Frauen Leben
Geweiht als Frau Diakonin wirken - hilft das der Kirche?

Danke für den schönen Beitrag zur Berufung von Frauen im Sonntagsblatt Nr.5, und so sehr ich es verstehe, dass die zwei Genannten unerkannt bleiben wollen, so schade finde ich es auch.
Wäre es nicht schön, zu erfahren, wer dieses Charisma (noch) trägt? Was bedeutet es, als Frau in der katholischen Kirche berufen zu sein, und zwar zu mehr, als möglich ist? Irgendwie ist es ja ein Widerspruch - zum einen geht es um einen Dienst, zum anderen um einen Platz, den wir einfordern müssen, wir Frauen.
Ja tut man denn das? Wie schaut denn das aus? Selbstüberschätzung und Überheblichkeit statt Demut im Dienen? Als Freundin der Synodalität sage ich sicher nicht, denn was heißt es denn prophetisch, priesterlich und königlich zu sein? 
Ich bin ja ein großer Fan der Frauen des AT - es macht Spaß mit Rut, Hagar und Debora, Judit oder Ester zu gehen, und es baut mich immer auf, dass die Wurzeln nicht gerade gewachsen sind, sondern ganz im Gegenteil, super krumm!
So lassen wir uns inspirieren von diesen schlauen, gewitzten und strategischen Vorbildern - denn was sie erreicht haben ist ja schließlich was, oder? Und dann kommen die Marias, und ohne die wär überhaupt nix geworden aus dem Christentum, wetten?
Ich denke, wir dürfen, ja müssen, mutiger sein - denn das "darüber reden" gehört zur Berufung dazu.

Autor:

Petra Lex aus Graz

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