Hospiz

Beiträge zum Thema Hospiz

Kirche hier und anderswo
Patenschaft. V. l.: Carina Kerschbaumer für die Styria Media Group AG sowie Maria Santner, Prokuristin der Anton Paar GmbH, unterstützen mit weiteren Paten großzügig das Vinzi-Dorf-Hospiz. Désirée Amschl-Strablegg, Bereichsleitung 
Palliativ und Hospiz der Elisabethinen, leitet es.

VinziDorf-Hospiz
Fünf Jahre Menschlichkeit

Erstes Hospiz für Obdachlose feierte 5. Geburtstag. Am Beginn des VinziDorf-Hospizes stand der Wunsch der Elisabethinen, obdachlosen Menschen eine Heimat zu geben, um ihren letzten irdischen Weg in Würde und Sicherheit zu gehen. Konkreter Anlassfall war damals der Tod eines Obdachlosen auf dem Areal des Theodor-Körner-Spielplatzes. Zur Feier des 5. Geburtstags des VinziDorf-Hospizes am 5. April konnten die Grazer Elisabethinen zahlreiche WegbegleiterInnen und UnterstützerInnen willkommen...

  • 13.04.22
Bewusst leben & Alltag
Als Hospizbegleitung begleitet man schwerkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase bis hin zum Tod.
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Hospizbegleitung
Den letzten Tagen mehr Leben geben

Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten, für sie da sein, sie verstehen und unterstützen – das sind die Hauptaufgaben von Hospizbegleiterinnen und -begleiter. Im Ausbildungslehrgang „Mobile Hospizbegleitung“ der Caritas Kärnten wird auf diese Aufgaben vorbereitet. von Carina Müller Der Tod ist für jeden Menschen etwas Unumgängliches und ständiger Begleiter unseres Lebens. Für viele ist das Sterben ein Tabuthema. Doch für manche ist „Tod und Sterben“ zum Alltag geworden. In Österreich...

  • 01.02.22
Menschen & Meinungen
Markus Stephan Bugnyár  (46) ist Rektor des Österreichischen Hospizes in Jerusalem.

Meinung
Geheimnis von Weihnachten

Hier müssen Sie Weihnachten schon suchen. Am Schmuck in den Straßen erkennen Sie die nahenden Feiertage nicht. Gerade hier, im Heiligen Land, sind wir Christen in der Minderheit. Wenn es großzügig berechnet wird, vielleicht 1,8 % der Bevölkerung. Besonders lange müssen Sie Weihnachten hier aber nicht suchen. Am besten, wir fahren nach Betlehem, dem Ort der Geburt Jesu. Oder besuchen die Hirtenfelder im Nachbarort. Oder Nazaret im Norden in Galiläa. So wenige Christen wir hier sind, wir alle...

  • 23.12.21
Kirche hier und anderswo

Am Lebensende begleiten

Hospizteam Hartberg sucht dringend ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Hospizbegleitung ist der liebevolle und achtsame Umgang mit Menschen in ihrer letzten Lebensphase und in Zeiten der Trauer. Wer sie begleitet und unterstützt, begibt sich auf eine spezielle gemeinsame Sinnsuche. Das Hospizteam Hartberg sucht dringend Frauen und Männer, die sich auf diese ehrenamtliche Tätigkeit einlassen wollen. Wer sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit interessiert, ist herzlich zum Informationsabend am 18....

  • 03.11.21
Menschen & Meinungen

Steirerin mit Herz
Veronika Hummer

Trauerspaziergänge bieten in Hartberg Hospizteam und Pfarre an. „Im Gehen ist es leichter, über den Tod eines lieben Angehörigen zu sprechen“, erzählt Veronika Hummer. Im Gehen könne man wieder langsam dem Leben vertrauen. Die Trauer sei oft so schwer. Es helfe, den Schmerz zuzulassen, damit die Trauer an Gewicht verliere. Dazu brauche es einen geschützten Raum und absolute Verschwiegenheit. Angehörige eines Verstorbenen wollen oft mit einem Außenstehenden reden, „denn die Familie trauert ja...

  • 27.10.21
Bewusst leben & Alltag
Trauer braucht Zeit und Raum.

Rund um Allerheiligen
Der Trauer einen Raum geben

Die „Gesprächsinsel“ und die Mobile Hospizbegleitung Klosterneuburg-St. Martin bieten rund um Allerheiligen einen Trauerraum an. Trauer kann von starken Emotionen und großer Verunsicherung geprägt sein. Wird dieser Prozess verdrängt oder nur oberflächlich verarbeitet, reißen Wunden immer wieder auf“, weiß Sr. Hermi Dangl, Leiterin der „Gesprächsinsel“, aus Begegnungen mit Trauernden. Um Trauer zulassen zu können, braucht es Orte des Vertrauens und der Möglichkeit, ihr Ausdruck zu geben. Der Tod...

