Weltkirche
Hilfe zu Wasser
- Am 12. April brachen im spanischen Barcelona 70 Schiffe, begleitet von einem Greenpeace-Schiff, Richtung Gaza auf – die größte internationale Gaza-Hilfsflotte.
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Per Schiff nach Gaza
Mehr als 1000 Menschen auf 70 Schiffen aus 70 Ländern stachen am 12. April um die Mittagszeit von Barcelona aus in See, um Hilfe in den von Israel blockierten Gaza-streifen zu bringen und gegen die Gewalt durch das israelische Militär zu protestieren. „Es wird die größte Flottille der Geschichte sein. Wir werden Vertreter aller Nationen der Welt haben, um dem Ruf nach Gerechtigkeit gegen Völkermord Ausdruck zu verleihen“, erklärte Saif Abukeshek, Menschenrechtsaktivist und Mitorganisator der Globalen Sumud-Flottille.
Bereits 2025 brach eine ähnliche, aber nur halb so große Gaza-Flottille zur palästinensischen Mittelmeer-Küste auf, konnte sich im Oktober aufgrund Schlechtwetters und technischer Probleme aber nur bis auf etwa 70 Seemeilen dem Gazastreifen nähern. Rund 20 Schiffe wurden von der israelischen Marine abgefangen, die mehr als 300 AktivistInnen – unter ihnen vier ÖsterreicherInnen – wurden festgesetzt und erst nach Tagen wieder freigelassen. Die UNO kritisierte das Abfangen der zivilen Hilfsschiffe in internationalen Gewässern durch Israel scharf.
Diesmal seien auch ÄrztInnen, PädagogInnen, Handwerker oder KrankenpflegerInnen an Bord der Schiffe. Sie wollen beim Wiederaufbau Gazas helfen und humanitäre Hilfe leisten, sagte Organisationssprecher Saif Abukeshek.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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