Ausgabe 15 / 17.04.2022

Beiträge zum Thema Ausgabe 15 / 17.04.2022

Glaube & Spiritualität
Bild: Ostermorgen – den Himmel tanzen, 
Ikone auf Holz, von Hans Reitbauer.

Ostern
Ein Fest ohne Ende

Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein. Wir werden einander umarmen und zärtlich sein. Es werden lachen nach langen Jahren der Armut, die Hunger gelitten. Es werden singen nach langen unfreien Nächten die von Mächten Gequälten. Es werden tanzen die Gerechten, die auf Erden kämpften und litten für eine bessere Welt. Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein. Ein Fest ohne Ende! Martin Gutl

  • 13.04.22
Kunst & Kultur

Buch-Tipp
Ein Lebensbild von P. Jakob Gapp

Zu Lebzeiten galt Jakob Gapp als Unbequemer und vielfach Getriebener; dem Marianistenpater ging die Wahrheit über alles, und die Wahrheit war für ihn die Botschaft Jesu Christi. In Zeiten des Nationalsozialismus stieß diese Haltung jedoch auf großen Widerstand, und während viele unter dem politischen Druck und der Bedrohung ihres Lebens nachgaben, wählte Pater Jakob Gapp das Martyrium: „Ich glaube, ich konnte mich heiligen in dieser schweren Zeit“, schrieb er in seinem Abschiedbrief, nur wenige...

  • 13.04.22
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Martina Bär, Fundamentaltheologin

„Ganz arg“ freue sie sich, nach Graz zu kommen, in diese „helle, freundliche, beschwingte Stadt“, strahlt Prof. Dr. Martina Bär. Mit 1. April ist sie neue Universitätsprofessorin für Fundamentaltheologie an der Universität. Graz „vitalisiert“ durch „herzliche Begegnungen“. Aus Wangen im Allgäu, unweit von Bregenz, stammt die 1976 geborene Tochter eines Dachdeckers und einer Pöstlerin. Weil ihr Oberstufen-Religionslehrer „lebte, was er gelehrt hat“, studierte Martina Bär in Tübingen Theologie....

  • 13.04.22
Menschen & Meinungen

Steirerin mit Herz
Gertrude Reiterer

Orte der Speisensegnung sind zu Ostern viele Marterln. In der Pfarre Tobelbad im Seelsorgeraum Kaiserwald hat Frau Gertrude Maria Reiterer alle 36 Kleindenkmäler wie Marterln, Kapellen, Bildstöcke und Kreuze dokumentiert. Unter https://tobelbad.sr-kaiserwald.at/kleindenkmaeler wird ein historischer Schatz sichtbar. Er fügt sich gut zum Werk „500 Jahre Tobelbad“ von Generalvikar Erich Linhardt. Frau Gertrude Reiterer, aufgewachsen in Dobl, ist mit Herbert verheiratet. Als gelernte...

  • 13.04.22
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - CR Herbert Meßner
Weil wir an das Leben glauben

Die sich damals am Karfreitag hingetraut haben, haben ihn am Kreuz gesehen. Als einen schwer Verwundeten, Festgenagelten, immer schwerer mit dem Atem Kämpfenden. Sie haben von ihm Worte gehört, die vergeben und verbinden, aber auch mit dem Willen Gottes ringen. Sie haben nicht erlebt, dass er vom Kreuz herabgestiegen wäre. Trotz höhnischer Aufforderungen dazu. Die sich am Ostermorgen zum Grab hingetraut haben, haben ihn dort nicht gefunden. Der Stein war weg, die Grabhöhle leer. Bald war er...

