Weltkirche
Visitation beendet
- Seit Sommer 2025 wurde das Zisterzienser-Stift Heiligenkreuz im Wienerwald visitiert.
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Stift Heiligenkreuz. Vatikan macht Vorschläge.
Die Apostolische Visitation im Stift Heiligenkreuz ist abgeschlossen – das gab die Zisterzienserabtei am 8. April bekannt. Eine entsprechende Mitteilung aus dem vatikanischen Dikasterium der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens, das die Visitation im Juni 2025 angeordnet hatte, wurde der Klostergemeinschaft im Rahmen eines Konventkapitels durch den Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation, Abt Pius Maurer, am 8. April zur Kenntnis gebracht.
Mit der Visitation beauftragt waren der Benediktiner-Abtprimas Jeremias Schröder sowie Sr. Christine Rod, Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz. Beide hatten „eingehende Gespräche mit 90 Mönchen und zahlreichen externen Personen“ geführt, wie es hieß. Sr. Rod war für Anfragen der Mönche im Stift, um die Erkenntnisse der Visitation zu erklären. Sie werde gemeinsam mit Abtprimas Jeremias „zu einem späteren Zeitpunkt noch eingehender über die Ergebnisse der Visitation mit dem Konvent sprechen“, hieß es weiter.
Seitens des Dikasteriums kamen mehrere „Vorschläge für die positive Weiterentwicklung der Gemeinschaft“. Diese umfassen eine „optimierte Kommunikationsfähigkeit der Gemeinschaft nach innen und außen, die allein aufgrund der Größe des Konvents (über 100 Mönche) erforderlich ist“. Auch brauche es „strategische Überlegungen zur Zukunft des Stiftes und Priorisierung der Aufgaben“ sowie eine „Reflexion der theologischen und spirituellen Ausrichtung“. Weiters schlägt Rom eine „Vertiefung der Heranführung junger Menschen an das monastische Leben und das Priestertum“ vor, sowie „eine Schärfung von Identität und Selbstbild des Stiftes“.
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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