Regionales aus der Erzdiözese

Beiträge zum Thema Regionales aus der Erzdiözese

Gesellschaft & Soziales
Wenn du glaubst, es geht nicht mehr,  dann kann ein Anruf bei der Telefonseelsorge (142) oft der rettende Anker sein. Meist hilft den Menschen schon, dass es da jemand gibt, der ihnen zuhört und sie mit ihren Sorgen ernst nimmt!
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Einsam in Corona-Zeiten?
142: Die Telefonseelsorge ist immer für Sie da!

Deutlich mehr zu tun haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge seit Beginn der Corona-Krise. „Wir sind froh, dass wir in diesen schwierigen Zeiten ein so passendes Angebot haben“, sagt dazu Antonia Keßelring, die Leiterin der Telefonseelsorge. Eine große allgemeine Verunsicherung, Angst vor der Zukunft, Angst vor einer Ansteckung, Verzweiflung ob des materiellen Desasters oder der schweren finanziellen Einbußen, dazu Einsamkeit, weil der Kontakt zu Verwandten und Freunden...

  • 20.01.21
Kirche hier und anderswo
Marcel Urban: „Mission bedeutet für mich, die Liebe unseres himmlischen Vaters zu den Menschen zu bringen. Ich wollte dazu in die große Mission, ins Ausland, doch der Herr hat mich zurück 
in meine eigene Familie gerufen.“
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Zeit für meinen Glauben
Mein Vater hat mich gebraucht

Marcel Urban will in die große, weite Welt hinaus, um anderen von der Liebe Gottes zu erzählen. Da erkrankt sein Vater an Krebs, und Marcel beschließt, die letzten Monate mit ihm zu verbringen und seine Mutter bei der Pflege zu unterstützen. Marcel Urban hat große Pläne, als er im Sommer 2016 vom Weltjugendtag in Krakau nach Österreich zurückkehrt. Er ist inspiriert vom Treffen mit dem Papst, von den jungen Menschen, mit denen er unterwegs war, und hat vor, „das, was ich erlebt habe, auch...

  • 19.01.21
Pfarrleben
Aktiver „Pensionist“ Walter Pischtiak mit „seinem“ Pfarrer Helmut Scheer.

Engagierte Priester
Auch in der Pension aktiv als „Aushelfer“

Unsere Priester im „Ruhestand“ helfen oft auch im hohen Alter mit, dass sonntags in vielen Kirchen Gottesdienste gefeiert werden können. Alt-Dechant und Alt-Pfarrer Walter Pischtiak über das sogenannte „Aushelfen“. Emeritus“ steht im Ausweis für Priester, nicht Pension, erzählt Walter Pischtiak schmunzelnd dem SONNTAG. In den vergangenen 25 Jahren hat er im Herzen des Weinviertels als Dechant und seit fast 50 Jahren als Pfarrer in Ladendorf und mehreren anderen Pfarren viele Menschen...

  • 17.01.21
Geschichtliches & Wissen
Gedenktafel. In Wien 3, Kegelgasse 40, ist eine Gedenktafel angebracht, man könnte dort ein paar Steinchen oder weiße Rosen hinlegen.
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Wiener Gesera 1421
Der Massenmord an den Juden

Vor 600 Jahren, am 12. März 1421, wurden an die 200 Frauen und Männer der jüdischen Oberschicht in Wien 3 verbrannt. Martha Keil, Historikerin und Judaistin, über diese sogenannte „Wiener Gesera“. Wiener Gesera“ meint die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung von Wien und Niederösterreich zwischen Mai 1420 und 12. März 1421 durch Gefangennahme, Folter, Zwangstaufe, der Vertreibung von etwa 800 Armen und Beraubung und schließlich Verbrennung von etwa 200 Männern und Frauen der jüdischen...

  • 14.01.21
Gesellschaft & Soziales
Ein ganz großer Einschnitt in der Beziehung zwischen Judentum und katholischer Kirche ist vor gut 55 Jahren mit der Konzils-Erklärung „Nostra aetate“ geschehen. Das hat dazu geführt, dass sich das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und dem Judentum von Grund auf geändert hat und eine ganz andere, erfreuliche Richtung einschlägt.
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Tag des Judentums: 17. Jänner
Judentum und Kirche begegnen sich auf Augenhöhe

Der anschwellende Antisemitismus in Europa bedroht auch das jüdische Leben. Gegenüber dem SONNTAG schildert der neue Oberrabbiner Jaron Engelmayer auch das Spezifische des Judentums und was einen Rabbiner von einem Oberrabbiner unterscheidet. Und wie er die Beziehung zwischen Judentum und katholischer Kirche beurteilt. Wir treffen Oberrabbiner Jaron Engelmayer in Zeiten des Lockdown mit Mund-Nasenschutz und führen das Gespräch mit genügend Abstand im Wiener Stadttempel in der...