  • 13.04.22
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Univ.-Prof. Reinhold Esterbauer
Mithilfe vorausgesetzt

Wie können wir angesichts vieler Schrecken in der Welt die Auferstehung feiern? „Auferstanden aus Ruinen“ – so begann die Hymne der DDR. Gemünzt auf (Ost-)Deutschland, sollte nach dem Zweiten Weltkrieg ein Zukunftsbild entworfen werden, das Neues und Besseres versprach. Doch das Ersehnte hat sich für viele ins Gegenteil verkehrt und endete in Unfreiheit. Angesichts des derzeitigen Krieges in der Ukraine erscheinen solche Bilder als besonders trügerisch. So ist zu fragen: Kann man – gerade vor...

  • 13.04.22
Kommentare & Blogs

Positionen - Karl Veitschegger
Ostermenschen

Vor kurzem wurde im Sonntagsblatt eine junge Frau vorgestellt, die sich als „österlichen Menschen“ bezeichnete. Das hat mich aufhorchen lassen: Was ist ein österlicher Mensch? Nach einigem Suchen stieß ich auf diese Antworten: ein Mensch, der ausgestreckt ist zwischen Erde und Himmel, zwischen Leid und Jubel, zwischen Karfreitag und Auferstehung; ein Mensch, der offen ist für Wunder, für den mit dem irdischen Tod nicht alles vorbei ist, der größte Tiefen durchleiden kann, ohne den Glauben an...

  • 13.04.22
Kommentare & Blogs

Mutworte - Sarah Knolly
Oma 2.0

Zugegeben: Im ersten Moment fand ich es gar nicht toll, dass ich mich anhörte wie meine Oma. So sehr ich sie lieb habe, aber uns trennen 45 Jahre – da kann ich doch nicht das gleiche sagen wie sie. Was das jetzt mit Mut zu tun hat? Ich habe den FirmkandidatInnen per E-Mail einen Impuls zu Palmsonntag und Ostern gesendet und sie und ihre Familien herzlich zu den Gottesdiensten eingeladen. Kurze Zeit später ertönte dieser unverkennbare „Sie-haben-Post“–Ton meines E-Mailprogrammes. Die neue...

  • 13.04.22
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Judenburg-St. Magdalena

Fünf Fahnenpatinnen haben kunstvoll bestickte Bänder gespendet, die zur Feier „100 Jahre Lustige Steirer z`Judenburg“ am 14. Mai mit der Vereinsfahne verbunden werden. Pfarrer Ferdinand Kochauf hat bei der Segnung der Palmbuschen auch diese Bänder gesegnet.

  • 13.04.22
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Pöllau

Unter dem Motto „AUFLEBEN“ haben Volksschulkinder der Pfarre ihren Ostergottesdienst gefeiert. Dabei haben biblische Personen, in deren Rollen die Kinder geschlüpft sind, die Kinder ermutigt, an die aufrichtende Kraft Gottes zu glauben. Jesus lässt uns immer wieder neu auf-leben.

  • 13.04.22
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Mürzzuschlag

Die Aula des Herta-Reich-Gymnasiums verwandelte sich am 8. April im Rahmen der Aktion „fair-speisen“ zu einem gemütlichen Speisesaal. Betroffen vom Krieg in der Ukraine, dem damit verbundenen Leid vieler Menschen und dem Bedürfnis, helfen zu wollen, organisierten die 5. Klassen im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts ein Fastensuppenessen. 1000 Euro konnten sie an die Caritas für die Ukrainehilfe spenden.

  • 13.04.22
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Graz-Stadtkirche

Firmlinge und interessierte Erwachsene aus sechs Grazer Pfarren folgten der Einladung der Katholischen Stadtkirche Graz, die Moschee in Graz zu besuchen. Von Imam Fikret Fazlic erfuhren sie einiges über Moscheegebäude, das Gebet oder über die Gemeinsamkeiten mit dem Christentum. Ein Höhepunkt war die berührende Predigt eines Firmkandidaten über Frieden, die er von der Kanzel (Minbar) hielt.

