Regionales aus der Erzdiözese

Beiträge zum Thema Regionales aus der Erzdiözese

Glaube & Spiritualität
Die Gebete in diesem schönen Buch sind Texte, die die bisweilige Sprachlosigkeit und Sprachnot Gott gegenüber überwinden helfen, sie sind wie nahrhafte Lebensmittel, die die Seele stärken.
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Buchtipp der Woche
Beten – Verweilen bei einem Freund

Das jüngste Buch von Hanns Sauter bietet „Schöne Gebete und kleine Andachten für jeden Tag“. Verständlich und leicht zu beten. Für Sie gelesen Beten, so sagte schon die große Ordensfrau und Kirchenlehrerin Theresa von Avila (1515-1582), ist wie das „Verweilen bei einem Freund“. Freundesbeziehungen bereichern das Leben. Gerade zu solchen Freundesbeziehungen will das Buch „Schöne Gebete und kleine Andachten für jeden Tag“ einladen, das Hanns Sauter, langjähriger Mitarbeiter in der...

  • 28.02.21
Kirche, Feste, Feiern
Die Erstkommunionkinder  im Pfarrverband Laa an der Thaya nutzen ihre unterschiedlichen Talente in der Vorbereitung auf das Sakrament.
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Sakramentenvorbereitung neu
Erstkommunionkinder werden kreativ

Sakramente im Kindes- und Jugendalter und die Vorbereitung auf diese sind zentrale Schwerpunkte unseres kirchlichen Lebens. In Zeiten der Corona-Pandemie stehen Pfarren vor großen Herausforderungen, aber es gibt Lösungen. Viele Pfarren in unserer Erzdiözese haben ihre Erstkommunion- und Firmvorbereitung bewusst ins Frühjahr gelegt, in der Hoffnung, dann trotz Corona eine gute, qualitative Vorbereitung anbieten zu können. Leider erlauben die derzeitigen Regelungen keine Vorbereitungen, wie wir...

  • 25.02.21
Menschen & Meinungen
Man lernt hier viel von den anderen – auch was die eigene Gottesbeziehung betrifft.
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Zeit für meinen Glauben
In der Pfarre fühle ich mich zuhause

Bei der Geburt ihres Kindes vor mehr als 35 Jahren fieberte die ganze Pfarrgemeinde mit. Seitdem hat Maria Kimm schon vieles in ihrer Gemeinde erlebt und weiß: Jeder hat hier seinen Platz. Es gibt Kindheitserinnerungen, die sich ganz tief ins Gedächtnis und ins Herz einprägen. Die man auch vierzig, fünfzig oder sechzig Jahre später noch wie lebendig vor dem inneren Auge hat. Bei Maria Kimm ist es die Erinnerung an den Kirchenbesuch mit ihrem Vater, als sie ein kleines Mädchen ist. Sonntag für...

  • 25.02.21
Menschen & Meinungen
"Steine gegen das Vergessen".  Eine schwarze Stele erinnert an die Häftlinge, die hier in der Nacht zum 1. April 1945, dem Ostersonntag,  mit einer Benzinspritze ins Herz ermordet wurden.
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Erinnerung an Marcello Martini
KZ-Gedenkstätte wird ,heiliger Ort‘

Er überlebte das Konzentrationslager Hinterbrühl und den Todesmarsch nach Mauthausen. Jahrzehnte später begann er über die Ereignisse zu sprechen, auch über den Zusammenhalt unter den italienischen Gefangenen. Er war ein ausgeglichener Mensch, erinnert sich Pater Mitterhöfer an seinen Freund Marcello Martini. Er hat seine Geschichte aufgeschrieben, und versucht zu verstehen, wie Versöhnung möglich ist. Das ist übrig geblieben vom KZ“, sagt Pater Jakob Mitterhöfer, der ehemalige Pfarrer in...

  • 25.02.21
Gesellschaft & Soziales
Populistische und nationalistische Strömungen stellen die Demokratie infrage, die Corona-Krise hat politische Durchgriffsmöglichkeiten gebracht ...
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Online-Auftakt für 32. Weinviertelakademie
Ist Demokratie das, was ich will?

Als Auftakt präsentiert am 4. März die diesjährige Weinviertelakademie einen Online-Vortrag zu Fragen der Demokratie – gerade in Zeiten der Corona-Pandemie. Für den Mai hoffen die Veranstalter, dass eine Veranstaltung in Präsenz in Großrußbach stattfinden kann. Ludwig Adamovich, ehemaliger Präsident des Verfassungsgerichtshofes, und nun ehrenamtlicher Berater der Bundespräsidenten, stellt in einem Interview sein Buch vor, in welchem er die Lage der Demokratie in Österreich in jüngster Zeit...