  • 14.01.21
Kommentare & Blogs
Ich denke, wichtiger als zu schauen, wer wann geimpft wird, ist, drauf zu schauen, dass so rasch wie möglich alle geimpft werden, die das wollen. Hier und in der ganzen Welt.

Kommentar: Die Kirche & ich
Wenn einem das Geimpfte aufgeht

Bekanntlich ist „allen Menschen recht getan“ eine Kunst, „die niemand kann“. Nicht einmal unser Kardinal. Er macht sich dafür stark, dass möglichst viele Menschen sich gegen Corona impfen lassen. Als um die Jahreswende in einem der Kirche nahestehenden Pflegeheim eine große Impfaktion durchgeführt wurde – mehr als 600 Bewohner und das gesamte Personal wurden geimpft – hat man sich dort an den schweren Lungeninfarkt des Kardinals erinnert und ihn gefragt, ob er gleich mitgeimpft werden will,...

  • 14.01.21
Pfarrleben
Gelungen: Das „Kinder Kirchen TV“ der Pfarre Altsimmering (Dekanat Wien 11).
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Gelungene Initiativen
Seelsorge in Corona-Zeiten

Coronabedingt ist die Seelsorge in unseren Pfarren erschwert. Und doch gehen die Pfarren neue Wege, um mit den Menschen in Kontakt zu bleiben, wie ein Rundruf des SONNTAG beweist. Auch wenn es derzeit keine öffentliche heilige Messe gibt, so schreibe ich doch den Wochenzettel, der in der Kirche aufliegt“, berichtet Dechant Josef Riegler OCist, Pfarre Wimpassing im Schwarzatale und Pfarrexpositur Dunkelstein-Blindendorf, dem SONNTAG. Auf diesem Wochenzettel findet jeder Leser, jede Leserin, den...

  • 14.01.21
Menschen & Meinungen
Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern. (afrikanisches Sprichwort)
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Zeit für meinen Glauben
Das gehört einfach zu mir

Viele kleine Dinge tun, um das Gesicht der Welt zu verändern: Der Niederösterreicher Alexander Wimmer hat sich ein afrikanisches Sprichwort als Lebensmotto ausgesucht. Was kennzeichnet einen guten Chef? Er glaubt an seine Mitarbeiter und traut ihnen etwas zu. Der Niederösterreicher Alexander Wimmer hat das verinnerlicht. Einige Jahre hat er als Führungskraft gearbeitet und weiß: „Wenn man Mitarbeitern Verantwortung gibt, fühlen sie sich geehrt.“ Menschen zeigen, was in ihnen steckt, wenn sie...

  • 12.01.21
Kirche hier und anderswo
Behelf und biblische Erzählfiguren
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Neues Modell der Taufvorbereitung
Wenn Schüler getauft werden

Durchschnittlich ein bis zwei Kinder pro Pfarre werden jedes Jahr im Rahmen der Kommunionvorbereitung getauft. Ein neuer Behelf ermutigt und unterstützt unsere Pfarren und Gemeinden in der Begleitung dieser taufwilligen Kinder im Schulalter. Die Taufe ist das Tor zum Christentum. Sie verbindet uns mit Jesus Christus zu einer tiefen Lebensgemeinschaft“, schreibt unser Kardinal Christoph Schönborn im Vorwort des neuen Behelfs zur Taufe von Kindern im Volksschulalter. Schönborn: „Jahrhundertelang...