  • 13.04.22
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Augustinum

Die Studierenden der Kolleg-Klassen haben am 4. April einen Kuchenbasar, einen Ostermarkt und auch einen Sachspendenmarkt organisiert. Ebenso wurden „Zeit-Spenden“ entgegengenommen, wo man sich für die Begleitung von Flüchtlingen zu unterschiedlichen Terminen, die diese in Graz wahrnehmen müssen (Deutschkurse, Therapien etc.), eintragen konnte.

  • 13.04.22
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Wie ein Schmetterling

Auf den Stufen zur Orgelempore in Oppenberg fand Gabriele Egger diesen toten Schmetterling. Er inspirierte Sie zu österlichen Zeilen: „Wie dieser Schmetterling möchte ich leben. … Die Flügel ausspannen, alle von Gott geschenkten Farben darbieten und anderen damit Freude schenken. … Sterben möchte ich, wie dieser Schmetterling. Wie er mit weit ausgebreiteten Flügeln noch einmal alle Farben seines Lebens zeigt. Ein schillerndes Bild aus Dankbarkeit, ein Gemälde des großen Meisters Gott. Im Tod...

  • 13.04.22
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Ein Gebet für unsere Zeit

Dieses Gebet der Vereinten Nationen aus dem Gotteslob, passend zu dieser Zeit, möchte ich Ihnen ans Herz legen: „Herr unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planenten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und...

  • 13.04.22
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Ein Klagelied

Jeder Mensch hat nur ein Leben, Gottes Gnade und Segen mögen uns dazu bewegen, nur Gutes zu tun, damit unsere Seelen ruhn. Hilflose Kinderaugen sehen uns an, klagen jene Menschen an, die nur Kriege führen wollen, und bedenken dabei, dass keiner als Sieger gehen wird hervor. Blutgetränkte Erde, Klagelieder klingen zum Himmel empor. Renate Schenk, St. Radegund/Graz

  • 13.04.22
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Farbwirkung

Zu „Pfarrbesuch des Priesterseminars im Seelsorgeraum Feldbach“, Nr. 14 Gerade am Laetare-Wochenende („Freue dich“) werden dunkel gekleidete Seminaristen abgebildet. Hoffentlich gibt es auch Fotos in „Freizeitkleidung“… Dr. Wolfgang Himmler, Graz

  • 13.04.22
Kirche hier und anderswo
Patenschaft. V. l.: Carina Kerschbaumer für die Styria Media Group AG sowie Maria Santner, Prokuristin der Anton Paar GmbH, unterstützen mit weiteren Paten großzügig das Vinzi-Dorf-Hospiz. Désirée Amschl-Strablegg, Bereichsleitung 
Palliativ und Hospiz der Elisabethinen, leitet es.

VinziDorf-Hospiz
Fünf Jahre Menschlichkeit

Erstes Hospiz für Obdachlose feierte 5. Geburtstag. Am Beginn des VinziDorf-Hospizes stand der Wunsch der Elisabethinen, obdachlosen Menschen eine Heimat zu geben, um ihren letzten irdischen Weg in Würde und Sicherheit zu gehen. Konkreter Anlassfall war damals der Tod eines Obdachlosen auf dem Areal des Theodor-Körner-Spielplatzes. Zur Feier des 5. Geburtstags des VinziDorf-Hospizes am 5. April konnten die Grazer Elisabethinen zahlreiche WegbegleiterInnen und UnterstützerInnen willkommen...

  • 13.04.22
Kirche hier und anderswo
Das Synodenteam der Österreichischen Bischofskonferenz zieht ein positives Resümee nach dem Studientag zu Synodalität. Von links: Peter Schipka, Erzbischof Franz Lackner, Elisabeth Rathgeb, Regina Polak und Bischof Josef Marketz.