  • 25.02.21
Menschen & Meinungen
Magdaléna Tschmuck beim Kantorendienst: "Auch die Psalmen sind Verkündigung des Wortes Gottes."
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Singen und Gott preisen
Aus der Tiefe der Seele heraus singen

Menschen mit ihrem Gesang berühren und von dieser herausfordernden Zeit ablenken – das will Magdaléna Tschmuck. Sie geht dabei einen besonderen Weg. Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben lang“, sagt Magdaléna Tschmuck. „Vor allem die geistliche Musik.“ Menschen durch die Musik zu Gott zu führen – ja, das sei ihr Herzensanliegen und ihre Berufung, gibt die begeisterte Musikerin und Sängerin, die auch Fachstellenreferentin für Musik in der Jungen Kirche ist, zu. „Und es ist für mich die...

  • 22.02.21
Gesellschaft & Soziales
Krankenhausseelsorgerin Michaela Spies begleitet Menschen
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Zeit für meinen Glauben
Seelsorge mit Hindernissen

Als Krankenhausseelsorgerin begleitet Michaela Spies Menschen beim Sterben, als Begräbnisleiterin geht sie den allerletzten Weg mit Menschen und ihren Angehörigen. Der Tod gehört zum Leben, sagt die 44-Jährige. Als der SONNTAG Michaela Spies an einem Montagmorgen um 9 Uhr 30 für dieses Interview am Telefon hat, hat diese bereits ein Begräbnis hinter sich. Ein ‚Sozialbegräbnis‘, erklärt die Pastoralassistentin. Also die Beerdigung eines Menschen, dessen Angehörige sich das Begräbnis nicht...

  • 22.02.21
Kirche hier und anderswo
Die Missionsschulung der „Wiener Akademie für Dialog und Evangelisation“ im Wiener Figlhaus.

Mission im 21. Jahrhundert
Wo sich Evangelisationskurse ausbreiten

Ungewöhnlich starken Zuspruch erfährt die Akademie Wien seit dem Beginn der Pandemie. Neben neuer Buchauflage, Buchübersetzung und Vorträgen in ganz Europa hat die hauseigene Missionsschulung „Mission Possible“ 154 TeilnehmerInnen aus 30 Diözesen online ausgebildet und legt heuer mit eigener Online-Leiter-Schulung nach. Die „Wiener Akademie für Dialog und Evangelisation“ erweitert ihr Onlineprogramm zu „Mission Possible“ um eine Missionskurs-Leiterschulung. „Wir sind überwältigt, wie viele sich...

  • 18.02.21
Menschen & Meinungen
Schreckliche  Erlebnisse gemeistert:  Trotz sexuellem Missbrauch als Zögling im Stift Zwettl zählt der 65-jährige Josef Haslinger heute zu den erfolgreichsten Schriftstellern Österreichs. Und 2004 überlebt er mit seiner Familie den Tsunami in Thailand nur knapp.
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Missbrauch und Tsunami überlebt
Die Himmelmutter hat euch überleben lassen

Josef Haslingers Kindheit ist von harten Lebensumständen im Waldviertel geprägt. Er muss täglich am Hof mitanpacken. Später kommt er als Zögling ins Zisterzienserstift Zwettl. Dort wiederfährt ihm durch Patres vier Jahre lang sexuellen Missbrauch. Mit seiner Familie überlebt Haslinger 2004 den Tsunami auf Thailand. In den „Passionswegen“ im SONNTAG berichtet der erfolgreiche Buchautor über das Erlebte. In der Pandemie fährt er lieber Auto. Die Reise ist eine lange. Als Professor für ästhetische...

  • 18.02.21
Menschen & Meinungen
Live im Radio: Stefan Hauser im Gespräch mit Kardinal Christoph Schönborn (Pater Christoph).
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Kardinal Schönborn im Radio-Talk
Ich bin jung eingetreten und habe es nicht bereut

Kardinal Christoph Schönborn ist wohl der bekannteste Ordensmann Österreichs: 1963 trat er in den Dominikanerorden ein. Der Wiener Erzbischof hat in der Sendung „Prominente Ordensleute im Gespräch“ auf radio klassik Stephansdom Einblicke in sein Leben als Ordensmann gegeben. Eine Nachlese des Radio-Gesprächs im SONNTAG. Bei allen negativen Folgen, die die aktuelle Corona-Krise zeitigt, sollte man doch auch versuchen, der Krise positive Seiten abzugewinnen und die Lektionen erkennen, die sie...

