Was tun am 24. Dezember in Zeiten der Pandemie?
Wir warten auf das Christkind...

In diesem Jahr sind die Möglichkeiten, die Kleinen am 24. Dezember von ihrer Aufregung abzulenken, allerdings enorm eingeschränkt.
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Nur eine Stunde ungestört dem Christkind helfen – für Eltern ist das ein echtes Herzensanliegen. Aber wie kann man das, wenn vorfreudig aufgeregte Kinder im Haus sind? Wie beschäftigt man die Kleinen am besten? In den meisten Familien helfen da intensiv und gerne Großeltern, Großtanten und Großonkel aus und unternehmen etwas mit den Kindern.

Aber im „Corona-Jahr“, in dem wir alle alles versuchen, um die ältere Generation nicht leichtfertig einem Ansteckungs-Risiko auszusetzen, kann das da überhaupt funktionieren?

Gründe, warum Kinder am 24. Dezember gar so aufgeregt sind, gibt es viele. Daran ändert auch Corona nichts. In diesem Jahr sind die Möglichkeiten, die Kleinen am 24. Dezember von ihrer Aufregung abzulenken, allerdings enorm eingeschränkt. Wir haben uns – gerade deshalb – Gedanken gemacht und umgehört. Und hoffen Ihnen trotz aller Schwierigkeiten, die die weltweite Pandemie mit sich bringt, auch in diesem Jahr die eine oder andere Inspiration für das lange Warten auf das Christkind geben zu können.

Online spielen
Viele von uns haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit Zoom, Whatsapp-Videocall und anderen „internetten“ Möglichkeiten vertraut gemacht, um corona-sicher in einer Gruppe zusammen zu kommen und Besprechungen abzuhalten.

Nicht nur für den 24.12. lohnt es sich, diese Möglichkeiten auch für den privaten Bereich zu nutzen. Denn glauben Sie uns: Das funktioniert – spielen via Zoom, Teams, Whatsapp Videocall oder ähnliches. Wir haben von Familien gehört, die via wöchentlicher Zoom-Konferenz mit dem Opa Schifferl versenken, Schach, Stadt-Land-Fluss oder Bingo spielen. Von Tanten, die ihren Nichten via Whatsapp-Videocall ein Buch nach dem anderen vorlesen, mit ihnen ihre Lieblingslieder singen oder am Puppen-Nachmittagskaffee teilnehmen.

Online Kreuzworträtsel lösen

Und apropos Internet – das bietet tatsächlich erstaunliche weitere Möglichkeiten: Zum Beispiel kann man mit einem Rätselgenerator (etwawww.xwords-generator.de) gratis sehr individuelle Kreuzworträtsel erstellen. Da können dann etwa Großeltern Rätsel entwerfen und am 24.12. per Telefon verbunden – egal ob mit Video oder in der „herkömmlichen“ Variante – mit den Enkelkindern diese Rätsel lösen. Die Großeltern lesen etwa die Fragen vor und die Kinder raten und tragen ein.

Eine andere Variante wäre es, dass die Eltern im Vorfeld ein solches Kreuzworträtsel generieren und dann Großeltern und Kinder das gleiche Kreuzworträtsel vor sich haben und via Telefon miteinander lösen.

(Weihnachtliche) Spaziergänge mit Abstand
Wir alle haben es im Frühjahr und Sommer gelernt: Draußen, mit Abstand – und sicherheitshalber auch mit Maske – ist die Gefahr sich anzustecken wesentlich geringer. Warum also nicht eine große Runde durch die Straßen der Stadt gehen, durch den nahe gelegenen Park oder auch ein Stück durch den Wald?

Was man auch machen könnte, ist auf diesem Weg in eine Kirche zu gehen und dort miteinander die Krippe anzuschauen – etwa in der eigenen Pfarrkirche oder, vor allem in der Stadt gut möglich, in den Kirchen im Umkreis, die man zu Fuß erreichen kann.

Ein guter Tipp ist dabei sicher, vorab in der Pfarre, deren Kirche(n) man besuchen möchte, nachzufragen, wann die Kirchen für einen Krippenbesuch offen sind und wie der organisiert ist. In den Kirchen könnte man – je nachdem, wie viele Menschen da sind – ja auch noch ein zusätzliches Rätselspiel einbauen: Engerl zählen zum Beispiel, oder (Lieblings)Heiligenfiguren.

Auch auf den Friedhof zu gehen, eine Kerze anzünden und sich gemeinsam an Verwandte zu erinnern, kann am 24.12. eine schöne Sache sein.

Museen zu Weihnachten
Prinzipiell dürfen Museen (so jedenfalls der Stand der Dinge bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe) am 24.12. offen haben. Ob es an diesem Tag ein Programm geben kann und wie das aussieht, war zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe leider noch nicht überall klar.

Das Kindermuseum in Schönbrunn hat allerdings konkrete Pläne. Es gibt – übrigens schon im gesamten Dezember – eine Adventrätselrallye für Familien mit Kindern ab 7 Jahren.

Hier kann das weihnachtlich geschmückte Kindermuseum ganz genau erkundet werden. Unter anderem geht es dabei um die Geschichte des Christbaums und seines Schmuckes, Geschenke zur Weihnachtszeit und es gibt außerdem die große Weihnachtskrippe zu bestaunen. Außerdem lädt das Museum zur „Engerlsuche“ quer durch das Museum und für alle, die noch aktiv werden wollen, gibt es Schlossgespenst Poldis „Basteln to go“ – ein kleines Sackerl mit Bastelutensilien, das man sich während der Öffnungszeiten des Kindermuseums an der Museumskassa holen kann. Zur Auswahl stehen ein Weihnachtsmann, ein Engerl oder ein Schneemann – der Preis pro Werkstück beträgt € 5,10.

Das Museum ist am 24.12. von 10 bis 17 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 16 Uhr.

In den vergangenen Jahren haben außerdem das Naturhistorische Museum und das Technische Museum am 24.12. einiges geboten. Es lohnt sich wohl, kurz vor dem 24.12. bei Interesse bei diesen Museen anzurufen und nachzufragen.

Das Naturhistorische Museum erreichen Sie unter 01/52177-0

das Technische Museum hat die Telefonnummer 01/89998-0. 


In diesem Jahr sind die Möglichkeiten, die Kleinen am 24. Dezember von ihrer Aufregung abzulenken, allerdings enorm eingeschränkt.
Wir hoffen Ihnen trotz aller Schwierigkeiten, die die weltweite Pandemie mit sich bringt, auch in diesem Jahr die eine oder andere Inspiration für das lange Warten auf das Christkind geben zu können.
Autor:

Andrea Harringer aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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