  • 10.01.21
Geschichtliches & Wissen
Einmal im Jahr treffen sich alle Novizen gemeinsam im Büro der Ordensgemeinschaften, um Einblick in die Tätigkeiten ihrer Dachorganisation zu bekommen.
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Die Ursprünge des Mönchtums
Von der Wüste ins Stift

Ordensgemeinschaften sind sichere Stützen in von Unsicherheit geprägten Zeiten. Sie tragen Seelsorge, unterhalten Schulen und Kindergärten, betreiben Krankenhäuser und halten das kulturelles Erbe Europas auch heute lebendig. von Magdalena Schauer-Burkart Seit seinen Anfängen fordert das Christentum zu einer Nachfolge vom Leben Jesu Christi auf. Gleichzeitig können diesem Anspruch nicht alle Menschen entsprechen. Deshalb entwickelte und verfestige sich der Zugang, dass die prophetisch-asketische...

  • 09.01.21
Menschen & Meinungen
Was also war dieses 2020: the worst year ever, oder ein Jahr des Herrn, ein Jahr des Heiles?
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Das Jahr 2020
Anno Domini, Anno Salutis

Das Jahr 2020, rot durchgestrichen. Das war Mitte Dezember das Titelbild des TIME Magazine. Darunter klein gedruckt „the worst year ever“. 2020 ein Jahr zum Vergessen? Noch bis ins 18. Jahrhundert formulierte man bei Jahreszahlen Anno Salutis, im Jahr des Heiles oder öfter Anno Domini, abgekürzt AD, im Jahr des Herrn. Was also war dieses 2020: the worst year ever, oder ein Jahr des Herrn, ein Jahr des Heiles? Wenn letzteres stimmt, wo war dann dieses Heil im gerade zu Ende gegangenen Jahr? Was...

  • 07.01.21
Menschen & Meinungen
Um dankbar zu leben, benötige man die bewusste und ständig wiederholte Entscheidung zugunsten des Vertrauens und gegen die Furcht.
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Der Moment des Innehaltens hilft
Ich habe dein Haus geheiligt

Was alles passieren kann, wenn man 100 Prozent auf Gott vertraut, davon erzählt die folgende Geschichte. In dieser sehr weihnachtlichen Geschichte hat sich eine junge Familie von Herzen ein Haus gewünscht. Der Wunsch wurde erhört. Wichtig dabei war der Moment des Innehaltens und eine große Portion Dankbarkeit. Dankbarkeit ist die wesentliche christliche Haltung“, sagte Martin Luther. Für den Benediktiner David Steindl-Rast ist es die kürzeste Formel des Christentums. Wahrhaftig gelebte...

  • 28.12.20
Geschichtliches & Wissen
Eine spezielle Krippe in der Sammlung stammt aus dem afrikanischen Uganda. Eine Art Kugel zum Auseinandernehmen zeigt das Geschehen zu Bethlehem.
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Krippen-Schatz
Die Krippe steht für Verkündigung

In alten Gemäuern im Weinviertel befindet sich ein weihnachtlicher Schatz. In Sitzendorf an der Schmida hat Familie Schreiber über 1.000 Krippen aus der ganzen Welt gesammelt. Das Haus atmet Geschichte. Ein ehemaliges Refektorium aus dem 12. Jahrhundert wurde zum Refugium von Hiltigund und Gerhard Schreiber. Hiltigund war jahrelang Diözesankonservatorin der Erzdiözese Wien und leitete das Referat für kirchliche Kunst und Denkmalpflege. Das Ehepaar hat über Jahrzehnte Krippen in allen möglichen...

  • 28.12.20
Kirche hier und anderswo
Liturgischer Dienst Diakon Peter Neßmerak mit dem Evangeliar.
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Stephanitag - Fest der Diakone
Der Ständige Diakon und die 10.000 Tiere

Am 26. Dezember, Stephani-Tag, begehen unsere Ständigen Diakone das Fest ihres Vorbilds und Patrons. Peter Neßmerak, heuer zum Ständigen Diakon geweiht, über seine Berufung und seinen Dienst. Im Herbst 2020 wurde Bauingenieur Peter Neßmerak (Pfarre Nussdorf, Wien 19) zum Ständigen Diakon geweiht. Im Gespräch mit dem SONNTAG erzählt er von seiner Berufung und wie sein Zivilberuf seine Arbeit auch als Diakon prägt. Was ihm der Beruf bedeutet?„Der Einsatz der erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten...