Synodaler Prozess
Bischofskonferenz vertiefte sich in Synodalität

Bischofskonferenz. Aktives Zuhören und bewusstes Sprechen übten die Bischöfe bei einem Studientag. Mit einem Studientag am 7. April in Salzburg vertiefte sich die Österreichische Bischofskonferenz in das Thema Synodalität. Das Synodenteam, bestehend aus Erzbischof Lackner, Pastoral-Bischof Josef Marketz, Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka, Pastoraltheologin Regina Polak und Caritasdirektorin von Tirol Elisabeth Rathgeb, zog nach dem Studientag ein durchwegs positives Resümee. Beim...

  • 13.04.22
Kirche hier und anderswo
Der 1,20 m hohe Leuchter aus Bronze trägt das österliche Licht in der Wallfahrts-kirche Maria Straßengel, steht in der Osterzeit beim Hochaltar (Bild), die restliche Zeit des Jahres in der Barockkapelle.

Maria Straßengel
Für das Licht der Auferstehung

Neuer Osterleuchter für die Wallfahrtskirche. Einen besonderen Osterleuchter schufen Christa Huber-Winter und Edgar Huber für die Wallfahrtskirche Maria Straßengel. Das Künstlerpaar ging vom Symbol des Baumes als Grundelement aus. Kräftige Wurzeln, umspült von den Wirbelströmungen des Wassers, bilden die Basis, stehen für Kraft und Stärke. Die Wurzeln gehen in einen sprießenden schlanken Baumstamm über, der – in Anlehnung an das Straßengeler Wurzelkreuz – mit dem gekreuzigten Christus eins...

  • 13.04.22
Kirche hier und anderswo
Viele brauchen Hilfe. Der Krieg treibt abertausende Menschen in die Flucht.

Ukrainehilfe
Geboren im Krieg

Missio Österreich hilft seit vielen Jahren in der Ukraine. Die ersten Bomben fallen. Es ist laut, und Julia hat Angst. Sie ist 26 Jahre alt, hochschwanger, kurz vor der Entbindung, als der Krieg in der Ukraine beginnt. Erst nach zwei Tagen kann sie Kiew, ihre Heimatstadt, verlassen und fliehen. 38 Stunden braucht die hochschwangere Julia, bis sie den noch sicheren Westen des Landes erreicht. Ihre kleine Wohnung ist inzwischen zerstört. Vor wenigen Tagen ist ihre kleine Tochter Mia auf die Welt...

  • 13.04.22
Kirche hier und anderswo
Superintendent Wolfgang Rehner (links) war am 5. April Gast bei Bischof Wilhelm Krautwaschl (rechts).

Ökumene
Glückwünsche zum 60. Geburtstag

Superintendent Wolfgang Rehner war am 5. April Gast bei Bischof Wilhelm Krautwaschl. Im Jänner hatte Rehner, der aus Sibiu in Siebenbürgen stammt, seinen 60. Geburtstag gefeiert. 2018 wurde er, verheiratet und Vater von drei Kindern, zum Superintendenten der evangelischen Diözese Steiermark gewählt. Zuvor war er Pfarrer der Gemeinde Salzburg–Nördlicher Flachgau gewesen. Wolfgang Rehner ist der siebte Superintendent der evangelischen Diözese Steiermark, die heuer ihr 75-jähriges Bestehen feiert....

  • 13.04.22
Kirche hier und anderswo
Schutzeinrichtungen für Straßenkinder werden unterstützt.

Weltkirche
Hilfsorganisation: Pandemie trifft Straßenkinder

Jugend Eine Welt fordert Ausbau von Schutzeinrichtungen. Zum „Welttag der Straßenkinder“ am 12. April machte „Jugend eine Welt“ auf die Situation von Straßenkindern weltweit aufmerksam. In den zwei Jahren der Corona-Pandemie wurden Straßenkinder in vielen Ländern noch weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt. „Diesen Kindern direkt auf der Straße zu helfen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit unserer weltweiten Don Bosco-ProjektpartnerInnen“, betonte Reinhard Heiserer, Geschäftsführer...

  • 13.04.22
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