  • 18.02.21
Pfarrleben
In Gaaden (südlich von Wien) finden sich Bibelsprüche im leeren Weihwasserbecken.

Innovatives Caritas-Projekt
Bibel-Sprüche für den leeren Weihwasserkessel

Mit dem Projekt „Schritte der Hoffnung“ setzt die Caritas unserer Erzdiözese ein starkes Zeichen gegen die bisweilige Trostlosigkeit der Corona-Pandemie. Zu einem stärkenden und ermutigenden Rundgang durch die Kirche mit inspirierenden Stationen zum Thema Hoffnung lädt in diesen Monaten der Corona-Pandemie die Caritas unserer Erzdiözese Wien ein. Die Idee dafür kommt aus der Diözese St. Pölten. „Wir erleben gerade eine herausfordernde Zeit. Veränderung, Verunsicherung und die Hoffnung auf eine...

  • 17.02.21
Menschen & Meinungen
Momentan arbeitet der 43-Jährige Roman Dietler (ganz vorne) als Pastoralassistent in der Pfarre Aspern, ist darüber hinaus ehrenamtlicher Diakon und – hier schließt sich der Kreis – Polizeiseelsorger.
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Zeit für meinen Glauben
Wie kann man nur so deppert sein?

Als Seelsorger begleitet Roman Dietler Polizisten zum Beispiel dann, wenn sie von ihrer Dienstwaffe Gebrauch machen mussten. Bevor er in den kirchlichen Dienst wechselte, war er selbst Polizist. Einen sicheren, gut bezahlten und noch dazu pragmatisierten Job bei der Polizei aufgeben, um in den kirchlichen Dienst zu wechseln? Roman Dietler erntet Kopfschütteln und Unverständnis von seinen Kollegen im Polizeidienst, als er vor rund fünfzehn Jahren genau das tut. „‚Kündigen, nur weil es dich...

  • 16.02.21
Kommentare & Blogs
Im Schnitt gehen pro Pfarre in Österreich 25 Kinder in eine katholische Privatschule.

Kommentar: Die Kirche & ich
Wo das junge Grün der Kirche sprießt

Eine schöne Nachricht: Die katholischen Schulen in Österreich verzeichnen einen neuen Rekord: 75.864 Kinder besuchen in diesem Schuljahr einen der 288 Schulstandorte von Orden, Diözesen, katholischen Vereinen oder Stiftungen. Seit Jahren steigt unaufhörlich die Beliebtheit unserer Schulen. Mit entsprechender Neigung kann man in jeder guten Nachricht auch etwas Negatives finden. So könnte man darüber jammern, dass sich ein solcher Schatz – 75.000 junge Menschen im direkten, täglichen...

  • 11.02.21
Gesellschaft & Soziales
Auf der Wiese im Sigmund-Freud-Park standen viele Paar Schuhe, die die Teilnehmer als Symbol der Solidarität mit Geflüchteten aufgestellt hatten.
Die Initiative ist an die Regierung gerichtet, „damit sie diese Stimme der Menschenfreundlichkeit hört", so Mitorganisator Florian Toth.

„Sonntagsbegegnung" im Sigmund-Freud-Park
Einsatz für „menschenfreundliche Asylpolitik"

Mit einer ökumenischen Gebet- und Kunstaktion sind junge Menschen in Wien am 7. Februar für eine „ehrliche, menschenfreundliche Asylpolitik“ in Europa und die Evakuierung der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln eingetreten. An der „Sonntagsbegegnung“ im Sigmund-Freud-Park neben der Wiener Votivkirche konnten coronabedingt nur wenige Personen physisch teilnehmen, die Aktion wurde aber per Livestream übertragen. Auf der Wiese im Sigmund-Freud-Park standen viele Paar Schuhe, die die...

  • 10.02.21
Kirche hier und anderswo
Aschenkreuz: Ein sinnlicher und symbolreicher Start in die Fastenzeit.
Video

„Raum der Stille" am Wiener Hauptbahnhof
Aschenkreuz für bis zu 140.000 „Reisende"

Am Aschermittwoch, 17. Februar, wird den Reisenden und Pendlern im „Raum der Stille" am Wiener Hauptbahnhof von früh bis spät das Aschenkreuz gespendet. Eine spezielle Feier gibt es auch im „Quo vadis". Schon die Zahlen sind beeindruckend. Jeden Tag halten in Normalzeiten am Wiener Hauptbahnhof 1.100 Züge. 140.000 Reisende und Pendler steigen hier Tag für Tag aus oder ein. Damit ist der Wiener Hauptbahnhof einer der am stärksten frequentierten Orte in Wien. „Vor allem für Pendler und Menschen,...