  • 26.12.20
Glaube & Spiritualität
„Brot ist ein Grundnahrungsmittel und zeigt uns, dass es nicht immer das Besondere braucht. Auch das Einfache kann man genießen, wie zum Beispiel ein Butterbrot.“ (Sophie Höfer)
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Zeit für meinen Glauben
Vom Brotbacken und Hinsehen

Das gemeinsame Essen mit der Familie ist Sophie Höfer heilig. Genauso wie der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus: Für bosnische Familien an der EU-Außengrenze, die dort gestrandete Flüchtlinge versorgen, hat sie ein Hilfsprojekt mit ins Leben gerufen. Brotbacken: Sophie Höfer nennt es ihr Hobby. Dass es für die 38-jährige Wienerin aber weit mehr ist als das, wird deutlich, wenn sie zu erzählen beginnt. Vom Genuss eines einfachen Butterbrotes. Vom Esstisch, der für sie nicht nur der Ort...

  • 23.12.20
Pfarrleben

Pfarrkirche Grimmenstein
Altarweihe in Grimmenstein

Kardinal Christoph Schönborn hat am 20. Dezember den neuen Altar in der Pfarrkirche Grimmenstein geweiht. Von Ende August bis Mitte Dezember war die Kirche in Grimmenstein eine Baustelle, auf der alles getan wurde, um diese zum 60. Jubiläum wesentlich zu erneuern. Angefangen u. a. von neuen Elektroleitungen, neuen Beleuchtungskörpern und dem Kreuzweg – ganz neu mit LED-Lichtern hinterlegt, über neue Heizkonvektoren im Altarbereich und eine Fußbodenheizung im gesamten Bereich des Volksaltares....

  • 23.12.20
Bewusst leben & Alltag
Mittelschule Scheiblingkirchen: Bäume setzen als Klimaschutzmaßnahme

Die Schöpfung ist uns anvertraut
PILGRIM-Jugend-Preis 2020

Schon zum dritten Mal hat der PILGRIM-Jugend-Preis 2020 unter dem Motto „Die Schöpfung ist uns anvertraut“ stattgefunden. Diesmal war jedoch wegen der Corona-Krise die Preisverleihung als ZOOM-online-Veranstaltung am 17. Dezember 2020 im Internet. Den ersten Preis hat die Mittelschule Scheiblingkirchen mit dem partizipativen Projekt „Schaut auf die Welt“ erhalten, die die Schülerinnen und Schüler zu einem forschend-entdeckenden Lernen über die Themen der 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele der UNO...

  • 23.12.20
Bewusst leben & Alltag
In diesem Jahr sind die Möglichkeiten, die Kleinen am 24. Dezember von ihrer Aufregung abzulenken, allerdings enorm eingeschränkt.
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Was tun am 24. Dezember in Zeiten der Pandemie?
Wir warten auf das Christkind...

Nur eine Stunde ungestört dem Christkind helfen – für Eltern ist das ein echtes Herzensanliegen. Aber wie kann man das, wenn vorfreudig aufgeregte Kinder im Haus sind? Wie beschäftigt man die Kleinen am besten? In den meisten Familien helfen da intensiv und gerne Großeltern, Großtanten und Großonkel aus und unternehmen etwas mit den Kindern. Aber im „Corona-Jahr“, in dem wir alle alles versuchen, um die ältere Generation nicht leichtfertig einem Ansteckungs-Risiko auszusetzen, kann das da...

  • 20.12.20
Gesellschaft & Soziales
Nächstenliebe konkret: Schwester Michaela SSM dienstags beim „Simmeringer Nachtmahl“.
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Nächstenliebe in kalter Zeit
"Wärmestuben" und "Weihnachten für Einsame"

Ob das „Simmeringer Nachtmahl“ der Pfarre Altsimmering oder die „Wärmestube“ der Pfarre Hütteldorf: Unsere Pfarren leisten auch in Corona-Zeiten und gerade jetzt in der kalten Jahreszeit Außergewöhnliches im Hinblick auf die Nächstenliebe. Ein kalter Dienstagabend um 17 Uhr in der Pfarre Altsimmering (Wien 11). Eine Gruppe von Menschen bleibt in der Simmeringer Kobelgasse vor dem Haus Nummer 13 vor einem geöffneten Fenster stehen. Das „Simmeringer Nachtmahl“ öffnet hier jeden Dienstag seine...

  • 19.12.20
Glaube & Spiritualität
Beim Anzünden der Adventkerzen und danach wird es heller und heller.  Probieren sie es aus und erzählen sie (derzeit online) dem Herrn Pfarrer, den Nachbarn, der ganzen Welt davon.
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Bischofsvikar Darius Schutzki: Gedanken zum Advent
Worauf warte ich?

