Aus meiner Sicht - Katharina Grager
In Wörtern zu Hause
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Buch für Buch füllte sich mein Regal, seit ich „endlich“ Lesen gelernt hatte. Auf der Heimfahrt von der Buchhandlung in der Stadt war die neueste Errungenschaft schon halb ausgelesen, erinnern sich meine Eltern an mich, ihre Tochter, die Leseratte. Schnell machte mich meine Mutter mit den heiligen Hallen der örtlichen Bücherei bekannt. Im Gymnasium entdeckte ich die Schulbibliothek als persönliches Paradies. In Wörtern und zwischen Buchseiten fühle ich mich zu Hause.
Lesen ist wie Atmen. Wir tun es täglich. Wir lesen Einkaufslisten, Briefe, E-Mails, Schilder, Speisekarten, Nachrichten in der Zeitung, im Teletext, am Handy ... Geschriebene Sprache und Lesen sind Grundlagen unseres Zusammenlebens. Daran denken wir am Welttag des Buches (23. April), dem wir diesmal einige Beiträge widmen.
Einmal im Jahr wird auch aus dem SONNTAGSBLATT ein Buch. Dann, wenn zu Archiv-Zwecken die Ausgaben eines Jahres gebunden werden. Diese Bücher nehme ich gern zur Hand, um in „alte Zeiten“ einzutauchen.
Auch Sie, unsere Leserinnen und Leser, haben uns – im wahrsten Wortsinne – in der Hand, denn dass wir eine gedruckte Zeitung produzieren können, liegt daran, dass Sie uns abonniert haben und dass Sie uns lesen!
Vergeltʼs Gott!
Katharina Grager, Chefredakteurin
katharina.grager@sonntagsblatt.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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