  • 26.10.21
Menschen & Meinungen

Steirerin mit Herz
Ilse Bell

Aufgewachsen „bin ich im Schuhgeschäft“, lacht Ilse Bell aus Bärnbach. Sieben Generationen väterlicherseits seien Schuhmacher gewesen. Die Patrone der Schuster, die Brüder Krispin und Krispinian, werden am 25. Oktober gefeiert. Nicht nur der Schuh ist etwas, was bei Ilse Bell „zum Leben gehört“. Sie fühlt sich auch der Kirche in Bärnbach nahe. Ihr Dekret zur KunstWerkKirche-Kirchenführerin ist ganz frisch, auch wenn sie Menschen die Barbarakirche in ihrer Heimat schon länger erschloss. Gern...

  • 20.10.21
Menschen & Meinungen
Franz-Joseph Huainigg (55) war Behindertensprecher der ÖVP und ist Aktivist für den Lebensschutz.

Meinung
Wo bleibt die Beihilfe zum Leben?

Wenn ich mich im Fernsehen sehe, mit dem Beatmungsgerät, den Schläuchen, starr im Rollstuhl sitzend, erschrecke ich immer wieder: So behindert. Und da verstehe ich auch, dass Leute zu mir sagen: „Mit so einer Behinderung würde ich nicht leben wollen.“ Ich beruhige sie dann: „Die Innensicht ist anders als die Außensicht. Ich führe ein glückliches, zufriedenes und selbstbestimmtes Leben mit der Unterstützung meiner Familie und meiner Persönlichen Assistent/innen.“ So wie viele andere Menschen mit...

  • 17.10.21
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Dr. Gerold Muhri
Auf dem letzten Weg

Warum braucht es Hospize? Der Wunsch nach Sterben in vertrauter Geborgenheit zu Hause ist leider trotz verschiedener mobiler Dienste nicht immer möglich – dann ist ein Hospiz eine „gute Alternative“. Hospizeinrichtungen sind Orte, wo PatientInnen mit ihren An- und Zugehörigen ohne Hektik bis zum Lebensende sein können. Im Fokus ist das Leben. Wir wollen möglichst viel Lebensfreude und Genuss „trotzdem“ ermöglichen helfen. Im Zimmer ist der kranke Mensch Chef – er gibt vor, was wann und mit wem...

  • 29.09.21
Kirche hier und anderswo

Steirisches Kammermusik Festival
Zugunsten der Hospize

Alles Tango! So lautete das Motto des Eröffnungskonzertes des Steirischen Kammermusik Festivals auf den Grazer Kasematten. Der Akkordeonist Christian Bakanic bot verschiedenste Interpretationen der Tangomusik mit seinen Gruppen Mala Junta und dem Trio Infernal dar. Der Reinerlös des Eröffnungskonzertes wurde an die Hospize der Elisabethinen gespendet. Diese betreuen Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung an ihrem Lebensende. Ein Teil davon steht wohnungslosen oder nicht versicherten Menschen...

  • 11.08.21
Gesellschaft & Soziales
Damit „Am Ende. Leben“ sein kann – unabhängig von den finanziellen Mitteln der Menschen – haben die Elisabethinen ein Patenschafts-Programm für ihre vier Hospizbetten eingerichtet. In einem Paten-Kalender kann man mit einer Spende von 99 Euro pro Bett und Tag die Finanzierung übernehmen.

Elisabethinen - Partenschaft - Hospiz
Dankbar da zu sein

Elisabethinen. Diplomkrankenpflegerin Katrin erzählt von ihrer Arbeit im Hospiz, das Sie mit einer Patenschaft unterstützen können. Das Hospiz St. Elisabeth und das Vinzi-Dorf-Hospiz bieten zusammen vier Betten, wo 24 Stunden täglich, an 365 Tagen im Jahr, Menschen mit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankungen betreut und begleitet werden. Die Bedürfnisse der BewohnerInnen stehen im Mittelpunkt. Nach Möglichkeit werden Wünsche wie eine spezielle Leibspeise, frische Blumen am Bett oder kleine...

  • 29.12.20
Kommentare & Blogs
Wenn wir als Gesellschaft den Respektabstand vor dem Tod verlieren, drohen wir ihn auch vor dem Leben zu verlieren.

Kommentar: Die Kirche & ich
Menschenwürdiges Sterben – wirklich?

Wir alle haben Angst davor, in eine Lage zu kommen, die unerträglich ist und aus der nur mehr der Tod uns befreien kann. Ich verstehe die Hoffnung, dass es dann jemanden gibt, der mir hilft, möglichst schnell den erlösenden Tod herbeizuführen. Und ich verstehe, warum viele Menschen sich über unsere Verfassungsrichter freuen, die das Verbot der Beihilfe zum Suizid aufgehoben haben, weil zum guten Recht auf „menschenwürdiges Sterben“ auch der Suizid gehört. Auf diesen Seiten finden sich viele...