Advent 2020, auf was warte ich? Ehrlich? Ich warte, dass dieses Jahr 2020 schnell vorbei ist, ich halte es langsam nicht mehr aus. Es hat mir zugesetzt, mich ausgesaugt. Viel Leid, Krankheit, Tod, Entscheidungen, Streit: Wer hat recht? Wer sagt das Richtige? Die Bischöfe, Regierung, Ärzte, Verschwörer? Auf was soll ich mich verlassen? Ich hätte gerne dieses Jahr in einem „Winkel“ meines Herzens ablegen wollen – nur, das Herz ist nicht Knecht, es hört nicht auf mich, eher umgekehrt! Ohne den...

  • 16.12.20
Gesellschaft & Soziales
Oft ist man teil mehrerer Gemeinschaften.  Man sollte nicht nur aus einer einzigen seine Kraft holen.
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Der einzelne Mensch und die Gemeinschaft
Nicht allein auf dieser Welt

Der Mensch ist beides: Individuum in seiner Einzigartigkeit und Teil einer Gemeinschaft. Christliche Gemeinschaft – von der Pfarre über den Gebetskreis bis zur Ordensgemeinschaft – ist immer mehr als die Summe der einzelnen. Perfekt ist sie deswegen aber nicht. Stellen wir uns das vor, was wir im Moment nicht erleben können: Ein Raum voller Menschen, die sich die Hände schütteln oder mit einer kurzen Umarmung begrüßen. Man sitzt einander gegenüber und steckt beim Reden die Köpfe zusammen. So...

  • 16.12.20
Menschen & Meinungen
„Was Rudi und mir bisher immer wichtig gewesen ist: Sich bewusst zu verabschieden, wenn einer der beiden das Haus verlässt. Denn man weiß ja nie, was passieren kann. (Theresia Dastl)

Zeit für meinen Glauben
Einzigartig für den anderen

Theresia Dastl und ihr Mann Rudolf sind seit mehr als sechzig Jahren verheiratet. Auch in den schweren Zeiten sind sie abends nie eingeschlafen, ohne sich zu vertragen. Resi, es gibt nur einen Rudi für dich. Rudi, es gibt nur eine Resi für dich.“ Müsste Theresia Dastl eine Überschrift für ihre Ehe aussuchen, dann würde sie wohl so lauten. Diesen Satz sagt der Trauungspriester zu Theresia und ihrem Mann Rudolf vor mehr als 60 Jahren, als sie einander das Ja-Wort geben. Die beiden kennen sich aus...

  • 15.12.20
Kunst & Kultur
Ludwig van Beethoven
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Zum Beethoven-Jubiläum: Hören, Schauen, Lesen
"Beethoven sprengt alle Grenzen"

Am 16. Dezember jährt sich der Geburtstag Ludwig van Beethovens zum 250. Mal. Markus Landerer, Domkapellmeister zu St. Stephan in Wien, spricht im SONNTAG-Interview über seinen Zugang zu Beethoven im Corona-geprägten Jubiläumsjahr, die überragende Bedeutung der „Missa solemnis“ sowie die Tragödie von Beethovens Taubheit aus der Sicht des Musikers. Wie viele Musikfreunde hatte sich Domkapellmeister Markus Landerer dieses Jubiläumsjahr ganz anders vorgestellt. 2020 hätte das Beethoven-Jahr werden...

  • 10.12.20
Bewusst leben & Alltag
Sich und anderen täglich zehn Minuten Stille zu schenken.

Kommentar: Die Kirche & ich
Warum die Stille heilig ist

Wir sagen euch an den lieben Advent. . . Wir sagen euch an eine heilige Zeit.“ Wir stehen also in einer heiligen Zeit. Heilig – das bezeichnet alles, was zu Gott gehört, die Heilige Schrift, das Heilige Land, die Heiligen. . . Darum ist es eine große Freude, dass die Lockdown-Maßnahmen und die Disziplin der Menschen Covid soweit heruntergebremst haben, dass wir wieder Gottesdienste besuchen können – heilige Feiern an heiligen Orten. Es ist sogar noch besser: In einem heuer, was Weihnachtsfeiern...

  • 10.12.20
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