Elisabethinen - Partenschaft - Hospiz
Dankbar da zu sein

Damit „Am Ende. Leben“ sein kann – unabhängig von den finanziellen Mitteln der Menschen – haben die Elisabethinen ein Patenschafts-Programm für ihre vier Hospizbetten eingerichtet. In einem Paten-Kalender kann man mit einer Spende von 99 Euro pro Bett und Tag die Finanzierung übernehmen.
  • Damit „Am Ende. Leben“ sein kann – unabhängig von den finanziellen Mitteln der Menschen – haben die Elisabethinen ein Patenschafts-Programm für ihre vier Hospizbetten eingerichtet. In einem Paten-Kalender kann man mit einer Spende von 99 Euro pro Bett und Tag die Finanzierung übernehmen.
  • Foto: Elisabethinen
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Elisabethinen. Diplomkrankenpflegerin Katrin erzählt von ihrer Arbeit im Hospiz, das Sie mit einer Patenschaft unterstützen können.

Das Hospiz St. Elisabeth und das Vinzi-Dorf-Hospiz bieten zusammen vier Betten, wo 24 Stunden täglich, an 365 Tagen im Jahr, Menschen mit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankungen betreut und begleitet werden. Die Bedürfnisse der BewohnerInnen stehen im Mittelpunkt. Nach Möglichkeit werden Wünsche wie eine spezielle Leibspeise, frische Blumen am Bett oder kleine Ausflüge erfüllt. Da ein Hospizbett mit täglichem Selbstbehalt nicht für alle leistbar ist, haben die Elisabethinen im April 2020 ein Patenschafts-Programm ins Leben gerufen – damit „Am Ende. Leben.“ sein kann.

Schwester Katrin, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP) im Hospiz St. Elisabeth erzählt von ihrer Arbeit: „Derzeit betreuen wir eine recht junge Frau – sie ist verheiratet und hat eine 8-jährige Tochter. Aufgrund ihrer fortgeschrittenen Grunderkrankung kann sie sich verbal oft nur sehr schwer mitteilen – wir arbeiten mit Buchstabentafeln, stellen gezielte Fragen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können und versuchen, uns möglichst viel Zeit zu nehmen, um herausfinden zu können, was uns die Bewohnerin mitteilen möchte. Das gelingt nicht immer. Es gibt Situationen, in denen wir als Betreuungsteam gleich wie die Bewohnerin ratlos und verzweifelt sind, weil wir ihr Anliegen nicht verstehen können.

Gestern war ein guter Tag. Die Bewohnerin ist schon am Vormittag während verschiedener Pflegtätigkeiten erstaunlich gut zu verstehen – wir freuen uns darüber, scherzen und lachen gemeinsam. Am Nachmittag teilt mir die Bewohnerin mit, dass sie gerne ihre Mama anrufen möchte. Mit ein wenig Sorge, ob die Kommunikation via Handy gut funktionieren kann, wähle ich die Telefonnummer. Und es klappt: Die Mutter der Bewohnerin stellt großteils gezielte Fragen, welche die Bewohnerin mit minimaler Kraft in der Stimme beantworten kann, es ist fast unglaublich! Irgendwann fragt die Mama: „Du, wie geht es dir denn?“ und die Bewohnerin artikuliert ein „Super.“ Darauf die Mama ein fragendes „Wirklich?“ und die junge Frau sagt: „Mama, es geht mir wirklich super.“ Dabei funkeln ihre Augen und ihr Mund formt ein Lächeln.
Es gibt Situationen, wie eingangs geschildert, in denen wir an Grenzen stoßen, aber es gibt auch viele Situationen, in denen wir das Gefühl haben dürfen: „Ja, es ist gut so, wie es ist.“ Das stärkt immens. Und dann bin ich dankbar, diese Situation mitgestaltet haben zu dürfen, da gewesen sein zu dürfen!“

Paten-Kalender

„Am Ende. Leben.“
Damit „Am Ende. Leben.“ sein kann, sind das VinziDorf-Hospiz und das Hospiz
St. Elisabeth auch auf Spenden angewiesen. Seit April 2020 gibt es deshalb ein Patenschafts-Programm. Unter https://paten.elisabethinen.at finden Sie den Paten-Kalender, wo Sie einen Tag auswählen können – zum Beispiel einen Geburtstag oder einen anderen besonderen Anlass –, um für diesen Tag die Patenschaft für ein bis vier Hospizbetten zu übernehmen. Die Patenschaft für ein Hospizbett kostet 99 Euro. Dieser Betrag entspricht der täglichen Eigenleistung, die sich viele Menschen, nicht leisten können. Aber auch ein kleinerer Betrag kann gespendet werden.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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