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"Weißer Sonntag"

Wieso heißt dieser Sonntag „Weißer Sonntag“? Was ist da weiß dran?

Der Name weißer Sonntag kommt vom weißen Taufkleid.
Vor vielen hundert Jahren war es Brauch, die Taufe fast nur zu Ostern zu spenden: in der Osternacht. Die meisten Täuflinge waren damals Erwachsene. Sie hatten erst als große Menschen die Botschaft Jesu kennen gelernt und sich den Christen angeschlossen und zur Taufe angemeldet.

Nach der Taufe erhielten sie ein langes weißes Kleid. Es sah so aus wie das weiße Kleid, das der Priester unter dem Messkleid trägt. Dieses Kleid trugen die Neugetauften eine Woche lang bis zum Sonntag nach Ostern. Da kamen sie zum letzten Mal weißgekleidet in die Kirche. Seither heißt dieser Sonntag „weißer Sonntag“.

Übrigens hast auch du gleich nach deiner Taufe vom Priester ein kleines weißes Kleid angezogen oder zumindest umgelegt bekommen. Das bedeutet: Als getaufter Mensch bist du in Liebe Gottes eingehüllt wie in einen Mantel. Jesus schützt dich und umgibt dich von allen Seiten mit seinem Licht. Er stärkt dich, damit du lernst, als Christ zu leben.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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