  • 10.02.21
  • 1
Pfarrleben
Die Gottesdienste können immer live oder auch im Nachhinein entweder über die Pfarrhomepage oder via Youtube mitgefeiert werden.

Innovativ in Corona-Zeiten
Landpfarre verbindet sich mit Wiener Gemeinde

Am 7. Februar feierte P. Clemens Kriz OSST mit dem Livestream-Team den 25. Gottesdienst und schuf damit eine Online-Verbindung zwischen der Pfarre Absdorf (Weinviertel) und der Gottesdienstgemeinde von Maria Grün (Wien). Bereits beim ersten Lockdown im Frühjahr 2020 überlegte der Pfarrgemeinderat von Absdorf gemeinsam mit P. Clemens, wie es möglich werden kann, dass die Absdorfer/innen die Feiern vom Palmsonntag bis Ostern in ihrer eigenen Kirche mitfeiern können“, berichtet Brigitta Fischer...

  • 10.02.21
  • 1
Gesellschaft & Soziales
Kalasantinerbruder Wolfgang Zeeh: „Denen, die schon so oft gehört haben, dass sie zu nichts taugen, will er vermitteln: 
Du kannst das! Ich glaub‘ an dich.“
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Zeit für meinen Glauben
Jeder hat etwas, das er gut kann

Der Kalasantinerbruder Wolfgang Zeeh betreut jugendliche Straftäter, die bei ihm im Kloster ihre Sozialstunden leisten. Bei der gemeinsamen Gartenarbeit oder während des Küchendienstes tut er das, was er besonders gut kann: zuhören. Bruder Wolfgang Zeeh wird vorgewarnt: Der Bursche, den ihm das Gericht schicken würde, sei ‚sehr schwierig‘. Wofür der junge Mann – groß, schlank, blond – verurteilt wurde, erfährt der Ordensmann nicht. Auch dieser jugendliche Straftäter wird wie schon einige...

  • 10.02.21
Glaube & Spiritualität
Für Sr. Doris Eder  (im Vordergrund) ist Wegbegleitung mitunter auch sehr konkret zu verstehen – wie hier bei einer Wanderung mit ihren Mitschwestern vor zwei Jahren.
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Begegnung – nicht nur im Zentrum
Wenn Ordensleute Begleiter werden

Ordenschristen wird eine besondere Kompetenz zugesprochen: Sie sind gute Begleiterinnen und Begleiter. Wer in einer schwierigen Situation steckt, oder wer Deutung und Sinn sucht oder wer seinen Glauben vertiefen möchte, kann sich an eine Seelsorgerin wenden. Dafür gibt es in Wien mehrere Möglichkeiten. von Lisa Huber Doris Eder ist Ordensfrau und unterrichtet in einer Wiener Volksschule: „Meine Rolle als Lehrerin empfinde ich nicht vordergründig als Wissensvermittlerin, sondern als...

  • 09.02.21
Glaube & Spiritualität
Höre auf dein Herz, benutze deinen Verstand und bemerke, wie dein Alltag an Tiefgang gewinnt. Gott geht auf allen deinen Wegen mit. Du wirst Ihn auch dort entdecken, wo du Ihn vielleicht nicht vermutet hättest.

Fastenzeit konkret
Exerzitien im Alltag - mit Petrus Canisius

Ein neuer „Exerzitien-im-Alltag-Behelf“ enthält Gedanken des großen Jesuiten Petrus Canisius, dessen 500. Geburtstag heuer begangen wird und der auch in unserer Erzdiözese Wien segensreich gewirkt hat. Der Jesuitenorden feiert heuer den 500. Geburtstag von Petrus Canisius SJ. Petrus Canisius ist auch der Patron der Diözese Innsbruck – die das ganz groß feiert. Und Petrus Canisius war einer der ersten Jesuiten, die in Wien wirkten. Hier hat er seinen Katechismus verfasst. Weshalb kam Petrus...

