Offen gesagt

Beiträge zum Thema Offen gesagt

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Offen gesagt - Eva Rossmann
Zwischen Buchdeckeln

Zum Welttag des Buches (23. 4.) fragen wir eine Autorin: Warum lesen Sie? Weil es wohl nirgendwo mehr zu entdecken gibt als zwischen zwei Buchdeckeln. Es ist so individuell, alle haben wir unsere eigenen Bilder im Kopf, wenn wir lesen. Und gleichzeitig verbindet es mich mit den Menschen, die das gleiche Buch auch gelesen haben. Sobald ich als Kind endlich diese Zeichen zu Geschichten zusammensetzen konnte, habe ich gelesen. Viel. Überall. Daran hat sich nichts geändert. Heute ist Lesen Teil...

  • 15.04.26
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Offen gesagt - Karl Veitschegger
Befreiendes Lachen

Haben Sie zu Ostern gelacht? Ja, in der Familie bei der Osterjause haben wir herzhaft gelacht, auch wenn die Trauer über liebe Verstorbene noch wehtut und es in der Welt derzeit wenig zu lachen gibt (und da meine ich nicht das Gejammer an den Zapfsäulen). Im Ostergottesdienst wurden bei uns keine Witze erzählt, wie das vor allem die Prediger im Mittelalter taten, die mit derben Späßen die Gläubigen zum lauten „Osterlachen“ (risus paschalis) bringen mussten, indem sie auf der Kanzel hüpfend eine...

  • 08.04.26
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Offen gesagt - Br. Thomas Hessler OSB
Anfangen und Aufhören

Ostern – ein neuer Anfang? Ostern ist für mich die Kunst, gemeinsam einen neuen Anfang zu wagen. Es gibt diese Situationen – im Betrieb, im Freundeskreis, der Kirche oder im Sportverein: „Mit dem oder der, oder aber auch mit mir selbst ist nichts anzufangen.“ Ich denke mir: Man kann nichts anfangen, wenn man nicht aufgehört hat. Aufhören und anfangen hängen eng miteinander zusammen. Wenn es zu Ostern um einen neuen Anfang geht, ist es wichtig, in der Woche davor – also jetzt in der Karwoche –...

  • 01.04.26
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Offen gesagt - Mira Leinfellner
Aus dem Fenster schauen

Qual oder Erlösung? Drei Wochen Smartphone-Fasten – wie warʼs? In den letzten drei Wochen des Handyfastens ging es mir eigentlich ganz gut. Ich habe mich schon etwas freier gefühlt, weil man nicht immer aufs Handy schaut und zuhause auch mehr Zeit mit anderen Tätigkeiten verbringt, zum Beispiel basteln oder zeichnen. Mein Handy hat mir nicht wirklich gefehlt, aber manchmal will man dann doch ganz automatisch zum Handy greifen. Oft war ich in der Straßenbahn und mir war langweilig. Normalerweise...

  • 25.03.26
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Offen gesagt - Alois Kowald
Dem Blick entzogen

Warum werden ab dem fünften Fastensonntag in der Kirche die Kreuze verhüllt? Im liturgischen Kalender unserer Diözese heißt es: „Prunkkreuze und Bilder sollen nach altem Brauch verhüllt werden. Die Kreuze bleiben bis zum Ende der Karfreitagsliturgie, die Bilder bis zur Feier der Osternacht verhüllt.“ Früher war es vorgeschrieben, alle Kreuze zu verhüllen, auch Kreuze, die den leidenden Christus zeigen. Das scheint gerade in der Passionszeit nicht sinnvoll zu sein. Deshalb ist heutzutage das...

  • 18.03.26
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Foto: Neuhold
2 Bilder

Offen gesagt - Heimo Kaindl
Josef – ein Alltagsheld

Am 19. März ist Josefitag. Weshalb? Und spielt das heute noch eine Rolle? Bereits im 12. Jahrhundert wird in Seckau und Vorau der 19. März als Gedenktag des hl. Josef gefeiert. Kaiser Leopold I. macht ihn 1675 zum Schutzpatron des Kaiserhauses. Er lässt seinen ältesten Sohn auf den bis dahin unüblichen Namen Josef taufen und löst damit die Verbreitung des Vornamens aus. 100 Jahre später (1772) wird unter Kaiserin Maria Theresia der hl. Josef zum Landespatron der Steiermark. Betont wird so...

