Wegmarken der Caritas

Beiträge zum Thema Wegmarken der Caritas

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Das Ende des Zweiten Weltkriegs wurde steiermarkweit gefeiert, wie hier in Weiz am 9. Mai 1945. Not und Elend blieben. Viele heute noch erfolgreiche Caritas-Aktionen wurzeln in dieser Zeit großen Leids und großer Hilfe. | Foto: caritas.at; KK  Illustration: Ivan Rajič
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Wegmarken der CARITAS | Teil 4
152 Ausfahrten mit US-Auto

Ein „Caritas-Wirkungsbericht“ vom Kriegsende 1945 bis Ende 1946. Die Steiermark litt durch den Krieg, aber auch nach dem Krieg enorm. Die vorhandenen katholischen Wohlfahrtseinrichtungen, die durch die NSDAP und deren Gliederungen beschlagnahmt waren, wurden nach dem Krieg ihres Inventares beraubt, das Übriggebliebene wurde demoliert. Das Wirtschaftsleben wurde völlig lahmgelegt. Laut Bericht von Caritasdirektor Gottfried Puggl konnte die eigentliche Caritas-Arbeit im Juli 1945 begonnen werden:...

  • 10.09.25
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Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg wurden wieder „Kindererholungsaktionen“ organisiert, nachdem sie in den Jahren zuvor von der NS-Volkswohlfahrt verboten worden waren. Im Bild: fröhliche Kinder auf einem Caritas-LKW im Ferienlager Auhof 1946.  | Foto: caritas.at; Illustration: Ivan Rajič
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Wegmarken der CARITAS | Teil 3
Eine geschätzte Partnerin

Das caritative Wirken war immer wieder „auf der Höhe der Zeit“. Es ist evident, dass die Caritas nach 1945 eine Reihe von Entwicklungen erlebte. Das Almosenverständnis, das in der kirchlichen Hilfsorganisation nach dem Zweiten Weltkrieg anfangs noch vorherrschte, wurde durch professionellere Verteilstrukturen, neue Formen der sozialen Hilfen, zeitgemäßere Pädagogik sowie deutlich bessere Ausbildungsformen für hauptberuflich Mitarbeitende abgelöst. So konnte die Caritas mit der Zeit ein...

  • 03.09.25
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Man bezeichnete die unterernährten Kinder als „Butterkinder“, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs in andere Länder auf Erholung geschickt wurden. Spanien war eines der Länder, wohin die Kinder mit der Caritas gebracht wurden, um aufgepäppelt zu werden. 
 | Foto: culturalatina.at/Privates Archiv Helmuth Rohr
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Wegmarken der CARITAS | Teil 2
Sicheres Obdach

„Diözesane“ Caritas löst nach dem 2. Weltkrieg die Caritasverbände ab. Am 18. Oktober 1945 fand auf Einladung des Salzburger Caritasdirektors, Prälat DDr. Franz J. S. Fiala, die erste Direktorenkonferenz der Caritas statt. Zu Beginn der Konferenz benannte Prälat Fiala, dass es durch die sieben Jahre Nazizeit, in der die meisten Caritasverbände, Vereine und Stiftungen aufgelöst waren, „still in der Caritasarbeit“ geworden sei. Nun aber sei es laut geworden, „sehr laut ist der Ruf nach Behebung...

  • 27.08.25
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Heilige Elisabeth von Thüringen, die Patronin der Witwen, Waisen, Bettler, Kranken, unschuldig Verfolgten, Notleidenden und der Caritas. Nach einer Darstellung am Glasfenster der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Buch bei Judenburg.
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Wegmarken der CARITAS | Teil 1
Herzensgute Menschen

Wie der Caritasgedanke nach dem Ersten Weltkrieg aufblühte. Armut und Elend kennzeichneten die Sozialstruktur unseres Landes, seit es bewohnt ist. Ab dem 19. Jh. formte sich in Gesellschaft und Kirche immer stärker das Bewusstsein, dass Armut und Elend nur durch sozialpolitische Veränderungen bekämpft werden können. Innerhalb der Kirche erkannte Papst Leo XIII. die neue Dimension der sozialen Frage. Die Veröffentlichung seiner Enzyklika Rerum Novarum (1891) markiert die Bestärkung und...

  • 20.08.25

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