  • 17.12.20
Bewusst leben & Alltag
Der Ausbau professioneller Pflege sei daher in jeder Hinsicht ein Gebot der Stunde. Kein Mensch soll sich am Ende seines Leben Sorgen darüber machen müssen, ob er sich Begleitung und Pflege bis zum Schluss leisten kann.

Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe
Gut sterben dürfen

Wer über aktive Sterbehilfe nachdenkt, kommt um die Frage, was es bedeutet, gut und in Würde zu sterben, nicht herum, ist Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben österreich überzeugt. Welche Rolle dabei Hospiz- und Palliativbetreuung spielen und welche Signale die Zulassung aktiver Sterbehilfe an alte und kranke Menschen und an Menschen mit Behinderung senden würde, erläutert sie im Gespräch mit dem SONNTAG. Wenn es zum Thema Tötung auf Verlangen und Mitwirkung am Suizid kommt,...

  • 01.10.20
Bewusst leben & Alltag
Joachim Bauer: „Die Sterbenden brauchen das einfühlende Da-Sein eines anderen Menschen und Ermutigung.“
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Neurowissenschaftliche Sicht auf den freien Willen
Was Sterbende wirklich brauchen

In Österreich beschäftigt sich der Verfassungsgerichtshof mit zwei stark diskutierten Fragen: „Sterben auf Verlangen“ und „Assistierter Suizid“. Doch was steckt hinter diesem „Verlangen“? Warum wollen Menschen „nur mehr“ sterben? Der Arzt und Neurowissenschaftler Joachim Bauer klärt auf: über den freien Willen, die Todessehnsüchte und was den Sterbenden wirklich hilft. Die laufende Debatte über die Sterbehilfe bringt ein Thema in die Diskussion ein, das seit Jahrzehnten von den westlichen...

  • 30.09.20
Bewusst leben & Alltag
Patientenverfügungen sind eine Möglichkeit, die der Vatikan begrüßt.

Patientenverfügungen
Vatikan-Kritik an "Wegwerfkultur" am Lebensende

Die römische Glaubenskongregation bezeichnet lebensverkürzende Maßnahmen als Zeichen einer "Wegwerfkultur". Aus Sicht des Vatikan bleiben aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid weiter ethisch verboten. In einem am 22. September veröffentlichten Papier bekräftigt die Glaubenskongregation die katholische Lehre, nach der solche Schritte die ethischen und rechtlichen Grenzen der Selbstbestimmung überschreiten. Zugleich wendet sich die Vatikanbehörde gegen einen „unverhältnismäßigen und...

  • 24.09.20
Bewusst leben & Alltag
Die Tage waren gleichzeitig hart und wunderbar. Wir wachten abwechselnd oder gemeinsam an seinem Bett, hielten Tag und Nacht seine Hand, streichelten und versorgten ihn, beteten, sangen, lachten und weinten und ließen ihn an unserem Leben teilhaben. Er lag einfach nur da und durfte sich bei uns geborgen fühlen.
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Sterbebegleitung statt Sterbehilfe
Hinübergeleitet ...

Ab dem 21. September beschäftigt sich der Verfassungsgerichtshof mit zwei zentralen, stark diskutierten Fragen: „Sterben auf Verlangen“ und „Assistierter Suizid“. Mehrere Österreicher haben Klagen eingebracht und verlangen das Recht auf aktive Sterbehilfe. Elisabeth S. und ihre Familie haben sich vor kurzem für einen anderen Weg entschieden: ihren sterbenden Vater mit nach Hause zu nehmen und ihn gemeinsam bis zum Tod zu begleiten – Sterbebegleitung statt Sterbehilfe. Als sie uns im Krankenhaus...

  • 24.09.20
Gesellschaft & Soziales
Wenn Sie für das Leben die Stimme erheben wollen, hier können Sie das tun: https://lebensende.at
5 Bilder

Sterbebegleitung statt Sterbehilfe
Ein bisschen töten gibt es nicht

Immer mehr europäische Länder öffnen einer geschäftsmäßigen „Sterbehilfe“ Tür und Tor. Auch in Österreich gibt es Bestrebungen, aus dem Sterben ein Geschäft zu machen – wie es etwa in der Schweiz bereits der Fall ist. So beschäftigt sich ab dem 21. September auch der österreichische Verfassungsgerichtshof mit dem Thema, da derzeit mehrere Verfahren anhängig sind, durch die das geltende Verbot der Mitwirkung am Selbstmord (assistierter Suizid) fallen soll. Dagegen formiert sich mittlerweile eine...

  • 17.09.20
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