  • 11.03.26
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Offen gesagt - Adelheid Brantner
Der Mensch im Mittelpunkt

Seit wann gibt es Hospiz-Vorlesungen in Graz und wie haben sie sich gewandelt? In Österreich haben sich Hospiz und Palliative Care in den vergangenen 30 Jahren mit großer Dynamik entwickelt. Diese Themen wurden 2011 auf Initiative des damaligen Obmanns des Hospizverein Steiermark, Univ.-Prof. Karl Harnoncourt, als Vorlesung an die Universität Graz gebracht. Sie war für Pharmazie-Studierende konzipiert, stieß aber auch bei Studierenden anderer Fachrichtungen auf großes Interesse. Daher wurde...

  • 04.03.26
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Offen gesagt - Sarah Straßnig
Ballast loslassen

Wie kann Spiritualität dabei helfen, mehr inneren Frieden zu gewinnen? In einer Welt voll Hektik und hoher Anforderungen kann Spiritualität ein Weg sein, um zur Ruhe zu kommen und das Leben bewusster zu gestalten. Bei unseren „Entwicklungstagen christliche Spiritualität“ (Näheres siehe Seite 18) stehen konkrete praktische Impulse dafür im Mittelpunkt: Wir erschließen christliche Hoffnung als geistliche Kraftquelle. Zwischen Wissen und Ahnen lassen wir uns von biblisch geprägten Zukunftsbildern...

  • 25.02.26
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Offen gesagt - Nora Tödtling-Musenbichler
Das Netz darf nicht reißen!

Warum ist es nicht sinnvoll, bei der Sozialhilfe zu sparen? Die Sozialhilfe ist das letzte Auffangnetz. Dort zu sparen, trifft jene Menschen am stärksten, die am wenigsten haben und Unterstützungsangebote am dringendsten brauchen: armutsgefährdete Familien, ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, geflüchtete Menschen, Frauen in Notlagen und viele mehr. Das Mindeste zum Leben muss auch in großer Not gesichert sein. Kürzungen sind auch deshalb nicht sinnvoll, weil sie...

  • 18.02.26
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Offen gesagt: Kardinal Christoph Schönborn
Kann christlich-muslimisches Zusammenleben funktionieren?

Atmen Muslime eine andere Luft als Christen? Warum sollte es uns nicht gelingen, zusammenzuleben? Natürlich ist das herausfordernd. Europa war großmehrheitlich christlich. Aber wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden, dürfen sie sich nicht aufregen, dass eine andere Religion im Wachsen ist und es Menschen gibt, die ihre Religion ernst nehmen. Wir haben inzwischen eine ganze Reihe Kirchen verschenkt oder verkauft: an Rumänen, Serben oder die Kopten. Die Christen sterben...

  • 16.02.26
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Offen gesagt - Sr. Franziska Madl
Keine Massenbewegung

Sind Ordensgelübde noch zeitgemäß? Wir versprechen in unseren Gelübden, nach den evangelischen Räten zu leben. Dazu gehören Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. Sie leiten sich aus den Schriften des heiligen Paulus ab und nennen sich bewusst „Räte“, denn es sind keine Anweisungen oder Befehle. Sondern es ist ein Rat, an den man sich halten kann – und Ordensleute entscheiden sich nach eingehender Vorbereitungszeit bewusst, sich daran zu halten. Diese Gelübde waren nie zeitgemäß und müssen es nicht...

  • 04.02.26
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Offen gesagt - Bianca Friesenbichler
Selbstbestimmt Frau sein

An wen richtet sich euer neues Projekt und was wird angeboten? Selbstbestimmt Frau sein“ ist ein neues Bildungs- und Vernetzungsprojekt. Es richtet sich an Frauen im ländlichen Raum, die beruflich, familiär oder ehrenamtlich viel leisten und sich selbst dabei manchmal zu wenig Raum geben. Wir wollen Frauen dabei unterstützen, ihre Selbstbestimmung zu stärken, berufliche Chancen zu erkennen und die Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Ehrenamt neu zu denken. In verschiedenen Veranstaltungen...