  • 09.02.21
Gesellschaft & Soziales
Ohne unsere engagierten Seniorinnen und Senioren würde es so manche kirchliche Angebote nicht geben, weil oft ehrenamtliches Engagement von der „Generation 60+“ getragen wird.
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Welttag für Großeltern und Senioren
Die ältere Generation im Mittelpunkt

Der neue „Welttag für Großeltern und Senioren“, künftig immer am 4. Sonntag im Juli begangen, rückt die ältere Generation in den Mittelpunkt der Seelsorge. Beatrix Auer, Leiterin der Seniorenpastoral, über diesen Welttag. Der neue „Welttag für Großeltern und Senioren“, künftig immer am 4. Sonntag im Juli begangen, rückt die ältere Generation in den Mittelpunkt der Seelsorge. Beatrix Auer, Leiterin der Seniorenpastoral, über diesen Welttag. Was bedeutet Ihnen der von Papst Franziskus ausgerufene...

  • 08.02.21
Kommentare & Blogs
Wir werden gemeinsam auf die Straße gehen, sollte nach der Pandemie das Demonstrieren und das Wallfahren nicht in völliger Freiheit wiederhergestellt sein. - Aber wir sollten nicht das eine für das andere ausgeben.

Kommentar: Die Kirche & ich
Eine Wallfahrt zur heiligen Corona?

Ich persönlich finde gut, wenn sich die Menschen nicht alles gefallen lassen. Und ich bin mir nicht sicher, ob es richtig ist, Demon­strationen gegen Corona-Maßnahmen zu verbieten. Außerdem halte ich es für legitim, öffentlich für politische Anliegen zu beten oder auch Politiker zu segnen (warum ausgerechnet die nicht?). Und auch, aus dem Glauben heraus sich öffentlich für oder gegen etwas einzusetzen. Was aber nicht geht, ist der Gebrauch religiöser Symbole, um andere auszugrenzen. Und was...

  • 07.02.21
Kirche hier und anderswo
Die Dienstkleidung in Zeiten der Pandemie ist manchmal abschreckend, aber das Bedürfnis nach persönlichen Gesprächen ist ungebrochen groß.
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Seelsorge für Covid-Patienten
Gott kommt oft von selbst ins Gespräch

Zum „Welttag der Kranken“ am 11. Februar sprechen wir mit P. Marcus Klemens von den Herz-Jesu-Missionaren über die seelsorgliche Situation von Corona-Patienten. Der gebürtige Bayer und Krankenhausseelsorger ist seit Beginn der Pandemie für an Covid 19 erkrankte Spitalspatienten im Einsatz. So stellt man sich einen Ordens­pater normalerwiese nicht vor: Er trägt einen blauen Schutzmantel mit weißem Gürtelband, auf dem Kopf einen schwarzen Kunststoffhelm mit durchsichtigem Gesichtsvisier, unter...

  • 06.02.21
Pfarrleben
Tauferinnerungs-Weg in der Asperner Teilgemeinde St. Katharina.
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Kreativ in Corona-Zeiten
Erstkommunionvorbereitung als Bereicherung

In der Teilgemeinde St. Katharina in der Wiener Pfarre Aspern bildet der „Kommunion-Erlebnis-Kurs“ das Rückgrat der Erstkommunionvorbereitung. Dabei werden neue Wege beschritten, um mit den Familien in Kontakt zu bleiben. Wir improvisieren und versuchen mit einem Mix aus Freiluftveranstaltungen, besonderer Gestaltung der offenen Kirche, regelmäßigen Mails, Videos und Online-Treffen bzw. Online-Gottesdiensten das Beste aus dieser besonderen Situation der Corona-Pandemie zu machen“, sagt...

  • 04.02.21
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Pfarrleben
„Wir wissen, dass unsere seelsorglichen Bemühungen in dieser Zeit nur ein Tropfen auf dem heißen Stein der Nöte der Menschen sind, aber zumindest unseren Teil dürfen wir tun, und dafür danken wir Gott." (Pfarrer Tom Kruczynski, Pfarrverband „Am Jakobsweg – Weinviertel")

Innovativ in Corona-Zeiten
Jetzt gestalten sogar die Väter die Gottesdienste mit

Der Pfarrverband „Am Jakobsweg – Weinviertel“ mit der großen Pfarre Stockerau geht in Zeiten des Lockdown neue Wege. Die Corona-Pandemie inspiriert die Seelsorge, innovative und kreative Projekte stehen jetzt auf der Tagesordnung. Wir versuchen uns vom anhaltenden Lockdown nicht unterkriegen zu lassen. Obwohl es für die treuen Gläubigen immer schwerer zu ertragen ist, dass auch in unserer großen Kirche in Stockerau nur zehn Personen mitfeiern dürfen, halten sich alle an die Regeln“, berichtet...

  • 04.02.21
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