pensionist aus Niederösterreich, der gerne anonym bleiben möchte, nun schon zum wiederholten Male mit geflüchteten Menschen eingegangen ist. Quasi eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, zu der jeder der Beteiligten etwas beiträgt. Er bietet eine Wohnung, die Mitbenützung von Nebenräumen und des Gartens...

  • 19.05.20
Glaube & Spiritualität
Carmine Rea: „Nach meiner COVID-19-Erkrankung war der 25. März der letzte Tag der Medikamente, ich brauchte keinen Sauerstoff mehr und habe zum ersten Mal ein großes Frühstück gegessen.“
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Zeit für meinen Glauben
Dankbar nach der überstandenen COVID-19-Erkrankung

Carmine Rea dürfte gerade unterwegs gewesen sein. Mit einer Gesichtsmaske, runter gezogen aufs Kinn, winkt er am Beginn des Videotelefonats mit dem SONNTAG in den Computer und beginnt – mit unverwechselbarem italienischem Akzent – zu berichten, was er in den vergangenen Wochen erlebt hat. von Sandra Lobnig Wahrscheinlich hat mich das Coronavirus am 5. März erwischt. Ein Gast, den ich zwar nicht eingeladen habe, aber mit dem ich dann eben umgehen musste.“ Carmine Rea, 54, Priester, dessen...

  • 28.04.20
Glaube & Spiritualität
„Ich tu’ mit meiner Harley was Gutes und hab’ das Gefühl, Gott schaut runter und passt auf mich auf. Biken und Glaube passen gut zusammen.“ (Roland Bürger)
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Zeit für meinen Glauben
„Im Himmel fährt Gott 'ne Harley“

Nein, ein bloßes Hobby ist es nicht. Für Roland Bürger ist das Fahren auf seiner Harley-Davidson viel mehr als das. Es ist Leidenschaft. Eine Leidenschaft, die ihn als Kind gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen hat. Mit dreißig Jahren hat er sich seinen Wunsch erfüllt und seine erste Harley gekauft. Mittlerweile besitzt der 49-jährige Niederösterreicher seine neunte. „Ich geb’ zu, es gefällt mir, wenn ich auf meinem Motorrad fahre und merke, dass die Leute schauen. Es schaut einfach cool...

  • 22.04.20
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