  • 28.01.26
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Offen gesagt - Saskia Löser
Das Wort im Mittelpunkt

Was ist was? Wortgottesdienst und Wort-Gottes-Feier Der Wortgottesdienst ist ein Teil der hl. Messe mit ein oder zwei Lesungen (Altes und Neues Testament außer Evangelien), Antwortpsalm nach der ersten Lesung, Ruf vor dem Evangelium (Halleluja bzw. in der Fastenzeit ein anderer Ruf), Evangelium, (Homilie, Glaubensbekenntnis) und den Fürbitten. An diesen Teil der hl. Messe schließt sich die Eucharistiefeier an. Die Tische des Wortes und des Brotes sind gedeckt, Christus ist real präsent im Wort...

  • 22.01.26
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Offen gesagt - Peter Ebenbauer
„Die Wurzel trägt dich“

Warum feiern Christinnen und Christen einen „Tag des Judentums“ (17. Jänner)? Die Idee entstand im Jahr 1997 auf der „Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung“ in Graz. Zwei Jahre später beschloss der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich, alljährlich am 17. Jänner wie einige andere Länder den „Tag des Judentums“ zu begehen. Dieser Termin ist bewusst gewählt, denn unmittelbar vor der „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“ (mehr dazu siehe Seite 14) feiern die Kirchen am „Tag...

  • 14.01.26
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Offen gesagt - Hannes Derler
Zeit für einen Besuch

Warum sind Sie ehrenamtlich in der Aufsuchenden Seelsorge tätig? Es erfüllt mich, bei den Begegnungen im Pflegeheim zu hören, was alles an Talenten und Fähigkeiten in einem Leben zur Anwendung kommen kann und was alles gut läuft und manchmal eben nicht. Ich habe einen großen Respekt vor der Lebenserfahrung und den Lebenswegen der Menschen. Oft gelingt es uns, gemeinsam zu lachen. Zum Abschluss sprechen wir oder nur ich, wenn es passt, ein Gebet, oder ich lese eine Bibelstelle vor und wir...

  • 07.01.26
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Offen gesagt - Bernd Hillebrand
Neue Wege eröffnen

Kann man Gott Wegbereiterin nennen? Bereits in der frühen Kirche wurden Jesus bestimmte Titel zugesprochen. Diese knüpften an Gottestitel im Alten Testament an. Mit diesen Bezeichnungen wollte man Deutungen von Weg und Person Jesu zum Ausdruck bringen. Meist entstanden sie in langwierigen Diskussionen und Auseinandersetzungen von theologischen Schulen und auf Konzilien des frühen Christentums. Die Orientierung dabei war stets das Evangelium und dessen Übertrag in die heutige Zeit. Wenn also die...

  • 30.12.25
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Offen gesagt - Johanna Lorenzutti
Viele Inhalte

Was ist das konkret:intranet? Wer kann es nutzen und was gibt es dort? Das konkret:intranet ist quasi die eigene Website für haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Katholischen Kirche Steiermark. Hier finden Sie Informationen, Anleitungen, Tipps, Inspirationen und vieles mehr für das (ehrenamtliche) Engagement in der Katholischen Kirche Steiermark. Als langjährig Engagierte/r fragen Sie sich vielleicht: „Was ist jetzt neu?“ – schließlich gibt es das konkret:intranet bereits seit 15...

  • 10.12.25
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Offen gesagt - Karl Toifl
Nur Ja heißt Ja

Wie setzt sich die KMB gegen Gewalt ein? Anlässlich der Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ unterstützen wir von der Katholische Männerbewegung Österreich (KMBÖ) die Initiative „Nur Ja heißt Ja“. Wir sind zutiefst betroffen, dass viele Frauen in unserem Land noch immer zu sexuellen Handlungen gezwungen werden. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten gesetzlich zwar schon einiges zum Besseren verändert, aber es braucht offensichtlich noch mehr Schutz für Opfer von sexualisierter Gewalt. Daher...

