Offen gesagt - Andreas Steiner
Gott übertragen
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Was bringt eine Gottesdienstübertragung im Fernsehen oder Radio für eine Pfarre mit sich, und wie läuft sie ab?
Wesentlich bei einer Übertragung ist, all das, was in der Feier hör- und sichtbar gemacht werden soll, feierlich, gut gestaltet und ruhig in einem vorgegebenen Zeitfenster unterzubringen. Übertragungen können für Pfarren eine Chance sein, ihre liturgische Praxis zu überprüfen. Dabei tauchen z. B. Fragen zur Feierqualität auf: Feiern wir als Gemeinde gemeinsam? Können sich Menschen aktiv mitwirkend einbringen? Wie ist unsere musikalische Gestaltung?
Der Übertragungstermin ist meist lange vorher bekannt. Verantwortliche und Mitwirkende überlegen, wie sie die Feier gestalten wollen. Lieder und Musikstücke, Texte, Personen, Abläufe, Orte und Zeiten werden schriftlich zusammengefasst, ein Regiebuch entsteht.
Toneinstellungen, Stell- und Ablaufproben am Vortag sind notwendig, und mit Geduld klappen sie gut. Bei einer „Generalprobe“ erarbeitet das Fernsehteam gute Kameraeinstellungen. Am nächsten Tag wird live gesendet – und es gelingt hoffentlich, die Begegnung mit Gott „einzufangen“ und zu den Menschen zu übertragen.
Kommende TV-Übertragungen (ORF 2) aus der Steiermark: 16. 11., 9.30 Uhr, Pfarre Graz-St. Peter; 14. 12., 9.30 Uhr, Pfarre Graz-Christus der Salvator.
Andreas Steiner ist diözesaner Fachreferent für Liturgie, Sakramente und Gemeinschaft.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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