  • 03.12.25
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Offen gesagt - Martin Krenn
Gefährlich schwach

Wie geht es Ihnen mit den Ergebnissen der Weltklimakonferenz? Wir sind zutiefst enttäuscht von den gefährlich schwachen Ergebnissen. Viele reiche Staaten wie Österreich haben zwar vehement nach einem Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen gerufen, waren aber nicht bereit, ihren fairen Anteil dafür zu bezahlen oder in ihren eigenen Ländern dafür voranzugehen. Einzig der „Just-Transition-Mechanismus“ (ein Instrument, um sicherzustellen, dass der Übergang zu einer klimaneutralen...

  • 26.11.25
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Offen gesagt - Anna-Maria Kienzl
„Frag mich doch!“

Warum braucht es den Internationalen Tag der Kinderrechte? Der Internationale Tag der Kinderrechte am 20. November erinnert uns jedes Jahr an die Verabschiedung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) im Jahr 1989. Das Abkommen, das in 54 Artikeln die Rechte von Kindern bis zum 18. Lebensjahr festlegt, hat sich als weltweites Grundgesetz für die Rechte von Kindern etabliert. Die UN-Kinderrechtskonvention, die von 196 Staaten ratifiziert wurde, ergänzt damit die allgemeinen...

  • 19.11.25
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Offen gesagt - Manuela Harb
Heilsam für alle

Wie sieht ein heilsamer Umgang mit dem Leben aus? Grundvoraussetzung ist ein gemeinschaftliches Miteinander, und darauf aufbauend: ein guter Umgang mit der Schöpfung. Mit unserem „Lebensgartl“ versuchen wir das. Nach dem Tod eines unserer Kinder vor 22 Jahren trauerte jedes Familienmitglied für sich. „Wir brauchen etwas, das uns einander wieder näherbringt“, sagten mein Mann und ich, und wir wollten einen Ort schaffen, mit dem das Leben weitergeht. Wir pachteten ein Grundstück, auf dem wir Obst...

  • 12.11.25
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Offen gesagt - Andreas Steiner
Gott übertragen

Was bringt eine Gottesdienstübertragung im Fernsehen oder Radio für eine Pfarre mit sich, und wie läuft sie ab? Wesentlich bei einer Übertragung ist, all das, was in der Feier hör- und sichtbar gemacht werden soll, feierlich, gut gestaltet und ruhig in einem vorgegebenen Zeitfenster unterzubringen. Übertragungen können für Pfarren eine Chance sein, ihre liturgische Praxis zu überprüfen. Dabei tauchen z. B. Fragen zur Feierqualität auf: Feiern wir als Gemeinde gemeinsam? Können sich Menschen...

  • 05.11.25
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Offen gesagt - Maria Pieberl-Hatz
Alles erlaubt

Wie geht man mit Trauernden gut um? Gerade wenn die Nächte kälter werden, ist der Abschied noch stärker spürbar, wenn liebe Menschen gestorben sind. Der Platz im Haus ist leer, die vertrauten Phrasen fehlen. Das schmerzt, und Trauernde fühlen sich alleingelassen. Wir alle sind berufen, einander zu trösten und die Tür zum Leben zu öffnen. Hinterbliebene berichten, dass Leute die Straßenseite wechseln, um nicht mit ihnen reden zu müssen. Hilflosigkeit steht im Raum. Ist es die Angst, weil wir...

  • 29.10.25
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Offen gesagt - Dr.in Inge Lang
Beruf mit Sinn

Was macht die Katholische Kirche auf einer Berufsinformationsmesse? Als eine der größten Arbeitergeberinnen der Steiermark ist es uns wichtig, über die vielfältigen Möglichkeiten, in der Kirche beruflich tätig zu sein, zu informieren. Die Berufsinfomesse bietet eine großartige Gelegenheit, mit Jugendlichen, LehrerInnen, Eltern und Interessierten über Ausbildungs- und Tätigkeitsfelder ins Gespräch zu kommen. In den zahlreichen Begegnungen können Fragen zu persönlichen Stärken, Berufswünschen,...

  • 22.10.25

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